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Snookerblog

Profi-Snooker in Finanznöten? 888.com und Saga steigen aus

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Die WSA hat die Spieler informiert, dass die Sponsoren für das Masters und die Weltmeisterschaft abgesprungen sind. 888.com, der WM-Sponsor, hatte im Jahr 2006 einen 5-Jahres-Vertrag unterschrieben.

Der WSA-Chef, Sir Rodney Walker, sagte damals: „Ich glaube, dass das ein erster Schritt in einer Wandlung des kommerziellen Antlitz des Snookers ist.“ Nun hat 888.com von einer Ausstiegsklausel gebrauch gemacht.

Gleichzeitig hat nun auch Saga, der Masters-Sponsor, seine Unterstützung für das Turnier eingestellt. Damit sind, bis auf den Grand Prix (Royal London Watches) und die UK Championship (Maplin Electronics), alle Turniere im Vereinigten Königreich ohne Sponsoren.

Der Ausstieg der beiden größten Sponsoren wird mit den „Problemen an den Finanzmärkten“ begründet. Eine offizielle Mitteilung der WSA gibt es bislang noch nicht.

Mit dem Wegfall der Finanzierung für zwei wichtige Turniere ist auch die Zukunft der Main Tour in Gefahr, da Masters und WM eine so große Tradition haben, dass man sie nicht ausfallen lassen darf. Das könnte zu einem erneuten Schrumpfen des Main-Tour-Kalenders führen.

Update: Laut Sky News fehlen der WSA somit in dieser Saison 1,5 Millionen Pfund an Preisgeldern. „Wir bleiben optimistisch, dass wir neue Sponsoren für WM und Masters finden“, hieß es von Seiten der WSA.

Quelle: Snooker Scene Blog

Keinen Penny für Small

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Auszug aus der Edinburgh Evening Times

Chris Small, ehemalige Nummer 12 der Welt und der Gewinner des LG Cup 2002, wird kein Geld vom WSA-Fond für notleidende Spieler bekommen. Das berichtete die Edinburgh Evening News gestern.

Small musste dem Sport den Rücken kehren, nachdem bei ihm eine Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew) diagnostiziert wurde. Er lebt seitdem von staatlicher Unterstützung.

Small rang 3 Jahre um eine Einigung mit dem Fond, als die Forderung nach einem ärztlichen Attest die Emotionen überschäumen lies: „Das Geld ist knapp und ich kann mir nicht leisten es zu verschwenden!“ Bereits vorher wurde Small immer wieder vertröstet.

Small: „Das geht jetzt seit Ewigkeiten so, und ich musste eins nach dem anderen für sie beschaffen. Wenn sie keinem ehemaligen Spieler helfen wollen, worum geht es bei diesem Fond eigentlich? Es heißt ganz klar, dass Spieler, die mit einer Krankheit oder finanziell Probleme hatten, geholfen wird.“

Laut Small hat der Fond sieben oder acht Spieler in letzter Zeit Geld gezahlt, „aber ich weiß nicht wer das sein könnte, schließlich musste keiner wegen seiner Gesundheit den Sport aufgeben.“

Jimmy White: „Das ist ein teuflisches Spiel! Der Mann verfolgte eine Snooker-Karriere und jetzt fallen sie ihm in den Rücken. Das ist so eine Schande.“

Auch Graeme Dott und John Parrott kritisierten das Verhalten der WSA und Snooker-Scene-Herausgeber und BBC-Kommentator Clive Everton sagte: „Wozu gibt es diesen Fond dann? Es passiert nicht oft, dass die Spieler ihre Meinung offen kundtun, weil sie angst vor der WSA haben.“

„In diesem Fall jedoch gibt es niemanden, der nicht auf Smalls Seite steht, denke ich, deshalb stellen sie sich alle hinter ihn.“

Die WSA war zu keiner Stellungnahme bereit, da die individuellen Anträge geheim seien und man darüber nicht rede.

Besonders brisant in diesem Zusammenhang sind die Gerüchte, dass Snooker-Rüpel Alex Higgins Geld von diesem Fond bekommen hatte um seinen Alkoholismus zu bekämpfen.

Grand Prix findet in Glasgow statt

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Logo des Grand Prix

Mit dem vom 11.–19. Oktober stattfindenden Grand Prix kehrt der Snooker-Zirkus wieder in die größte Stadt Schottlands, Glasgow, zurück. In den letzten beiden Jahren wurde das Turnier in Aberdeen ausgetragen.

Die Verlegung in die Hauptstadt hat mehrere Gründe, die wichtigsten werden die zentralere Lage in Glasgow und die mangelnden Besucher in Aberdeen sein.

Eine Neuerung in dieser Saison ist auch der Modus: Es wird wieder im KO-Modus gespielt, die umstrittenen Gruppenmatches wurden wohl endgültig abgeschafft.

The Rocket im November in Deutschland

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Zum ersten Mal seit langer, langer Zeit wird Ronnie O’Sullivan wieder snookerspielend in Deutschland zu sehen sein. In einer Pressemitteilung lies die „Dragonstars Eventmanagement-Agentur“ (auch für die World Series of Snooker in Berlin und für das Paul Hunter Classic 2008 verantwortlich) verlauten, dass es vom 28.–30. November ein Einladungsturnier mit dem Weltmeister geben wird.

Neben „The Rocket“ werden auch Ryan Day und Neil Robertson sowie Barry Hawkins in Hamm mitspielen. Zudem beteiligen sich unter deutschen Farben Chris McBreen und Patrick Einsle.

World-Series-Finale in Moskau

Wer jetzt stutzt und an diesem Wochenende die World Series of Snooker erwartet hätte wird enttäuscht. Hamm war der geplante Final-Ort, der nun doch nicht in Deutschland sein wird. Aus finanziellen Gründen, so die Pressemitteilung, sei die Entscheidung für Moskau getroffen worden.

Teilnehmer beim Paul Hunter Classic stehen fest

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Logo: Paul Hunter Classic 2008

Mit einer hochkarätigen Besetzung aus Profis und Amateuren findet vom 28.–31. August in Fürth die zweite Auflage des „Paul Hunter Classic“ statt. Das in Erinnerung an den verstorbenen Paul Hunter ausgetragene Turnier hieß zuvor German Open. Die Organisatoren haben nun die Liste der Profis veröffentlicht, die am Turnier teilnehmen:

  • Stephen Maguire (2)
  • Shaun Murphy (3)
  • Mark Selby (4)
  • John Higgins (5)
  • Ryan Day (8)
  • Neil Robertson (10)
  • Joe Perry (12)
  • Mark King (15)
  • Mark Allen (16)
  • Matthew Stevens (17)
  • Ken Doherty (18)
  • Jamie Cope (19)
  • Joe Swail (20)
  • Stuart Bingham (21)
  • Mark Williams (22)
  • Fergal O’Brien (24)
  • Ian McCulloch (25)
  • Barry Hawkins (27)
  • Dave Harold (28)
  • Steve Davis (29)
  • Michael Judge (30)
  • Dominic Dale (32)
  • Gerard Greene (33)
  • Michael Holt (34)
  • Ricky Walden (35)
  • Jimmy Michie (46)
  • Barry Pinches (50)
  • Jimmy White (65)
  • Tony Drago (73)

Durch die Planung der WSA können allerdings die Profis, die bei der Northern Ireland Trophy ins Halbfinale kommen nicht teilnehmen, da das Turnier ebenfalls am 30./31. August endet.

Zudem werden u.a. folgende bekannte Amateure dabei sein:

  • Hans Blanckaert
  • Thomas Hein (Dt. Bundestrainer)
  • Kurt Maflin (Amateur-Weltmeister 2006)
  • Lasse Münstermann

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