Sprunglinks

Snookerblog

Alle Infos zur WS Berlin 2008

2 Kommentare

Turnierbaum

Viertelfinals Halbfinals Finale
12.7.2008 13.7.2008
Best-of-7 Best-of-9 Best-of-11
1 Graeme Dott 4 HF1 Graeme Dott 5 F Graeme Dott 6
Chris McBreen 1
2 John Higgins 4 John Higgins 4
Lasse Münstermann 3
1 Stephen Maguire 4 HF2 Stephen Maguire 3 Shaun Murphy 1
Hans Blankaert 0
2 Shaun Murphy 4 Shaun Murphy 5
Patrick Einsle 0

Übertragung bei Eurosport

  • Samstag, 12.7.2008: 18.00–22.00 Uhr
  • Sonntag, 13.7.2008: 20:30–22:30 Uhr

Livestreams auf Eurosport.de

Punkteschlüssel

  • Sieger: 5 Punkte
  • unterlegener Finalist: 3 Punkte
  • Halbfinalisten: 1 Punkt

110-O’Sullivan

Ronnie O’Sullivan trennt sich von seinem Management bei 110sport. Dort hatte er erst 2005 wieder zurück gefunden. In einer Presseaussendung lies er verlauten:

Ronnie sagte: „Mit meiner erfolgreichsten Saison bisher im Rücken freue ich mich auf die nächste Saison und darauf mein Management selbst in die Hand zu nehmen, sowohl im UK als auch in den anderen Märkten inklusive China.“

„Ich danke 110sport für die Unterstützung, die sie mir in den letzten Jahren zukommen liesen und ich freue mich wieder mit ihnen und anderen Organisationen verschiedener Größe in Zukunft zusammen zu arbeiten“.

Für O’Sullivan selbst wird sich wenig ändern: Seine Buchhalter werden seine Buchhalter bleiben und auch sein Manager in China wird der gleiche bleiben.

Damit hat O’Sullivan den gleichen Weg wie Mark Williams und Stephen Maguire beschritten, die sich ebenfalls von 110sport getrennt haben.

Zurück bleiben unter anderem illustre Namen wie Stephen Hendry, Ken Doherty und Marco Fu.

(via: SnookerScene Blog)

Keine Bestechung

Vor einer Woche gab es das Gerücht, dass ein Spieler wegen eines Bestechungsversuchs zu einer Strafe von 2000 Pfund verurteilt wurde, die WSA reagierte auf Anfrage allerdings nicht (vgl.).

Nun hat die WSA ihr schweigen gebrochen und veröffentlichte auf ihrer Website folgendes Statement:

„Um alle Spekulationen in Richtung Matthew Selt zu vermeiden, wurde eine Anhörung am 21. April 2008 einberufen um festzustellen, ob die Regeln der Association gebrochen wurden, indem ein Bestechungsversuch stattfand, bei der einer seiner Gegner das Match in der 8. Veranstaltung der International Open Series verlieren sollte. Es gab nur unzureichende Beweise für diese Vorwürfe und es wurde daher kein Regelbruch festgestellt.

Es wird keine weiteren Kommentare hierzu geben.“

Björn Haneveer legt Grundstein für Rückkehr

3 Kommentare

Beim ersten PIOS-Turnier hat sich Björn Haneveer im Finale gegen Andrew Atkinson mit 6:2 durchgesetzt und holte dabei einen 0:2-Rückstand furios auf.

Er musste sich vorher über sieben Matches qualifizieren und traf in der ersten Hauptrunde auf Patrick Einsle, den er 4:1 schlug. Damit stehen Haneveer bei einer guten Saison alle Tore offen wieder in den erlauchten Kreis der Main-Tour-Spieler zurück zu kehren, zu dem er schon einmal gehörte und 2004/05 sogar 53. in der Weltrangliste war.

Der 31-jährige hatte eine Ausbildung zum Tischler gemacht und „in den letzten zwei Jahren kaum gespielt“, wie er im Interview zugab. „Ich habe wieder mehr Spaß am Spiel. Snooker ist nicht so schwer, wie mir das früher vorgekommen ist. Ich denke jetzt weniger daran wo ich einmal hin will, sondern will jedes Match gewinnen.“

Die Deutschen konnten nicht sehr weit ins Turnier vordringen, bereits in der Vorrunde schied Sascha Lippe aus. In der ersten Runde war gegen Itaro Santos für den jungen Ismail Türker das erste PIOS-Turnier zu Ende.

Santos schaffte es noch bis unter die letzten 32 wo er dann von Noppadol Sangnil mit einer 0:4-Klatsche aus dem Turnier geworfen wurde. Hans Blanckaert musste ebenso in den Top-32 eine 0:4-Niederlage einstecken.

Tony Drago kam auch nicht über die Vorrunde hinaus, gegen Robbie Williams, der es unter die besten 16 schaffte, verlor er mit 1:4.

Die höchsten Breaks spielten mit 119 Punkten jeweils Xiao Guodong und Lee Walker. Die nächste Chance eröffnet sich am 3./4. August.

Higgins siegt auf Jersey

Neu-Papa Higgins hat sein Versprechen wahr gemacht und sein „eigenes Turnier“ auf Jersey gewonnen.

In der ersten Runde des Turniers setzten sich mit Mark Selby, Shaun Murphy und John Higgins drei der vier Profis durch wobei Selby und Higgins ihre Gegner Rafal Jewtuch (Polen) bzw. Aaron Canavan (Jersey) zu null gewannen. Murphy musste gegen Martyn Derperques (Guernsey) gleich den ersten Frame abgeben, gewann aber die nächsten vier.

Garry Britton (Jersey) allerdings gewann gegen den Ex-Weltmeister Ken Doherty mit 4:1. Lediglich zum zwischenzeitlichen 1:1 konnte Doherty, der außerhalb jeglicher Form war, den Jersey-Bewohner noch zwingen, bevor sich dieser die restlichen drei Frames holte und mit 48 Punkten ein respektables Break schoss.

Im Halbfinale traf er auf Mark Selby, gegen den er immerhin mit 2:0 in Führung gehen konnte und dabei Breaks von 70 und 45 Punkten zeigte. Danach griff Selby allerdings an und zeigte unter anderen Breaks von 105 und 52 Punkten. Er gewann fünf Frames in Folge und zog damit ins Finale ein.

Im zweiten Halbfinale trafen Murphy und Higgins aufeinander und der zweifache Weltmeister zeigte, was er kann. Er ging mit 4:0 in Führung und hätte den Sack eigentlich schnell zumachen müssen, doch Murphy nutzte seine Chance und spielte ein Break von 64 Punkten um den fünften Frame zu gewinnen. Daraufhin holte er sich auch noch den sechsten. Doch Higgins wartete nur auf seine Chance, die im siebten Frame gekommen war.

Im Finale legte dann erneut Higgins vor, schoss sich mit Breaks von 56 und 93 Punkten eine 2:0-Führung heraus. Doch Selby konterte mit Serien von 72 und 44 Punkten zum 2:2-Ausgleich. Die nächsten beiden Frames trennten sich die Kontrahenten dann schiedlich-friedlich: 40er-Break für Higgins, 49er-Serie für Selby.

Dann drehte der Wizard of Wishaw allerdings auf, schaltete einen Gang hoch und machte noch drei hohe Breaks, die ihm zum Sieg verhalfen: 72, 104 und 69 Punkte.

Die Rangliste sieht nach dem ersten Event damit so aus:

  • 5 Punkte: John Higgins
  • 3 Punkte: Mark Selby
  • 1 Punkt: Garry Britton, Shaun Murphy

Die nächste Veranstaltung findet am 12./13. Juli in Berlin statt.

(Und während auf der offiziellen Seite noch Grand Finals in Düsseldorf aufgeführt sind, finden sie laut Global Snooker Centre in Hamm statt. Laut Rolf Kalb könnte es Hamm werden, aber „Deutschland wird immer unwahrscheinlicher“.)

Alle Infos zur WS Jersey 2008

5 Kommentare

Turnierbaum

Viertelfinals Halbfinals Finale
21.6.2008 22.6.2008
Best-of-7 Best-of-9 Best-of-11
1 Mark Selby 4 HF1 Mark Selby 5 F Mark Selby 3
Rafał Jewtuch 0
2 Ken Doherty 1 Gary Britton 1
Gary Britton 4
1 Shaun Murphy 4 HF2 Shaun Murphy 2 John Higgins 6
Martyn Desperques 1
2 John Higgins 4 John Higgins 5
Aaron Canavan 0

Übertragung bei Eurosport

  • Samstag, 21.6.2008: 20.45–23.00 Uhr
  • Sonntag, 22.6.2008: 20:15–23:00 Uhr

Livestreams auf Eurosport.de

Punkteschlüssel

  • Sieger: 5 Punkte
  • unterlegener Finalist: 3 Punkte
  • Halbfinalisten: 1 Punkt

Drago bei den PIOS-Events, Münstermann verzichtet

5 Kommentare

Am 22. Juni beginnen die ersten PIOS-Events und auch ein alter Bekannter ist mit dabei. Nach seinem Ausscheiden aus der Main Tour versucht Drago in der zweiten Snooker-Liga sein Glück.

Das verwundert, weil gerade er sich über die (nicht vorhandene) Atmosphäre in Prestatyn beschwert hatte. Dort finden jedoch alle Turniere dieser Serie statt, die acht besten nach Abschluss der Saison dürfen auf der Main Tour spielen.

Der Maltese Drago hält noch immer den Weltrekord für den schnellsten Framegewinn, drei Minuten brauchte er dafür.

Es ist gut, dass das Snooker so eine wichtige Persönlichkeit nicht verliert. Die Leistungsdichte ist im Feld allerdings sehr hoch, Drago wird sich auch hier gehörig ins Zeug legen müssen. Sein erster Gegner ist Robbie Williams.

Acht für Deutschland, Münstermann bleibt zuhause

Für Deutschland haben (lt. Snookermania) folgende Spieler gemeldet:

  • Itaro Santos (1. Spiel gegen Türker)
  • Patrick Einsle (1. Spiel gegen Haneveer/Polley)
  • Sascha Lippe (1. Spiel gegen Rhodes)
  • Ismail Türker (1. Spiel gegen Santos)
  • Yusuf Nawabi (1. Spiel gegen Brumby)
  • Hans Blanckaert (1. Spiel gegen Ali/Wilkes)
  • Chris McBreen (1. Spiel gegen Williams/Drago)
  • Jens Wiederkehr (1. Spiel gegen Jennings)

Hoffentlich werden diese Spieler die Turniere häufiger besuchen als das im letzten Jahr der Fall war, als es nur sporadische Teilnahmen gab.

Lasse Münstermann, in der Saison 2000/2001 deutscher Vertreter auf der Main Tour, wird dieses Jahr nicht in der Serie antreten. In einer Stellungnahme gegenüber dem Snookerblog schreibt Münstermann: „Die finanziellen Mittel reichen momentan einfach nicht aus um dieses Vorhaben zu finanzieren.“ Sein Hauptaugenmerk sei nun auf die anderen Turniere wie das International Open und die Europameisterschaft sowie die Amateur-Weltmeisterschaft gerichtet.

Er verspricht sich einen Zeitgewinn und dadurch eine bessere Turniervorbereitung. „Patrick und Itaro werden Ihr Level durch die geplanten Englandaufenthalte mit Sicherheit heben. Damit diese Leistungssteigerung nicht an mir vorbei zieht, werde ich, wenn sie in Deutschland sind, mit den Beiden in Bochum zusammen trainieren.“

Für die deutschen Fans ist diese Nachricht teilweise eine gute: „Ich werde wieder verstärkt die deutschen Turniere mitspielen. Dadurch erhalte ich Turnierpraxis und bleibe im Training, was sehr wichtig für die größeren Turniere im Ausland ist.“

Vielleicht sehen wir ihn auch bald im Fernsehen, er hofft sich für die World Snooker Series in Berlin zu qualifizieren um sich dort „mit tollen Profis“ zu messen, „die es zu schlagen gilt…“.

Weitere Suchergebnisse Vorherige Suchergebnisse

Alle Inhalte sind Eigentum des jeweiligen Autors. Dieses Internetangebot enthält Ausschnitte aus verschiedenen anderen (Online-)Medien. Kommentare müssen nicht die Meinung des Seitenbetreibers widerspiegeln. Betachten Sie auch die Richtlinien zum Datenschutz und das Impressum. Icons von FamFamFam.