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Higgins gegen O’Sullivan im Finale

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Bereits 2005 und 2006 (Bild) konnte O’Sullivan die Siegertrophäe in die Höhe recken. Gelingt ihm das zum <del>dritten </del><ins>vierten </ins>Mal?

Gerade so in die Halbfinals gerutscht war John Higgins, was für ihn das schwerste Los bedeutete. Er musste bei der Snooker Premier League gegen den überragend spielenden Ding Junhui antreten.

Mut wird ihm gemacht haben, dass er in der Gruppenphase gegen Ding als einziger gewinnen konnte. Den ersten Frame gewann Higgins dann mit einer 41er-Clearence knapp, den zweiten dann deutlicher bevor Ding aufdrehte. Mit einem glatten 100er-Break und Breaks von 41 sowie 36 Punkten gewann der Chinese zwei Frames und glich aus.

Higgins ging in Frame 5 jedoch sofort wieder in Führung und zeigte mit 116 Punkten in Folge das höchste Break des Halbfinals. Ding glich dann in einem knappen 6. Frame nochmals aus doch Higgins spielte daraufhin zwei Breaks von 84 und 72 Punkten, die ihm zwei Frames und den Sieg brachten.

O’Sullivan musste selbstbewusst in den Schlagabtausch mit seinem ewigen Konkurrenten Stephen Hendry gegangen sein, hatte er ihn in der Gruppenphase beim 5:1 regelrecht auseinander genommen.

Und bevor Hendry sich versah, gewann O’Sullivan auch schon die ersten beiden Frames mit zwei Breaks von 75 bzw. 76 Punkten. In Frame 3 konnte Hendry dann verkürzen. Doch das sollte ihm nichts helfen. O’Sullivan gewann die drei folgenden Frames mit Breaks von 82, 92 und 49 Punkten und zieht so mit dem selben Ergebnis wie bei der Gruppenphase ins Finale gegen John Higgins ein.

Falls die Gruppenmatches tatsächlich eine Messlatte für die KO-Runde sind, dann wird es Higgins allerdings schwer haben: Gleich am ersten Spieltag hatte O’Sullivan den Schotten mit 5:1 besiegt…

Doherty wird Papa

Herzlichen Glückwunsch Ken Doherty. Wie Snooker Scene meldet ist er gestern bereits Vater eines Sohnes geworden.

Es ist das erste Kind von Doherty und seiner aus Australien stammenden Frau Sarah. Am Tag davor hatte Doherty noch eine Exhibition gegen Amateure gespielt, bei der er einen Frame zu Null verlor. Es ist nur nachvollziehbar, dass seine Gedanken in diesem Moment anderswo waren.

Das Snookerblog wünscht den dreien alles nur erdenklich Gute!

Fu bekommt Masters-Freilos

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Marco Fu, der Gewinner des Grand Prix, wird im Januar beim Masters in Wembley teilnehmen. Der Hongkong-Chinese hatte beim Grand Prix seinen ersten Sieg in einem Weltranglistenturnier gefeiert.

In der ersten Runde des Masters trifft er nun auf Altmeister Steve Davis. Der Sieger aus diesem Match tritt dann gegen Neil Robertson an.

Barry Hawkins, der sich in der Qualifikation zum Masters gegen Kurt Maflin durchsetzen konnte, trifft auf Ryan Day.

Mit den Top-16 und zwei Wildcard-Matches ist das Masters eines der am besten besetzten und spannendsten Turniere.

(Turnierbaum folgt.)

Mahitthi siegt gegen Suwannawat

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Atthasit Mahitthi gewinnt die Amateur-WM 2007

Im rein thailändischen Snooker-Amateur-WM-Finale in Korat/Thailand hat sich Atthasit Mahitthi gegen Passakorn Suwannawat durchgesetzt.

Mahitthi konnte das Match mit einem 113er-Break beginnen, es sollte auch das höchste des Matches bleiben. Suwannawat glich direkt aus und auch zum Mid-Session-Interval stand es unentschieden. Nach der Pause konnte sich Suwannawat eine Führung erarbeiten indem er drei der nächsten vier Frames gewann.

Noch vor dem Ende der Session kam Mahitthi durch zwei Framesiege in Folge auf 5:5 heran. In der Abendsession konnte er dann sogar weitere fünf Frames hintereinander für sich entscheiden und führte 10:5. Ein Frame fehlte dem Außenseiter noch zum Sieg. Doch Suwannawat gewann noch einmal mit einem 79er- und 44er-Break zwei Frames bevor Mahitthi den Sack endgültig zumachen konnte.

Suwannawat hatte bereits mit einem 44er-Break eine 52:0-Führung im entscheidenden Frame erspielt, doch Mahitthi konnte mit einem Break von 65 Punkten doch noch das Spiel endgültig für sich entscheiden.

Haneveer auf Platz 4

Sein Spiel um den dritten Platz verlor der Belgier Björn Haneveer, der die nötige Konzentration nicht mehr aufbringen konnte und gegen Mohamed Shehab aus den Vereinigten Arabischen Emiraten nur einen Frame gewinnen konnte. Haneveer hatte im Halbfinale gegen den späteren Weltmeister nur knapp mit 7:8 verloren.

Den Preis für das höchste Break konnte der Maltese Alex Borg für sich verbuchen. 140 Punkte in Folge konnte keiner der Spieler überbieten.

Evans mit einem Frameverlust zur WM-Krone

Reanne Evans ist im Frauensnooker weiterhin das Maß aller Dinge. Sie hatte die Gruppenphase ohne verlorenen Frame überstanden und verlor in der KO-Runde einen Frame im Viertelfinale gegen Ramona Belmont (Neuseeland). Im Finale schlug sie Wendy Jans aus Belgien klar: 5:0.

Darren Morgan Seniorenchampion

Mit einem ebenfalls klaren 5:1 konnte Darren Morgan (Wales) in der Seniorenkategorie gegen den Thailänder Kanchai Wongjan gewinnen. Dabei gelangen ihm Breaks von 94 und 67.

Weltrekord für Ding Junhui

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Mit unglaublichen 495 Punkten in Folge hat Ding Junhui in seinem Match gegen Stephen Hendry in der Premier League Snooker einen neuen Rekord aufgestellt. Der Chinese begann mit einem 133er-Break im ersten Frame, dem er eines von 87-Punkten folgen lies (Endstand des Frames: 88:0). In den Frames drei und vier ging es dann mit 136 und 138 Punkten wieder über die magischen Grenze von 100 Punkten.

Hendry unterbrach die Serie ohne Gegenpunkte dann durch ein Break von 5(!) Punkten in Frame 5. Doch Ding schlug mit einem 54er und einem 48er-Break deutlich zurück und gewann dadurch alle sechs Frames.

Zudem setzte sich der Chinese an die Spitze der Premier-League-Tabelle: Auf Platz zwei folgt Hendry. Ronnie O’Sullivan, der keine Punkte mehr am letzten Spieltag holen konnte, kommt mit zwei Niederlagen auf einen dritten Platz.

Um den Einzug ins Halbfinale, mussten dann noch John Higgins und Steve Davis kämpfen. Dem Weltmeister reichte dazu ein unentschieden, Davis hätte siegen müssen. Doch Higgins gewann mit Breaks von 30, 60 und 38 Punkten die ersten drei Frames gegen den Engländer, der sich immerhin noch die letzten drei Frames holen konnte und dabei mit 70 und 68 Punkten die beiden höchsten Breaks im Match spielte.

Um den letzten Platz kämpften schließlich Jimmy White und Neil Robertson und der Altmeister schaffte es durch ein 3:3 nicht auf den letzten Platz des Tableaus abzurutschen.

Ding Junhui, dem im Laufe des Turniers bis jetzt 12 Centuries gelangen (davon die Hälfte mit über 130 Punkten), trifft im Halbfinale nun auf John Higgins. Titelverteidiger Ronnie O’Sullivan muss es am 1. Dezember mit Stephen Hendry aufnehmen. Das Finale findet am 2. Dezember statt und wird wie das Halbfinale im AECC (Aberdeen Exhibition and Conference Center) in Aberdeen statt.

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