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Snookerblog

Spannende Viertelfinals in Newport

Joe Perry ist der letzte Nicht-Top-16-Spieler unter den letzten Acht im walisischen Newport. Nach deutlichen Siegen gegen Peter Ebdon und Stuart Bingham steht jetzt ein Match gegen Shaun Murphy an. Dieser ist in der Favoritenrolle, erst recht nach seinen Matches gegen Ian McCulloch und Mark Williams.

Der Sieger aus dem Match Perry-Murphy trifft auf Ronnie O’Sullivan oder Ali Carter. O’Sullivan bewies gegen Judd Trump und Steve Davis Angriffslust – spielte aber teilweise zu aggressiv. Carter könnte das ausnutzen, falls er konstant so weiter spielt: Den Titelverteidiger Neil Robertson hat er bereits besiegt.

Qualitativ hochwertiges Snooker verspricht das Viertelfinale zwischen Stephen Hendry und Stephen Lee. Hendry konnte sich zwar nur knapp gegen Ryan Day durchsetzen, Lees Siege waren im Vergleich doch sehr deutlich. Das wird ein knappes Match.

Im letzten Viertelfinale wiederholt sich erneut das WM-Finale zwischen John Higgins und Mark Selby. Higgins setzte sich beeindruckend mit 5:1 gegen die chinesische Hoffnung Ding Junhui durch. Selby schlug den Malta-Cup-Finalisten Ken Doherty mit 5:2.

Rekord: Nur 48 Punkte in einem Frame

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Mit einem Negativ-Rekord hat das Match zwischen Ronnie O’Sullivan und Judd Trump begonnen. Nach dem gewonnenen ersten Frame durch O’Sullivan entwickelte sich in Frame zwei ein Taktik-Duell der Sonderklasse in dem Trump die Oberhand behalten konnte.

Der 18jährige gewann mit 40:8, einem neuen Negativ-Rekord. Verwunderlich, dass der Rekord von Graham Horne undBarry Mapstone (34:16) aus dem Jahre 1996 ausgerechnet von O’Sullivan und Trump eingestellt wurde. Beide Spieler sind ja für ihr agressives Lochspiel bekannt.

Zum Ausgleich O’Sullivans schnellstes Maximum-Break:

Schlechte Organisation im Newport Centre

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Rund um die Veranstaltung im walisischen Newport gibt es Probleme. David Hendon vom Snooker Scene Blog berichtet von wenigen Zuschauern, was daran liegen könnte, dass an der Straße vor dem Newport Centre gerade Bauarbeiten stattfinden.

Auch innerhalb des Centers herrsche ein heilloses Durcheinander: Der Presseraum ist nicht für die Öffentlichkeit gesperrt, was zu einer Geräuschkulisse führe, die die Spieler fast übertöne. Ein Laptop der WPBSA wurde bei den Aufbauarbeiten zum Event entwendet. Und ein Angestellter der Sicherheitsfirma hätte Hendons Unterlagen genauer begutachtet.

Hinzu kämen kaputte Telefone und ISDN-Verbindungen, die von der BBC Wales gebucht sind. Und auch das E-Mail-Informationssystem, welches die Ergebnisse in alle Welt schickt, scheint zusammengebrochen zu sein.

Zu guter letzt beschwert sich Hendon zu recht über den schlechten Matchplan – Zu knapp kalkuliert seien die sechs Stunden von 13–19 Uhr (Ortszeit) für zwei Matches. Stephen Maguire und Stuart Bingham mussten gar bis 21.30 Uhr warten, bis ihr Match begann.

Das ist kein Vorteil für die Spieler, für die Zuschauer und auch nicht für die Medien. Wenn man bei der WM morgens mit dem ersten Match anfangen kann, warum geht das dann nicht in Wales?

„Das soll ein professionelles Turnier sein, aber fast alles – außer das, was auf dem Tisch passiert – ist amateurhaft.“

Wettbetrug bei Malta Cup?

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Wie der Guardian gestern berichtete untersucht die „Gambling Commission“ verdächtige Bietvorgänge im Rahmen des Malta Cups.

Das Turnier wurde im Round-Robin-Format gespielt, was zu Matches führte bei denen es um nichts mehr ging. Die Buchmacher meldeten ungewöhnliche Geldbewegungen. Die Kommission haben Hinweise auf vermutete Matchabsprachen erreicht, denen sie nun nachgeht.

Ich glaube nicht, dass es einen Betrug beim Malta Cup gab. Es wird immer Menschen geben, die auf die Matches setzen, die nichts mehr bedeuten und da auch volles Risiko gehen. Vielleicht wäre es am Besten, wenn man überhaupt nicht auf solche Matches bieten lassen würde.

Welsh Open ’08 im TV

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Ab der zweiten Runde mit den Top-16 ist auch Eurosport wieder mit dabei und präsentiert Live-Snooker. Ein wenig mager scheint mir es vom Halbfinal- und Finaltag jeweils nur das Finale zu zeigen. Da wird wohl wieder der Livestream seinen Dienst verrichten müssen.

DatumUhrzeitArt
Dienstag 12.2.2008 15:45 17:00 Eurosport Live
18:15 23:00 Eurosport Live
Mittwoch, 13.2.2008 14:00 18:30 Eurosport Live (Verlängert)
20:45 23:15 Eurosport Live
Donnerstag, 14.2.2008 ca. 15:30 17:00 Eurosport Live (Verkürzt)
21:00 23:00 Eurosport Live
Freitag, 15.2.2008 14:00 17:00 Eurosport Live
20:00 23:00 Eurosport Live
Samstag, 16.2.2008 20:00 23:00 Eurosport Live
Sonntag, 17.2.2008 20:00 23:00 Eurosport Live

Quelle: tvtv.de Editha / Alle Angaben ohne Gewähr

Murphy verteidigt Malta-Titel

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Als zweiter Spieler nach Stephen Hendry konnte Shaun Murphy auf Malta einen Sieg direkt wiederholen. Ken Doherty war ihm dabei nicht der erwartet starke Gegner.

In einer Partie, die Doherty zuerst mit einem 91er-Break im Vorteil sah konnte Murphy dann doch ein ums andere mal punkten. Dabei standen kaum Breaks von mehr als 50 Punkten auf dem Programm, wer das Match also zerfahren nennen möchte hat sicherlich recht.

Als die Kontrahenten aus der ersten Teepause kamen hatte Murphy das Spiel bereits gedreht und lag mit 3:1 vorne. Er baute diesen Vorsprung direkt im Anschluss auf 4:1 aus bevor Doherty überhaupt mal wieder einen Frame für sich entscheiden konnte und die erste Session mit 2:5 beendete.

Am Abend spielte Murphy dann wie vor der Pause und gewann zwei Frames in Folge, spielte u.a. ein 75er-Break. Dass Doherty den 10. Frame umkämpft gewann störte Murphy nicht, als er sich die beiden letzten Frames holte und dabei eine 76er-Serie spielte.

Murphy nach heißem Kampf weiter

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Ken Doherty gegen Shaun Murphy heißt das Finale des Malta Cups. Der Ire hatte sich gegen Weltmeister John Higgins deutlich durchgesetzt. Higgins ging mit 1:0 in Führung doch Doherty spielte Breaks von 76, 90 und 70 Punkten um zum Mid-Session-Interval eine 2-Punkte-Führung zu erreichen.

Den ersten Frame nach der Teepause gewann dann wieder Higgins, doch Doherty konnte mit einem 118er-Break und sicherte sich die beiden nächsten Frames ebenfalls, wodurch er mit 6:2 ins Finale einzog.

Shaun Murphy hatte es da gegen Ding Junhui schwerer: Der Chinese konnte die ersten drei Frames gewinnen bevor Murphy durch ein 137er-Break den Anschluss schaffte. Es ist das höchste Break des Turniers bisher. Die nächsten beiden Frames teilten sich die Spieler dann, bevor Murphy mit zwei Siegen in Folge den Ausgleich schaffte.

Beim Stande von 4:4 konnte Ding dann erneut in Führung gehen. Doch Murphy behielt weiterhin die Nerven: Mit einer Serie von 80 Punkten glich er zuerst aus und schaffte dann im letzten Frame nochmals ein 75er-Break zum Sieg.

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