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Wettbetrug bei Malta Cup?

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Wie der Guardian gestern berichtete untersucht die „Gambling Commission“ verdächtige Bietvorgänge im Rahmen des Malta Cups.

Das Turnier wurde im Round-Robin-Format gespielt, was zu Matches führte bei denen es um nichts mehr ging. Die Buchmacher meldeten ungewöhnliche Geldbewegungen. Die Kommission haben Hinweise auf vermutete Matchabsprachen erreicht, denen sie nun nachgeht.

Ich glaube nicht, dass es einen Betrug beim Malta Cup gab. Es wird immer Menschen geben, die auf die Matches setzen, die nichts mehr bedeuten und da auch volles Risiko gehen. Vielleicht wäre es am Besten, wenn man überhaupt nicht auf solche Matches bieten lassen würde.

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Murphy verteidigt Malta-Titel

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Als zweiter Spieler nach Stephen Hendry konnte Shaun Murphy auf Malta einen Sieg direkt wiederholen. Ken Doherty war ihm dabei nicht der erwartet starke Gegner.

In einer Partie, die Doherty zuerst mit einem 91er-Break im Vorteil sah konnte Murphy dann doch ein ums andere mal punkten. Dabei standen kaum Breaks von mehr als 50 Punkten auf dem Programm, wer das Match also zerfahren nennen möchte hat sicherlich recht.

Als die Kontrahenten aus der ersten Teepause kamen hatte Murphy das Spiel bereits gedreht und lag mit 3:1 vorne. Er baute diesen Vorsprung direkt im Anschluss auf 4:1 aus bevor Doherty überhaupt mal wieder einen Frame für sich entscheiden konnte und die erste Session mit 2:5 beendete.

Am Abend spielte Murphy dann wie vor der Pause und gewann zwei Frames in Folge, spielte u.a. ein 75er-Break. Dass Doherty den 10. Frame umkämpft gewann störte Murphy nicht, als er sich die beiden letzten Frames holte und dabei eine 76er-Serie spielte.

Murphy nach heißem Kampf weiter

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Ken Doherty gegen Shaun Murphy heißt das Finale des Malta Cups. Der Ire hatte sich gegen Weltmeister John Higgins deutlich durchgesetzt. Higgins ging mit 1:0 in Führung doch Doherty spielte Breaks von 76, 90 und 70 Punkten um zum Mid-Session-Interval eine 2-Punkte-Führung zu erreichen.

Den ersten Frame nach der Teepause gewann dann wieder Higgins, doch Doherty konnte mit einem 118er-Break und sicherte sich die beiden nächsten Frames ebenfalls, wodurch er mit 6:2 ins Finale einzog.

Shaun Murphy hatte es da gegen Ding Junhui schwerer: Der Chinese konnte die ersten drei Frames gewinnen bevor Murphy durch ein 137er-Break den Anschluss schaffte. Es ist das höchste Break des Turniers bisher. Die nächsten beiden Frames teilten sich die Spieler dann, bevor Murphy mit zwei Siegen in Folge den Ausgleich schaffte.

Beim Stande von 4:4 konnte Ding dann erneut in Führung gehen. Doch Murphy behielt weiterhin die Nerven: Mit einer Serie von 80 Punkten glich er zuerst aus und schaffte dann im letzten Frame nochmals ein 75er-Break zum Sieg.

Hochklassige Halbfinals

Umkämpft wie sonst nur der WM-Titel oder das Masters waren die ersten Plätze in den vier Gruppen beim Malta Cup, schließlich konnte man nur so so am weiteren Turnierverlauf teilnehmen. Das bedeutet aber auch, dass Spieler mit zwei Niederlagen auf dem Konto das restliche Programm nur herunter spulen mussten.

Das ist zumindest der einzige Grund, weshalb Mark Williams eine 0:6-Klatsche gegen Ding Junhui abbekam, den ich mir vorstellen kann. Wenn es am letzten Gruppenspieltag keine Möglichkeit zur Qualifikation gibt, dann konzentriert man sich nicht mehr so gut, ist mit den Gedanken vielleicht schon beim nächsten Turnier in Wales.

Mit dem ungefährdeten 6:0 konnte sich Ding Junhui jedenfalls knapp vor Dominic Dale für das Halbfinale qualifizieren, wo er auf Shaun Murphy trifft. Der ist bisher ungeschlagen, verpasste dem Lokalhelden Tony Drago gleich im ersten Match eine 6:0-Niederlage und musste ansonsten auch nur 5 Frames abgeben. Stephen Hendry und Stephen Maguire hatten das Nachsehen. Der WM-Zweite Mark Selby zeigte eine schwache Leistung und konnte nur gegen Drago einen Sieg einfahren sowie ein Unentschieden gegen Maguire für sich verbuchen.

Den Flug zurück auf die Insel (Großbritannien, nicht Malta) können auch Neil Robertson, Stephen Lee und Marco Fu buchen. Gegen den sehr konzentriert aufspielenden Ken Doherty hatten sie alle keine Chance. Vier Siege stehen auf seinem Konto.

Dohertys Gegner im Halbfinale ist der amtierende Weltmeister John Higgins, der sich nach seinem deutlichen aber schleppenden 6:0-Sieg gegen den Malteser Alex Borg verbesserte und Siege gegen Ryan Day und Joe Perry einfuhr. Der in dieser Saison eher mittelmäßig spielende Ali Carter konnte ihm ein Unentschieden abringen, was seine Qualifikation jedoch nicht gefährdete.

Unentschieden gibt es im KO-Modus nicht mehr, jetzt geht es um die Wurst. Nicht nur für die Spieler sondern auch für die Veranstalter sind die KO-Runden enorm wichtig: Kann das Mittelmeer-Publikum seine Begeisterung für den Sport finden, geht es mehr mit? Oder bleibt es bei der Zurückhaltung? Wenn der Malta Cup eine Zukunft haben soll, dann ist etwas mehr Enthusiasmus gefragt!

Tag der Entscheidung im Malta Cup ’08?

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Die ersten Plätze in den Malta-Cup-Gruppen sind heiß umkämpft. Vor dem vorletzten Spieltag steht John Higgins mit zwei Siegen und einem Unentschieden auf Platz 1 in Gruppe 1.

Doch er darf sich nicht zu früh freuen, Joe Perry und Ali Carter liegen nur zwei Punkte hinter ihm und haben jeweils noch zwei Spieler – im Gegensatz zu Higgins, der nur noch eine Chance hat seine Führung auszubauen.

Ken Doherty reicht allerdings ein Unentschieden morgen gegen Neil Robertson um sich die Führung in der Gruppe zu sichern. Der muss sich aber heute deutlich gegen Joe Swail durchsetzen um überhaupt eine Chance zu haben.

In der dritten Gruppe bietet sich ein ähnliches Bild: Shaun Murphy liegt mit insgesamt 6 Punkten vor Stephen Hendry, der noch zwei Matches vor sich hat, heute gegen Stephen Maguire muss er gewinnen und versuchen auch möglichst viele Frames zu gewinnen.

Weit abgeschlagen ist Graeme Dott in Gruppe 4. Sein bestes Ergebnis ist ein Unentschieden gegen Ding Junhui. Vorne liegt Doninic Dale, der in seinem Match gegen Ding Junhui die Halbfinalteilnahme durch ein Unentschieden schon perfekt machen kann.

Malteser zum Auftakt ohne Glück

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Auf die beiden einheimischen Vertreter scheinen beim Cup auf Malta schwierige Zeiten zuzukommen.

Bereits in der ersten Session des Tages musste Alex Borg eine 6:0-Schlappe gegen John Higgins einstecken. Dabei hatte Borg gar nicht so unterlegen gespielt wie es das Ergebnis aussehen lässt: Die Ergebnisse waren durch die Bank knapp und Higgins gelang nicht ein Break von 70 oder mehr Punkten.

Im zweiten Spiel der Gruppe 1 trafen Joe Perry und Ryan Day aufeinander. In einem abwechslungsreichen Spiel ohne Centuries einigte man sich dann auf ein 3:3-Unentschieden.

In Gruppe 2 konnte sich Ken Doherty gegen Marco Fu durchsetzen. Der Ire gewann mit 4:2 und spielte dabei ein 127er-Break im letzten Frame, Völlig unter ging hingegen Stephen Lee, der es überhaupt nicht schaffte richtig ins Spiel zu kommen. Er glich lediglich zum 1:1 aus, doch Neil Robertson zeigte sein ganzes Können und gewann mit zwei Centuries letztlich verdient mit 5:1.

Mit einem wirklich schwierigen Gegner hatte es auch der zweite Maltese, Tony Drago, im Feld zu tun: Shaun Murphy. In ziemlich klaren Begegnungen lieferte der für den Tornado ganz wenige Angriffspunkte und gewann klar mit 6:0.

Vize-Weltmeister Mark Selby zog nach einem 127er-Break im Auftaktframe gegen Stephen Hendry doch noch den Kürzeren. Der Alt- und Rekordweltmeister drehte das 0:2 nämlich noch und gewann 4:2.

Ebenfalls 4:2 gingen die beiden Begegnungen in Gruppe 4 aus: Dominic Dale gewann gegen Graeme „Ich hasse Gruppenspiele“ Dott. Ding Junhui gelangen bei seinem 4:2-Sieg gegen Peter Ebdon gleich zwei 125er-Breaks sowie eine Serie von 106 Punkten.

Der Malta Cup im TV

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Eurosport wird wieder live von diesem im Gruppenmodus gespielten Turnier berichten. Erstmals geht es nicht um Weltranglistenpunkte sondern um das Preisgeld. Zudem dürfte es der letzte große Auftritt Tony Dragos im Profisnooker sein.

DatumUhrzeitArt
Montag, 4.2.2008 12:00 16:00 Eurosport Live
18:00 22:00 Eurosport 2 Live
Dienstag, 5.2.2008 12:00 14:00 Eurosport Live
15:45 18:00 Eurosport Live
20:15 23:00 Eurosport Live
Mittwoch, 6.2.2008 15:30 18:00 Eurosport Live
20:45 22:00 Eurosport 2 Live
22:15 23:00 Eurosport Live
00:00 01:00 Eurosport Aufzeichnung
Donnerstag, 7.2.2008 12:00 14:00 Eurosport Live
15:30 17:45 Eurosport Live
21:15 23:00 Eurosport 2 Live
Freitag, 18.1.2008 12:00 14:00 Eurosport Live
22:00 23:00 Eurosport Live
Samstag, 9.2.2008 15:00 18:00 Eurosport 2 Live
21:00 23:00 Eurosport Live
Sonntag, 20.1.2008 14:00 17:00 Eurosport 2 Live
20:00 22:00 Eurosport Live

Quelle: tvtv.de / Alle Angaben ohne Gewähr

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