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Snookerblog

Maguire und Burnett festgenommen

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Stephen Maguire und Jamie Burnett sind nach Angaben von Dave Hendon und der BBC verhaftet worden und werden zu ihrem umstrittenen Match bei der UK Championship verhört. Dort kam es zu Wett-Unregelmäßigkeiten. Burnett verschoss beim Stand von 3:8 die letzte schwarze, wodurch Maguire mit 9:3 gewann. Darauf hatten viele gewettet.

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Beide wurden mittlerweile freigelassen. Sie hätten sich kooperativ gezeigt, die Teilnahme an einem Wettbetrug aber abgestritten, so die Polizei. Strafen wurden keine Verhängt.

Mehr Saisonstart-News

  • Ich bin ein Snookerspieler, holt mich hier raus: Jimmy White wird in diesem Jahr am Reality-Format „I’m A Celebrity…Get Me Out Of Here“, der englischen Originalversion von „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“, teilnehmen, falls er sich nicht für die Endrunde der UK Championship qualifiziert. Qualifiziert er sich, zieht er das Snookerturnier vor.
  • Williams im Pech: Die Teilnahme von Mark Williams am Anfang September stattfindenden Shanghai Masters steht in den Sternen, nachdem er in seinem Haus auf Fliesen ausgerutscht ist und sich das Handgelenk gebrochen hat. In einem Test-Match gegen Andrew Pagett gewann er 5:1. Pagett: „Er machte zwei Centuries und je ein 80er, 70er und 60er… Ich würde mich nicht beschweren auch so einen gebrochenen Arm zu haben.“
  • 6-Rote-WM: Vom 15.–18. Dezember werden im irischen Killarney die 6-Rote-WM stattfinden. 160 Spieler aus allen Ecken der Welt werden erwartet und um insgesamt 35.000€ Preisgeld kämpfen. Ausgetragen wird die Veranstaltung in der gleichen Halle in der die World Series im Mai zu Gast war.
  • Racing: Ronnie O’Sullivan hat im VW Cup in Silverstone den 14. Platz erfahren. „Es war eine gute Erfahrung, es hat mir gefallen.“ Aha.

Shaun Murphy gewinnt Paul Hunter Classics

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Bei den Paul Hunter Classics in Fürth hat sich Shaun Murphy furios durchgesetzt. Im Finale schlug er den in dieser Saison stark aufspielenden Jimmy White mit 4:0. White hatte auf seinem Weg ins Finale unter anderem Stephen Maguire, Michael Holt und Joe Swail geschlagen.

Shaun Murphys Vorbereitung wurde durch seine Schweinegrippe-Erkrankung nicht gerade vereinfacht, doch das höchste Break und Siege gegen Alan McManus, Ken Doherty und Rory McLeod ebneten ihm den Weg ins Finale. Dazu spielte er mit 139 das höchste Break und spielte die meisten Breaks über 50 Punkte (15 Stück).

Murphy hat sich nach der WM-Final-Niederlage einiges für die neue Saison vorgenommen und bereits drei Titel gewonnen. Der Titel in Fürth war 5000 Euro wert.

Zweierlei Maß

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In der derzeit laufenden Qualifikation zum Shanghai Masters gab es bereits zwei sogenannte „Walkover“ (kampflose Siege) — sowohl Tony Drago als auch Matthew Couch erreichten die zweite Qualifikationsrunde ohne einen einzigen Stoß, da ihre chinesischen Gegner in der ersten Runde der Qualifikation nicht rechtzeitig ein Visum vorweisen und somit nicht an der Qualifikation in Prestatyn teilnehmen konnten. Ein altbekanntes, aber unverständliches Problem der chinesischen Spieler.

Auch das erste Qualifikationsmatch des chinesischen Newcomers Liang Wenbo, der derzeit wohl als „Nr. 2“ Chinas gelten darf, wird nicht in Prestatyn, sondern vor Ort in Shanghai ausgetragen werden. Wer allerdings annimmt, Liangs Match in Qualifikationsrunde 4 gegen den Sieger der Begegnung zwischen David Gilbert und Alan McManus sei „aus PR-Gründen“ nach China verlegt, irrt.

Auch Liang war nicht in der Lage, rechtzeitig eine Arbeitserlaubnis für das United Kingdom zu erhalten — im Gegensatz zu seinen Landsleuten wird seinem Gegner jedoch kein „Walkover“ gewährt, obschon auch Liangs Match ursprünglich in Prestatyn angesetzt war.

Man könnte argumentieren, dass hier kommerzielle Gründe zu einer Wettbewerbsverzerrung geführt haben …

PIOS-Update

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Zwei Events der PIOS-Serie sind in dieser Saison bereits Geschichte, 6 Spieler aus Deutschland gingen an den Start.

Event 1

Lasse Münstermann gewann beim Saisonauftakt zwei Matches, bevor er gegen Gary Wilson mit 0:4 die Segel streichen musste. Sascha Lippe gewann in Runde 1 gegen Ex-Profi Shokat Ali mit 4:3, in Runde 2 war ebenfalls mit einem 0:4 gegen John Pritchett Schluss. Igor Figueiredo scheiterte in Runde 3 an Adam Wicheard. Für Chris McBreen war gegen Robbie Williams in der 2. Runde Endstation (3:4). Itaro Santos scheiterte an seinem Auftakt-Match.

Patrick Einsle verlor erst im Halbfinale gegen den späteren Sieger Jack Lisowski (6:5 gegen Liam Highfield). Zuvor hatte Einsle mit 5:2 Ex-Amateurweltmeister Kurt Maflin nach Hause geschickt.

Event 2

Im zweiten Turnier der PIOS-Saison gewann Liam Highfield mit 6:2 gegen Neal Jones, Patrick Einsle war kein erneuter Erfolg gegönnt. In Runde 3 scheiterte der Deutsche mit 0:4 an Vincent Muldoon. Lasse Münstermann konnte in der zweiten Runde mit 4:2 Ex-Profi James McBain schlagen, doch in Runde 3 war auch für ihn Schluss, Ian Glover gewann 4:0. Sascha Lippe scheiterte mit 1:4 gegen Leo Fernandez ebenfalls in der 3. Runde.

Igor Figueiredo konnte in der 2. Runde nicht gegen Kurt Maflin gewinnen. Zum gleichen Zeitpunk scheiterte Chris McBreen gegen Kuldesh Johal. Itaro Santos scheiterte erneut in seinem Auftakt-Match.

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