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Snookerblog

Ein Ausblick auf die Welsh Open

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Am Montag starten in Newport die Welsh Open. Im letzten Jahr hatte sich Mark Selby im Finale über die volle Distanz (17 Frames) gegen Ronnie O’Sullivan durchgesetzt, dieses Kunststück möchte er gerne wiederholen. Der Engländer hat auch gute Chancen weit zu kommen, das erste Match gegen Paul Davies muss ein Pflichtsieg sein.

Größter Konkurrent auf dem Weg zum Halbfinale wird Ryan Day sein. Der Grand-Prix-Vize lechzt auf heimischem Boden nach seinem ersten Profi-Titel. Im zweiten Viertel tritt Veteran Jimmy White an, doch Losglück sieht anders aus, gegen den starken Ali Carter wird er kämpfen müssen. Doch White hat bewiesen, dass er das kann und ob Carter mit dem Druck umgehen kann gegen das Idol spielen zu müssen wird sich herausstellen. Graeme Dott spielt hier genauso um wichtige Weltranglistenpunkte (er will nach 2 Seuchenjahren nicht aus den Top-48 fallen) wie Dave Harold, der gute Karten hat mit einer anständigen Leistung noch unter die Top-16 der Welt zu rutschen.

Der 7-fache Weltmeister Steven Hendry tritt in Viertel Nummer 3 gegen Martin Gould an, auf dem Papier eine klare Angelegenheit. Hendrys Form konnte diese Saison jedoch nicht überzeugen, auch aus der Championship League musste er sich bereits frühzeitig und sang- und klanglos verabschieden. Für ihn wird es um so wichtiger sein mit einem guten Turnier in das Saisonfinale zu starten.

Weltmeister O’Sullivan wird gleich im ersten Match gegen Steve Davis antreten, das verspricht ein Match auf hohem Niveau zu werden, kann sich The Rocket doch gegen die Altmeister besonders motivieren, wie man im WM-Match gegen Hendry gesehen hat.

Alles in allem erwarten uns viele spannende Matches, Eurosport ist ab dem ersten Turniertag live dabei.

Goodbye Prestatyn - Hallo Newport

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Mit den letzten Matches der Qualifikation zur Welsh Open 2009 wurden heute die letzten Begegnungen der Saison 2008/09 im wallisischen Prestatyn ausgetragen. Die noch ausstehenden Qualifikationsmatches zu den China Open werden vor Ort ausgetragen, ebenso die verbleibenden Begegnungen der Qualifikation zur Welsh Open zwischen Mark Williams und David Gilbert, Matthew Stevens und Andy Hicks sowie Dominic Dale und Liang Wenbo, welche in Newport stattfinden werden. Die Qualifikation zur Weltmeisterschaft wird vollständig in Sheffield gespielt.

Am letzten Tag der Qualifikationsrunden stehen die einzigen Begegnungen, welche die nicht gesetzten Top 32-Spieler auszutragen haben, an. Dabei gab es auch diesmal einige Überraschungen.

Barry Hawkins etwa scheiterte nach den China Open nun auch in der Qualifikation zu den Welsh Open, er unterlag Paul Davies mit 4-5. Mit dem gleichen Ergebnis unterlag Nigel Bond Martin Gould, und auch Ian McCulloch musste gegen Mike Dunn diesen Endstand hinnehmen. Ian Preece, Lokalmatador aus Newport, schaltete Stuart Bingham mit 5-3 aus. Ebenfalls mit 5-3 konnte Barry Pinches sich etwas überraschend gegen Jamie Cope durchsetzen. Auch Ricky Walden und Stephen Lee konnten sich relativ überraschend nicht für Newport qualifizieren, die „alten Herren“ Dave Harold und Steve Davis hingegen konnten ihren „zweiten Frühling“ fortsetzen.

Die Geschichte der Qualifikation aber schrieb Veteran und Publikumsliebling Jimmy White, der den Schwung seines Maximum Breaks in einer Exhibition gegen Ronnie O’Sullivan offensichtlich mit nach Prestatyn nahm. White schickte David Grace nach Hause, schaffte gegen Rod Lawler ein Comeback nach 0-4, besiegte Rory McLeod und traf somit in der finalen Runde auf Ken Doherty, dem er den Begriff „Whitewash“ überdeutlich erklärte. Eine großartige Leistung von Jimmy, der nun in der Hauptrunde, die am 16. Februar beginnt, auf Ali Carter trifft.

Ronnie und Jimmy mit einem Doppel-147

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Bei einer Exhibition in Irland haben Ronnie O’Sullivan und Jimmy White nacheinander zwei Maximum-Breaks geschafft, berichtet die britische Sun ohne weitere Zeit- und Ortsangabe. 600 Fans waren Zeuge bei diesem einmaligen Ereignis.

Jimmy White wird mit folgenden Worten zitiert: „Es war unglaublich. Ronnie hatte ein 147 und weil wir ein Doppel spielten entschied er, dass wir noch ein Spiel spielen, damit die anderen auch noch ein paar Stöße machen konnten.“

„Und dann passierte es und ich hatte ich ein 147. Wir haben herausgefunden, dass es so etwas noch nie gegeben hatte. Es war eine großartige Meisterleistung, ich freue mich wirklich. Zuerst riefen die Fans – und ich auch – »Ronnie, Ronnie, Ronnie«, dann »Whirlwind, Whirlwind, Whirlwind«.“

„Ich hatte erst vor drei Wochen ein Maximum in einer Exhibition. Ich spiele noch immer gut und hoffe, dass es ein gutes Jahr wird.“

China ohne acht

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Auf dem Papier sollten in der Qualifikation zu einem Main Tour-Turnier die Spieler auf den Plätzen 17 bis 32 der offziellen Rangliste favorisiert sein. Lediglich einen Sieg benötigen diese Spieler, um sich für die Hauptrunde eines Ranglistenevents zu qualifizieren.

Wie schwierig diese Aufgabe in die Praxis umzusetzen sein kann, illustriert das — noch nicht vollständig abgeschlossene — Qualifikationsturnier zu den China Open 2009: Bereits acht Top 32-Spieler werden die Reise nach Asien nicht antreten, ein weiterer (Joe Swail) könnte theoretisch in den vor Ort ausgetragenen Qualifikationsmatches noch zusätzlich vorzeitig ausscheiden.

Barry Hawkins, Stuart Bingham, Matthew Stevens, Steve Davis, Dominic Dale, Ian McCulloch, Michael Judge und Ken Doherty mussten sich in der letzten Qualifikationsrunde in Prestatyn ihrem Gegner geschlagen geben, Hawkins (gegen David Gray) und Doherty (gegen Judd Trump) mussten gar einen Whitewash hinnehmen. Weitere prominente „Opfer“ der Qualifikation sind Alan McManus und Jimmy White.

Erfolgerlebnis hingegen für Nigel Bond: Dem Veteranen gelang sein erster Sieg bei einem Ranglistenturnier in der laufenden Saison. Ähnlich überraschend die Qualifikation von Rod Lawler, der in der finalen Qualifikationsrunde Stevens besiegte, und Stuart Pettman, der „Nugget“ Davis gar deutlich mit 5-2 schlagen konnte.

Die China Open 2009 starten am 30. März.

Liang als Zugpferd für die China Open

Derzeit laufen in Prestatyn (Wales) die Qualifikationsrunden zu den China Open 2009. Der aufstrebende Chinese Liang Wenbo, Robert Milkins und Joe Swail allerdings müssen mit ihren Qualifikationsmatches noch ein wenig warten.

Liangs Qualifikationsmatches – zunächst in der 3. Runde der Qualifikation gegen Milkins, im Falle eines Erfolges in der 4. Runde gegen Swail – werden vor Ort in Bejing, vermutlich parallel zur bei den China Open üblichen Wildcard-Runde, ausgetragen.

Ähnlich wurden in vorangegangenen Jahren die Qualifikationsmatches von Ding Junhui (nun als Top 16-Spieler gesetzt) angesetzt. Man verspricht sich davon eine größere Zugkraft für die Wildcard-Matches, bei denen junge chinesische Amateurspieler die in der Rangliste am niedrigsten platzierten Qualifikanten herausfordern.

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