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Snookerblog

Lizenzrechtliche Probleme verhindern Ausstrahlung der Premier League Snooker auf DSF (Update!)

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Laut Zuschauerredaktion stehen „kurzfristig[e] lizenzrechtliche Probleme“ der Ausstrahlung der Premier League Snooker entgegen. Immerhin kann man die „Verärgerung über die Änderung der Snookeer (!sic) Premiere League Übertragungen […] nachvollziehen“.

Das DSF darf also die geplanten Folgen nicht senden.

Meine Frage, weshalb man die Premier League zu solch einem unattraktiven Zeitpunkt ausstrahlen wollte, wurde nicht beantwortet.

Auch auf die Fragen zum Thema Snooker wurde mit mittlerweile geantwortet (wobei die Verzögerung meine Schuld war, nicht die der DSF-Redaktion).

Zuerst einmal die „gute Nachricht“: Das DSF wird sich nicht mehr so bald um Snookerrechte bemühen. Zudem wurde mir mitgeteilt, dass Snooker in der Prime Time nicht die erforderliche Reichweiten erzielte. Da der Donnerstag Poker vorbehalten werden soll, wurde Snooker auf Samstags verschoben wo „wegen des Programmschemas keine spätere Ausstrahlung von Snooker möglich“ war.

Von lizenzrechtlichen Problemen ist in der E-Mail des Pressesprechers keine Rede mehr. Vielmehr konnte sich Snooker „auf dem Sendeplatz am Samstagmorgen als Programmbestandteil nicht durchsetzen“. Zudem habe es keinen „nennenswerten Audience Flow“ zu den nachfolgenden Sendungen gegeben, es sind also nicht genügend Zuschauer an den anderen Sendungen des Senders interessiert.

Zweite Niederlage für O’Sullivan in der Premier League Snooker

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Nachdem Ronnie O’Sullivan bereits am zweiten Spieltag nach einer Serie von 24 Siegen in Folge eine Niederlage einstecken musste, konnte der streitbare Snookerstar auch in seinem nächsten Spiel gegen Ding Junhui keinen Sieg einfahren.

Der Chinese startete mit einem wahren Break-Feuerwerk, wodurch O’Sullivan in den ersten drei Frames nicht einen einzigen Punkt machen konnte. Ding schaffte Breaks von 97, 35 und 137 Punkten.

Erst in Frame vier, als noch maximal ein Unentschieden möglich war konnte der Engländer ins Spiel finden und gewann den Frame mit Breaks von 37 und 30 Punkten. Die 36 Punkte, die Ding in Folge gespielt hatte, reichten am Ende nicht. Frame fünf sollte dann O’Sullivans Galavorstellung werden. Mit 141 Punkten spielte er das bisher höchste Break in dieser Premier-League-Saison. In einem hart umkämpften sechsten Frame konnte sich dann Ding Junhui das Match sichern, höhere Breaks gab es keine.

Im zweiten Match gewann Steve Davis, der damit auch die Tabellenführung übernahm gegen Jimmy White mit 4:2. Dabei gab es zwei höhere Breaks von Davis (55 und 90 Punkte) sowie eines von White (44 Punkte).

Zu allen Ergebnissen und der Tabelle.

DSF setzt Snookerübertragungen ab

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Ausschitt aus einem Dokument, welches man von den Presseseiten des herunterladen DSF kann.

Nachdem sich einige Besucher schon darüber beschwert haben, dass das DSF am 22.9. keine Übertragung der Premier League Snooker vorgenommen hatte (lt. Programm wurde stattdessen „Männer TV“ wiederholt).

Doch auch in den folgenden Wochen wird kein Snooker zu sehen sein. Am 29.9. wird etwa lieber eine Wiederholung von „DSF Motor“ ausgestrahlt. Auch der Bereich auf der Webseite, der per Direktverlinkung noch erreichbar ist wurde aus der Navigation herausgenommen und ist nicht mehr auffindbar.

Einen Ersatztermin gibt es nicht. Eine E-Mail, die ich an die Pressestelle des DSF schickte, wurde nicht beantwortet.

(Danke für die Hinweise an Toni und Madmiw)

Deutliche Niederlage für Alex Higgins

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Der zweifache Weltmeister Alex Higgins musste gegen Fergal O’Brien eine 0:5-Klatsche in der ersten Runde der irischen Meisterschaft einstecken. Mit einem höchsten Break von 30 Punkten zeigte sich der streitbare Star völlig außer Form. Es war sein erstes Match unter Wettbewerbsbedingungen in diesem Jahr.

O’Briens Gegner im Viertelfinale ist Mark Allen, der sich gegen Garry Hardiman mit 5:4 durchsetzen konnte.

Im ersten Viertelfinale kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Generationen: Veteran Ken Doherty trifft auf den Fast-Main-Tour-Spieler Vincent Muldoon, beide setzten sich souverän gegen ihre Gegner durch.

Auch Gerard Greene und Michael Judge spielten sich ohne Probleme ins Viertelfinale in dem sie jetzt aufeinander treffen. Außerdem treffen Joe Delaney und Joe Swail aufeinander.

Johan Oomen hängt die Handschuhe an den Nagel

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Snooker-Schiedsrichter Johan Oomen hat seine weißen Baumwollhandschuhe an den Nagel und wird zumindest für die WPBSA nie wieder ein Snookerspiel leiten. Das berichtet das Snooker-Scene-Blog.

Das ist bedauerlich, da er einer der bewährten Referees war. Beim Shanghai Masters hatte er noch am Tisch gestanden. Damit steht Oomen in einer Reihe von etablierten Schiedsrichtern, die in den letzten Jahren nicht mehr auf der Main Tour dabei sind.

Lawrie Annandale, Paul Collier und Stuart Bennett kündigten alle wegen der geringen Bezahlung.

Als Kernteam bleiben jetzt nur die beiden Top-Referees Jan Verhaas und Eirian Williams sowie Michaela Tabb, Alan Chamberlain, Pete Williamson, Terry Camilleri und Colin Humphreys.

Der Beruf des Schiedsrichters erfordert eine außergewöhnliche Konzentration und gute Nerven, dafür gibt es ein unterdurchschnittliches Gehalt und die Schiedsrichter, die nicht fest angestellt sind, werden gar nur auf Tagesbasis bezahlt.

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