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Kein Gedenken an Hunter in Wembley

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Wie die BBC berichtet wird das Masters-Turnier 2007 nicht an den dreifachen Gewinner Paul Hunter erinnern, der im Oktober starb.

Die World Snooker Assocciation hatte ein Stipendium nach Hunter bennant. Ein Sprecher sagte: „Das ist die Ehrwürdigung, die am Besten zu Hunter passt.“

Das Turnier bei dem Hunter am Erfolgreichsten war wird seinen Namen allerdings nicht ändern. Auch eine Schweigeminute sei nicht geplant.

Jimmy White hatte für eine Umbenennung des Turniers oder der Trophäe gekämpft: „Ich habe das Masters in 24 Jahren ein Mal gewonnen – er hat es dreimal geschafft und lag meist weit zurück bevor er gewinnen konnte.“

„Er wuchs in Wembley immer über sich hinaus.“

Aus „German Open“ werden „Paul Hunter Classics“

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Wie Eurosport meldet werden die „German Open“ in Zukunft „Paul Hunter Classics“ heißen. Damit werden die Verdienste Paul Hunters, der im Oktober aufgrund einer Krebserkrankung starb, rund um das größte deutsche Turnier gewürdigt.

Bei den „Paul Hunter Classics“ treten seit drei Jahren Amateure und Profis gegeneinander an. Für dieses Jahr haben sich – laut Eurosport – anscheinend bereits Ronnie O’Sullivan, Matthew Stevens, Neil Robertson und Barry Hawkins angekündigt.

Das diesjährige Turnier findet vom 23. bis zum 26. August in der Stadthalle in Fürth statt, erstmals werden an vier Tagen Spiele stattfinden.

Thomas Cesal vom Veranstalter SSC Fürth konnte zwischen den Jahren das Einverständnis von Hunters Frau Lindsey einholen. Sie betonte, dass die Umbenennung eine große Ehre sei und, dass Hunter sich immer gerne auf den Weg nach Fürth machte.

Was war los im Snookerjahr 2006?

Der Jahresrückblick erinnert an die wichtigsten Momente dieses aufregenden und zugleich traurigen Snookerjahres.

Januar: Das Masters 2006 steht als erstes Turnier an. John Higgins gewinnt knapp mit 10:9 gegen Ronnie O’Sullivan. Paul Hunter tritt zum letzten Mal bei „seinem” Turnier an und verliert in der ersten Runde gegen Mark Williams mit 3:6.

Februar: Beim Malta Cup schlägt Ken Doherty einen fantastisch aufgelegten John Higgins mit 9:8 – Es wäre nicht nur Higgins zweiter Titel in diesem Jahr gewesen sondern auch der dritte der Saison. Zudem beendete Quinten Hann seine Snookerkarriere nachdem er beschuldigt wurde Geld für eine Niederlage angenommen zu haben. Er wurde dafür in Abwesenheit verurteilt. Zudem Begann das Turnier in Wales, aus dem O’Sullivan aufgrund einer Handgelenksverletzung frühzeitig ausschied.

März: Das Favoritensterben im walisischen Newport ging in die nächste Runde und schlussendlich stand Stephen Lee als Sieger fest, gegen Weltmeister Shaun Murphy gelang ihm ein 9:4. Im selben Monat ging es nach China. Bei den China Open kam Titelverteidiger Ding Junhui nur ins Halbfinale, wo er vom späteren Titelträger Mark Williams besiegt wurde. Ebenfalls im Finale: John Higgins.

April: Der Monat der Weltmeisterschaft wartete mit ungewöhnlichen Nachrichten auf: Von revoltierenden Spielern war genau so die Rede wie von Ronnie O’Sullivan, der von Peter Ebdon auf die Weltmeisterschaft vorbereitet wurde. Nach der ersten Runde wussten wir aber, dass Paul Hunter nur noch unter Schmerzen spielen konnte.

Mai: Aus dem Finale zwischen Peter Ebdon und Graeme Dott ging Dott als neuer Weltmeister hervor. Während sich die meisten Spieler ihren Urlaub gönnten berichtete das Snookerblog über die Pro-Am-Series.

Juni: Neil Robertson hätte beinahe zwei Maximum Breaks in einer Partie gespielt, John Higgins wurde zum Spieler der Saison gekürt und Alex Borg und Sean Storey erhielten eine Wildcard. Es wird bekannt gegeben, dass der Saisonstart der Saison 2006/07 bei der Northern Ireland Trophy stattfinden wird. Nach einer nicht gehaltenen Rede beteuert Paul Hunters Management, dass er nur „einen schlechten Tag“ erwischt habe.

Im Juli bedauerten wir den Verlust von John Spencer, Stephen Hendry, Mark Williams und Paul Hunter sagen ihre Teilnahme an der German Open ab und Stephen Lee wird verdächtigt in Drogengeschäfte verwickelt zu sein. Paul Hunter darf eine Saison aussetzen und seine Punkte behalten. Für ihn kommt Patrick Einsle auf die Main-Tour – er erfährt drei Tage vor seinem ersten Qualifikationsspiel von seinem Glück.

August: Die Vorwürfe gegen Stephen Lee erweisen sich als Haltlos und die Northern Ireland Trophy fand statt. Dort setzte sich Ding Junhui durch, der dann nicht zu den German Open reisen konnte. Sein kurzfristiger Ersatz, Peter Ebdon, sagte dann auch schnell wieder ab. Patrick Einsle scheitert bei der German Open knapp gegen Barry Hawkins. Michael Holt gewinnt das Turnier letztendlich.

September: Mark Williams gewinnt den Pot-Black-Cup. Zudem wird das Round-Robin-Format erklärt, welches beim Grand Prix erstmals auf der Main-Tour gespielt wird.

Die Meldungen über die Grand-Prix-Qualifikation (Einsle mit zwei Siegen) verblassten angesichts der Nachricht, die mich am neunten Oktober erreichte. Paul Hunter hatte den Kampf gegen den Krebs verloren. Letztendlich stehen beim Grand Prix die Newcomer Neil Robertson und Jamie Cope im Finale, Robertson gewinnt und holt damit den ersten Weltranglisten-Sieg nach Australien. Diskussionen beginnen: Ist das Round-Robin-Format förderlich für den Sport?

Im November wurde von der Amateur-WM berichtet und die Profis vergnügen sich bei den “Swiss Open” – den meisten Spaß hat Matthew Couch, der das Turnier gewinnt.

Traditionell ist der Dezember der Monat der UK Championship. Ganz untraditionell hat Peter Ebdon das Turnier zum ersten mal gewonnen. Das Ronnie O’Sullivan mit seiner Aufgabe im Viertelfinale gegen Stephen Hendry für Aufruhr gesorgt hat ist uns allen genauso im Gedächtnis wie Ding Junhuis sensationeller Dreifacherfolg bei den Asienspielen.

Mit den besten Wünschen für die kommende Weihnachtszeit und einem guten Rutsch ins neue Jahr verabschiedet sich das Snookerblog in einen kleine Winterruhe – bei akuten Nachrichten sind wir natürlich für Sie da.

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UK2006: Ebdon siegt

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Durch einen klaren 10:6-Sieg gegen Steven Hendry hat sich Peter Ebdon in den erlauchten Kreis der Gewinner von Weltmeisterschaft und UK Championship erhoben.

Das Spiel war nach der ersten Session noch unentschieden, Ebdon machte aber vor dem Mid-Session-Interval den entscheidenden Schritt in Richtung Sieg als er vier Frames in Folge gewinnen konnte und mit 8:4 davon zog.

Frame dreizehn lief dann besser für Stephen Hendry, der eine zerfahrene Leistung zeigte und nicht auf dem Niveau der vergangenen Tage spielte. Er gewann den Frame knapp mit 59:51 und rückte dann durch ein 116er-Century noch näher an Ebdon heran.

Doch dieser lies sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen: Die beiden folgenden Frames waren seine und er gewann das Match mit einer soliden 4-Frames-Führung.

Damit ist er der neunte Spieler, der sowohl eine WM als auch die UK Championship erfolgreich abschließt. Vor ihm hatten das nur Steve Davis, Terry Griffiths, Alex Higgins, John Parrot, John Higgins, Mark Williams und Ronnie O’Sullivan sowie sein Gegner Hendry geschafft.

„Es gibt so viele großartige Spieler, die beides gewonnen haben“, sagte Ebdon nach dem Match, „es bedeutet mir so viel auch zu diesem erlauchten Kreis zu gehören. Ich bin überglücklich, nach all der harten Arbeit für dieses Turnier und den schweren Matches.“

„Im Finale begannen wir beide plötzlich Kugeln zu verfehlen, der Druck ist sehr groß. Ich bin stolz auf alle zuhause in Dubai, meine Frau Deborah und die Kinder schauen es zuhause über das Internet – Das ist für sie.“

O’Sullivan wird sich erklären müssen

Falls Ronnie O’Sullivan keine gute Erklärung für seine Aufgabe bei der UK Championship hat wird er Disziplinarmaßnahmen erwarten können. Das kündigte der Vorsitzende von World Snooker, Sir Rodney Walker an.

„Wir müssen mit ihm reden und die Gründe für sein Verhalten herausfinden. Wir werden versuchen eine Erklärung zu bekommen. Sollte diese unbefriedigend sein, dann wird es eine Strafe geben.“

O’Sullivan hatte das Viertelfinalmatch gegen Stephen Hendry aufgegeben und die Halle verlassen.

„Das war einfach unheimlich enttäuschend“, sagte Walker der BBC. „Ronnie ist die Hauptattraktion und jemand, von dem wir wollen, dass er den Sport repräsentiert.“

„Aber es gibt leider einen Makel, mit dem wir umgehen müssen. Ronnie braucht entweder Hilfe oder eine Art Beratung, weil er es nicht auf dem Rücken des Sports austragen kann.“

„Wir können keinem Spieler, auch wenn er Ronnies Prominenz hat, erlauben sich so zu verhalten ohne sein Verhalten zu erklären.“

(Quelle: BBC)

UK2006: Knappes Finale zwischen Ebdon und Hendry

Ein knappes Finale findet zwischen Peter Ebdon und Stephen Hendry in York statt.

Ebdon hatte sein Halbfinale gegen John Higgins knapp mit 9:7 gewonnen, Hendry erzielte das gleiche Ergebnis gegen Weltmeister Graeme Dott.

Im Finale steht es nach der ersten Session 4:4. Henry hatte bereits mit 3:1 geführt bevor Ebdon aufdrehen konnte und durch Breaks von 60, 83 und 135 Punkten in Führung ging.

Und Ebdon hätte auch mit 5:3 seine Führung ausbauen können, er verschoss jedoch ein Double und musste den achten Frame an Hendry abgeben. Hendry strebt seinen sechsten UK-Championship-Titel an, für Ebdon wäre es der erste Sieg.

UK2006: Ebdon schlägt Higgins

In einem außergewöhnlichen Match hat Peter Ebdon John Higgins geschlagen. Die beiden leisteten sich zwei Mammut-Sessions und einen Endstand von 9:7.

Dabei wäre Peter Ebdon beinahe ein Maximum Break gelungen, er konnte lediglich die dreizehnte Schwarze nicht lochen. Beim Stande von 7:6 konnte Higgins eine einfache Rote nicht lochen, wodurch sich Ebdon die entscheidende Führung von zwei Frames erarbeiten konnte.

Ebdon trifft am Sonntag auf den Sieger aus dem Match Graeme Dott gegen Stephen Hendry am Samstag.

„Ich bin noch nie so Stolz auf mich gewesen“, sagte Ebdon, der sein zweites UK-Championship-Finale nach seiner Niederlage gegen Stephen Hendry 1995 bestreitet.

„Die Qualität des Matches war atemberaubend. Ich habe gefühlt, dass John nicht nachgeben wird, und weil ich mich stark fühlte wusste ich, dass auch ich nicht nachgeben würde.“

„Ich habe einen Heidenrespekt vor John. Er ist ein toller Mensch, ein fantastischer Botschafter für den Snookersport und sicherlich der Spieler mit der größten Matchhärte.“

Higgins erklärte zu seiner Niederlage: „Meine Konzentration war zu einem kritischen Zeitpunkt einfach weg. Es lief einfach nicht für mich.“

„Doch das soll Peter nicht abwerten. Er hat wirklich das ganze Match hindurch gut gespielt und hat es verdient zu gewinnen.“

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