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Adam Davies auf dem Weg zum Sieg?

Bei den Swiss Open bahnt sich eine Sensation an. Adam Davies, eigentlich auf der PIOS-Tour unterwegs, konnte bereits den dritten Main-Tour-Spieler aus dem Turnier werfen. Gegen Titelverteidiger Ricky Walden gewann er mit 3:2 Frames.

Auch Waldens Finalgegner aus dem letzten Jahr musste die Segel streichen: Ken Doherty unterlag dem hervorragend aufgelegten Stuart Bingham mit 3:2. Bingham konnte sich erst Anfang der Woche für das Masters qualifizieren und scheint die Form aus dem Turnier mitgenommen zu haben.

Sein Gegner im Halbfinale wird niemand anderes als Dave Harold sein. Der Asian-Open-Sieger von 1993 schlug Johnny Fulcher mit 3:1.

Davies Gegner wird Matthew Couch sein, der gegen Nigel Bond 3:2 gewann.

Swiss Open: Wieder Walden–Doherty?

Bei den Swiss Open im schweizerischen Zofingen könnte es noch immer zu einer Wiederauflage des letztjährigen Finales zwischen Ken Doherty und Ricky Walden kommen.

Beide stehen unter den letzen Acht. Dabei konnte sich Doherty jeweils mit 3:0 gegen Martin Hasler und Matt Selt durchsetzen während Walden gegen Duncan Pisani mit 3:0 gewann und danach Rod Lawler mit 3:2 überwinden konnte.

Lawler schlug zuvor den Sieger des ASL Grand Prix, den für Österreich antretenden Iren, Richard McHugh mit 3:2.

Walden trifft in der Runde der letzten Acht auf Adam Davies, der sicherlich voller Siegewillen steckt: Er verlor in der Vorrunde nur ein Match (gegen McHugh) und konnte sich in der KO-Runde zuerst mit 3:0 deutlich gegen Mark King und dann mit 3:1 gegen Ian McCulloch durchsetzen.

Des weiteren trifft Nigel Bond auf Matthew Couch.

In der unteren Tableauhälfte spielt Jonny Fulcher gegen Dave Harold und Stuart Bingham nimmt es mit Ken Doherty auf.

Paul Hunter ist „Persönlichkeit des Jahres“

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Paul Hunter ist in Leeds der „Yorkshire Young Achievers Award“ verliehen worden. Der Snookerstar, der vor rund einem Monat mit 27 an Krebs verstarb, erhält den Preis als erster posthum.

Für die Auszeichnung werden Personen aus Kultur, Sport, Bildung und Wirtschaft, die unter 35 sind und bedeutende Leistungen vollbracht haben, ausgewählt.

Hunters Frau Lindsey nahm den Award in Hunters Heimatstadt Leeds entgegen.

Fünf Tage Amateur-WM...

...und noch immer kein Sieg für Eidgenossenvertreter Franz Stähli in Amman/Jordanien. Im Wettbewerb der Männer schaffte der Schweizer es allerdings weitere Frames gewinnen zu können, gegen den chinesischen Vertreter Po-Hsien Lee gewann er einen Frame. Murad Odeh aus dem Land des Gastgebers schaffte gegen Stähli seinen ersten Sieg (4:2).

Österreichs Ass Bernhard Müllner hat mittlerweile fünf von sieben Matches gewonnen. Ob das für den Einzug unter die letzten 32 reicht, wo im KO-Modus weitergespielt wird, ist wie auch bei den beiden deutschen Vertretern unklar:

Lasse Münstermann scheint auf einem guten Weg zu sein sechs von sieben Spielen lassen ihn auf Platz zwei der Tabelle verweilen. Doch nun geht des gegen die direkte Konkurrenz und Lasse muss schauen, dass nicht noch zwei Spieler an ihm vorbeiziehen.

Nach dem guten Auftakt schlechter lief es für Itaro Santos. Mit drei Siegen aus sieben Spielen scheint die KO-Runde bereits in weiter ferne. Er muss die restlichen drei Spiele gewinnen um sich die Möglichkeit im Turnier weiterzukommen offen zu halten.

Einer hat den Sprung unter die letzten 32 schon geschafft: Craig Steadman (England) gewann sieben Mal in Folge und musste währenddessen nur 2 Frames abgeben.

Das höchste Break gehört mit 131 immer noch Kurt Maflin (Norwegen). Unter den deutschen Spielern hat Itaro Santos jetzt die Führung vor Lasse Münstermann übernommen, sein bestes Break liegt bei 81 Punkten, das von Münstermann weiterhin bei 75.

Bei den Senioren sind bereits alle Vetreter Deutschlands und Österreichs ausgeschieden.

Thomas Beil (Deutschland) und Ebrahim Baghi (Österreich) schafften jeweils nur einen Sieg und können die Koffer in ihre Heimatländer packen. Auch Frank Schröder muss die Heimreise antreten, obwohl er sich gut schlug und momentan vier von sieben Spielen gewinnen konnte. Doch selbst ein 3:0-Sieg in seinem letzen Spiel gegen den qualifizierten Danny Moermans (Belgien) reicht ihm nicht mehr.

Hier führt Yam-Shui Ng aus Hong Kong die Break-Tabelle mit respektablen 62 Punkten an.

Wirbelwind im Aufwind: White schlägt Hendry

Der siebenfache Snookerweltmeister Stephen Hendry ist in dieser Saison völlig außer Form. Über die Gründe für sein Leistungstief darf spekuliert werden.

Bisher erging es Jimmy White in dieser Saison nicht wesentlich besser. Auch der Wirbelwind konnte bisher in keinem seiner Qualifikationsmatches wirklich überzeugen.

Gestern war White, der vier von sechs Niederlagen in einem Weltmeisterschaftsfinale gegen Hendry einstecken musste, der bessere Spieler.

Ich lebe noch! Jimmy White

Nachdem Hendry den ersten Frame auf Schwarz gewinnen konnte, und dabei ein 40er-Clearing machte, schlug White mit seinem ersten und einzigen Century Break in dieser Premier-League-Saison zurück.

In Frame drei wieder die Chance auf die magischen hundert Punkte, doch nach 75 Punkten konnte er Grün nicht in die Tasche spielen.

Hendry reihte Fehler an Fehler, konnte in Frame vier keine Kugel lochen und verschoss die letzte Schwarze in Frame fünf an der Bande entlang.

In Frame sechs gab Hendry ein Foul zu, White kam an den Tisch und sicherte sich diesen Frame mit einem Break von 40 Punkten.

„Ich habe viel Arbeit hineingesteckt und ich bin froh, dass es sich nun endlich auszahlt.“, meinte White. „Es ist toll so ein Ergebnis zu haben. Ich lebe noch!“

Im zweiten Match des Abends schlug Weltmeister Graeme Dott Ken Doherty mit 4:2.

White muss um seinen Einzug ins Halbfinale zittern, hat er doch schon alle seine Matches absolviert und liegt momentan auf dem dritten Rang. Stephen Hendry muss seine beiden Spiele gegen Ding Junhui und Ronnie O’Sullivan gewinnen um überhaupt noch eine Minimalchance auf den Halbfinaleinzug zu haben.

(Quelle: Premier League Snooker

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