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Snookerblog

Wieder kein Main-Tour-Ticket für Deutsche

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Bei den International Open sind alle für Deutschland spielenden Spieler ausgeschieden. Das in Lubin, Polen stattfindende Turnier ist im Gegensatz zu den anschließenden Europameisterschaften nur Spielern aus Continentaleuropa zugänglich

Die beste Leistung konnte noch Patrick Einsle abrufen, der im Achtelfinale jedoch Björn Haneveer mit 1:3 unterlag. Lasse Münstermann und Sascha Lippe verloren beide gegen ihre Gegner, die mit schlechteren Gruppenergebnissen aufgewartet hatten. Münstermann unterlag RafaÅ‚ Górecki mit 1:3 in der Runde der letzten 32. Lippe scheiterte knapper mit 2:3 an Simon Zammit.

Österreich hat jedoch noch ein Eisen im Feuer. Richard McHugh, der für Österreich startende gebürtige Ire, hat es bis ins Viertelfinale geschafft. Sein Gegner dort wird Lennon Starkey (ein für Holland spielender Australier) sein.

Mit Stefan Mazrocis steht ein weiterer Holländer im Viertelfinale, wo er auf den Franzosen Gregory Kopec trifft. Auch Malta darf sich ieder über ihre Snookerspieler freuen, Alex Borg spielt gegen Krzysztof Wróbel, der vor heimischer Kulisse ins Finale einziehen will.

Im letzten Viertelfinale wird Björn Haneveer es mit Costas Konnaris zu tun haben, einem Spieler von Zypern.

Sendezeiten des Jiangsu Classic 2008 (Update)

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Zum dritten mal gastieren die Snookerprofis in dieser Saison in China. Diesmal ist ein Einladungsturnier im Osten des Landes an der Reihe. Eurosport hat die Senderechte kurzfristig erhalten und so muss das Turnier als Lückenfüller herhalten. Ob es einen Livestream gibt ist noch nicht bekannt.

DatumUhrzeitArt
Mittwoch, 4.6.2008 09:30 11:00 Eurosport Live
13:00 16:30 Eurosport 2 Live (?)
Donnerstag, 5.6.2008 11:15 13:15 Eurosport
13:00 16:30 Eurosport 2 Live (?)
18:15 20:15 Eurosport
Freitag, 6.6.2008 18:15 20:00 Eurosport
Sonntag, 8.6.2008 07:00 10:00 Eurosport 2 Live
20:15 22:00 Eurosport

Quelle: Eurosport Programmübersicht auf Eurosport.de am 29.05.08 / Alle Angaben ohne Gewähr

Eurosport überträgt neues Einladungsturnier

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Mit dem Jiangsu Classic hatte die WSA kurzfristig ein weiteres Einladungsturnier in China angekündigt. Jetzt steht fest, dass die Veranstaltung, die von 4.–8. Juni stattfindet, auch im Fernsehen übertragen wird.

Wie Eurosportkommentator David Hendon in seinem Blog schreibt beginnt die erste Übertragung am 4. Juni ab 8.30 Uhr.

Zuerst wird in Nanjing im Round-Robin-Gruppenformat gespielt, das Finale findet dann in Ding Junhuis Heimatstatt Wuxi City statt. Es werden acht der zwölf in der Weltrangliste bestplatzierten Snookerspieler und vier Wildcards dabei sein.

(Es gibt keine täglichen Übertragungen, weil nicht an jedem Tag Spiele stattfinden. Die genauen Sendezeiten gibt es wie immer übersichtlich sobald sie bekannt sind.)

Premier-League-Wildcard für Selby

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Matchroom Sport hat den letzten Kandidaten für die Premier League Snooker ausgewählt: Mark Selby ist sicherlich eine exzellente Auswahl. Es ist seine erste Teilnahme an diesem Wettbewerb dessen Teilnehmer vom Veranstalter unter den besten und bekanntesten Spielern ausgewählt werden.

Damit ist auch der zweitplatzierte der Championship League für den Wettbewerb qualifiziert, der im Finale Joe Perry unterlegen war.

Neben Selby und Perry treten mit Stephen Hendry, Ronnie O’Sullivan, John Higgins und Steve Davis gleich vier mehrfache Weltmeister sowie der amtierende Weltmeister und Champion im Wettbewerb an. Mit dem Chinesen Ding Junhui ist auch ein Vertreter der aufstrebenden Asiaten dabei.

Einen zweiten Wildcard-Platz hatte es nur gegeben, weil O’Sullivan als Titelverteidiger auch Weltmeister geworden ist, ansonsten hätte der Platz dem Weltmeister zugestanden.

(Quelle: Matchroom Sport)

Carter gewinnt in China

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Nachdem Ronnie O’Sullivan seine Teilnahme am Huangshan Cup abgesagt hatte, sprang Ali Carter kurzfristig für den Weltmeister ein.

Der 28-jährige Vizeweltmeister schaffte in Hefei mit einem 5:3-Sieg über Marco Fu seinen ersten Sieg in einem Turnier seit dem Qualifikationsturnier für das Masters 2000.

Nach einer 2:0-Führung von Carter kam Fu unter anderem mit einem 139er-Break heran und glich sogar auf 3:3 aus. Carter gewann jedoch die letzen beiden Frames.

Die Nummer eins Chinas, Ding Junhui, der im Halbfinale ebenfalls von Carter mit 5:3 geschlagen wurde, spendete seine Preisgeld von 10.000 Pfund an die Opfer des Erdbebens in China.

Der Chinese: „Ich habe im Fernsehen gesehen, dass das Beben viele Menschen leiden lässt. Viele Eltern starben und haben ihre Kinder zurück lassen müssen. Ich hoffe, dass es denen bald wieder besser geht.“

Snookertraining mit Lasse Münstermann: Ein Erlebnisbericht

Über einen geschenkten Gutschein bin ich zu einem Snookertraining mit dem mehrfachen Deutschen Meister Lasse Münstermann gekommen. Gebucht wurde das Training über mydays.de, einer Plattform, die das Buchen verschiedenster Erlebnisse ermöglicht. Die Abwicklung bei der Gutscheineinlösung war problemlos – doch das soll aber gar nicht Thema dieses Berichts sein, schließlich geht es hier um Snooker.

Das Training war auf vier Stunden angesetzt und begann mittags. Das macht die Anreise sehr entspannt, auch wenn man nicht in der Gegend von Düsseldorfer wohnt. „Gastgeber“ ist die Billard-Gemeinschaft Viersen, in deren Vereinsheim das Training stattfindet. Die Spielstätte ist im Industriegebiet von Willich-Anrath sehr gut zu finden. Die Räume sind großzügig, wie es sich für diesen Sport gehört und die Tische sind durchaus in Ordnung. Ich glaube nicht, dass wir an den besten Tischen standen, kann aber aufgrund des großen Anfängeranteils der Teilnehmer gut verstehen, dass die wirklich guten Tische den Vereinsmitgliedern vorbehalten bleiben. Schlecht waren unsere Tische aber auch nicht, Grund zur Beschwerde gab es keinen. Kleinste Macken im Tuch sind im Training zu verschmerzen, beim Spiel sähe das sicher anders aus. Wir wurden während der ganzen Zeit nett bewirtet, mussten das aber natürlich selbst bezahlen, im Preis für das Training sind Getränke nicht enthalten.

Lasse hat die Teilnehmer freundlich empfangen und zeigte sich gleich zu Beginn als sympathischer und offener Gastgeber. Wir waren acht Teilnehmer, was für die vorhandenen bzw. freigegebenen vier Tische ideal war. Alle Teilnehmer stellten sich kurz vor, wobei sich herausstellte, dass die Vorkenntnisse im Snooker absolut unterschiedlich waren. Wöchentlich trainierende Spieler mit mehrjähriger Snookererfahrung waren ebenso vertreten wie absolute Anfänger, die sich mit der Bemerkung „Der Tisch ist aber ganz schön groß.“ zu erkennen gaben. Lasse hat mir später im Gespräch noch bestätigt, dass das durchaus nicht selten ist. In den meisten Kursen sind die Anfänger eher in Überzahl. Meine Befürchtung, dass die Zeit dann für mich, als regelmäßiger Spieler, vergeudet sein könnte, ist aber nicht eingetreten.

Man merkt Lasse an, dass er solche Trainings öfters gibt. Alles wirkt routiniert und professionell. Er geht dabei aber auf die Teilnehmer ein, es ist dadurch kein reines Abspulen eines vorgegebenen Programms. Natürlich lässt die knappe Zeit aber nicht zu viel Abweichung vom Plan zu.

Der Beginn des eigentlichen Trainings war eine Einführung in die Arbeitsmittel bei diesem Sport. Lasse stellte die verschiedenen Hilfsqueues vor und zeigte deren Einsatz und die Schwierigkeiten dabei. Dazu gab es noch einige Tipps zur Auswahl eines geeigneten Queues. Das Fazit: Nicht der Preis bestimmt die Qualität sondern das Zusammenspiel von Queue und Spieler. Der Tisch, das Tuch und die Pflege des Tuchs gehörten auch noch zur Einführung. Gerade für die Anfänger war dieser Teil sicher sehr interessant.

Das weitere Training gliederte sich in wiederkehrende Abschnitte, deren Ablauf immer der Gleiche war: Eine ausführliche Erklärung in der Gruppe wurde gefolgt von der Aufteilung der Teilnehmer auf die vorhandenen Tische, wo dann jeder das eben Gelernte für sich umzusetzen hatte. Währenddessen ging Lasse rum und nahm sich für jeden Spieler angemessene Zeit, um das Spiel zu beobachten und individuelle Tipps zu geben. In diesem Abschnitt kam also auch jeder Teilnehmer unabhängig von seinen Vorkenntnissen zu einer für ihn passenden Ansprache durch den Trainer. Stoßvorbereitung, Stoßdurchführung und Stoßstärke waren die Kernelemente der Abschnitte. Zum Schluss wurde dann noch großes Augenmerk auf das Stoßgefühl gelegt.

Natürlich geht man nach einem vierstündigen Gruppentraining nicht als professioneller Snookerspieler nach Hause. Aber mit Sicherheit hat Lasse es in diesen vier Stunden geschafft, jedem Teilnehmer das nötige Rüstzeug an die Hand zu geben, um die individuelle Qualität seines Spiels zu verbessern. Die Ratschläge sahen bei jedem Spieler, bei dem ich das beobachten konnte, anders aus und bewiesen die Fähigkeit des Trainers, auf die Teilnehmer einzugehen. Die Umsetzung der Ratschläge und die Disziplin beim Training liegt anschließend beim Spieler, nicht beim Trainer. Im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten hat Lasse in meinen Augen das Maximum des Erwartbaren erreicht

Mancher Teilnehmer fand zu Beginn die angesetzte Zeit von vier Stunden recht kurz, wie man verschiedenen Äußerungen entnehmen konnte. Im weiteren Verlauf konnte man jedoch bei den meisten deutliche Ermüdungserscheinungen feststellen. Schließlich war es wohl niemand gewohnt, die ganze Zeit konzentriert zu spielen, ohne dass man durch Breaks des Gegenspielers unterbrochen wird. Die Anfänger hatten die Anstrengung beim Snooker eh deutlich unterschätzt. Zum Teil wurden Übungsabschnitte sogar vorzeitig abgebrochen, um zu einer kurzen Pause zu kommen.

Zum Abschied gab es neben einem Teilnahmezertifikat auch noch eine Autogrammkarte mit persönlicher Widmung von Lasse Münstermann.

Als Fazit kann man festhalten, dass für den Preis von aktuell 69 Euro für jeden Spieler eine Verbesserung seines Spiels zu erreichen ist, wenn er sich auf das Training einlässt. Wie weit die Verbesserung geht, hängt vom Spieler ab. Wieviel ihm die Verbesserung wert ist, ebenfalls. Ich finde den Preis absolut angemessen für das Gebotene. Und ja: Spaß hat es auch gemacht!

Zum Autor

Bild von Stefan David Stefan David wohnt im beschaulichen Bad Laer in der Nähe von Osnabrück und arbeitet beim Medienversandhändler jpc, wo er sich um Online-Marketing und Affiliate-Management kümmert. Nebenbei baut er für einen kleinen Kundenkreis Websites und schreibt viel zu selten in seinem eigenen Blog.

Perry siegt in der Championship League

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WM-Halbfinalist Joe Perry wird an der Premier League Snooker in der nächsten Saison teilnehmen, nachdem er im Finale der Championship League mit 3:1 gegen Mark Selby durchsetzen konnte.

„Das ist die größte Sache, die ich jemals gewonnen habe“, sagte Perry nach seinem Triumph. „Ich dachte die WM wäre bereits der Saisonhöhepunkt gewesen, aber das wurde noch einmal übertroffen.“

„Wenn ich ehrlich bin, dann habe ich die Premier League immer angeschaut und bezweifelte, dass ich da jemals mitspielen könnte. Man muss Weltmeister sein oder Weltranglistenerster und im Moment ist mir beides nicht möglich. Dort zu spielen ist ein absoluter Traum.“

In der letzten Gruppe in der die Gewinner von sieben vorherigen Gruppen gegeneinander antraten waren noch Anthony Hamilton, Mark King und Ken Doherty dabei, die allerdings schon in der Gruppenphase ausschieden. Im Halbfinale gewann Perry dann sein Match gegen Ryan Day, der als erster qualifiziert war. Mark Selby gewann gegen Shaun Murphy mit 3:2.

In Gruppe 7 war zuvor Ali Carter ausgeschieden, der in allen vorherigen Gruppen angetreten war jedoch den Sprung in die Finalgruppe nicht schaffte. Stattdessen sprang er kurzfristig für Ronnie O’Sullivan in China ein.

Die Premier League wird demnach folgende Spieler beinhalten: Ronnie O’Sullivan, John Higgins, Stephen Hendry, Ding Junhui, Joe Perry und Steve Davis sowie eine Wildcard, die später festgelegt wird. Nicht mit dabei ist Jimmy White, dem es in der 7. Gruppe nicht gelang sich zu qualifizieren.

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