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Snookerblog

Austrian Open 2008: Snookerstars in Wels

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Plakat für die Austrian Open mit Stephen Lee

Vom 23.–26. Oktober werden in Wels/Oberösterreich die Austrian Open ausgespielt und das Snookerblog ist wie im Vorjahr wieder live dabei und versucht wieder die Stimmung vor Ort einzufangen.

Wer lieber bewegte Bilder statt starre Buchstaben sehen will, der kann sich bei CueSport.tv ein PayPer-View-Paket für 6,50€ kaufen oder hier mit dem Gewinner der Belgium Open kommentiert und ausgelost werden. Genauso wie dort wird unsere Live-Berichterstattung erst am Freitag beginnen.

CueSport.tv kann aus technischen Gründen nicht live aus Wels berichten, es wird jedoch Aufzeichnungen für die Inhaber der Karten geben. Alternativ kann man auch sein Pay-Per-View-Ticket zurück geben.

Neben den Finalisten vom letzten Jahr, Tom Ford und Stephen Lee, sind auch folgende bekannten Spieler mit dabei:

  • Stuart Bingham
  • Hans Blankaert
  • Nigel Bond
  • Alex Borg
  • Jamie Cope
  • Matthew Couch
  • Dominic Dale (Shanghai Masters Champion 2007)
  • Ryan Day
  • Peter Ebdon (Weltmeister 2002)
  • Björn Haneveer
  • Dave Harold
  • Barry Hawkins
  • Andrew Higginson
  • Michael Holt
  • Kuldesh Johal
  • Mark King
  • Jimmy Michie
  • Steve Mifsud
  • Lasse Münstermann
  • Lee Richardson
  • Neil Robertson (Welsh Open Champion 2007)
  • David Roe
  • Matthew Selt
  • Joe Swail
  • Ricky Walden (Shanghai Masters Champion 2008)
  • Mark Williams (2xWeltmeister)

Ich freue mich auf spannende Turniertage, das Livescoring sollte Samstag und Sonntag funktionieren.

Sensation in Glasgow: Trump triumphiert gegen O’Sullivan

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Ronnie O’Sullivan hatte Marco Fu bei seinem 5:1-Sieg noch dominiert und Breaks von 73, 57, 67, 76 und 39 Punkten gespielt. Fu konnte nur mit einem 116er-Century in Frame 2 entgegen halten. Im Viertfinale hatten nun alle auf einen klaren Sieg von O’Sullivan gegen den jungen Judd Trump gesetzt.

Doch O’Sullivan verspielte seine Chance erneut im Halbfinale eines Weltranglistenturniers zu stehen. Bereits die ersten beiden Frames gab O’Sullivan ab, gewann dann jedoch drei in Folge, Frame 5 mit einem 104er-Century. In einem zerfahrenen sechsten Frame setzte O’Sullivan dann nach langem hin und her die letzte Schwarze neben die Tasche, vorher hatte er sich einen benötigten Snooker geholt.

O’Sullivan gab auf, da er Trump einen Elfmeter hatte liegen lassen – da er aber noch nicht Snooker brauchte verwarnte ihn Schiedsrichter Eirian Williams. Trump ließ sich davon nicht verunsichern und erspielte sich mit einem 47er-Break wieder die Führung, die O’Sullivan ihm aber im darauf folgenden Frame wieder abnahm. Mit einem 4:4 ging es in einen Entscheidungsframe bei dem O’Sullivan früh einen Fehler machte und Trump ins Spiel ließ. Schließlich musste sich der Weltmeister dem Qualifikanten geschlagen geben.

Dieser trifft jetzt im Halbfinale möglicherweise auf den Vize-Weltmeister. Ali Carter scheint in toller Form zu sein, nach einem 5:0 gegen John Parrot hat er nun auch Steve Davis relativ deutlich bezwungen. Nachdem der Altmeister im ersten Frame in Führung gegangen war gewann Carter die folgenden vier Frames. In den Frames 6 und 7 hätte er dann schon Chancen gehabt den Sack zu zu machen, doch Davis konnte sich beide male einer Niederlage entziehen bevor Carter mit einem 99er-Break das Match für sich entschied.

In den anderen beiden Viertelfinals spielen Ding Junhui gegen John Higgins und Ryan Day gegen Jamie Cope.

Grand Prix der Außenseiter

9 Kommentare

Der Grand Prix 2008 in Glasgow entwickelt sich mehr und mehr zu einer Veranstaltung der Außenseiter. Am Austragungsort kann es allerdings nicht liegen – bereits in der Qualifikation mussten zahlreiche namhafte Spieler die Segel streichen, unter ihnen Ken Doherty, Mark Williams, Matthew Stevens und Stephen Lee (um nur einige zu nennen).

Das „Favoritensterben“ in der Runde der letzten 32 wird natürlich durch das Losprinzip unterstützt, dennoch gab es überraschende und überraschend deutliche Niederlagen, darunter allein drei Whitewashes (die allerdings alle, wenn auch nicht unbedingt in dieser Deutlichkeit, wenig überraschend waren).

Die großen Verlierer sind Stephen Maguire, der gegen Jamie Cope nie zu seinem Spiel fand und mit 1-5 vor seinem Heimpublikum unterging, und Shaun Murphy, der Adrian Gunnell mit 3-5 unterlag. Murphy fand gegen einen zäh und an der Grenze zur Unfairness agierenden Gunnell erst beim Stande von 1-4 ins Spiel. Er kämpfte sich auf 3-4 heran und gab im letztendlich finalen Frame auch bei aussichtslosem Stand nicht auf, musste sich schließlich aber doch geschlagen geben.

Maguire und Murphy verlieren nun wichtigen Boden auf Ronnie O’Sullivan, der gegen Liang Wenbo ebenfalls zu kämpfen hatte – allerdings eher mit der eigenen Form als mit seinem Gegner.

Maguires „Glück“ in Sachen Provisional Ranking: Durch das Losprinzip treffen im Achtelfinale nun seine beiden Verfolger, Mark Selby und Ryan Day, aufeinander, und selbst wenn einer der beiden das Turnier gewinnen sollte, bliebe Maguire im Provisonal auf Platz 2.

Murphy hingegen – nach drei Erstrundenniederlagen in der aktuellen Saison bereits im tagesaktuellen Provisional vor dem Achtelfinale „nur noch“ auf Platz 5 – könnte tief fallen. Ali Carter, Joe Perry, Marco Fu und John Higgins haben zumindest rechnerisch die Chance, „Mr. Konstanz 2007/08“ zu überflügeln. Offen bleibt die Frage, warum Murphy in dieser Saison noch nicht über die Minimalpunktzahl hinaus punkten konnte …

Spannende Achtelfinalauslosungen

8 Kommentare

Der neue Modus beim Grand Prix 2008 hat seine ersten sehr spannenden Begegnungen zu Tage gefördert.

Gleich in der ersten Achtelfinal-Session gibt es zwei richtig spannende Matches. Zum einen das Duell der schottischen Weltmeister zwischen John Higgins und Stephen Hendry. Higgins dürfte dort als Favorit gelten, dominierte er doch Anthony Hamilton in der vorhergehenden Runde mit 5:0 während Stephen Hendry sich nur mit Mühe gegen den Qualifikanten David Gilbert durchsetzen konnte.

Logo des Grand Prix Zum anderen treffen in dieser Session Ding Junhui und Michael Holt aufeinander. Der Chinese hatte zuvor Jamie Burnett klar mit 5:0 geschlagen, Holt siegte gegen Mark Allen mit 5:1. Judd Trump trifft in seinem ersten Match in Glasgow gegen Joe Perry, der mit 5:3 gegen Barry Hawkins ins Achtelfinale einzog.

Jamie Cope gewann gegen Stephen Maguire mit 5:1 und hat damit schon einen der Titelaspiranten aus dem Rennen geworfen und trifft jetzt auf Peter Ebdon, der sich deutlich mit 5:1 gegen Simon Bedford durchsetzen konnte. Shanghai-Masters-Champion Ricky Walden hat sich nicht für das Achtelfinale qualifizieren können. Sein Gegner Ryan Day konnte sich mit 5:4 durchsetzen und trifft nun auf den überlegen spielenden Mark Selby.

Selby hatte sich in beeindruckender Art gegen Andrew Higginson durchsetzen können. Beim 5:0 war nur der erste Frame knapp, doch Selby konterte ein 48er-Break von Higginson und gewann ihn dennoch. Den zweiten Frame gewann er dann mit einem 102er-Break zu Null. In Frame drei spielte Higginson die letzten 14 Punkte des Spiels, Selby konnte mit einer 68er-Serie den Frame gewinnen und legte Breaks von 135 und 100 Punkten nach.

Sendezeiten des Grand Prix 2008

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Zum ersten mal in Glasgow aber ohne Lokalmatador Graeme Dott: Wer den Grand Prix gewinnt seht ihr auf Eurosport. Informationen zu den Livestreams gibt es bei Eurosport (ganz unten)

DatumUhrzeitArt
Samstag, 11.10.2008 19:00 21:00 Eurosport Aufzeichnung
Sonntag, 12.10.2008 20:00 23:00 Eurosport Live
Montag, 13.10.2008 14:30 18:00 Eurosport Live
20:00 23:00 Eurosport Live
Dienstag, 14.10.2008 14:30 17:30 Eurosport Live
20:00 23:00 Eurosport Live
Mittwoch, 15.10.2008 15:45 18:00 Eurosport Live
20:00 23:00 Eurosport 2 Live
Donnerstag, 16.10.2008 15:45 17:30 Eurosport Live
22:00 23:00 Eurosport Live/Zeitversetzt
Freitag, 17.10.2008 15:45 18:30 Eurosport Live
20:00 23:00 Eurosport Live
Samstag, 18.10.2008 18:00 20:30 Eurosport Aufzeichnung
22:00 24:00 Eurosport Live
Sonntag, 19.10.2008 15:30 17:00 Eurosport Live
21:00 24:00 Eurosport Live

Quelle: Eurosport/Rolf Kalb / Alle Angaben ohne Gewähr

Dott zieht zurück

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Graeme Dott hat, wie erwartet, offiziell seine Teilnahme am Grand Prix zurück gezogen nachdem er sich beim Fußballspielen in Shanghai das linke Handgelenk gebrochen hatte.

Seine Doktoren haben ihm geraten 6–8 Wochen Pause einzulegen, was bedeuten würde, dass er auch die neuen Bahrain Championship auslassen müsste.

Es steht immer noch nicht fest, ob er für das Shanghai Masters oder den Grand Prix Punkte bekommt.

Zweimal Whitewash, bitte

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Die Zuschauer bei der Premier League konnten gestern gleich zwei Gala-Vorstellungen miterleben. Im ersten Match des Abends war der Hauptakteur Ronnie O’Sullivan, der Ding Junhui in 6 Akten deutlich bezwang.

Im ersten Frame hatte Ding noch seine Chance, spielte ein Break von 44 Punkten, doch der Frame ging knapp an den von nun an entfesselt spielenden O’Sullivan, der eine 43er-Serie spielte. In Frame 2 lies O’Sullivan ein Break von 134 Punkten folgen und gewann auch die beiden folgenden Frames mit Breaks von 65 und 53. Das Match hatte er zwar gewonnen, doch „The Rocket“ zeigte sich weiterhin hungrig: Mit 71 und 126 Punkten in Folge entschied er das Match mit 6:0 für sich.

Auf die 8000 Pfund Preisgeld angesprochen sagte O’Sullivan: „Gar nicht schlecht für eine Nacht arbeiten, das ist fast so viel wie ich für eine Woche in China bekommen habe.“

Im zweiten Match des Abends musste sich Steve Davis Mark Selby geschlagen geben. Der 6-fache Weltmeister war dermaßen außer Form, dass Selby nach dem Match zugab: „Das war eine zerfahrene Angelegenheit, aber ich habe gut genug gespielt um einige gute Punkte zu machen und sie Steve abzunehmen.“

Bereits im 2. Frame hätte Selby ein Century spielen können, doch er musste sich bis zum 6. Frame gedulden ehe ihm das gelang. Trotz eher suboptimaler Performance reichte es auch in diesem Match für ein 6:0.

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