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Snookerblog

Mark Selby marvelous

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Mit überragendem Spiel konnte „Marvelous Mark Selby“ sich einen der wichtigsten Snookertitel sichern. Im Finale des Masters gab er sich kaum eine Blöße.

Dabei spielte Stephen Lee, sein Gegner, im ersten Frame durchaus gut auf und gewann mit einem Break von 41 Punkten. Selby ließ sich das aber nicht lange gefallen und glich mit einem 124er-Century aus. Anschließend schaffte Lee es sich einen Zwei-Frames-Vorsprung herauszuspielen.

Direkt nach der Pause kam Selby aber ins Match. Und wie. Breaks von 43, 60 und 45 Punkten konnten ihm die Führung nach der ersten Session sichern.

In der Abendsession dann kam Lee überhaupt nicht mehr in das Spiel, Selby hingegen gewann direkt die ersten beiden Frames der Session u.a. mit einem 132er-Break. In Frame 11 konnte sich Stephen Lee absetzen und war auch kurz davor den Frame zu gewinnen – doch er musste nach einem Kik und einem darauf folgenden „Kiekser“ (die Weiße sprang über die Gelbe) den Frame doch noch aus der Hand geben.

Anschließend konnte Selby nicht nur ein 125er-Break spielen sondern nahm Ken Doherty mit einer Serie von 141 Punkten die Hälfte der Prämie für das höchste Break weg.

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Selby und Lee setzen sich durch

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Beim Masters 2008 in Wembley haben sich Mark Selby und Stephen Lee durchgesetzt und treffen morgen im Finale aufeinander. Michaela Tabb wird als erste Frau das Finale eines großen Turniers leiten.

Selby hatte sich in einem ganz knappen Match gegen den Iren Ken Doherty durchsetzen können. Zwar konnte Selby mit 4:2 in Führung gehen, doch Ken Doherty schaffte es doch noch auf 4:4 auszugleichen. Nachdem auch die nächsten beiden Frames geteilt wurden, musste es der Entscheidungsframe richten. In dem umkämpften Frame konnte Selby dann die Oberhand behalten.

Marco Fu schaffte es leider nicht an seine Leistung aus dem Achtelfinale zu wiederholen und zog gegen Stephen Lee den kürzeren. Nachdem Lee den ersten Frame mit einem 68er-Break gewinnen konnte, glich Fu durch ein 89er-Break aus. Bis zum Mid-Session-Interval gewann Lee aber zwei weitere Frames mit Serien von 66 und 69 Punkten. Nach der Teepause drehte dann Fu noch einen Frame und gewann ihn mit 66:67 Punkten. Breaks von 77 und 62 Punkten reichten dann aber Lee um seinen Abstand wieder auszubauen. Im letzten Frame dann gewann er ohne größeres Break Frame und Match.

Zu ihrem ersten Finalauftritt nach 6 Jahren auf der Main Tour sagte Tabb: „Ich werde wieder ein bisschen Geschichte schreiben. Ich bin so aufgeregt. Es wird das erste Mal sein, dass ich ein Finale vor einer Kulisse von etwa 3.000 Menschen leite.“

Sie hatte davon Mitte November erfahren, als sie für die Qualifikation in Prestatyn gewesen ist.

How do you Fu?

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Marco Fu könnte auf dem besten Weg ins Finale sein. In seinem Viertelfinalmatch gegen Ding Junhui setzte er sich jedenfalls klarer durch als es zu erwarten war.

Dabei stand es nach dem Mid-Session-Interval 2:2, jeder hatte auch schon höhere Breaks gespielt, Ding 87 und Fu 93 Punkte. Den ersten Frame nach der Pause konnte dann Ding auch noch für sich entscheiden, musste den sechsten Frame aber nach einer 50-Punkte-Führung doch noch abgeben: Fu machte ein 62er-Break. In den darauf folgenden drei Frames lies der erfahrenere Chinese dem jungen keine Chance: Mit Breaks von 86, 51 und 41 Punkten entschied er das Match für sich.

Fus Gegner im Halbfinale ist am Samstag Stephen Lee, der Peter Ebdon praktisch demontierte. Bereits vor der traditionellen Teepause dominierte Lee und zeigte einige Breaks: 2×40, 2×41, 89 und 54 Punkte. Auch Frame 5 konnte Lee für sich entscheiden. Dass „Ebbo, der Große“ dann noch das einzige Century-Break des Spiels (105 Punkte) beisteuerte, konnte an seiner Niederlage nichts mehr ändern. Lee reichte ein 61er-Break im siebten Frame um zu gewinnen.

Erstes Halbfinale steht: Selby trifft auf Doherty

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Jeweils über die volle Distanz gingen die ersten beiden Viertelfinalmatches. Mit Stephen Maguire traf Mark Selby auf einen der besten Spieler in dieser Saison:

Und das Spiel war hochklassig: Nachdem Selby den ersten Frame noch mit einer Serie von 58 Punkten für sich entscheiden konnte verlor er den Zweiten knapp und musste sogar ein Century von 105 Punkten über sich ergehen lassen. Maguire ging mit einer 3:1-Führung in die Teepause.

Danach legte Selby wieder los und gewann einen Frame. Doch der Northern Ireland Trophy Champion und UK-Finalist Maguire konnte sein Zwei-Punkte-Polster wieder herstellen. Den nächsten Frame gewann Selby dann auf Schwarz, als er bereits verloren schien. Nach einer verschossenen Gelben konnte dann Maguire erneut eine Führung mit zwei Punkten erreichen.

Mit dem Rücken zur Wand – Maguire benötigte ja nur noch einen Frame – spielte Selby dann aber auf: Breaks von 55, 105 und 54 Punkten brachten ihm den Sieg. In den letzten beiden Frames konnte Maguire nicht einen Punkt für sich verbuchen. Entsprechend enttäuscht zeigte er sich auch nach dem Match: „Ich kann einfach nicht fassen, dass ich besiegt wurde. Ich dachte ich wäre in der nächsten Runde – aber er hat einen Zahn zugelegt und toll gespielt.“

Selby: „Insgesamt gesehen war Stephen wohl der bessere Spieler, aber glücklicherweise konnte ich dem Spiel meinen Stempel aufdrücken und ihm kaum eine Chance in den letzten drei Frames lassen.“

„Seltsamerweise war ich lockerer als ich 5:3 hinten lag, ich freue mich schon aufs Halbfinale. Vielleicht lasse ich mich 5:3 zurückfallen und schaue dann mal was da so geht.“

Im Match Shaun Murphy gegen Ken Doherty behielt der ältere Ex-Weltmeister die Oberhand. Murphy konnte zwar bis zum Mid-Session-Interval auf 3:1 davon ziehen und auch den anschließenden Frame zum 4:1 gewinnen. Doch dann kam Doherty.

Er holte sich einen Frame mit einem 56er-Break und gewann den nächsten knapp. Dann ein 141er-Break und anschließend ein 114er. Der Ire führte fast aus heiterem Himmel mit 5:4.

Murphy glich anschließend aus und schaffte dabei ein Break von 79 Punkten. Doherty hatte aber im entscheidenden Frame die Nase vorn und schaffte mit seinem dritten Century in diesem Match (123 Punkte) den Sprung unter die Besten 4 bei diesem Turnier.

Williams vor Rücktritt? — Drago gibt nicht auf

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Gestern wurden zwei BBC-Berichte von Saj Chowdhury veröffentlicht. Der eine betrifft Tony Drago, der andere Mark Williams.

Letzterer hat angedeutet bei einem Platz außerhalb der besten 32 seine Karriere zu beenden. Er sagte: „Ich brauche ein gutes Saison-Finale um meine Chancen auf einen Top-32-Platz zu wahren. Ich will nicht in Prestatyn Qualifikationsmatches spielen. Wenn ich aus den 32 falle, werde ich eventuell nicht mehr bleiben.“

In der letzten Saison hat der Waliser gerade einmal zwei KO-Spiele aus den acht großen Turnieren geholt.

Ken Doherty sprach sich gegen einen Rücktritt Williams aus: „Das wäre ja verrückt, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass er das Spiel aufgibt. Wir haben alle Tiefpunkte, aber es ist wichtig wieder aus ihnen heraus zu kommen und an sich zu glauben.“

Drago: „Ich kann natürlich noch auf diesem Level mitspielen“

Tony Drago hingegen zeigte sich bei seinem Besuch – als Fan – in Wembley kämpferisch: „Im Moment ist mein größtes Problem, dass ich nach Prestatyn gehen muss um mich zu qualifizieren. Ich hasse diesen Ort so, dass ich schon vor dem Spiel zwei Frames zurück liege.“

Seine Frustration hatte sich erst kürzlich bei der WM-Qualifikation entladen: „Ich war so dumm“, erzählt Drago, „Ich lag 3:1 zurück und hatte die Chance auf 3:3 auszugleichen, aber ich hab einen schlechten Stoß gemacht. Frustriert habe ich dann auf den Tisch geschlagen und dabei ernsthaft an der Hand verletzt. Aber ich erhole mich langsam.“

Drago plädiert dafür die Qualifikation aus der Prestatynschen Einöde heraus beispielsweise nach Sheffield in die Snooker Akademy zu verlegen: „Dort gibt es gute Restaurants, Kinos, Bowlingbahnen. Ich könnte meinen Main-Tour-Platz wegen Prestatyn verlieren. Und für mich wäre das wie einen geliebten Menschen zu verlieren.“

„Die Top-8 heute sind nicht so gut wie die Top-8 in den 90ern es war“, stellt Drago fest, „nur Ronnie O’Sullivan und Steven Maguire stechen da momentan heraus.“

Für den Fall, dass er aus der Main Tour falle hat Drago aber einen Notfallplan: „Dann konzentriere ich mich auf Pool. Nicht, dass man mich falsch versteht, ich werde immer Snooker spielen, aber ich will auf einem Top-Niveau spielen. Ich war Teil des siegreichen Mosconi-Cup-Teams 2007 und wurde als wertvollster Spieler des Turniers gewählt.“

„Meine Erinnerungen an Snooker sind großartig, aber die Leistung im Mosconi Cup ist deren ebenbürtig.“

Day schlägt den Qualifikanten

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Für Barry Hawkins, der sich im Qualifikationsturnier durchsetzen konnte, ist der Ausflug nach Wembley schon wieder Geschichte. In seinem Wildcard-Match gegen Ryan Day musste er eine 6:2-Niederlage einstecken. Der trifft nun auf Peter Ebdon.

Bereits am Morgen hatte sich Shaun Murphy gegen den in dieser Saison weitgehend indisponierten Ali Carter gewonnen. Dabei konnte Carter die ersten beiden Frames gewinnen, Murphy glich allerdings bis zum Mid-Session-Interval wieder aus. Auch nach der Pause hatte Carter den besseren Start: Mit einem 77er-Break ging er wieder in Führung. Die nächsten vier Frames konnte sich dann aber Murphy sichern.

In der Revance für das UK-Championship-Finale gewann diesmal Steven Maguire. In einem offenen Match gegen Ronnie O’Sullivan war er lange in Führung. Im entscheidenden Frame lag er ebenfalls in Führung, verschoss dann aber. O’Sullivan kam noch einmal zurück, im Endspiel auf die Farben konnte er jedoch Blau nicht lochen. Das tat Maguire und schloss auch mit Pink an.

Murphys Gegner in der Runde der letzten Acht wird entweder Ken Doherty oder Mark Williams sein. Maguire könnte entweder auf den siebenfachen Weltmeister Stephen Hendry treffen oder auf den amtierenden Vize-Weltmeister, Mark Selby.

Das Masters ’08 im TV

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35 Stunden wird Eurosport live von diesem wichtigen Turnier berichten. Es geht nicht um Weltranglistenpunkte, sondern ums Prestige.

DatumUhrzeitArt
Sonntag, 13.1.2008 21:00 23:00 Live
Montag, 14.1.2008 14:00 18:00 Live
19:00 20:00 Aufzeichnung
20:00 23:00 Live
Dienstag, 15.1.2008 22:00 23:00 Aufzeichnung
Mittwoch, 16.1.2008 15:00 17:30 Live
21:15 23:00 Live
Donnerstag, 17.1.2008 15:45 17:30 Live
19:45 23:00 Live
Freitag, 18.1.2008 19:45 23:00 Live
Samstag, 19.1.2008 16:15 17:30 Aufzeichnung
19:30 23:00 Live
Sonntag, 20.1.2008 20:30 21:00 Aufzeichnung
21:00 24:00 Live

Quelle: tvtv.de / Alle Angaben ohne Gewähr

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