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O’Sullivan über Pressekonferenzen

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Nach dem 6:4 gegen Stephen Maguire hat Ronnie O’Sullivan erstaunlicherweise eine Pressekonferenz gegeben. Dort hat er sein Verhalten erklärt: „Ich glaube bei der Presse sind gute Leute. Ich hatte nie ein Problem mit ihnen und ich möchte zeigen, dass ich sie nicht meide. Wenn ich jedoch bedrängt werde, dann kann ich meine Verpflichtungen nicht nachkommen.“

„Ich kann damit nicht umgehen. Ich bereue nicht, was ich getan habe aber ich kann nicht viel sagen, weil es noch immer andauert. Ich fühle mich physisch nicht dazu fähig. Meine Gesundheit steht an erster Stelle. Das letzte, was ich tun möchte ist vor Millionen Zuschauern zusammenbrechen.

Shaun Murphy hatte O’Sullivans Vorzugsbehandlung scharf kritisiert, selbst Dott und Hunter hätten in schwierigeren Situationen an Pressekonferenzen teilgenommen. Dem entgegnete WSA-Chairman Rodney Walker energisch: „Ich war traurig, als ich von Shauns Anmerkungen erfuhr. Vor ihm habe ich großen Respekt. Aber er hat mich überrascht weil er ein streng-gläubiger Christ ist, da habe ich etwas anderes erwartet, schon alleine, weil er die Umstände nicht kennt.“

Walker bestand darauf O’Sullivan nur beim Masters entbunden zu haben: „Ronnie wird nicht bevorzugt, aber er hat speziell angefragt. Ich habe gefühlt, dass er nicht spielen würde oder in einer emotional schwierigen Situation wäre, wenn ich gesagt hätte, dass es keine Ausnahme geben würde.“

Das ist kein Persilschein. Es gilt nur für dieses Turnier. Jeder kann sehen, dass Ronnie in einer sehr emotionalen Verfassung ist. Er hat seine Probleme mit mir geteilt und ich kam zur Ansicht, dass ich ihm helfen sollte.“

Wie Dave H vom Snooker Scene Blog feststellt: Das bringt uns keinen Schritt näher zur Frage welche Probleme O’Sullivan eigentlich hat.

(Quelle: Snooker Scene Blog)

Finale: O’Sullivan mit knapper Führung

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Nach der ersten Session liegt Ronnie O’Sullivan gegen Ding Junhui mit 5:3 in Führung.

Dabei brachen die Schwächen, die O’Sullivan im gestrigen Halbfinale gezeigt hat, nicht wieder heraus. Beide spielen gleich gut. Dabei konnte Ding Junhui die ersten beiden Frames gewinnen, dabei gelangen ihm Breaks von 77 und 109 Punkten. Doch mit Breaks von 55 und 99 Zählern glich O’Sullivan noch vor dem Mid-Session-Interval aus.

Nach dem Mid-Session-Interval konnte O’Sullivan dann gleich drei Century-Breaks verbuchen, in Frame 5 128 Punkte, in Frame 6 101 Zähler und 116 Punkte in Frame 8.

Lediglich Frame sieben konnte Ding gewinnen.

Snookerveranstaltungen in D/A/CH 2007

2007 wird ein großes Snookerjahr und auch einige große Spieler besuchen Deutschland, Österreich und die Schweiz. Wer von weiteren Terminen weiß: Bitte per E-Mail melden: veranstaltungen@snookerblog.de.

23.02. und 24.02.2007 besucht Steward Bingham zuerst Berlin (Snookerfabrik) und dann Neubrandenburg (JayJay Snooker).

Am 02.03.2007 geht es mit der World Champion Challenge los. Die Veranstaltung findet im RuhrCongress in Bochum statt, Stephen Hendry und Steve Davis spielen unter anderem gegen Sascha Lippe, Lasse Münstermann, Patrick Einsle und Itaro Santos. Kommentator ist Eurosport-Ass Rolf Kalb.

Am 03.03.2007 löst Ding Junhui Steve Davis ab.

Zwischen dem 03.03. und dem 07.03.2007 findet dann eine kombinierte Poker-/Snookerexhibition statt. Die genauen Termine findet ihr bei Snookermania. im Rahmen dieser Veranstaltung findet „Snooker On Ice“ statt. Die Eisfläche von „Holiday On Ice“ wird mit einem Snookertisch versehen und bietet so eine optimale Arena für die Spieler. Angekündigt sind Matthew Stevens, Neil Roberston und Steve Davis. Hinzu kommt immer ein deutscher Spieler.Auch hier kommentiert Rolf Kalb.

In Wels finden vom 17.05.-*20.05.2007* die 12. Austrian Snooker Open statt.

Dann folgen im August (23.08.-26.08.2007) die Paul Hunter Classics und im November wahrscheinlich wieder die Swiss Open.

Wird fortgesetzt…

(Quelle: Snookermania)

O’Sullivan und Maguire: „Es war beschämend.“

Nach dem Halbfinale gestern haben sich Steven Maguire und der Sieger, Ronnie O’Sullivan beide peinlich berührt gezeigt.

O’Sullivan: „Ich schäme mich so. Ich dachte alle lachen über mich. Wenn ich so weiter spiele, werde ich im Finale verlieren.“

„Das war wirklich beschämend, mehr kann ich gar nicht sagen.“, stimmte Maguire mit ein, „Er hatte es genauso wenig verdient zu gewinnen. Ich kann nicht fassen wie schlecht ich gespielt habe. Es war eine Schande den Zuschauern gegenüber, weil das Niveau nicht gut war.“

„Das ist eine schwere Niederlage für Stephen. Er musste so schlecht spielen wie er nur konnte um zu verlieren. Ich hätte nicht gedacht, dass er so schlecht spielen kann.“, fügte O’Sullivan hinzu.

Masters ’07: O’Sullivan gewinnt das Duell der Verunsicherten

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Ronnie O’Sullivan hat in einem zerfahrenen Match gegen Stephen Maguire mit 6:4 gewonnen. Dabei zeigten Beide große Schwächen.

Dabei sah es am Anfang noch klar aus für O’Sullivan. Den ersten Frame gewann er nach Breaks von 31 und 76 Punkten. Dann gewann Maguire einen knappen Frame nur um die nächsten beiden Frames vor dem Mid-Session-Interval Breaks von 48, 47 und 82 Zählern einstecken zu müssen.

Nach der Teepause ging Frame fünf knapp an Maguire, dem dort im ganzen Match lediglich ein höheres Break von 61 Punkten gelang. Auch Frame sechs gewann er. Dann O’Sullivans Sternstunde: Im ersten und einzigen Century des Abends erzielte der Lokalmathador 130 Punkte.

Doch Maguire schlug zurück und blieb so im Match, 4:4 stand es. Den nächsten Frame holte sich dann wieder O’Sullivan und auch Frame zehn konnte sich der Engländer sichern. 69 Punkte in Folge konnte er für sich verbuchen.

Damit kommt es also zum Match Ding Junhui gegen Ronnie O’Sullivan. Wer hier gewinnen kann ist schwer zu sagen, O’Sullivan wirkte verunsichert, teilweise unkonzentriert. Auf jeden Fall war er ungeduldig und wollte zu viel erzwingen, was zu Fehlern geführt hat. Doch Maguire hat diese nicht bestraft. Wenn Ronnie gewinnen will muss er sich deutlich steigern, ein Ding Junhui bestraft solche Fehler sofort.

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