Die mühsame Gruppenphase beim Grand Prix ist vorbei, 120 Matches wurden bestritten und die Liste der prominenten ausgeschiedenen ist lang: Stephen Hendry, Ken Doherty, Graeme Dott, Mark Williams, Ian McCulloch, Mark King, Ding Junhui, Mark Selby, Matthew Stevens, Steve Davis, Dominic Dale, Stephen Lee und der Titelverteidiger Neil Robertson, beispielsweise.
Das Turnier ist also unglaublich selektiv, jeder Spieler muss seine beste Leistung abrufen, immer. Wenn man realisiert, dass Stephen Hendry sich nur deshalb nicht qualifiziert hat, weil er zwei Frames zu viel verloren hat, wird klar warum die langjährigen Profis das Format eher nicht mögen.
Sie haben eine lange Regenerationszeit, da hat Rolf Kalb schon recht, um sich von Niederlagen zu erholen. Dabei gilt gerade hier nach einem verlorenen Spiel: Mund abputzen und weitermachen. Die Profis müssen das wieder lernen.
Die Frage ist aber: Ist das Turnierformat auch für die Fans attraktiv? Ich glaube schon, gibt es den Lieblingsspieler doch öfters zu sehen. Gleichzeitig ist der Modus auch unheimlich undurchschaubar. Vor allem, wenn Sessions bis zu drei Stunden überlappen, weil Matches länger dauern, behält kein Fan den Durchblick. Da muss von Seiten der WSA und auch von Seiten der TV-Anstalten noch einiges getan werden, damit auch die Fans, die nicht den ganzen Tag vor dem Fernseher sitzen, die Möglichkeit haben ihre Snookerstars live zu erleben.
Wie habt ihr die Übertragung wahrgenommen? Gefällt euch das Format? Ist es spannend? Übersichtlich? Transparent? Oder langweilig und unnötig?