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Hawkins und O’Sullivan knapp im Finale

Barry Hawkins und Ronnie O’Sullivan stehen sich im Finale des Kilkenny Masters gegenüber. Beide konnten sich knapp mit 6:5 gegen ihre Gegner durchsetzen.

Gegen den Iren Fergal O’Brien schaffte Hawkins trotz eines 2:5-Rückstandes den Sieg. Dabei gelangen ihm Breaks von 131, 104 und 107 Punkten.

O’Sullivan gewann gegen John Higgins. Dabei kamen ihm nach eigener Aussage die nicht-standardkonformen Tische entgegen: „Um ehrlich zu sein, John spielte besser als ich, er hätte gewinnen sollen. Ich habe zwar gut gespielt aber der Tisch hat mir geholfen. Die Taschen sind wirklich groß, ich konnte sie kaum verfehlen.“

O’Sullivan lobte die Atmosphäre in Kilkenny. „Die Iren lieben ihren Snooker, es hat Spaß gemacht.“

Kilkenny Masters: Ansetzungen + Termine

In einem hochklassigen Turnier treten ab Freitag Top-Spieler im irischen Kilkenny an.

  • 10:30 Uhr
    • Gerard Greene – Michael Judge (A) 3:4
    • Fergal O’Brien – Stephen Lee (B) 4:2
  • 12:30 Uhr
    • Barry Hawkins – Davy Morris (C) 4:3
    • Matthew Stevens – Joe Delaney (D) 2:4
  • 14:30 Uhr
    • Gerard Greene – John Higgins (A) 4:2
    • Stephen Lee – Neil Robertson (B) 1:4
  • 16:30 Uhr
    • Jimmy White – Barry Hawkins (C) 2:4
    • Joe Delaney – Joe Swail (D) 1:4
  • 18:30 Uhr
    • John Higgins – Michael Judge (A) 4:0
    • Neil Robertson – Fergal O’Brien (B) 1:4
  • 20:30 Uhr
    • Jimmy White – Davy Morris (C) 1:4
    • Matthew Stevens – Joe Swail (D) 4:2

Gruppen:

  • Gruppe A
    1. John Higgins (1 Sieg, 1 Niederlage, +2 Frames)
    2. Michael Judge (1 Sieg, 1 Niederlage, -3 Frame)
    3. Gerard Greene (1 Sieg, 1 Niederlage, +1 Frame)
  • Gruppe B
    1. Fergal O’Brien (2 Siege, +5 Frames)
    2. Neil Robertson (1 Sieg, 1 Niederlage, ±0 Frames)
    3. Stephen Lee (2 Niederlagen, -5 Frames)
  • Gruppe C
    1. Barry Hawkins (2 Siege, +3 Frame)
    2. Davy Morris (1 Sieg, 1 Niederlage, +2 Frames)
    3. Jimmy White (2 Niederlagen, -5 Frames)
  • Gruppe D
    1. Joe Swail (1 Sieg, 1 Niederlage, +1 Frames)
    2. Matthew Stevens (1 Sieg, 1 Niederlage, ±0 Frames)
    3. Joe Delaney (1 Sieg, 1 Niederlage, -1 Frames)

Turnierbaum:

Viertelfinale Halbfinale Finale
VF1 Graeme Dott 4 HF1 John Higgins 5 F Ronnie O’Sullivan 9
John Higgins 5
VF2 Ronnie O’Sullivan 5 Ronnie O’Sullivan 6
Joe Swail 4
VF3 Stephen Hendry 2 HF2 Barry Hawkins 6 Barry Hawkins 1
Barry Hawkins 5
VF4 Ken Doherty 0 Fergal O’Brien 5
Fergal O’Brien 5

VF1&4: Samstag, 12.00 Uhr
VF2&3: Samstag, 15.00 Uhr
HF1&2: Samstag, 19.00 Uhr
Finale: Sonntag, 16.00 Uhr und 20.30 Uhr

O’Sullivan mit 147 im Entscheidungsframe

Beim Turnier um die Paul-Hunter-Trophy im irischen Kilkenny mussten drei fürs Viertelfinale gesetzte Spieler bereits die Heimreise antreten. Einzig Ronnie O’Sullivan konnte sich durchsetzen.

Weltmeister Graeme Dott musste gegen John Higgins behaupten, der sich in der Gruppenphase in seinem zweiten Match mit 4:0 durchsetzen konnte um überhaupt unter die letzten Acht zu kommen. In einem knappen Match scheiterte Dott mit 4:5.

Higgins Gegner heute Abend ist Ronnie O’Sullivan. Der Engländer musste sich erst einspielen und ehe er sich versah stand es 4:4 in seinem Match gegen Joe Swail. Doch im letzten, entscheidenden Frame zeigte O’Sullivan was in ihm steckt und spielte ein Maximum – zur Freude der anwesenden Zuschauer.

Die Veranstalter hatten angekündigt, dass derjenige, der ein 147er spielen würde ein Auto gewinnen könnte. Sie zogen diese Ankündigung jedoch im Vorfeld wieder zurück. O’Sullivan: „Ich ging nur auf das Maximum, weil ich dachte ich würde ein neues Auto gewinnen. Aber jetzt, wo ich weiß, dass ich keines gewinnen werde, bin ich enttäuscht.“

Das zweite Halbfinale findet zwischen Barry Hawkins und Fergal O’Brien statt. Der siebenfache Weltmeister, Stephen Hendry, hatte kaum eine Chance gegen den gut spielenden Hawkins. O’Brien gewann das irische Duell sogar glatt mit 5:0 gegen Ken Doherty. „Ich habe alle Chancen auf das Finale“, so der Sieger selbstbewusst.

Auswertung der Snookerblog-Umfrage

2 Kommentare

Zwischen dem 22. Januar und dem 28. Februar lief eine Umfrage zum Thema Snookerblog. Zuerst möchte ich dem Gewinner des Buches „Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel“ (Rolf Kalb und Thomas Hein) gratulieren.

René Sauß aus Droyßig hofft, dass ihm das Buch hilft sein Spiel zu verbessern. Das Buch sollte bereits bei ihm angekommen sein. Herzlichen Glückwunsch.

Insgesamt haben 90 Besucher an der Umfrage teilgenommen. Herzlichen Dank dafür.

Welche Inhalte im Snookerblog gefallen dir am Besten? (Mehrfachauswahl möglich.)

  • 89% Berichte über Turniere
  • 69% Berichte zu Spielern
  • 48% Anekdoten
  • 32% Turnierbäume
  • 27% Spielerbeschreibungen
  • 19% Berichte über deutsche Spieler

Wovon würdest du gerne mehr lesen? (Mehrfachauswahl möglich.)

  • 51% Berichte zu Spielern
  • 46% Anekdoten
  • 36% Berichte über Turniere
  • 30% Spielerbeschreibungen
  • 23% Berichte über deutsche Spieler
  • 9% Turnierbäube

Sind dir schon Fehler auf der Seite aufgefallen?

  • 17% Ja

Lässt du dich über neue Artikel informieren?

  • 16% per E-Mail
  • 22% per RSS-Newsfeed

Welche Schulnote würdest du dem Snookerblog geben?

  • Note 1: 22,2%
  • Note 2: 6,7%
  • Note 3: 7,8%
  • Note 4: 1,1%
  • Note 5: 0%
  • Note 6: 2,2%
  • Durchschnitt: 1,97

Noten fürs Design der Seite

  • Note 1: 21,1%
  • Note 2: 42,2%
  • Note 3: 24,4%
  • Note 4: 8,9%
  • Note 5: 2.2%
  • Note 6: 0%
  • Durchschnitt: 2,28

Weitere Anmerkungen:

Was oft genutzt wurde war die Möglichkeit weitere Anmerkungen abzugeben. Im Folgenden einige (sprachlich angepasste und zusammengefasste) Kommentare:

Die Bandbreite ging von einfachen, ermunternden „Weiter so!“ bis zu sehr ausführlichen Anmerkungen. Eine der größten Missverständnisse scheint zu sein, dass hier mehrere Autoren am Werk seien. Dies ist nicht der Fall. Ich, Eric, mache das ganz alleine. Vor allem, weil vieles händisch programmiert und umgesetzt werden muss.

Auch wurde das Blog als „die beste deutsche Informationsquelle“ beschrieben, was mich sehr ehrt. Eine „übersichtliche Historie“ wurde genauso gefordert wie mehr Spielerbeschreibungen und Ranglisten. An diesen Punkten arbeite ich im Moment.

Ein „Fullfeed“, also ungekürzte Newsfeed-Texte wurden ebenfalls gefordert. Auch das wird wohl kommen. „Die Turnierbäume sind nicht immer so schnell zu finden.“ Auch das wird mit der Historie und der neuen Turnierübersicht verbessert werden, da das auch einer meiner größten Selbstkritikpunkte ist.

Natürlich freue ich mich, wenn jemand „fast täglich vorbei kommt“ und „von der Aktualität begeistert“ ist. Es wurde angemerkt, dass die älteren Inhalte schwierig zu erfassen und zugänglich sind. Und, das die „Aktualität manchmal hinterher hinkt“.

Es wurden auch mehr Stellungnahmen gefordert, also ein wenig mehr eigene Meinung. Auch damit kann ich dienen und werde das hoffentlich umsetzen können. Die „Werbung ist schon ein wenig irritierend“, wurde angemerkt. Auch das werde ich in Zukunft etwas dezenter halten.

Ich arbeite an den Verbesserungen und hoffe, das ich das noch diesen Monat gebacken bekomme. Weitere Anmerkungen sind gerne erwünscht.

Spiegel.de-Bericht zu Snooker on Ice

Spiegel.de hat einen Bericht zum Snooker-on-Ice-Event geschrieben. Zudem auf der Seite eine kleine Bildergalerie und ein Video in dem Lasse Münstermann Snooker erklärt. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Im verkürzten Abendfinale nutzte Münstermann auch noch seinen Heimvorteil gegen den 49-jährigen Davis, der 1981 erstmals Weltmeister geworden war – sein Kontrahent auf der Eisfläche des Tempodroms war da gerade zwei Jahre alt. Davis hatte Münstermann und dem Publikum “Safety-Spiel bis zum Morgengrauen” angedroht, was ebenso für Gelächter sorgte wie die Aussage “Oh, ich brauche Snooker oder noch mehr rote Bälle” beim Rückstand von 63 Punkten.

PIOS 6: Alle Deutschen ausgeschieden

Vorgestern begann das sechste Turnier der PIOS-Serie. Lasse Münstermann trat aufgrund seiner Verpflichtungen bei den Exhibitions gleich gar nicht an, so dass Sein Gegner, Knut Pedersen, sich über ein Freilos freuen konnte.

Alle anderen in Deutschland aktiven Spieler waren jedoch vor Ort. Itaro Santos musste sich in der ersten Runde Daniel Wells mit 3:4 geschlagen geben. Sein Team-EM-Kollege Sascha Lippe traf in der zweiten Runde auf Wells und verlor deutlich mit 4:0. In der ersten Runde hatte er noch Stephen Rowlings mit 4:1 geschlagen.

Phil Barnes schaffte gegen Matt Selt ebenfalls nur ein knappes 3:4 in der ersten Runde und schied ebenfalls aus.

Snooker-On-Ice: Interview mit Lasse Münstermann

Snookerhoffnung Lasse Münstermann hat in einem Interview mit dem Tagesspiegelblog „Heimvorteil“ nicht nur beschrieben, was am morgigen Dienstag bei „Snooker on Ice“ passieren wird, sondern auch über die Main-Tour, das Turnier in Deutschland und seine Pläne.

Hier ein kurzer Ausschnitt:

Morgen sind Sie selbst als Akteur bei einer solchen Exhibition im Berliner Tempodrom dabei. Worauf darf sich der Snooker-Fan freuen?
Lasse Münstermann: Es wird einen Mix aus Show, Spiel und sicher auch ein paar Trickstößen geben. Mit dabei sind außer mir Steve Davis, Matthew Stevens und Neil Robertson.

Bleibt die Main-Tour weiter das große Ziel?
Lasse Münstermann: Das Ziel bleibt auf jeden Fall die Main-Tour. 2005 habe ich den Entschluss gefasst, innerhalb von drei Jahren den Sprung zu den Profis zu schaffen. Es bleibt mir also noch ein Jahr Zeit. Ich bin aber zuversichtlich, da ich viel gelernt habe und zuletzt ja auch dreimal im Halbfinale von großen Amateur-Turnieren stand.

Hinweis: „Heimvorteil“ ist das Blog von Jörg Leopold, der bereits in seinem Wortwelt-Blog über Snooker berichtet hatte.

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