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Snookerblog

Snooker-Exhibition in Bochum

Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung hat einen Artikel zur Exhibition in Bochum geschrieben. Ein Auszug:

Zuvor hatte vor allem der deutsche Nachwuchs zum Gelingen der Snooker-Party beigetragen. Am Freitag sorgte der Neu-Bochumer Patrick Einsle (19) mit seinem Sieg über Hendry für eine kleine Sensation; Hendry hätte zwei Snooker benötigt, um seinen Rückstand von 48 Punkten aufzuholen. Er gab auf. Einsle selbstbewusst: „Der weiß auch, dass ich ein paar Bälle lochen kann.“

Auf Eurosport.de wurde ein Interview mit Stephen Hendry veröffentlicht, auch davon ein kleiner Auszug:

Sie sind nun schon so lange auf der Tour dabei – wie gelingt es Ihnen, sich stets aufs Neue zu motivieren?
Hendry: „Mich motiviert, dass ich mich jeden Abend aufs Neue mit den besten Spielern der Welt messen kann. Auch die gigantische Atmosphäre im Crucible Theatre in Sheffield und die Begeisterung der Zuschauer treibt mich zu Höchstleistungen an.“

Wo liegt für Sie der Schlüssel zum Sieg?
Hendry: „Der Schlüssel zum Sieg ist, seine Gedanken zu fokussieren und alles andere aus seinem Kopf zu verbannen. Man erhält eine Art Tunnelblick und es existieren nur noch der Tisch und man selbst.“

Deutschland ist Team-Europameister!

Die Europameister Itaro Santos, Sascha Lippe (mit Pokal) und Lasse Münstermann sowie Eurosport-Kommentator Rolf Kalb(v.l.n.r.)

Die deutsche Nationalmannschaft, bestehend aus Lasse Münstermann, Sascha Lippe und Itaro Santos, hat den Europameistertitel im Team-Wettbewerb gewonnen. Sie konnten sich mit 10:7 gegen die favorisierten und vor heimischem Publikum spielenden Belgier Björn Haneveer, Yvan van Velthoven und Kevin van Hove durchsetzen.

Entgegen vorheriger Meldungen hat Deutschland doch 10:7 gewonnen. Die offizielle Webseite zeigt unterdessen noch immer 8:7 an.

„Wir haben als Team gewonnen“, kommentierte Sascha Lippe den ersten internationalen Titel für Deutschland. „Wenn jemand mal schwächer spielte hat ein anderer die Kohlen aus dem Feuer geholt.“ Er, Münstermann und Santos waren sofort nach Bochum gereist, wo die Exhibition von Stephen Hendry und Steve Davis kurz vor Mitternacht gerade geendet hatte.

So wurden die drei von 2200 begeisterten Fans empfangen.

Herzlichen Glückwunsch!

(Quelle: Snookermania.de)

Deutschland gegen Belgien im Finale der Team-EM -- Update

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Bei der Team-EM im belgischen Gent sind neben der deutschen Nationalmannschaft um Lasse Münstermann auch drei belgische Mannschaften ins Viertelfinale eingezogen. Dazu die Favoriten aus Wales und England. Auch Malta und Irland konnten sich qualifizieren.

Update: Gerade hat Deutschland sein Halbfinalticket buchen können. Mit einen 10:4 gegen Belgien 2, immerhin einen Gruppensieger, stellten Münstermann, Santos und Lippe ihren hohen Anspruch unter Beweis.

Update 2: Finale für die deutsche Mannschaft in Gent. Gegen Belgien 1, bestehend aus Yvan van Velthoven, Kevin van Hove und Björn Haneveer, ist jetzt sogar der Turniersieg drin. Nach Centuries ist das Spiel für die deutsche Mannschaft schon gewonnen. Dem höchsten Century-Break von Björn Haneveer (144 Punkte) steht ein Century von Sascha Lippe (106) und zwei Centuries von Lasse Münstermann (je 105) gegenüber.

Viertelfinale Halbfinale Finale
VF1 Wales 2 HF1 Ireland 5 F Belgien 1 7
Irland 10
VF2 Belgien 3 1 Belgien 1 10
Belgien 1 10
VF3 England 10 HF2 England 8 Deutschland 1 10
Malta 5
VF4 Deutschland 1 10 Deutschland 1 10
Belgien 2 4

Deutschland I auf Viertelfinalkurs, Deutschland II ausgeschieden

In Gent (Belgien) findet zur Zeit die Europameisterschaft der Snooker-Teams statt. Deutschland hat zwei Mannschaften entsandt: Deutschland I mit Lasse Münstermann, Itaro Santos und Sasha Lippe und die Nachwuchsmannschaft Deutschland II, die aus Soner Sari, Mike Smith und Yusuf Nawabi besteht.

Die drei PIOS-Spieler sind unterdessen auf dem Weg ins Viertelfinale. Nach Siegen gegen Belgien IV und Österreich (Sebastian Hainzl, Daniel Potmesil und Dominik Urich) steht die deutsche Mannschaft zusammen mit Wales auf dem ersten Platz. Im direkten Duell kann Deutschland in die nächste Runde einziehen. Auch gegen die Schweiz steht noch ein Gruppenspiel an.

Deutschland II hat bereits drei von vier Gruppenspielen hinter sich. Gleich am Anfang gab es eine Überraschung. Die junge Truppe gewann gegen Polen, musste aber gegen Irland und Isle of Men Niederlagen einstellen.

Bei den Senioren konnte das deutsche Team lediglich eines von drei bisherigen Spielen gewinnen. Gegen Wales muss nun ein Sieg her um sich die theoretischen Chancen auf das Viertelfinale zu erhalten.

Einsle raus, Higginson weiter

Patrick Einsle ist wie erwartet aus der WM-Qualifikation ausgeschieden. Damit ist auch das Ende seines Main-Tour-Ausflugs besiegelt. Gegen Passakorn Suwannawat konnte er zwar noch 3 von fünf Frames in der zweiten Session gewinnen. Doch sein 8:1-Rückstand war nicht mehr aufzuholen.

Auch der Finalist der letzten Woche, Andrew Higginson, musste wieder ran. „Ich stand unter größerem Druck als im Finale [der Welsh Open] letzte Woche“, verkündete er. „Nachdem ich mich in Newport so gut geschlagen habe wollte ich nicht gleich an der ersten Hürde scheitern.“ Das musste er auch nicht befürchten. Gegen Mark Boyle gab es einen klaren 10:4-Sieg und er kann auch sein nächstes Match gegen Scott MacKenzie gewinnen.

Unterdessen hat Robin Hull angekündigt sein Qualifikationsmatch abzusagen. Seine Ärzte haben Herzrhythmusstörungen festgestellt. Diese könnten mit der Erkrankung, einem „Super-Virus“, zusammenhängen, die ihn davon abhielt in der Saison 2003/04 fünf Ranking-Turniere spielen zu können.

Letzte Chance für Patrick Einsle - Update

1 Kommentar

Fünf vor zwölf für Patrick Einsle. Der deutsche Snookerspieler muss bei der Qualifikation für die Weltmeisterschaft weit kommen um seinen Platz auf der Main-Tour zu behalten. Momentan liegt er auf dem geteilten 92. Platz der provisorischen Rankingtabelle.

Um sicher auch im nächsten Jahr bei den Profis dabei zu sein muss er entweder unter die besten 64 kommen, was ein aussichtsloses Unterfangen ist, oder unter die besten Acht in der 1-Jahres-Wertung, die nicht unter den Top-64 sind.

Heute geht es in der ersten Runde gegen Passakorn Suwannawat. Das Match ist das längste in Patricks Main-Tour-Geschichte, Best-Of-19.

Update: Einsle liegt bis jetzt (15.25 Uhr) hoffnungslos mit 1:8 zurück. Er hatte einfach nicht die Qualität auf der Main Tour zu bestehen.

Hendry brilliert auf der Legends-of-Snooker-Tour

Stephen Hendry konnte die ersten beiden Matches der Legends-of-Snooker-Tour gewinnen. Sein Gegner bei allen Veranstaltungen ist Ronnie O’Sullivan.

Beim ersten Aufeinandertreffen der Beiden, welches die erste Begegnung seit Ronnies Aufgabe bei der UK Championship war, setzte sich Hendry mit 6:3 durch. Dabei gelangen ihm fünf Century-Breaks, O’Sullivan selbst gelangen zwei.

John Virgo, der die Zuschauer durch Trickshots unterhielt: „Ich habe so etwas noch nie erlebt“. Virgo kommentierte den Abend zusätzlich.

Rache versprach sich O’Sullivan dann von letztem Donnerstag, wo die beiden in Carlisle wieder aufeinander trafen. Doch er sollte seine Revanche nicht bekommen. Beide Spieler hielten ihr Versprechen attraktives actionreiches Snooker spielen zu wollen.

Hendry: „Auch wenn es nicht den Druck gibt, den wir bei Turnieren haben, wollen wir doch beide gewinnen. Der Unterschied ist, dass du verschiedene Dinge ausprobierst und wenig Wert auf das Safety-Spiel gelegt wird.“

O’Sullivans erstes Break von 73 Punkten im ersten Frame zeigte, welche Absicht O’Sullivan hatte. Der Ausgleich passierte nach einem schlechten Ballkontakt. Ein fantastisches Break von 122 Punkten schaffte dann O’Sullivan, und Hendry antwortete mit 111 Zählern in Folge.

Hendry hatte sogar die Chance auf ein Maximum-Break, aus dem leider nichts wurde. Der letzte Frame ging mit einem 109er-Break an den Schotten, der wieder 6:3 gewann.

O’Sullivan: „Es ist immer gut Zeit am Tisch zu verbringen und es ist toll Fans an unterschiedlichen Orten zu treffen.“ Die Tour wird in Kidderminster, Huttersfield (16.–17. März), Glenrothes und Perth (5.–6. April) fortgesetzt.

Natürlich bleiben beide Spieler um Autogramme zu schreiben. John Virgo, der wieder die Moderation übernahm, spielte gegen den lokalen Champion, John Airey. Der 40jährige konnte ein 36er-Break auf seinem Weg zum 68:15-Endstand für sich verbuchen. „John Virgo war ein großer Name in diesem Sport und es war ein tolles Erlebnis.“

(Quellen: Eurosport.com, World Snooker, News & Star)

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