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Snookerblog

Grand Prix findet in Glasgow statt

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Logo des Grand Prix

Mit dem vom 11.–19. Oktober stattfindenden Grand Prix kehrt der Snooker-Zirkus wieder in die größte Stadt Schottlands, Glasgow, zurück. In den letzten beiden Jahren wurde das Turnier in Aberdeen ausgetragen.

Die Verlegung in die Hauptstadt hat mehrere Gründe, die wichtigsten werden die zentralere Lage in Glasgow und die mangelnden Besucher in Aberdeen sein.

Eine Neuerung in dieser Saison ist auch der Modus: Es wird wieder im KO-Modus gespielt, die umstrittenen Gruppenmatches wurden wohl endgültig abgeschafft.

The Rocket im November in Deutschland

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Zum ersten Mal seit langer, langer Zeit wird Ronnie O’Sullivan wieder snookerspielend in Deutschland zu sehen sein. In einer Pressemitteilung lies die „Dragonstars Eventmanagement-Agentur“ (auch für die World Series of Snooker in Berlin und für das Paul Hunter Classic 2008 verantwortlich) verlauten, dass es vom 28.–30. November ein Einladungsturnier mit dem Weltmeister geben wird.

Neben „The Rocket“ werden auch Ryan Day und Neil Robertson sowie Barry Hawkins in Hamm mitspielen. Zudem beteiligen sich unter deutschen Farben Chris McBreen und Patrick Einsle.

World-Series-Finale in Moskau

Wer jetzt stutzt und an diesem Wochenende die World Series of Snooker erwartet hätte wird enttäuscht. Hamm war der geplante Final-Ort, der nun doch nicht in Deutschland sein wird. Aus finanziellen Gründen, so die Pressemitteilung, sei die Entscheidung für Moskau getroffen worden.

Teilnehmer beim Paul Hunter Classic stehen fest

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Logo: Paul Hunter Classic 2008

Mit einer hochkarätigen Besetzung aus Profis und Amateuren findet vom 28.–31. August in Fürth die zweite Auflage des „Paul Hunter Classic“ statt. Das in Erinnerung an den verstorbenen Paul Hunter ausgetragene Turnier hieß zuvor German Open. Die Organisatoren haben nun die Liste der Profis veröffentlicht, die am Turnier teilnehmen:

  • Stephen Maguire (2)
  • Shaun Murphy (3)
  • Mark Selby (4)
  • John Higgins (5)
  • Ryan Day (8)
  • Neil Robertson (10)
  • Joe Perry (12)
  • Mark King (15)
  • Mark Allen (16)
  • Matthew Stevens (17)
  • Ken Doherty (18)
  • Jamie Cope (19)
  • Joe Swail (20)
  • Stuart Bingham (21)
  • Mark Williams (22)
  • Fergal O’Brien (24)
  • Ian McCulloch (25)
  • Barry Hawkins (27)
  • Dave Harold (28)
  • Steve Davis (29)
  • Michael Judge (30)
  • Dominic Dale (32)
  • Gerard Greene (33)
  • Michael Holt (34)
  • Ricky Walden (35)
  • Jimmy Michie (46)
  • Barry Pinches (50)
  • Jimmy White (65)
  • Tony Drago (73)

Durch die Planung der WSA können allerdings die Profis, die bei der Northern Ireland Trophy ins Halbfinale kommen nicht teilnehmen, da das Turnier ebenfalls am 30./31. August endet.

Zudem werden u.a. folgende bekannte Amateure dabei sein:

  • Hans Blanckaert
  • Thomas Hein (Dt. Bundestrainer)
  • Kurt Maflin (Amateur-Weltmeister 2006)
  • Lasse Münstermann

Rippenbruch bei Maguire?

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Stephen Maguire hatte sich vor dem World-Series-Event in Berlin eine Rippe beschädigt. Beim Badminton fiel er mit seiner Rippe auf seine Hand, wodurch die Vorbereitung auf die Northern Ireland Trophy empfindlich gestört sein dürfte.

Letztes Jahr hatte er dort im Finale Fergal O’Brian mit 9:5 geschlagen. „Es gibt Stöße, für die ich mich gar nicht richtig hinstellen kann“, sagte Maguire, der bei der WSS große Schmerzen bei einigen Stößen hatte.

Nun wartet Maguire auf die Röntgen-Ergebnisse und hofft bis zur Northern Ireland Trophy wieder voll einsatzfähig zu sein. Diese findet in der letzten Augustwoche statt.

Graeme Dott gewinnt bei den Berliner Snooker-Festspielen

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Mit einer tollen Leistung hat sich Graeme Dott in der Weltspitze zurück gemeldet. Bei der „World Series of Snooker in Berlin“: konnte er sich bereits im Halbfinale mit 5:4 gegen den Gewinner der ersten Veranstaltung, John Higgins, durchsetzen.

Dabei gelang ihm auch das bis dahin höchste Break mit 99 Punkten (Shaun Murphy hatte die selbe Punktzahl im Viertelfinale gegen Patrick Einsle geschafft), sowie Serien von 45, 46, 55 und 84 Punkten. Higgins hingegen spielte Breaks von 40, 2×45 und 2×55 Punkte.

Logo der World Series of SnookerIm zweiten Halbfinale setzte sich Shaun Murphy gegen Stephen Maguire deutlich mit 5:3 durch. „Ich war nur auf der Jagd, Shaun war viel besser als ich.“, sagte Maguire im Interview mit Rolf Kalb nach dem Match.

Murphy setzte dabei deutliche Zeichen und spielte Breaks von 79 und 132 Punkten. Das Halbfinale zog sich allerdings so lange, dass Murphy nur eine knappe Stunde Zeit hatte um sich zu erholen. Im Interview sagte er daher auch: „Graeme ist jetzt natürlich der klare Favorit, er hatte ja genug Zeit sich auszuruhen.“

Er sollte recht behalten. Gleich im ersten Frame des Finales konnte Dott eine Duftmarke setzen: 113 Punkte in Folge bedeuteten das zweithöchste Break der Veranstaltung.

Auch die knapperen zweiten und dritten Frames gewann Dott bevor er mit einem 60er-Break auch den vierten Frame vor dem Mid-Session-Interval gewann. Erst nach der Pause gewann Murphy einen Frame, doch das war nicht der Auftakt zur Aufholjagd. Im Gegenteil. Graeme Dott drehte noch einmal auf und gewann die nächsten beiden Frames mit Breaks von 78 und 68 Punkten.

Die Veranstaltung in Berlin war eine sehr atmosphärische Angelegenheit, das Publikum war hungrig auf Snooker. Es sollte auch der WSA gezeigt haben, dass ein Pro/Am-Event nicht ausreicht um dieses Bedürfnis zu erfüllen. Die Karten für Berlin waren nicht günstig, trotzdem fanden sich fast genauso viele Zuschauer den Weg ins Tempodrom gefunden wie sonst nur in Wembley beim Masters.

Ich hoffe zudem, dass dieser Zuschauerzuspruch den Ausschlag für die Vergabe der Grand Finals nach Deutschland gibt.

Die Gesamtwertung führt allerdings weiterhin John Higgins an:

  1. John Higgins (6 Punkte)
  2. Graeme Dott (5 Punkte)
  3. Shaun Murphy (4 Punkte)
  4. Mark Selby (3 Punkte)
  5. Garry Britton, Stephen Maguire (1 Punkt)

Münstermann schlägt Higgins – beinahe

Lasse Münstermann nahm John Higgins ins Visir

Bei der World Series of Snooker in Berlin hätte Lasse Münstermann beinahe die Sensation gegen John Higgins geschafft. Nachdem er im zweiten Match des Turniers (im ersten gewann Greame Dott gegen den in Deutschland lebenden Neuseeländer Chris Breen mit 4:1) bereits mit den Ausgleich im zweiten Frame schaffte drehte Higgins auf.

Mit Breaks von 61, 62 und 73 Punkten gewann Higgins die Frames drei und vier und stand in Frame fünf durch eine 35er-Serie schon mit einem Bein im Halbfinale als Münstermann noch einmal zurück kam und mit zwei Breaks von 30 und 40 Punkten den Ausgleich jeweils mit dem Endspiel auf die Farben schaffte.

Im finalen Frame konnte sich Münstermann dann schon einen Vorteil verschaffen, verschoss dann aber Pink auf die Mitte – ein fataler Fehler. Higgins nutzte die Chance und spielte ein 61er-Break zum Matchgewinn.

Auf die Frage des Master of Ceremonies, Shaun Murphy, wie es war gegen den zweifachen Ex-Weltmeister anzutreten antwortete Münstermann: „Es war toll den Druck zu spüren, und es hat Spaß gemacht in den beiden Frames, die ich aufholen musste, die Bälle in die Taschen zu hauen.“

Higgins: „Er sah überhaupt nicht nervös aus, das war ein ganz schön hartes Match. Er, hat zu meinem Glück, die Pinke im entscheidenden Frame verschossen und mich an den Tisch gelassen.“

Logo der World Series of Snooker Für den zweiten Deutschen im Feld, Patrick Einsle, verlief das Match gegen Shaun Murphy völlig enttäuschend. In den ersten zwei Runden konnte er nicht mal eine Kugel lochen, am Ende waren es insgesamt neun, und 18 Punkte.

Shaun Murphy spielte überlegen, Einsle war die Nervosität deutlich anzumerken, im zweiten und vierten Frame vergeigte er die Eröffnungsstöße. Den dritten Frame konnte Einsle dann lange ausgeglichen gestalten. Letztendlich war sein Safetyspiel aber auch nicht zwingend genug.

Wie auch. Murphy hatte in beiden Frames vorher Breaks von 48, 55 und 47 Punkten gespielt. Auch im vierten und letzten Frame zeigte Murphy was er drauf hat und gewann mit einem 99er-Break Frame und Match.

Vom neuen Master of Ceremonies John Higgins befragt, sagte Einsle: „Ich bin schon ein bisschen enttäuscht. Ich hatte mich vor dem Match gut gefühlt. Als ich dann aber hier in die Arena kam war plötzlich alles ganz anders. Dann ist es natürlich schwierig nach so einem Match.“

Hans Blanckaerts Match war vom Ergebnis her genau so eindeutig wie Einsles, allerdings konnte er gegen Stephen Maguire ein wenig besser mitspielen. Im dritten Frame gelang sogar eine 39er-Break. Maguire gewann jedoch trotzdem alle vier Frames mit Breaks von 81, 38 und 72 Punkten.

Walden fordert Bingham beim Mini-Snooker

Im Finale des 6-red Snooker International in Bankok, Thailand, stehen sich im Finale Ricky Walden und Stewart Bingham gegenüber. Im Gegensatz zum normalen Snooker wird dabei – dem Namen entsprechend – nur mit 6 Kugeln gespielt, es ist ein Mini-Maximum von 75 Punkten möglich.

Die besten vier aus acht Gruppen konnten sich für die KO-Phase qualifizieren. Dabei konnte sich ein alter bekannter mit sehr guten Ergebnissen qualifizieren: Jimmy White schaffte in seiner Gruppe den zweiten Platz und schlug nicht nur Anditya Mehta (Indien) und gewinnen, auch Martin Gould (England), Issara Kachaiwong (Thailand) und Mark Selby (England) mussten sich dem Altmeister geschlagen geben.

Logo des Six Red International in Bankok Allerdings war dann gegen Keith E. Boon in der ersten KO-Runde Schluss. White verlor mit 3:6.

Auch Itaro Santos (Deutschland) konnte sich für die Runde der letzten 32 qualifizieren. Mit zwei Siegen konnte er als dritter seiner Gruppe das Match gegen Mike Dunn klar machen, gegen den er dann mit 4:6 verlor.

Walden besiegte auf seinem Weg zum Finale Tom Ford (6:4), Aditya Mehta (6:1), Jimmy Michie (7:5) sowie James Wattana (7:6). Bingham gewann gegen Jow Swail (6:4), Supoj Saenla (6:2), Martin Gould (7:3) sowie Michael Holt (7:3).

Mark Selby, der in seiner Gruppe siegte, musste sich dem in seiner Gruppe viertplatzierten Ken Doherty geschlagen geben. Doherty verlor dann in der Runde der letzten 16 gegen James Wattana mit 2:6.

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