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Snookerblog

Keine optimalen Trainingsbedingungen: Einsle und Santos wieder in Deutschland

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Die beiden deutschen Ausnahmetalente Patrick Einsle und Itaro Santos wollten eigentlich in England, dem Mutterland des Snooker, leben und trainieren. Doch es kam anders und so sind beide nach wenigen Tagen wieder nach Deutschland zurückgekehrt, wie Einsle in einem Interview mit Thomas Hein bei Snookermania berichtet.

„Wirklich viele gute Spieler an einem Ort vorzufinden ist wirklich schwierig“, berichtete Einsle. Zudem spielten diese guten Spieler auch noch auf „sehr schlechtem Material“, in manchen Spielhallen seien Tische vor mehr als 5 Jahren neu Überzogen gewesen.

Die Snooker Academy wäre natürlich ein optimaler Platz zum Training gewesen, doch der Preis spricht gegen eine Ausbildung dort.

„Wir bekommen in Dortmund vom Verein einen Tisch zur Verfügung gestellt, den wir richtig gut auf Vordermann bringen werden. Wir haben uns schon eine Tischbeheizung, wie man sie in Pontins auch vorfindet, angeschafft. Jetzt fehlt uns nur noch ein Licht, dass wir aber von BCE bestellen werden. Bälle und Tuch sollten kein Problem sein. Dann werden wir in Dortmund einen fast gleichen Tisch wie in Pontins haben und können uns gut auf die Turniere vorbereiten.“ Patrick Einsle

Zudem sind dann zwei Spieler, die in der PIOS-Serie ganz oben stehen, in Dortmund angesiedelt. Neben Patrick Einsle, momentan 7., wird nämlich auch der Thailänder Noppadol Sangnil, momentan 4., regelmäßig mit Einsle und Santos trainieren und von Dortmund aus auch zur Open Series zu fliegen.

Belgium Open live im Internet

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Dragon Stars Eventmanagement, die Veranstalter der Paul Hunter Classic und der Exhibition mit Ronnie O’Sullivan in Hamm, veranstalten vom 19.–21. September in Duffel die 2008 Belgium Open.

Mit dabei sind folgende Profis: Ken Doherty, Mark Allen, Joe Swail, Graeme Dott, Joe Perry, Mark Selby, Gerard Greene, Mark King, Matthew Stevens, Mark Williams, Shaun Murphy, Stephen Maguire, Barry Hawkins, Ryan Day, John Parrott, Andrew Higginson, Dominic Dale, Jimmy Michie, Tom Ford, Stuart Bingham, Mark Davis, Jamie Cope, Ricky Walden, Michael Holt.

Wer sich die Spiele live anschauen will kann bei CueSport.tv für 10€ ein 3-Tages-Ticket kaufen. Wie die Übertragung genau aussieht ist noch nicht bekannt.

O’Sullivan startet mit Unentschieden in die Saison

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Logo der Premier League Snooker In der neuen Saison der Premier League Snooker hat Ronnie O’Sullivan den Start verpatzt. Gegen John Higgins war nach einem 0:2-Rückstand nur ein 3:3-Unentschieden drin, zu wenig für den Seriensieger unter der „Shot Clock“.

„Ich hab ein paar Jahre nicht in der Premier League gespielt, aber letztes Jahr habe ich realisiert wie sehr ich sie vermisst habe. Es ist ein tolles Turnier und es sind nur großartige Spieler hier, da musst du einfach dein bestes geben.“ John Higgins

Gleich im ersten Frame des Matches ging es turbulent zu, O’Sullivan hatte einen satten Vorsprung, doch John Higgins glich nach dem Potten der Farben aus – die Respotted Black sicherte dem Schotten dann auch den Frame. Im 2. Frame wäre ein mit 1000 Pfund belohntes Century-Break drin gewesen, doch nach 83 Punkten musste Higgins die Segel streichen.

O’Sullivan zeigte sich im Anschluss allerdings sehr konzentriert, nachdem er mit schwachem Spiel Higgins in die ersten beiden Frames förmlich eingeladen hatte. Breaks von 72 und 85 Punkten sicherten ihm den Ausgleich, den er in Frame 5 dann noch auf ein 3:2 ausbauen konnte. John Higgins holte sich aber wenigstens den einen Punkt für seine Leistung ab und gewann den sechsten Frame mit einer 74er-Serie.

„Es ist ein Punkt und damit bin ich schlussendlich nicht enttäuscht, wir sind beide noch einmal dem Gefängnis entkommen.“ Ronnie O’Sullivan

Im anderen Match des Abends führte Ding Junhui gegen einen in der Anfangsphase mit der Shot Clock überforderten Mark Selby mit 2:0. Dabei gelang ihm direkt im zweiten Frame ein Century (100 Punkte). Dann hatte sich Selby jedoch an die neuen Rahmenbedingungen gewöhnt und spielte Ding Junhui mit Breaks von 86, 80, 73 und letztendlich 104 Punkten gegen die Wand. Ding Junhui konnte während den ganzen vier Frames keinen einzigen Ball mehr lochen.

„Ich hab im ersten Frame nur eine schlechte Safety gespielt, dann hat er sich den zweiten geholt und dann habe ich meine Leistung gebracht.“ Mark Selby

Damit steht Newcomer Selby auf Platz 1 des Rankings. Nächste Woche wird Joe Perry erstmals ins Geschehen eingreifen, sein Gegner wird ein Ronnie O’Sullivan sein, der vieles gut machen will gegen den Underdog, der die Championship League in dieser Saison gewann und sich dadurch qualifizierte. Das andere Match bestreiten Ding Junhui und John Higgins.

O’Sullivan siegt in Belfast, Murphy in Fürth

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Ronnie O’Sullivan ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Bei der Northern Ireland Trophy schlug er nach seinen knappen Matches in den Runden zuvor Dave Harold doch deutlich.

Dabei hatte der Stoke Potter den besseren Start ins Match und gewann den 1. Frame mit einem Run von 34 Punkten. Frame 2 nahm ihm O’Sullivan dann aber ab und spielte in den folgenden fünf Frames der Session Breaks von 103, 84,54, 33, 47, 32 und 76 Punkten.

Die 6:1-Führung zur Pause war allerdings schmeichelhaft für O’Sullivan. Er brauchte für sein Können einfach zu viele Chancen. Doch Harold gab sie ihm.

Auch die zweite Session begann mit einem Framegewinn von Harold, der dann aber zwei weitere Frames an O’Sullivan abgeben musste nachdem er eigene Chancen nicht nutzte. Erst im 11. Frame schaffte er es mit einem 81er-Break dem Weltmeister wieder ein Schnippchen zu schlagen. Doch das sollte ihm nicht mehr helfen, O’Sullivan nutzte den nächsten Frame zum Matchgewinn.

Murphy in Fürth im Finale

Shaun Murphy heißt der neue Paul-Hunter-Classic-Champion. Im Finale schlug er Mark Selby deutlich mit 4:0.

Im Halbfinale hatte Selby Jimmy White aus dem Turnier geworfen, der seinerseits Lasse Münstermann mit 3:0 besiegt hatte.

Münstermann war der einzige Nicht-Profi, der im Achtelfinale stand. dort hatte er klar mit 3:0 Mark Williams geschlagen. Eine Runde vorher musste auch Matthew Stevens die Segel gegen Münstermann streichen. Auch er verlor mit 3:0.

O’Sullivan schlägt Carter erneut

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„Wo ist denn der Pink Spot?“„Ich kann ihn auch nicht finden, du?“ So scherzten Michaela Tabb und Ronnie O’Sullivan im Halbfinale gegen Ali Carter. Dabei stand es nicht gut, Carter fehlte nur noch ein Frame zum Matchgewinn, 5:4.

O’Sullivan hatte gerade im Break die Pinke gelocht und nachdem der Spot der Kugel inmitten des roten Pulks ausgemacht war musste sie ja so nahe wie möglich dorthin gelegt werden. O’Sullivan dirigierte: „Ein bisschen nach links, ein wenig nach rechts.“

Aber es half nichts: Mit einem „Ich wäre hiermit schneller fertig, wenn du mir nicht helfen würdest“ setzte Michaela Tabb wieder die Rote auf den Platz zurück, den sie sich frei geräumt hatte um besser an den Pink Spot zu kommen, und legte die Pinke doch von der Fußbande an den Pulk heran.

„The Rocket“ konnte setzte sein Break fort als ob nichts passiert wäre, am Ende kamen 78 Punkte heraus und der 5:5-Ausgleich. In 10 Frames hatten sich die WM-Finalisten nichts geschenkt, nur ein Frame, der zweite, kam mit einem Break unter 60 Punkten aus.

O’Sullivan eröffnete mit einer starken 96, die Carter in Frame 2 mit einer 36er Clearence beantwortete, der einzige wirklich knappe Frame. O’Sullivan kam ging dann mit einem 106er-Break in Führung, Carter konterte mit 69 Punkten.

Wieder ging es hin und her, diesmal mit 97 Punkte in Folge für Carter, O’Sullivan hielt mit einer 60er-Serie dagegen. Wieder spielte Carter ein 72er-Break, O’Sullivan konterte diesmal mit 108 Punkten. Es war ein enges, hochklassiges und spannendes Match. Nichts erinnerte an die Schmach, an das klare Match im Crucible im Mai. Und auch nicht an das Match vor einem Jahr an gleicher stelle bei dem Carter so gar keine Chance hatte und O’Sullivan in fünf Frames fünf Centuries spielte, darunter ein Maximum. Dies war ein anderes Spiel.

Die nächsten beiden Frames gingen mit Breaks von 76 bzw. 78 Punkten wieder jeweils an einen Spieler. Im entscheidenden 11. Frame dann konnte sich O’Sullivan einen Vorsprung von 52 Punkten herausarbeiten, verschoss dann überraschend. Carter kam an den offenen Tisch und es sah so aus als ob ihm das Finale nicht mehr zu nehmen sein würde.

Doch nach 51 Punkten in Folge war es eine Rote, die an der („schwarzen“) Bande lag und die noch zwischen ihm und dem Finale stehen sollte. Carter stieß und verschoss. Die Rote blieb im Tascheneinlauf liegen und war ein gefundenes Fressen für O’Sullivan, der dann doch noch den Frame und das Match gewinnen konnte.

Heute war es aber nicht die mangelnde Selbstdisziplin oder die unterbewusste Suche nach der Spannung, die O’Sullivan über die gesamte Distanz gehen lies, sondern das Niveau seines Gegners. Ali Carter war Ronnie O’Sullivan ebenbürtig, nur Nuancen entschieden diesmal auch das neunte Aufeinandertreffen der beiden zu Gunsten O’Sullivans. Nächstes mal schon könnte der „Pilot“ schneller sein als die „Rakete“.

O’Sullivans Gegner wird aber erstaunlicherweise nicht John Higgins sondern Dave Harold sein. In einem anfangs deutlichen Match führte Harold schon mit 5:1 und benötigte nur noch einen Frame. Zwar konnte sich Higgins noch einmal aufbäumen und drei Frames für sich entscheiden, doch Harold wusste, dass seine Chance kommen würde. Im zehnten Frame nutzte er dann eine Chance und steht endlich wieder im Finale eines Weltranglistenturniers.

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