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Dott zieht zurück

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Graeme Dott hat, wie erwartet, offiziell seine Teilnahme am Grand Prix zurück gezogen nachdem er sich beim Fußballspielen in Shanghai das linke Handgelenk gebrochen hatte.

Seine Doktoren haben ihm geraten 6–8 Wochen Pause einzulegen, was bedeuten würde, dass er auch die neuen Bahrain Championship auslassen müsste.

Es steht immer noch nicht fest, ob er für das Shanghai Masters oder den Grand Prix Punkte bekommt.

Zweimal Whitewash, bitte

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Die Zuschauer bei der Premier League konnten gestern gleich zwei Gala-Vorstellungen miterleben. Im ersten Match des Abends war der Hauptakteur Ronnie O’Sullivan, der Ding Junhui in 6 Akten deutlich bezwang.

Im ersten Frame hatte Ding noch seine Chance, spielte ein Break von 44 Punkten, doch der Frame ging knapp an den von nun an entfesselt spielenden O’Sullivan, der eine 43er-Serie spielte. In Frame 2 lies O’Sullivan ein Break von 134 Punkten folgen und gewann auch die beiden folgenden Frames mit Breaks von 65 und 53. Das Match hatte er zwar gewonnen, doch „The Rocket“ zeigte sich weiterhin hungrig: Mit 71 und 126 Punkten in Folge entschied er das Match mit 6:0 für sich.

Auf die 8000 Pfund Preisgeld angesprochen sagte O’Sullivan: „Gar nicht schlecht für eine Nacht arbeiten, das ist fast so viel wie ich für eine Woche in China bekommen habe.“

Im zweiten Match des Abends musste sich Steve Davis Mark Selby geschlagen geben. Der 6-fache Weltmeister war dermaßen außer Form, dass Selby nach dem Match zugab: „Das war eine zerfahrene Angelegenheit, aber ich habe gut genug gespielt um einige gute Punkte zu machen und sie Steve abzunehmen.“

Bereits im 2. Frame hätte Selby ein Century spielen können, doch er musste sich bis zum 6. Frame gedulden ehe ihm das gelang. Trotz eher suboptimaler Performance reichte es auch in diesem Match für ein 6:0.

Saisonstart: Eine erste Analyse

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Was haben Shaun Murphy, Stephen Hendry, Peter Ebdon, Ding Junhui und Graeme Dott gemein?

Alle fünf sind aktuelle Top 16-Spieler (und damit bei Ranglistenturnieren für die Hauptrunde gesetzt), haben aber in den beiden bisher ausgetragenen Turnieren der Saison 2008/2009 noch nicht über die Minimalpunktzahl hinaus punkten können. Dott hat gar durch seinen Armbruch das Shanghai Masters komplett verpasst und daher nur 700 statt 1400 minimal für Top 16-Spieler einkalkulierten Ranglistenpunkten gesammelt.

Für Ebdon und Dott bedeutet dieser schlechte Saisonstart, dass sie im aktuellen Provisional Ranking aus den Top 16 gefallen sind – Dott purzelt dort aufgrund seines „Seuchenjahres“ 2007/2008 gar auf Platz 50 (Ebdon auf Platz 18) und steht nun angesichts der Tatsache, dass seine Teilnahme am Grand Prix ebenfalls gefährdet ist, vor einem ganz schweren Jahr. Sein Verbleib in den Top 16 oder 32 dürfte fraglich sein.

Für Joe Swail, Nigel Bond und Michael Judge begann die laufende Saison ähnlich schwierig. Alle drei sind aktuelle Top 32-Spieler, die ebenfalls bislang auf den ersten Saisonsieg im laufenden Jahr warten. 1150 Minimalpunkte aus zwei Turnieren bedeuten für dieses Trio aber noch kein Drama: Alle drei halten derzeit im Provisional ihren Platz in den ersten 32. Judge als aktueller Nummer 32 sitzen mit Anthony Hamilton, Ken Doherty und Michael Holt allerdings namhafte Verfolger im Nacken.

Neben dem bislang überragenden Ronnie O’Sullivan sammelten bislang vor allem Außenseiter Punkte: Shanghai-Sieger Ricky Walden und Dave Harold, der in Belfast im Finale stand. Harold steht damit im Provisional bereits in den Top 16 (aktuell Platz 13), Walden könnte mit weiteren guten Leistungen in den „Elitekreis“ der Gesetzten vordringen (aktuell Platz 17). Ebenfalls gut gestartet sind der wieder erstarkte Mark Williams (aktuell Platz 10) und Barry Hawkins (aktuell Platz 16).

Weltmeisterschaft ab 2011 in China?

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Rodney Walker hat gegenüber dem Daily Record Berichte über Verhandlungen zum Weltmeisterscafts-Standort bestätigt.

„Während des Shanghai Masters ist man auf mich zugekommen und wir haben über die Möglichkeit einer WM in China geredet“, sagte der Vorsitzende der WSA. Allerdings würde man alle Möglichkeiten prüfen, auch mit den Veranstaltern in Sheffield, wo die WM noch bis 2010 stattfinden wird, werden Gespräche aufgenommen.

Premier League statt Bahrain

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John Higgins, Mark Selby und Ding Junhui haben sich nicht für die Bahrain Championship angemeldet, nachdem der Termin mit einem Premier-League-Spieltag zusammen fällt.

Die Absage ist eine schwere Last für die neue Veranstaltung im Wüstenstaat. Steve Davis wird wohl in der Qualifikation antreten um wenigstens einige Weltranglistenpunkte mitnehmen zu können.

Gleichzeitig haben Matthew Stevens, Ken Doherty und Jamie Cope das glück sich nicht führ Bahrain qualifizieren zu müssen, da sie dadurch genauso eine Runde vor rutschen wie Gerard Greene, Michael Holt und Shanghai-Masters-Sieger Ricky Walden.

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