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Keine optimalen Trainingsbedingungen: Einsle und Santos wieder in Deutschland

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Die beiden deutschen Ausnahmetalente Patrick Einsle und Itaro Santos wollten eigentlich in England, dem Mutterland des Snooker, leben und trainieren. Doch es kam anders und so sind beide nach wenigen Tagen wieder nach Deutschland zurückgekehrt, wie Einsle in einem Interview mit Thomas Hein bei Snookermania berichtet.

„Wirklich viele gute Spieler an einem Ort vorzufinden ist wirklich schwierig“, berichtete Einsle. Zudem spielten diese guten Spieler auch noch auf „sehr schlechtem Material“, in manchen Spielhallen seien Tische vor mehr als 5 Jahren neu Überzogen gewesen.

Die Snooker Academy wäre natürlich ein optimaler Platz zum Training gewesen, doch der Preis spricht gegen eine Ausbildung dort.

„Wir bekommen in Dortmund vom Verein einen Tisch zur Verfügung gestellt, den wir richtig gut auf Vordermann bringen werden. Wir haben uns schon eine Tischbeheizung, wie man sie in Pontins auch vorfindet, angeschafft. Jetzt fehlt uns nur noch ein Licht, dass wir aber von BCE bestellen werden. Bälle und Tuch sollten kein Problem sein. Dann werden wir in Dortmund einen fast gleichen Tisch wie in Pontins haben und können uns gut auf die Turniere vorbereiten.“ Patrick Einsle

Zudem sind dann zwei Spieler, die in der PIOS-Serie ganz oben stehen, in Dortmund angesiedelt. Neben Patrick Einsle, momentan 7., wird nämlich auch der Thailänder Noppadol Sangnil, momentan 4., regelmäßig mit Einsle und Santos trainieren und von Dortmund aus auch zur Open Series zu fliegen.

PIOS: Einsle erst im Halbfinale zu stoppen

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Bei der Herausforderungstour für die Main Tour hat Patrick Einsle den Sprung ins Finale denkbar knapp verpasst.

Bei dem Turnier, in dem insgesamt etwa 170 Spieler angemeldet waren, gewann Einsle seine ersten drei Matches deutlich. Er bezwang James Loft mit 4:2 und zeigte sich gegen Ross Valance (4:1) und Brian Cox (4:0) in bestechender Form.

Gegen Gary Wilson dann ein erster Zittermoment: Nach dem zwischenzeitlichen 2:2 stand Wilson schon vor dem Match gewinn, doch zwei Frames in Folge sicherten Einsle den Einzug ins Viertelfinale.

Dort traf er auf Bobby Cruickshanks, den er nach einem zwischenzeitlichen 2:2 und 4:4-Gleichstand noch mit 5:4 besiegen konnte. Dabei gelangen Einsle Breaks von 49, 56 und 34 Punkten.

Im Halbfinale dann traf Einsle dann auf einen starken Shokat Ali, der seit 1991 Profi ist und bereits auf der Main Tour gespielt hat. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen sicherte sich der Pakistani mit 5:4 den Sieg, Einsle hatte zwar im letzten Frame eine Break-Chance, verschoss allerdings eine Schwarze.

Da Viertel- und Halbfinale bei PIOS-Turnieren an einem Tag gespielt werden musste zweimal über die volle Distanz gehen, mit einer kleinen Pause von 90 Minuten dazwischen.

Ali lobte Einsle in den höchsten Tönen: „Er ist ein klasse Spieler. Vor allem sein langes Spiel ist sehr gut. Ich konnte gar nicht glauben, was für lange Bälle er alle gelocht hat.“

Das Erreichen des Halbfinales ist die beste Leistung eines deutschen Spielers jemals bei dieser Serie.

Die anderen Deutschen waren nicht so erfolgreich. Jens Wiederkehr kehrte zumindest zu diesem Turnier nicht wieder (Entschuldigung), hätte gegen den starken Björn Haneveer aber sicher seine Probleme gehabt.

Sascha Lippe und Itaro Santos trafen in der ersten Runde direkt aufeinander, Lippe gewann das Duell mit 4:2 nur, um dann in Runde 2 gegen Alex Taubmann mit 1:4 auszuscheiden.

(Quelle: Eurosport)

Björn Haneveer legt Grundstein für Rückkehr

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Beim ersten PIOS-Turnier hat sich Björn Haneveer im Finale gegen Andrew Atkinson mit 6:2 durchgesetzt und holte dabei einen 0:2-Rückstand furios auf.

Er musste sich vorher über sieben Matches qualifizieren und traf in der ersten Hauptrunde auf Patrick Einsle, den er 4:1 schlug. Damit stehen Haneveer bei einer guten Saison alle Tore offen wieder in den erlauchten Kreis der Main-Tour-Spieler zurück zu kehren, zu dem er schon einmal gehörte und 2004/05 sogar 53. in der Weltrangliste war.

Der 31-jährige hatte eine Ausbildung zum Tischler gemacht und „in den letzten zwei Jahren kaum gespielt“, wie er im Interview zugab. „Ich habe wieder mehr Spaß am Spiel. Snooker ist nicht so schwer, wie mir das früher vorgekommen ist. Ich denke jetzt weniger daran wo ich einmal hin will, sondern will jedes Match gewinnen.“

Die Deutschen konnten nicht sehr weit ins Turnier vordringen, bereits in der Vorrunde schied Sascha Lippe aus. In der ersten Runde war gegen Itaro Santos für den jungen Ismail Türker das erste PIOS-Turnier zu Ende.

Santos schaffte es noch bis unter die letzten 32 wo er dann von Noppadol Sangnil mit einer 0:4-Klatsche aus dem Turnier geworfen wurde. Hans Blanckaert musste ebenso in den Top-32 eine 0:4-Niederlage einstecken.

Tony Drago kam auch nicht über die Vorrunde hinaus, gegen Robbie Williams, der es unter die besten 16 schaffte, verlor er mit 1:4.

Die höchsten Breaks spielten mit 119 Punkten jeweils Xiao Guodong und Lee Walker. Die nächste Chance eröffnet sich am 3./4. August.

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