Snooker 2008 scheint so lustig wie selten zu sein. Im Halbfinale zwischen Stephen Hendry und Mark Selby wird mit der Schiedsrichterin gescherzt und Grimassen geschnitten. Und O’Sullivan macht kurzen Prozess und nimmt die erste lange Rote, die da so rumliegt um ein 51er-Break daraus zu machen.
Shaun Murphy jedoch konterte diese 51er-Serie mit einem eigenen Break mit 70Â Punkten um mit 1:0 in Führung zu gehen. Doch Ronnie O’Sullivan, der sich in einer sehr guten Form zeigte, glich mit einem 76er-Break aus. Murphy konnte dann wieder durch ein gleich hohes Break in Führung gehen. Doch vor der Pause glich O’Sullivan auf 2:2 aus und spielte dabei ein Century (113).
Nach der Auszeit kam O’Sullivan ebenso gut wieder zurück: 101Â Punkte und die Führung sind die Belohnung dafür. Mit einer 41er-Serie konnte Murphy zwar noch einmal ausgleichen, die nächsten drei Frames gewann dann aber doch O’Sullivan. Dabei gelangen ihm Breaks von 75, 62 und 143Â Punkten – das höchste Break des Turniers bisher.
Gegner von O’Sullivan im Finale ist Mark Selby, der das lockere Duell gegen Stephen Hendry mit 6:4 gewinnen konnte. Dabei waren es vor allem die knappen Frames, die der junge Vize-Weltmeister für sich entscheiden kann. Und auch zwei Centuries für Hendry können ihm nicht helfen: 130 und 124Â Punkte sichern ihm zwar die klaren Frames, aber nicht das Match.