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Letzte Chance für Patrick Einsle - Update

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Fünf vor zwölf für Patrick Einsle. Der deutsche Snookerspieler muss bei der Qualifikation für die Weltmeisterschaft weit kommen um seinen Platz auf der Main-Tour zu behalten. Momentan liegt er auf dem geteilten 92. Platz der provisorischen Rankingtabelle.

Um sicher auch im nächsten Jahr bei den Profis dabei zu sein muss er entweder unter die besten 64 kommen, was ein aussichtsloses Unterfangen ist, oder unter die besten Acht in der 1-Jahres-Wertung, die nicht unter den Top-64 sind.

Heute geht es in der ersten Runde gegen Passakorn Suwannawat. Das Match ist das längste in Patricks Main-Tour-Geschichte, Best-Of-19.

Update: Einsle liegt bis jetzt (15.25 Uhr) hoffnungslos mit 1:8 zurück. Er hatte einfach nicht die Qualität auf der Main Tour zu bestehen.

Hendry brilliert auf der Legends-of-Snooker-Tour

Stephen Hendry konnte die ersten beiden Matches der Legends-of-Snooker-Tour gewinnen. Sein Gegner bei allen Veranstaltungen ist Ronnie O’Sullivan.

Beim ersten Aufeinandertreffen der Beiden, welches die erste Begegnung seit Ronnies Aufgabe bei der UK Championship war, setzte sich Hendry mit 6:3 durch. Dabei gelangen ihm fünf Century-Breaks, O’Sullivan selbst gelangen zwei.

John Virgo, der die Zuschauer durch Trickshots unterhielt: „Ich habe so etwas noch nie erlebt“. Virgo kommentierte den Abend zusätzlich.

Rache versprach sich O’Sullivan dann von letztem Donnerstag, wo die beiden in Carlisle wieder aufeinander trafen. Doch er sollte seine Revanche nicht bekommen. Beide Spieler hielten ihr Versprechen attraktives actionreiches Snooker spielen zu wollen.

Hendry: „Auch wenn es nicht den Druck gibt, den wir bei Turnieren haben, wollen wir doch beide gewinnen. Der Unterschied ist, dass du verschiedene Dinge ausprobierst und wenig Wert auf das Safety-Spiel gelegt wird.“

O’Sullivans erstes Break von 73 Punkten im ersten Frame zeigte, welche Absicht O’Sullivan hatte. Der Ausgleich passierte nach einem schlechten Ballkontakt. Ein fantastisches Break von 122 Punkten schaffte dann O’Sullivan, und Hendry antwortete mit 111 Zählern in Folge.

Hendry hatte sogar die Chance auf ein Maximum-Break, aus dem leider nichts wurde. Der letzte Frame ging mit einem 109er-Break an den Schotten, der wieder 6:3 gewann.

O’Sullivan: „Es ist immer gut Zeit am Tisch zu verbringen und es ist toll Fans an unterschiedlichen Orten zu treffen.“ Die Tour wird in Kidderminster, Huttersfield (16.–17. März), Glenrothes und Perth (5.–6. April) fortgesetzt.

Natürlich bleiben beide Spieler um Autogramme zu schreiben. John Virgo, der wieder die Moderation übernahm, spielte gegen den lokalen Champion, John Airey. Der 40jährige konnte ein 36er-Break auf seinem Weg zum 68:15-Endstand für sich verbuchen. „John Virgo war ein großer Name in diesem Sport und es war ein tolles Erlebnis.“

(Quellen: Eurosport.com, World Snooker, News & Star)

Snookerstars kämpfen in Kilkenny um die „Paul Hunter Trophy“

Im Nicht-Weltranglisten-Turnier „Kilkenny Masters“ werden die Stars der Snooker-Szene um die Paul-Hunter-Trophäe spielen. Das Turnier findet vom 9.–11. März in Kilkenny, Irland statt und wird 16 Snookerstars zeigen.

Zwölf von ihnen treten in vier Gruppen à drei Spielern an, wobei jeweils der Gruppensieger gegen einen der vier gesetzten Spieler im Viertelfinale antritt.

Der Sieger der Gruppe A, in der John Higgins, Gerard Greene und Mick Judge aufeinander treffen, wird den Weltmeister Graeme Dott (der auf der offiziellen Webseite durchgängig „Graham“ geschrieben wird) herausfordern.

Stephen Hendry erwartet schon den Spieler, der sich in Gruppe B durchsetzen kann, wo Grand-Prix- und Welsh-Open Champion Neil Robertson gegen Fergal O’Brien und Mark Allen den Sprung ins Viertelfinale schaffen will.

Barry Hawkins, Jimmy White und David Morris kämpfen in der Gruppe C um einen Viertelfinalplatz und damit um ein Match gegen Ken Doherty.

Letzter gesetzter Spieler ist Masters-Gewinner Ronnie O’Sullivan Gegner des Gruppe-D-Siegers, der zwischen Joe Swail, Matthew Stevens und Joe Delaney ermittelt wird.

Tageskarten können telefonisch bei mehreren Stellen bestellt werden und kosten zwischen 15 und 25 Euro.

Higginson macht’s spannend und verliert dennoch

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Nach der 6:2-Führung Neil Robertsons nach der ersten Finalsession hatte Noname Andrew Higginson eine wirkliche Aufholjagd gestartet. Nicht weniger als sechs Frames in Folge gewann der Spieler, der über keine offizielle Main-Tour-Platzierung verfügt. In den Provisionals wird er aber bis auf Platz 40 klettern.

Bei seiner phänomenalen Aufholjagd konnte der 500:1-Außenseiter zudem Breaks von 64, 100, 97, 54 und 81 Punkten machen. Plötzlich lag er mit zwei Frames vorne und war nur noch einen Framegewinn vom Titel entfernt – doch es kam anders.

Mit einem 92er-Break schaffte Robertson es, wieder näher ran zu kommen und seine Siegchancen zu wahren. Und im nächsten Frame schaffte er es den Entscheider zu erzwingen, es gelang ihm ein 59er-Break.

Nach einer verschossenen Rot-Kombination von Higginson konnte Robertson die Grundlage mit einem kleinen Break legen. Als er dann nach einem Safety-Austausch wieder in einem Break war warf Higginson – im wahren Wortsinn – das Handtuch.

Robertson ist erst der vierte Nichtbrite, der mehr als ein Turnier in einer Saison gewinnen konnte. Damit steht er in einer Reihe mit dem Kanadier Cliff Thorburne, James Wattana aus Thailand und Chinas Ding Junhui. An letzterem zieht er in der provisorischen Weltrangliste vorbei auf Rang sieben.

Das Match war von Spannung und Qualität nicht zu überbieten, beide Spieler schenkten sich nichts und Higginsons Breakbuilding über weite Strecken war ein Genuss anzuschauen.

Robertson mit Zwischenführung

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Neil Robertson steht kurz vor seinem zweiten Saisonsieg. Nach der ersten Session führt der Australier mit 6:2 gegen Andrew Higginson. Es ist ein Match der hohen Breaks: In der ersten Runde konnte Robertson ein Break von 76 Punkten spielen, das Higginson mit seinem achten Century beantwortete. 114 Punkte.

Fünf der nächsten sechs Frames gingen dann an den 25jährigen Linkshänder, ihm gelangen Breaks von 71, 98 und 74 Zählern.

Rookie Higginson wird sein Top-Spiel finden müssen, auch wenn er den vorletzten Frame vor der Pause gewinnen konnte.

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