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Mahitthi siegt gegen Suwannawat

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Atthasit Mahitthi gewinnt die Amateur-WM 2007

Im rein thailändischen Snooker-Amateur-WM-Finale in Korat/Thailand hat sich Atthasit Mahitthi gegen Passakorn Suwannawat durchgesetzt.

Mahitthi konnte das Match mit einem 113er-Break beginnen, es sollte auch das höchste des Matches bleiben. Suwannawat glich direkt aus und auch zum Mid-Session-Interval stand es unentschieden. Nach der Pause konnte sich Suwannawat eine Führung erarbeiten indem er drei der nächsten vier Frames gewann.

Noch vor dem Ende der Session kam Mahitthi durch zwei Framesiege in Folge auf 5:5 heran. In der Abendsession konnte er dann sogar weitere fünf Frames hintereinander für sich entscheiden und führte 10:5. Ein Frame fehlte dem Außenseiter noch zum Sieg. Doch Suwannawat gewann noch einmal mit einem 79er- und 44er-Break zwei Frames bevor Mahitthi den Sack endgültig zumachen konnte.

Suwannawat hatte bereits mit einem 44er-Break eine 52:0-Führung im entscheidenden Frame erspielt, doch Mahitthi konnte mit einem Break von 65 Punkten doch noch das Spiel endgültig für sich entscheiden.

Haneveer auf Platz 4

Sein Spiel um den dritten Platz verlor der Belgier Björn Haneveer, der die nötige Konzentration nicht mehr aufbringen konnte und gegen Mohamed Shehab aus den Vereinigten Arabischen Emiraten nur einen Frame gewinnen konnte. Haneveer hatte im Halbfinale gegen den späteren Weltmeister nur knapp mit 7:8 verloren.

Den Preis für das höchste Break konnte der Maltese Alex Borg für sich verbuchen. 140 Punkte in Folge konnte keiner der Spieler überbieten.

Evans mit einem Frameverlust zur WM-Krone

Reanne Evans ist im Frauensnooker weiterhin das Maß aller Dinge. Sie hatte die Gruppenphase ohne verlorenen Frame überstanden und verlor in der KO-Runde einen Frame im Viertelfinale gegen Ramona Belmont (Neuseeland). Im Finale schlug sie Wendy Jans aus Belgien klar: 5:0.

Darren Morgan Seniorenchampion

Mit einem ebenfalls klaren 5:1 konnte Darren Morgan (Wales) in der Seniorenkategorie gegen den Thailänder Kanchai Wongjan gewinnen. Dabei gelangen ihm Breaks von 94 und 67.

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Suwannawat mit deutlichem Sieg

Halbfinale heißt es für Passakorn Suwannawat aus Thailand bei der Snooker-Amateurweltmeisterschaft im eigenen Land. Und er gab sich nicht mit einem einfachen Sieg zufrieden. Gegen Stefan Mazrocis (Niederlande) gewann er jeden Frame deutlich. Mazrocis war nach dem Sieg gegen den bis dahin dominierenden Engländer David Lilley als sehr stark eingeschätzt worden. Eine Leistung, die er im Viertelfinale nicht mehr abrufen konnte.

Suwannawat trifft nun auf Mohamed Shehab (Vereinigte Arabische Emirate), der den Münstermann-Bezwinger Hang Li (China) knapp mit 6:5 schlug. Beide spielten letztes Jahr auf der Main-Tour, was große Spannung verspricht. Shehab gewann Frame 1, gab Frame 2 ab und siegte wieder in Frame 3. Den letzten Frame vor dem Interval holte sich dann Hang, der damit ausgleichen konnte. Nach der Teepause gewann Hang dann noch einmal drei Frames in Folge. Dadurch musste Shehab vier Frames in Folge gewinnen – was ihm letztlich auch gelang.

Auch im zweiten Halbfinale steht ein Thailänder: Atthasit Mahitthi gewann gegen den Waliser Andrew Pagett deutlich mit 6:1. Gegen Björn Haneveer hatte auch der zweite Viertelfinal-Waliser keine Chance: Anthony Davies verlor mit 3:6 gegen den Belgier. Dieser hatte den Gewinn des ersten Frames durch Davies durch vier Frames in Folge, die auf sein Konto gingen, gekontert. Dass Davies dann noch auf 3:4 verkürzen konnte bevor Haneveer den Sack zu machen konnte ist da nur ein Schönheitsfehler für den Belgier.

1:5 – Münstermann ausgeschieden

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Gegen Hang Li aus China konnte er bei der Snooker-WM der Amateure in Korat/Thailand lediglich einen Frame gewinnen. Damit glich er zwischenzeitlich auf 1:1 aus, nachdem der Chinese den ersten Frame gewann.

Die weiteren vier Frames gingen dann relativ klar an Hang, dessen Gegner Mohamed Shehab (Vereinigte Arabische Emirate) sein wird. Shehab schlug den Thailänder Noppadol Sangnil deutlich mit 5:0.

Trotzdem sind noch zwei Lokalmatadoren im Rennen um die WM-Krone im eigenen Land: Passakorn Suwannawat steht im Viertelfinale gegen den Niederländer Stefan Mazrocis. Dieser hatte zuvor knapp den dominierenden Vorrunden-Spieler David Lilley (England) mit 5:4 geschlagen.

Zudem trifft Atthasit Mahitthi auf den Waliser Andrew Pagett. Er könnte auf einen weiteren Waliser treffen, wenn er und Anthony Davies ihre Achtelfinals gewinnen. Davies muss aber mit dem Belgier Björn Haneveer fertig werden. Der hatte gegen Dene O’Kane (Neuseeland) schon mit 4:3 geführt, als der noch durch eine Respotted Black ausglich und Haneveer in einen Entscheidungsframe zwang.

Münstermann mit dem Sprung ins Viertelfinale?

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Bei den Snooker-Weltmeisterschaften der Amateure im thailändischen Korat hat Lasse Münstermann sich für das Achtelfinale qualifiziert.

Dabei hatte er, als Gruppen-Dritter, nicht einmal eine der leichten Aufgaben vor sich. Gegen Ian Wells (Schottland), der in der Santos-Gruppe 2. wurde, konnte sich Münstermann jedoch mit 5:2 souverän durchsetzen.

Münstermann trifft im Achtelfinale auf den Chinesen Hang Li. Der konnte Kobkit Palajin (Thailand) klar mit 5:0 besiegen. Sollte er das Spiel für sich entscheiden ist sein nächster Gegner entweder der Thailänder Noppadol Sangnil oder Mohamed Shehab (Vereinigte Arabische Emirate).

In Grund und Boden spielt derweil David Lilley (England) die gesamte Konkurrenz: In zwölf Gruppenspielen gelangen ihm nicht nur 12 Siege sondern er musste auch nur lediglich 6 Frames abgeben. So souverän durchsetzen konnte sich sonst keiner. Im Achtelfinale traf der Mann, der schon 11 Centuries für sich verbuchen konnte, auf Peter Francisco (Südafrika). Lilley gewann 5:2 und spielte ein 121er-Break. Nun trifft er auf den niederländer Stefan Mazrocis, der lediglich ein Match in der Gruppenphase abgab und Manan Chandra (Indien) mit 5:2 in der Runde der Besten 32 schlug.

Passakorn Suwannawat (Thailand) hatte hingegen Probleme in seinem KO-Match gegen Chan Wai Ki (Hongkong-China). Chan war schon mit 4:3 in Führung gelegen bevor Suwannawat die letzten beiden Frames gewann.

Gegen Björn Haneveer kann Münstermann erst im Finale spielen, da er sich in der unteren Tableauhälfte befindet. Dort trifft der Belgier im Achtelfinale auf Dene O’Kane (Neuseeland), der erst letztes Jahr bei den Profis mitspielen durfte (wenn gleich auch wenig erfolgreich).

Bei den Frauen spielen – wie immer – Wendy Jans (Belgien) und Reanne Evans (England) sehr stark auf. Beide sind wie die Inderin Vidya Pillai noch ungeschlagen und stehen nun im Viertelfinale.

Bei den Senioren sind die beiden Spieler aus Deutschland, Thomas Beil und Frank Schröder ausgeschieden. Der Schweizer Dean Thomas trifft in der Runde der Besten 32 auf den Thailänder Chuchart Trairattanapradit, der seine Gruppe ungeschlagen gewann.

Die Frauen-Viertelfinals und die Matches der Top32-Senioren begannen um 8.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit, das Achtelfinale der Männer beginnt um 13.30 Uhr.

Erste Münstermann-Niederlage gegen Suwannawat

Lasse Münstermann hat sich zwar ziemlich sicher bereits für die KO-Runde bei der WM qualifiziert, bei seinem achten Match musste er gegen den letztjährigen thailändischen Profi Passakorn Suwannawat eine 1:4-Niederlage einstecken.

Damit liegt er vor seinen drei letzten Spielen mit sieben Siegen und einer Niederlage auf dem zweiten Gruppenplatz – hinter dem in sieben Spielen ungeschlagenen Suwannawat.

Itaro Santos Chancen auf einen Platz unter den ersten vier in seiner Gruppe gehen hingegen gegen Null. Der für Deutschland spielende Brasilianer hat erst drei von sieben Matches gewonnen und liegt damit auf einem 9. Platz.

Bei den Österreichern werden wohl Robert Burda und Bernhard Müllner ausscheiden: Burda liegt zwar nur zwei Siege hinter einem möglichen Qualifikationsplatz zurück, doch er hat schon ein Spiel mehr auf dem Konto als seine Gegner – von denen er noch auf zwei im direkten Duell trifft. Es ist hier zwar noch alles möglich, Burda ist aber auf die Fehler seiner Gegner angewiesen.

Müllner hingegen ist mit einem Sieg aus sieben Spielen weit hinter den Erwartungen zurück geblieben.

Bei den Frauen scheint die Entscheidung (man ist geneigt zu sagen: „wie immer“) zwischen Reanne Evans (England) und Wendy Jans (Belgien) ausgespielt zu werden. Beide sind nach fünf Spielen ungeschlagene Gruppenerste. Eventuell gibt es kleine Vorteile für die Engländerin: Jans hat bereits einen Frame verloren, während Evans noch ohne Frameverlust ist.

In den anderen Gruppen führen zur Stunde Ip Wan-In Jaque (Hongkong, 4 Siege aus 4 Spielen) und Vidya Pillai (Indien, 3 aus 3).

Thomas Beil, der bei den Senioren spielt, wird von seinem Ausflug nach Korat/Thailand enttäuscht sein: Nach vier sieglosen Spielen und lediglich einem gewonnenen Frame liegt er abgeschlagen auf dem letzten Platz der Gruppe B. Mit guten Chancen sich zu qualifizieren noch im Rennen ist Frank Schröder. Mit zwei Siegen aus drei Spielen liegt er auf Platz zwei, muss aber das Match gegen die direkte Konkurrenz aus Neuseeland gewinnen um diesen Platz endgültig zu sichern.

Der Schweizer Dean Thomas liegt mit einem Sieg aus drei Spielen auf dem vorletzten Platz seiner Gruppe.

Münstermann mit gutem Start in die Amateur-WM

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Mit vier Siegen aus vier Spielen hat Lasse Münstermann einen sehr guten Start erwischt. Jeweils 4:1 gewann er gegen Akani Songsermsawat (Thailand), Sergelen Batdelger (Mongolei), Alastair Davidson (Australien) und Daniel Ward (England).

Nicht ganz so gut läuft es für Itaro Santos: Er konnte nur zwei von drei Spielen gewinnen. Gegen Dudi Eliau (Israel) und Thomas Finstad (Kanada) gewann er jeweils mit 4:2, musste aber eine ebenso hohe Niederlage gegen den Australier Aaron Mahoney einstecken.

Drei von vier Spielen gewann der Österreicher Robert Burda bisher. Er schlug Adnan Al-Baloushi aus dem Oman, Tameral Al-Masri aus dem Jemen und Nawaf Alhamli aus Kuwait. Er verlor jedoch gegen Lee Po-Hsien aus Taipeh mit 4:0.

Der zweite aus Österreich entsandte Spieler, Bernard Müllner, konnte erst einen Sieg für sich verbuchen. Er gewann mit 4:3 gegen Naser Ali (Kuweit). Er verlor gegen Ton Berkhout (Niederlande) und Mohamed Sherif (Ägypten).

Bei den Herren haben beide Deutschen bisher kein Glück gehabt: Thomas Beil verlor zwei von zwei Spielen, Frank Schröder verlor sein erstes und bisher einziges. Dean Thomas, einziger Schweizer im Feld, gewann im Match gegen Saleem Moosa (Mauritius) und verlor gegen den Kuwaiti Ahmad Al Tarkait.

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