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Snookerblog

Welsh Open ’08 im TV

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Ab der zweiten Runde mit den Top-16 ist auch Eurosport wieder mit dabei und präsentiert Live-Snooker. Ein wenig mager scheint mir es vom Halbfinal- und Finaltag jeweils nur das Finale zu zeigen. Da wird wohl wieder der Livestream seinen Dienst verrichten müssen.

DatumUhrzeitArt
Dienstag 12.2.2008 15:45 17:00 Eurosport Live
18:15 23:00 Eurosport Live
Mittwoch, 13.2.2008 14:00 18:30 Eurosport Live (Verlängert)
20:45 23:15 Eurosport Live
Donnerstag, 14.2.2008 ca. 15:30 17:00 Eurosport Live (Verkürzt)
21:00 23:00 Eurosport Live
Freitag, 15.2.2008 14:00 17:00 Eurosport Live
20:00 23:00 Eurosport Live
Samstag, 16.2.2008 20:00 23:00 Eurosport Live
Sonntag, 17.2.2008 20:00 23:00 Eurosport Live

Quelle: tvtv.de Editha / Alle Angaben ohne Gewähr

Murphy verteidigt Malta-Titel

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Als zweiter Spieler nach Stephen Hendry konnte Shaun Murphy auf Malta einen Sieg direkt wiederholen. Ken Doherty war ihm dabei nicht der erwartet starke Gegner.

In einer Partie, die Doherty zuerst mit einem 91er-Break im Vorteil sah konnte Murphy dann doch ein ums andere mal punkten. Dabei standen kaum Breaks von mehr als 50 Punkten auf dem Programm, wer das Match also zerfahren nennen möchte hat sicherlich recht.

Als die Kontrahenten aus der ersten Teepause kamen hatte Murphy das Spiel bereits gedreht und lag mit 3:1 vorne. Er baute diesen Vorsprung direkt im Anschluss auf 4:1 aus bevor Doherty überhaupt mal wieder einen Frame für sich entscheiden konnte und die erste Session mit 2:5 beendete.

Am Abend spielte Murphy dann wie vor der Pause und gewann zwei Frames in Folge, spielte u.a. ein 75er-Break. Dass Doherty den 10. Frame umkämpft gewann störte Murphy nicht, als er sich die beiden letzten Frames holte und dabei eine 76er-Serie spielte.

Murphy nach heißem Kampf weiter

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Ken Doherty gegen Shaun Murphy heißt das Finale des Malta Cups. Der Ire hatte sich gegen Weltmeister John Higgins deutlich durchgesetzt. Higgins ging mit 1:0 in Führung doch Doherty spielte Breaks von 76, 90 und 70 Punkten um zum Mid-Session-Interval eine 2-Punkte-Führung zu erreichen.

Den ersten Frame nach der Teepause gewann dann wieder Higgins, doch Doherty konnte mit einem 118er-Break und sicherte sich die beiden nächsten Frames ebenfalls, wodurch er mit 6:2 ins Finale einzog.

Shaun Murphy hatte es da gegen Ding Junhui schwerer: Der Chinese konnte die ersten drei Frames gewinnen bevor Murphy durch ein 137er-Break den Anschluss schaffte. Es ist das höchste Break des Turniers bisher. Die nächsten beiden Frames teilten sich die Spieler dann, bevor Murphy mit zwei Siegen in Folge den Ausgleich schaffte.

Beim Stande von 4:4 konnte Ding dann erneut in Führung gehen. Doch Murphy behielt weiterhin die Nerven: Mit einer Serie von 80 Punkten glich er zuerst aus und schaffte dann im letzten Frame nochmals ein 75er-Break zum Sieg.

Hochklassige Halbfinals

Umkämpft wie sonst nur der WM-Titel oder das Masters waren die ersten Plätze in den vier Gruppen beim Malta Cup, schließlich konnte man nur so so am weiteren Turnierverlauf teilnehmen. Das bedeutet aber auch, dass Spieler mit zwei Niederlagen auf dem Konto das restliche Programm nur herunter spulen mussten.

Das ist zumindest der einzige Grund, weshalb Mark Williams eine 0:6-Klatsche gegen Ding Junhui abbekam, den ich mir vorstellen kann. Wenn es am letzten Gruppenspieltag keine Möglichkeit zur Qualifikation gibt, dann konzentriert man sich nicht mehr so gut, ist mit den Gedanken vielleicht schon beim nächsten Turnier in Wales.

Mit dem ungefährdeten 6:0 konnte sich Ding Junhui jedenfalls knapp vor Dominic Dale für das Halbfinale qualifizieren, wo er auf Shaun Murphy trifft. Der ist bisher ungeschlagen, verpasste dem Lokalhelden Tony Drago gleich im ersten Match eine 6:0-Niederlage und musste ansonsten auch nur 5 Frames abgeben. Stephen Hendry und Stephen Maguire hatten das Nachsehen. Der WM-Zweite Mark Selby zeigte eine schwache Leistung und konnte nur gegen Drago einen Sieg einfahren sowie ein Unentschieden gegen Maguire für sich verbuchen.

Den Flug zurück auf die Insel (Großbritannien, nicht Malta) können auch Neil Robertson, Stephen Lee und Marco Fu buchen. Gegen den sehr konzentriert aufspielenden Ken Doherty hatten sie alle keine Chance. Vier Siege stehen auf seinem Konto.

Dohertys Gegner im Halbfinale ist der amtierende Weltmeister John Higgins, der sich nach seinem deutlichen aber schleppenden 6:0-Sieg gegen den Malteser Alex Borg verbesserte und Siege gegen Ryan Day und Joe Perry einfuhr. Der in dieser Saison eher mittelmäßig spielende Ali Carter konnte ihm ein Unentschieden abringen, was seine Qualifikation jedoch nicht gefährdete.

Unentschieden gibt es im KO-Modus nicht mehr, jetzt geht es um die Wurst. Nicht nur für die Spieler sondern auch für die Veranstalter sind die KO-Runden enorm wichtig: Kann das Mittelmeer-Publikum seine Begeisterung für den Sport finden, geht es mehr mit? Oder bleibt es bei der Zurückhaltung? Wenn der Malta Cup eine Zukunft haben soll, dann ist etwas mehr Enthusiasmus gefragt!

Tag der Entscheidung im Malta Cup ’08?

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Die ersten Plätze in den Malta-Cup-Gruppen sind heiß umkämpft. Vor dem vorletzten Spieltag steht John Higgins mit zwei Siegen und einem Unentschieden auf Platz 1 in Gruppe 1.

Doch er darf sich nicht zu früh freuen, Joe Perry und Ali Carter liegen nur zwei Punkte hinter ihm und haben jeweils noch zwei Spieler – im Gegensatz zu Higgins, der nur noch eine Chance hat seine Führung auszubauen.

Ken Doherty reicht allerdings ein Unentschieden morgen gegen Neil Robertson um sich die Führung in der Gruppe zu sichern. Der muss sich aber heute deutlich gegen Joe Swail durchsetzen um überhaupt eine Chance zu haben.

In der dritten Gruppe bietet sich ein ähnliches Bild: Shaun Murphy liegt mit insgesamt 6 Punkten vor Stephen Hendry, der noch zwei Matches vor sich hat, heute gegen Stephen Maguire muss er gewinnen und versuchen auch möglichst viele Frames zu gewinnen.

Weit abgeschlagen ist Graeme Dott in Gruppe 4. Sein bestes Ergebnis ist ein Unentschieden gegen Ding Junhui. Vorne liegt Doninic Dale, der in seinem Match gegen Ding Junhui die Halbfinalteilnahme durch ein Unentschieden schon perfekt machen kann.

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