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O’Sullivan nicht in China dabei

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Ronnie O’Sullivan hat aufgrund der weiterhin offenen Angelegenheit wegen seiner anzüglichen Bemerkungen bei den China Open auf die Teilnahme bei dem am Mittwoch gestarteten Huangshan Cup Snooker in China abgesagt.

Ding Junhui und Liang Wenbo bekommen Freilose für die internationale Konkurrenz, die am Freitag beginnt.

Das Turnier findet in Hefei in Chinas Anghui-Provinz statt. Der Ort ist etwa 1300 km vom Epi-Zentrum des verheerenden Erdbebens mit einer Magnitude von 7,9 entfernt, das am Montag China erschütterte und mehrere tausend Menschen tötete.

(Quelle: Xinhua)

O’Sullivan und Hendry bei weiterem Turnier in China aktiv

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Bevor es am 6.–8. Juni einen Nachschlag zur Saison in Nanjing/China gibt, reisen Ronnie O’Sullivan, Stephen Hendry und Mark Williams ins „Land des Lächelns”. Die drei Weltmeister treten dort drei Tage gegen Gegner an, die zuvor ab 14. Mai in einem zweitägigen nationalen Turnier ausgewählt wurden.

Auch die Main-Tour-erfahrenen Chinesen Ding Junhi, Liang Wenbo und Liu Chuang müssen sich gegen 13 weitere Spieler durchsetzen, meldet die Presseagentur Xinhua. Das Turnier findet in Hefei statt, der Hauptstadt der Provinz Anhui.

Ein erstes Fazit der WM 2008

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Die Weltmeisterschaft 2008 ist beendet, der neue Weltmeister Ronnie O’Sullivan ist – nach einem wenig überzeugenden Sieg in einem ungleichen Finale über Ali Carter – gleichzeitig die neue Nummer 1 der offiziellen Weltrangliste und hat somit einmal mehr die „jungen Verfolger“ Stephen Maguire, Shaun Murphy und Mark Selby auf Distanz halten können. Der Abstand auf den nun Ranglistenzweiten Maguire beträgt satte 5625 Punkte.

Trotz des eher schwachen Niveaus im Finale, welches O’Sullivan mit einem deutlichen 18-8 für sich entscheiden konnte, war es eine hochklassige und unterhaltsame WM, welche nicht zuletzt dadurch einen besonderen, historischen Charakter verliehen bekam, dass mit O’Sullivan und Carter erstmals zwei Spielern innerhalb einer WM ein Maximum Break gelang. Sie hatte darüber hinaus bis zum finalen Frame offene und spannende Matches, stürzende Favoriten und überraschende Ergebnisse zu bieten. Erfreulich auch, dass eigentlich alle Teilnehmer mutiges, offensives Snooker boten.

Zudem gab es mit Liang Wenbo einen Qualifikanten, der sich mit erfrischendem Spiel bis ins Viertelfinale vorkämpfen konnte, und mit Stephen Hendry und Mark Williams zwei „alte Recken“, deren Leistungen so wohl keiner auf dem Zettel hatte. Auch das tragische Element durfte nicht fehlen, zu nennen wären hier der Absturz von Ken Doherty, die dramatische Niederlage nach großem Kampf von Altmeister Steve Davis und der wackere Graeme Dott.

Man muss sicherlich nicht darüber diskutieren, dass Ronnie O’Sullivan seinen dritten WM-Titel zu Recht erreichte: Er gewann seine fünf Begegnungen allesamt deutlich, wenn auch nicht immer mit dem „erhabenen“ Snooker, welches die BBC ihm in der zweiten Session gegen Hendry attestierte. Aber O’Sullivan gab insgesamt in dieser WM lediglich 33 Frames ab; lediglich Carter gelang es, „The Rocket“ mehr als sieben Frames abzunehmen. In nur 3 Finals der letzten 15 Jahre gelang es dem Weltmeister, seinen Gegner „einstellig“ zu schlagen – zweimal hieß der Weltmeister O’Sullivan. Überhaupt: O’Sullivan war in drei WM-Finals, die er erreichte, nie der Unterlegene.

Ronnie wäre nicht Ronnie, hätte er nicht im Interview nach dem Spiel noch eine Überraschung parat: Zum einen äußerte er die Hoffnung, zukünftig noch weitere WM-Titel sammeln zu können, zum anderen orakelte er, es sei möglicherweise an der Zeit, eine Pause einzulegen …

O’Sullivan baut Führung aus

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6:2 und 5:3 lauten die Ergebnisse der ersten beiden WM-Finalsessions in Sheffield. Bereits in der ersten Session zeigte Ronnie O’Sullivan, dass er seine Titelambitionen weiterhin untermauert.

Breaks von 38, 39, 88 und 99 Punkten brachten ihm eine 3:0-Führung ein, bevor Ali Carter mit 104 Punkten in Folge den Anschluss schaffte. Nach dem Mid-Session-Interval spielte O’Sullivan dann ein 74er-Break, daraufhin teilten sich Carter und O’Sullivan die nächsten beiden Frames, bevor O’Sullivan sich den letzten Frame der Session holte und so mit 6:2 in Führung ging.

Abends lief es dann etwas besser für Ali Carter. Bis zur Teepause konnte er die Session ausgeglichen gestalten, spielte ein Break von 76 Punkten. O’Sullivan hatte zu dem Zeitpunkt Serien mit 78 und 86 Punkten gespielt.

Nach der Pause verringerte Carter noch einmal seinen Abstand auf 8:5 indem er ein 80er-Break spielte, doch dann drehte O’Sullivan auf: Breaks von 86, 57 und 106 Punkten vergrößerten den Abstand zu Ali Carter von vier auf sechs Frames.

Während Carter gut mitspielt konnte O’Sullivan seine Leistung nicht so abrufen wie im Halbfinale, beide machen viele Fehler, doch Carter nutzt seine Chancen wesentlich weniger konsequent als O’Sullivan. Der ist immer einen Schritt voraus, eine Idee besser drauf. Wenn es Carter nicht gelingt sich wesentlich zu steigern und in der nächsten Session den Ausgleich zu schaffen, dann wird O’Sullivan nur noch selbst den Titel verspielen können.

Ungleiche Gegner im WM-Finale

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Ein ungleiches Duell steht im WM-Finale an, Ali Carter trifft auf Ronnie O’Sullivan. Dieser hatte sich die letzte Session gegen Stephen Hendry erspart und kann so ausgeruht auf seinen Konkurrenten Ali Carter treffen, der ein knappes und nervenzerreißendes Halbfinale gegen Joe Perry überstehen musste.

Beide Spieler gehören zwar schon seit vielen Jahren zur Weltspitze, wirkliche Erfolge in Form von Turniersiegen kann jedoch nur O’Sullivan vorweisen.

Zweimal standen die beiden sich in dieser Saison gegenüber und beide Male gewann O’Sullivan. Bei der Northern Ireland Trophy konnte er sich mit 5:2 durchsetzen, bei den Welsh Open war es mit 5:4 hingegen sehr knapp.

 Ronnie O’SullivanAli Carter
Alter 32 28
Profi seit 1992 1996
Ranglistenplatz 5 14
Höchstes Break 147 (9×) 147
Größter Erfolg 2× Weltmeister Halbfinals beim Grand Prix 1999 und Malta Cup 2007
Im direkten Vergleich, diese Saison 2 0

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