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Championship League: Sieg für Trump

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Judd Trump hat seiner nach wie vor jungen Karriere und seiner höchst erfolgreichen Saison 2008/09 einen weiteren Erfolg hinzugefügt. Im Finale der Championship League konnte der Teenager aus Bristol Mark Selby mit 3-2 bezwingen und sich damit einen Platz in der kommende Saison der Premier League sichern.

Mit Trump siegte damit der in der offiziellen Weltrangliste derzeit am niedrigsten platzierte der 25 Teilnehmer an der Championship League.

Top 32-Platz: Eher ein Nachteil?

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Derzeit steht Anthony Hamilton zwar im tagesaktuellen Very Provisional Ranking noch auf Platz 32 und müsste, wenn es dabei bliebe, auch in der kommenden Saison nur ein Qualifikationsmatch bestreiten, doch der „Sheriff of Pottingham“ hat keine Angst, aus den Top 32 zu fallen:

„Ich habe mit Michael Holt, der im letzten Jahr aus den Top 32 fiel, gesprochen, und ihm hat es geholfen. Es ist nur ein Match mehr bei jedem Turnier, und ohne jetzt abfällig über die Spieler sprechen zu wollen, auf die man da trifft: Man sollte eher ein leichteres Los für sein erstes Match bekommen.“ Anthony Hamilton über den Top 32-Status

Top 48 als Chance? Natürlich hat Hamilton bei aller Diplomatie Recht: Zumindest auf dem Papier sollte man in früheren Runden auch auf leichtere Gegner treffen. Zwei wesentliche Nachteile der „gesetzten“ Spieler in der Qualifikation bleiben jedoch bestehen: Die Gegner sind bereits „im Turnier“ und heiß darauf, dem „Großen“ ein Bein zu stellen.

Retten, was zu retten ist

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Während einige Spieler noch bei den China Open und der Weltmeisterschaft um Ranglistenpunkte ringen dürfen, ist für etwa ein Drittel der Main Tour-Profis die Saison 2008/2009 bereits jetzt beendet.

Nach einem tagesaktuellen Very Provisional Ranking, in welchem bereits die Ergebnisse der Qualifikationen zu den letzten beiden Turnieren bedacht werden, sind um die rettenden 64 Plätze der Rangliste, welche eine Teilnahme an der Main Tour 2009/10 garantieren, noch 65 Spieler „im Spiel“. Da der aktuell auf Platz 65 stehende David Gray theoretisch in China noch punkten kann, entscheidet sich die Vergabe von Platz 64 zwischen ihm und Peter Lines. Für Gray steht also in China der Verbleib auf der Tour auf dem Spiel — er müsste sich zunächst in der Wildcardrunde gegen den chinesischen Amateur Tian Pengfei durchsetzen und dann Marco Fu schlagen.

Mit einem starken Finish eine lange Durststecke retten könnte Graeme Dott. Mit weiteren Punkten aus beiden Turnieren hätte der zwischenzeitlich ins Bodenlose abgestürzte Schotte sogar noch Chancen auf einen Platz in den Top 32. Zumindest die 4 Spieler vor dem derzeit auf Rang 37 stehenden Weltmeister von 2006 können in der laufenden Saison nicht mehr punkten, der derzeit auf Platz 32 geführte Anthony Hamilton nur noch in Beijing.

Die letzten Turniere nur aufmerksam beobachten wird Ken Doherty. Zum Zuschauen verdammt kann der Ex-Weltmeister, der derzeit provisional auf Rang 43 liegt, theoretisch(!) noch von 6 Spielern überholt werden. So oder so aber wird Doherty kommende Saison mindestens 2 Matches in den Qualifiers austragen müssen — eine bittere Pille für den offiziell immer noch als Nr. 18 der Welt geführten Iren, der vor 2 Jahren gar noch die Nr. 2 der offiziellen Rangliste war.

WM-Auslosung: Maguire trifft wieder auf Burnett

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Die WSA hat die Paarungen für die erste WM-Runde ausgelost und damit für spannende Begegnungen gesorgt. So treffen Mark Selby und Ricky Walden genau so aufeinander wie Ding Junhui und Liang Wenbo. Stephen Hendry bekommt mit Mark Williams einen harten Gegner und Vize-Weltmeister Ali Carter trifft auf Gerard Greene während Steve Davis den Bahrain Open Champion Neil Robertson schlagen muss.

Unter besonderer Beobachtung wird das Match von Steven Maguire gegen Jamie Burnett stehen, gab es doch bei der UK Championship den bisher ungeklärten Verdacht auf Wettbetrug in genau dieser Konstellation. Damals gab es außergewöhnlich viele Wetten auf ein 9:3 für Maguire, was letztlich auch das Endergebnis war.

Champion Ronnie O’Sullivan trifft auf seinen Trainingspartner Stuart Bingham.

Alle Paarungen im Überblick:

  • Ronnie O’Sullivan – Stuart Bingham
  • Mark Allen – Martin Gould
  • Peter Ebdon – Nigel Bond
  • Ryan Day – Stephen Lee
  • John Higgins – Michael Holt
  • Joe Perry – Jamie Cope
  • Graeme Dott – Barry Hawkins
  • Mark Selby – Ricky Walden
  • Shaun Murphy – Andrew Higginson
  • Marco Fu – Joe Swail
  • Ding Junhui – Liang Wenbo
  • Stephen Hendry – Mark Williams
  • Ali Carter – Gerard Greene
  • Neil Robertson – Steve Davis
  • Mark King – Rory McLeod
  • Stephen Maguire – Jamie Burnett

WM-Ticker

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  • Fergal O’Brien musste gegen Jamie Burnett eine 6:10-Niederlage einstecken. Damit scheiterte er genauso als gesetzter Spieler wie Dave Harold, dessen 3:10-Klatsche gegen Liang Wenbo eine verlängerte Sommerpause bedeutet.
  • Shanghai-Champion Ricky Walden zog mit einem 10:5 gegen Anthony Hamilton in die Runde der letzten 32 ein.
  • Mark Williams setzte sich gegen Tom Ford durch. 10:5 war das Endergebnis, dabei gelang Williams das bisher höchste Turnierbreak von 145 Punkten.
  • Überraschung im Match zwischen Stephen Lee und Judd Trump. Der junge Engländer bekam beim 6:2 Angst vor der eigenen Courage und verlor noch mit 8:10. Lee später: „Wir haben ein bisschen Lokalrivalität, und er hat ein paar Bälle glücklich gelocht und nichtmal die Hand gehoben. Der Typ ist gut und da gibt es auch keinen Zweifel dran. Ich bin froh ihn geschlagen zu haben,“
  • Joe Swail fand in Matthew Couch keinen Meister sondern einen Lehrling, der lediglich Frame zwei für sich entscheiden konnte und mit 1:10 unterlag. Swails Lauf geht weiter.
  • Ken Doherty wird in der nächsten Saison einige Qualifikationsrunden mehr spielen müssen. Zudem wird der ehemalige Weltmeister nicht im Crucible am Tisch stehen, gegen Gerard Greene verlor er mit 5:10.
  • Steve Davis hingegen könnte sich seine Saison mit einem weiteren Auftritt in Sheffield krönen, gegen Lee Spick machte er aus einem 0:5 eine momentane 8:6-Zwischenführung.

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