Folgendes gerade gefunden, viel Spaß dabei:
Bei der Snooker-Europameisterschaft in Carlow, Irland, haben die Deutschen Traumstarts erwischt. Lasse Münstermann, Itaro Santos und Sascha Lippe konnten allesamt ihre ersten beiden Spiele gewinnen. Und auch der für Österreich spielende Richard McHugh hat seine ersten beiden Parteien gewonnen.
Der Schweizer Jonny Fulcher gewann ein Spiel – gegen den amtierenden Europameister Alex Borg – musste sich in seinem zweiten allerdings geschlagen geben. Der zweite Schweizer im Bunde, Marcel Müller verlor beide Matches zu null, davon eines gegen Sascha Lippe.
Bei den Main-Tour-Playoffs für nichtbritische Spieler sind die drei deutschen Vertreter, Lasse Münstermann, Sasha Lippe und Itaro Santos in den KO-Runden ausgeschieden.
Die Team-Europameister hatten gegen das starke Teilnehmerfeld keine Chance, Lasse Münstermann, der mit Kreislaufproblemen kämpfe, schied in der ersten KO-Runde gegen Anthony Brabin (Zypern) mit 3:2 aus. Roey Fernandez (Israel) wurde dann zum Alptraum für die deutschen Spieler. Im Achtelfinale schlug er Santos, im Viertelfinale Lippe jeweils mit 3:1.
Auch Österreicher und Schweizer waren unter den letzten 32 und damit in der KO-Runde zu finden. Clausdieter Franschitz (Österreich) verlor in seinem ersten KO-Match gegen Coen Fool (Niederlande) mit 3:1, Richard McHugh (Österreich) konnte sich in seinem zweiten Match gegen den Niederländer Stefan Mazrocis nicht durchsetzen. Jonny Fulcher (Schweiz) schied ebenfalls früh aus und hatte mit der Entscheidung nichts mehr zu tun.
Im Finale standen sich Deutschland-Schreck Roey Fernandez und Kevin van Hove gegenüber. Der Belgier hatte unter anderem seinen Landsmann Björn Haneveer, einen Ex-Profi, geschlagen. Und auch im Finale konnte er sich souverän mit 4:1 durchsetzen und so den begehrten Main-Tour-Platz ergattern.
Jetzt beginnt direkt im Anschluss die Europameisterschaft, bei der auch wieder Briten mitmachen dürfen.
Ronnie O’Sullivan wurde wegen seiner Aufgabe im Match gegen Stephen Hendry bei der UK Championship zu einer Strafe von über 20.000 Britischen Pfund verurteilt.
Das Disziplinarkomitee der WSA befand O’Sullivan des Regelbruchs für Schuldig. Zudem wurden O’Sullivan 900Â Ranglistenpunkte abgezogen.
Der ehemalige Weltranglistenerste lag gegen Stephen Hendry mit 4:1 hinten und gab dann das Spiel verloren, indem er seinem Gegner und Jan Verhaas die Hände schüttelte
O’Sullivan hatte sich nach dem Vorfall entschuldigt: „Im Nachhinein sehe ich ein, dass ich hätte weiterspielen sollen. Ich wünschte, ich hätte Stephen ein besseres Match liefern können, und es tut mir leid, dass ich nicht geblieben bin und damit Stephen auch ein intensiveres Einspielen auf sein Halbfinale ermöglicht hätte.“
Der Punktabzug hat keine Auswirkung auf seinen 5. Platz in der Weltrangliste. Die Gesamtstrafe setzt sich wie folgt zusammen: 4.050 Pfund, die er nach seiner Aufgabe nicht mehr für das Turnier erhält, 5.000 Pfund für die Kosten der Anhörung und 11.750 Pfund Strafe.
Das Management O’Sullivans veröffentlichte eine Pressemitteilung in der es sich „enttäuscht“ von der Strafe zeigte. Leo Martin wollte nicht ausschließen, dass gegen das Urteil Einspruch erhoben wird:
„Wir bedauern die Entscheidung der Kammer, da wir die empfindliche und persönliche Natur des Spielers dargelegt haben. Wir dachten die Association würde ihre Mitglieder unterstützen.“
O’Sullivan war während der Anhörung anwesend.
(Via: BBC)
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Es sieht dann ungefähr so aus:
Bitte bindet es auf eure Seiten ein, falls es Probleme gibt, bitte hier in den Kommentaren melden. Momentan können noch keine Farben angepasst werden, das kann aber durchaus noch kommen.
Anregungen, Hinweise und Kritik ist wie immer gerne gesehen.
Dave Harman, englischsprachiger Eurosport-Snookerkommentator, hat in seinem Snooker Scene blog eine vorläufigen Kalender der kommenden Saison veröffentlicht. Die WSA hat diesen noch nicht bestätigt. Es ist kein Turnier in Deutschland verzeichnet, es kann sich aber noch so ziemlich alles ändern. Die Tabelle ist mit Vorsicht zu geniesen:
| Turnier | Datum | Ort | Qualifikation |
|---|---|---|---|
| Shanghai Masters | 06.–12. August 2007 | Shanghai (TBC) | 26.–29. Juni 2007 |
| Pot Black Cup | 06. Oktober 2007 | (TBC) | – |
| Grand Prix | 13.–21 Oktober 2007 | Aberdeen Exhibition and Conference Centre | 17.–23. September 2007 |
| Northern Ireland Trophy | 04.–11. November 2007 | Waterfront Hall, Belfast | 23.–25. Oktober 2007 |
| UK Championship | 03.–16. Dezember 2007 | (TBC) | 25.–30. November 2007 |
| Masters | 13.–20. Januar 2008 | Wembley Arena | 07.–11. September 2007 |
| Welsh Open | 11.–17. Februar 2008 | (TBC) | 05.–07. Februar 2008 |
| Bejing Open | 23.–30. März 2008 | (TBC) | 22.–25. Januar 2008 |
| Weltmeisterschaft | 19.04.–05. Mai 2008 | Crucible Theatre, Sheffield | 07.–10. März 2008 |
Da das erst sieben Weltranglistenturniere sind (Pot Black und das Masters sind keine) und die WSA angekündigt hat zehn Ranking-Events austragen zu wollen, sind die Chancen für ein Turnier in Deutschland weiter hoch. Es „fehlt“ zudem der Malta Cup.
Das zweite Turnier in China ist zudem bemerkenswert, aber da China mit seinem Snookerboom das ein großer Markt ist nur zu verständlich. Mal schauen, was sich davon bestätigt.
17.00 Uhr beginnt der Höhepunkt der Austrian Open. Zuvor werden die oberösterreichischen Meister gekürt – finde ich jetzt nicht soooo spannend.
Ich hoffe ich bekomme meinen Zug um 22.15 Uhr noch, das verschiebt sich ja nun doch alles nach hinten. Aber 4 Stunden sollten die eh nicht brauchen bei Best of 9.
Es wird dem fachkundigen Publikum gedacht. Und jetzt zur „Eye of the Tiger“-Musik: Der Einlauf der Athleten :)
17.02 Uhr: Stephen Lee hat seine Kreide vergessen und Bernie Mickeleit, der Schiri der Begegnung, hat ein Mikrofon. Das ist cool.
17.06 Uhr: Stephen Lee im Break. 55Â Punkte aber dann eine Rote verschossen… Ford am Tisch. Verschießt aber auch direkt.
17.19 Uhr: Mit einem weiteren 33er-Frame kann Stephen Lee den ersten Frame für sich entscheiden.
17.24 Uhr: Tom Ford stößt an einer Roten direkt vor der Tasche vorbei – Er ist genz von der Rolle, anscheinend.
17.28 Uhr: 45er-Break von Ford, dann auf schwarz verstellt: Safety.
17.33 Uhr: Nach einem Mini-Break von 7 Punkten landet Weiß mitten im nirgendwo. Doch Ford kann die Chance, die sich ihm bietet nicht nutzen. Lee hingegen kommt wieder in die Bälle.
17.41 Uhr: Kein guter Auftakt für Ford, zwei Frames liegt er hinten. Und schon setzt der welser Bewegungsdrang ein. Kaum sind beide Spieler mal für kleine Queuebesitzer schon springen bestimmt 80Â Leute auf, die kurz mal für kleine Queuebesitzerbetrachter müssen. Sachen gibts. Bernie Mickeleit ganz irritiert: „Bitte bleiben sie auf ihren Sitzen. Die Pause kommt erst nach vier Frames!“
17.46 Uhr: Stephen Lee hat ein 20er-Break beendet.
17.51 Uhr: Und Tom Ford legt ein 38er-Break nach, verschießt dann Schwarz aus einer Situation aus der er besser safe gespielt hätte. Lee wieder im Break.
18.00 Uhr: Knappe Entscheidung in Frame 3. Mitt 69:65 gewinnt Tom Ford seinen ersten Frame im Finale und schließt auf 1:2 auf.
18.01 Uhr: Beim Break passiert es: Tom Ford locht Weiß, Stephen Lee steht eine Chance auf dem Tisch.
18.08 Uhr: Mit kleinen Breaks geht es voran, 42:30 für Ford der Spielstand, aber gerade Ford gibt sich sehr unsicher.
18.13 Uhr: Ausgleich durch Tom Ford, der zwar okay spielt, aber sicherer sein müsste. Doch kein Mid-Session-Interval nach vier Frames sondern wohl erst nach fünfen. Sechs Punkte gerade für Ford, aber wieder eine Kugel verschossen. Lee ist dran.
18.25 Uhr: Tatsächlich noch ein Break über 50 Punkte: Mit 67 Punkten holt sich Stephen Lee den letzten Frame vor der Pause.
18.35 Uhr: So, während der Pause eine Verlosung. Die Pause sollte jetzt eigentlich vorbei sein. Aber man hat ja Zeit beim Snooker ;)
18.40 Uhr: Also wenn die Lose nicht pro Stück 5€ gekostet hätten, dann wäre ihre Box bestimmt auch voll gewesen. So wars nur ein bisschen Satz unten. Ja, sie verlosen noch immer. Jetzt einen Anhänger als Hauptpreis.
18.49 Uhr: Jetzt geht’s weiter. „Ich bitte die Spieler und den Schiedsrichter auf den Tisch!“ meint der Moderator, mir reicht es, wenn sie am Tisch stehen.
18.53 Uhr: Ford will es wissen, er ist in einem Break mit 52Â Punkten. Aber man merkt wie wenig die Leute mitgehen, weil sie ihn nicht kennen, was schade ist. Er hat wirklich gutes Snooker gezeigt an diesem Wochenende. 67 Punkte schon.
18.57 Uhr: Und da ist es ein Century. 137 Punkte, ganz souverän runtergespielt.
19.00 Uhr: Und wieder eine lange Rote. Das Interval hat Tom gut getan!
19.03 Uhr: Gerade schreib ich’s, da lässt er Lee wieder an den Tisch (nicht auf!), aber nach 14Â Punkten ist bei dem auch schon wieder Schluss. 17:14 der Spielstand.
19.11 Uhr: Mit einem 48er-Break holt sich Lee den Frame denkbar knapp: 62:60.
19.20 Uhr: Ford spielt gegen zwei Gegner: Gegen Stephen Lee und gegen das Publikum, die gerne ein bekannteres Gesicht gewinnen sehen wollen. Dabei hat er schon wieder 50 Punkte in seinem Break erreicht, muss jetzt aber an Lee abgeben.
19.24 Uhr: Noch einmal 20 Punkte für Tom Ford und damit der Ausgleich. Es gibt ein Entscheidungsframe!
19.27 Uhr: 11 Punkte, Ford hat den besseren Einstieg, lässt Lee jetzt aber eine Rote vor der Tasche stehen.
19.28 Uhr: Die der direkt verschießt und sie seinerseits vor der Tasche stehen lässt.
19.29 Uhr: Der Stuhl, den man hier übrigens Sessel nennt, ist relativ unbequem, da aus Stahl. Währenddessen hat Ford den Split gewagt, doch die Weiße ist viel zu weit hoch, bis an die Bande gelaufen und er hat wohl keine Fortsetzung.
19.33 Uhr: Hatte er doch, über Braun. Das Break ist auf 25Â Punkte angewachsen.
19.35 Uhr: 56 Punkte und 11 hat er ja schon auf dem Konto…
19.37 Uhr: Ein 96er-Break und Tom Ford ist Austrian Snooker Open Champion 2007!!! Herzlichen Glückwunsch!