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Snookerblog

Aufregung um Paul Hunter Classic (Teil 2)

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John Higgins, Barry Hawkins und Barry Pinches werden auf jeden Fall in Fürth zu gast sein, wie Snookerstars.de meldet.

Bucht mir einen Flug wenn ich raus bin, und ich spiele in Fürth! John Higgins

Die direkte Zusage von Higgins zeigt, dass die Spieler die Paul hunter Classic nicht im Stich lassen wollen. Gerade Higgins, der ja zusammen mit Eurosport eine eigene Turnierserie plant zeigte sich ja in der Vergangenheit schon wenig begeistert von der Terminfindung der WSA.

Wie das Snooker Scene Blog berichtet konnten die Veranstalter in Fürth eine Absprache mit einer irischen Billig-Fluglinie (Vorname von Ryan Day + Luft auf Englisch) aushandeln, nach der die ausgeschiedenen Spieler sofort ein Ticket nach Fürth bereitgestellt bekommen.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Paul Hunter Classic oder German Open durch äußere Faktoren gezwungen sind ihren Fahrplan zu ändern: Erst letztes Jahr hatte man kurz vor Turnierbeginn den Ausstieg des österreichischen Sportwettenanbieter bwin verkraften müssen.

Aufregung um Paul Hunter Classic

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Wie Snookerstars.de berichtet hat die WSA den Termin für die Northern Ireland Trophy 2008 genau auf den des Paul Hunter Classic gelegt.

Damit gibt es natürlich ein Problem, was die Main-Tour-Spieler anbelangt, da sie natürlich lieber in Belfast um Punkte spielen wollen werden.

Trotzdem wird das PHC weder verschoben sondern findet wie geplant statt. Die Spieler werden ganz einfach -und unbürokratisch – nach ihrem Ausscheiden von Belfast nach Fürth reisen. Da sie dort eh erst am Samstag ins Turniergeschehen eingreifen können lediglich die Halbfinalisten und Finalisten nicht teilnehmen, was wohl verschmerzbar ist.

Klug ist die Entscheidung der WSA diese freien Turniere zu torpedieren jedenfalls nicht, und man sollte sich in Bristol fragen, ob man dadurch die richtigen Signale für die Zukunft sendet.

Auch Rolf Kalb hat sich dazu geäußert, dramatisiert die Sache allerdings meiner Meinung nach ein wenig.

Spiegel über Snooker

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Auf Spiegel-Online war Snooker ja schon desöfteren Thema. Doch auch vor dem Print-Spiegel hat der Snookerboom nicht halt gemacht und dank der Öffnung der Spiegel-Archive kann man nun einige Perlen finden.

In einem Artikel aus der Februarausgabe 1989, mit dem Namen „Wichtiger als Sex“, geht es um Steve Davis.

Es ist ein “stilvolles Spiel”, sagt Steve Davis über seinen Sport, an dem vor allem Frauen Gefallen finden – vielleicht, meint der Weltmeister, “weil wir auf einem prachtvollen Möbelstück spielen und alles ein wenig theatralisch ist”. Auf jeden Fall, so sieht es der Satiriker Auberon Waugh, sei Snooker “der ideale Sport für ein faules Volk”.

Beizeiten für 1992, wenn in Europa die Handelsschranken fallen, soll Snooker auf dem Kontinent etabliert sein – so jedenfalls spekuliert Barry Hearn, der neben Steve Davis sieben weitere (der insgesamt 128) Profis unter Vertrag hat: “Es ist nur noch eine Frage der Zeit.”

Die Snooker-Übertragungen der BBC und der privaten ITV, die in Belgien empfangen werden, haben inzwischen auch Flamen und Wallonen zu Snooker-Fans bekehrt. Und nun, hofft Davis, “wird es von diesem Brückenkopf hinüberschwappen auch in die Bundesrepublik”.

Im letzten Jahr wurde bereits ein (von der britischen Versicherungsgesellschaft Norwich Union finanzierter) “European Grand Prix” ausgetragen, in Brüssel und Mailand, Madrid und Monte Carlo. 1989 ist auch ein Turnier in einer deutschen Stadt eingeplant.

Fünfzehn Jahre später heißt der Spiegel-Protagonist nicht mehr Steve Davis sondern Ronnie „The Rocket“ O’Sullivan. In „Das unglückliche Genie“ zeigt der Spiegel Höhen und Tiefen des Talents auf.

O’Sullivan macht nicht den Eindruck, dass er jemals über eine lange Zeit ausgeglichen sein könnte. Es gibt unzählige Geschichten über ihn: wie er einem Offiziellen kraftvoll zwischen die Beine greift, wie er einem Journalisten Eiswasser über den Kopf schüttet und eine Reporterin auffordert, ihm auf der Toilette ihren G-String zu zeigen. Wie er während der Irish Masters Haschkekse isst und nach dem Finalsieg positiv auf Cannabis getestet wird.

Irgendwann brauchte er schon morgens um neun einen Joint, um überhaupt funktionieren zu können. “Ich war glücklich, wenn ich mich miserabel gefühlt habe”, sagt O’Sullivan. “Dann hatte ich einen Grund, mich vollzudröhnen.”

In den vergangenen Jahren hat er viel unternommen, gegen seine selbstzerstörerische Sucht anzugehen: Psychotherapie, Hypnose, Entzug in einer Klinik, das Antidepressivum Prozac. Seinen Erfolgen, wie bei der Weltmeisterschaft im Mai 2001, als er das Turnier gewann, folgten nahezu zwangsläufig spektakuläre Abstürze.

Ende vergangenen Jahres war es wieder so weit. Diesmal fing die Snooker-Legende Ray Reardon, 72, den von Versagensängsten geplagten Champion auf. Vater O’Sullivan, der mit seinem Sohn in ständigem Kontakt steht, hatte Reardon im Januar aus dem Gefängnis angerufen: Ronnie, den Weinkrämpfe geplagt hatten, brauche “jemanden, der nach ihm schaut”. Der sechsfache Weltmeister erzählte dem Jungen, dass er als Bergmann verschüttet war und fast gestorben wäre, bevor er erfolgreich Snooker gespielt hat. Und er riet ihm, risikoärmer zu Werke zu gehen.

Drei Monate später wurde O’Sullivan erneut Weltmeister. Zur Siegerehrung erschien er mit einem Vampirgebiss im Mund – eine Andeutung auf Reardens Beinamen “Dracula”. Er hob den Pokal hoch und sagte unter Tränen: “Dad, der ist für dich!”

Und schließlich berichtete der Spiegel in Ausgabe 42/2006 auch über den Tod von Paul Hunter.

Weitere Berichte zu verschiedenen Billarddisziplinen findet man bei Spiegel Wissen unter den Suchwörtern Snooker und Billard.

Zweiter CL-Spieltag: Doherty siegt

Während er am ersten Championship-League-Tag kein Glück hatte und mit 3:0 im Halbfinale Joe Perry unterlag, konnte sich Ken Doherty diesmal für die Finalgruppe im Mai qualifizieren.

Im Finale schlug er Ali Carter mit 3:2, der vorher Joe Perry mit dem selben Ergebnis schlug. Der Gruppen-Zweitplatzierte Anthony Hamilton verlor gegen Doherty klar mit 3:0.

Während die Halbfinalisten und Joe Swail, der fünfter wurde, am 10. und 11. März ihre Spiele in Gruppe drei verrichten sind Ex-Weltmeister Mark Williams und Nigel Bond ausgeschieden.

Der Wettbewerb wird allerdings immer härter, in der nächsten Runde sind nämlich Shaun Murphy, Mark Selby und Stuart Bingham mit dabei, wenn es wieder um einen Finalgruppenplatz geht.

Day siegt in der 1. CL-Gruppe

In der ersten Runde der neuen Championship League, die am Montag und Dienstag stattfand, konnte sich Ryan Day durchsetzen.

In der Gruppenphase belegte Day noch den dritten Platz hinter Joe Perry und Ali Carter. Auf Platz vier qualifizierte sich Ken Doherty für das Halbfinale. Mark Williams muss, genauso wie die Halbfinalisten und der unterlegene Finalist, bereits heute in der zweiten Gruppe erneut antreten.

Mit Matthew Stevens und Barry Hawkins sind bereits zwei hochkarätige Spieler ausgeschieden.

Im Halbfinale setzte sich Joe Perry klar gegen Ken Doherty mit 3:0 durch. Day erreichte das Finale mit einem knapperen 1:3 gegen Ali Carter das Finale, wo er dann mit 3:2 gewann.

Perry, Carter, Doherty und Williams treffen heute und morgen auf Joe Swail, Anthony Hamilton und Nigel Bond. Das Format bleibt gleich: Die beiden letzten scheiden aus, die vier besten bestreiten Halbfinals und der Sieger kommt, wie Day, in die Finalgruppe im Mai. Dort geht es dann um die Qualifikation zur Premier League.

Mark Selby fängt O’Sullivan ab

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In einem nervösen Spiel konnten sich über eine lange Zeit weder Mark Selby noch Ronnie O’Sullivan eine Führung herausarbeiten. So stand es bereits beim ersten Mid-Session-Interval 2:2-Unentschieden und auch nach der ersten Session stand es Unentschieden – 4:4.

Das Niveau des Spiels war gut, hohe Breaks ließen jedoch lange auf sich warten, erst in Frame acht schaffte O’Sullivan das erste Century Break des Spiels: 108 Punkte.

Direkt nach der Pause drehte O’Sullivan dann auf: Mit Breaks von 93 und 135 Punkten baut er seine Führung auf zwei Punkte aus. Doch Selby verkürzte auf 5:6 bevor O’Sullivan den alten Abstand wieder herstellte und sogar auf 8:5 ausbauen konnte.

Selby ließ sich davon nicht unterkriegen: Sein Angriffsspiel war nicht gut, doch er konnte sich auf sein Safetyspiel verlassen. Mit kleinen Breaks gewann er zwei Frames bevor O’Sullivan sich anschickte das Match zu gewinnen. Sein 53er-Break reichte jedoch nicht aus und Selby konnte diesen Frame für sich entscheiden.

Auch im dann entscheidenden 17ten von 17 Frames konnte O’Sullivan in Führung gehen, doch Mark Selby konnte sich mit einem 48er-Break den Titel sichern.

Mit Spaß ins Welsh-Open-Finale

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Snooker 2008 scheint so lustig wie selten zu sein. Im Halbfinale zwischen Stephen Hendry und Mark Selby wird mit der Schiedsrichterin gescherzt und Grimassen geschnitten. Und O’Sullivan macht kurzen Prozess und nimmt die erste lange Rote, die da so rumliegt um ein 51er-Break daraus zu machen.

Shaun Murphy jedoch konterte diese 51er-Serie mit einem eigenen Break mit 70 Punkten um mit 1:0 in Führung zu gehen. Doch Ronnie O’Sullivan, der sich in einer sehr guten Form zeigte, glich mit einem 76er-Break aus. Murphy konnte dann wieder durch ein gleich hohes Break in Führung gehen. Doch vor der Pause glich O’Sullivan auf 2:2 aus und spielte dabei ein Century (113).

Nach der Auszeit kam O’Sullivan ebenso gut wieder zurück: 101 Punkte und die Führung sind die Belohnung dafür. Mit einer 41er-Serie konnte Murphy zwar noch einmal ausgleichen, die nächsten drei Frames gewann dann aber doch O’Sullivan. Dabei gelangen ihm Breaks von 75, 62 und 143 Punkten – das höchste Break des Turniers bisher.

Gegner von O’Sullivan im Finale ist Mark Selby, der das lockere Duell gegen Stephen Hendry mit 6:4 gewinnen konnte. Dabei waren es vor allem die knappen Frames, die der junge Vize-Weltmeister für sich entscheiden kann. Und auch zwei Centuries für Hendry können ihm nicht helfen: 130 und 124 Punkte sichern ihm zwar die klaren Frames, aber nicht das Match.

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