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Snookerblog

Auslosung für die WM wird später bekannt gegeben

Nachdem es im letzten Jahr bei der Ziehung zu problemen kam, hat sich die BBC entschlossen sie in diesem nicht mehr live zu zeigen. Stattdessen werde die Ergebnisse am Dienstag um 7.30 Uhr Ortszeit beim Frühstücksfernsehen verkündet.

Falls doch vorher etwas durchsickert, findet ihr es hier.

Hawkins gegen O'Sullivan ohne Chance

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Ronnie O’Sullivan ist durch das Finale beim Irish Masters gestürmt. Zwar konnte Barry Hawkins den ersten Frame mit 62:49 gewinnen und führte im zweiten mit 70:0, doch O’Sullivan schaffte es tatsächlich mit 71 Punkten an ihm vorbei zu ziehen.

Danach kam Hawkins nicht mehr auf die Beine. Nach einem 52er-Break im dritten Frame und einem kleinteiligeren Frame 4 hatte O’Sullivan endlich in seine „Potting Boots“ gefunden. Weitere Breaks von 57, 60 und 122 Zählern brachten ihm weitere drei Frames und eine 6:1-Führung. Vor der Session-Pause baute er die Führung gar auf 6 Frames aus.

Nun fehlten ihm in der Abendsession lediglich zwei Frames zum Sieg. Und O’Sullivan knüpfte nahtlos an seine Leistung an, Hawkins gelang kein Punkt und O’Sullivan sicherte sich auch das zweithöchste Break nach seinem 147er mit 138 Punkten. Der letzte Frame ging mit 80:0 ebenfalls an O’Sullivan.

Hawkins: „Beim Stand von 8:1 habe ich nur noch gehofft, dass er es bendet, weil ich zur Bar wollte.“

Paul Hunters Witwe, Lyndsey Hunter, überreichte O’Sullivan die nach ihrem Mann benannte Trophäe.

Echo Online schreibt über Snooker

Auf Echo Online wurde ein Bericht zur Snooker-Exhibition in Rüsselsheim veröffentlicht. Neben schönen, atmoshärischen Beschreibungen wie der folgenden, enthält der Text jedoch einige Fehler.

Faszinierend ist auch die Präzision, mit der Bälle bewegt werden, und manchesmal scheint es, sie seien von Zauberhand berührt, wenn sie ihr scheinbar unerreichbares Ziel finden. Snooker ist ein Spiel, bei dem ein klingelndes Handy oder ein umfallendes Glas stören. Die Anspannung der Spieler geht auf die Zuschauer über, egal, ob vor dem Fernseher oder direkt vor Ort wie hier.

Es gibt allerdings auch einige Fehler und Ungenauigkeiten. Beispielsweise wird behauptet, dass „5 rote, fünf andersfarbige und eine weiße“ Kugeln auf dem Tisch lägen. Das es natürlich sechs andersfarbige Kugeln sind (Gelb, Grün, Braun, Blau, Pink und Schwarz) muss ich hier ja nicht erwähnen.

Über Neil Robertson wird gesagt, dass er aus „dem fernen Australien“ gekommen sei, was natürlich schon alleine deshalb unsinn ist, weil er während der Saison in England lebt.

Am meisten irritiert hat mich jedoch der zweite Satz des Artikels: „Nicht anzusehen ist [dem klein wirkenden, grünen Tisch], dass er bald Dreh- und Angelpunkt aller Geschehnisse dieses Abends sein wird.“ – Ich dachte bei einer Snookerveranstaltung ist es offensichtlich, dass es sich alles um den Tisch dreht…

Kurz und gut: Der Artikel ist nicht ganz für die Katz’, ein wenig mehr Liebe für die Details hätte ihm aber ganz gut getan.

Hawkins und O’Sullivan knapp im Finale

Barry Hawkins und Ronnie O’Sullivan stehen sich im Finale des Kilkenny Masters gegenüber. Beide konnten sich knapp mit 6:5 gegen ihre Gegner durchsetzen.

Gegen den Iren Fergal O’Brien schaffte Hawkins trotz eines 2:5-Rückstandes den Sieg. Dabei gelangen ihm Breaks von 131, 104 und 107 Punkten.

O’Sullivan gewann gegen John Higgins. Dabei kamen ihm nach eigener Aussage die nicht-standardkonformen Tische entgegen: „Um ehrlich zu sein, John spielte besser als ich, er hätte gewinnen sollen. Ich habe zwar gut gespielt aber der Tisch hat mir geholfen. Die Taschen sind wirklich groß, ich konnte sie kaum verfehlen.“

O’Sullivan lobte die Atmosphäre in Kilkenny. „Die Iren lieben ihren Snooker, es hat Spaß gemacht.“

Kilkenny Masters: Ansetzungen + Termine

In einem hochklassigen Turnier treten ab Freitag Top-Spieler im irischen Kilkenny an.

  • 10:30 Uhr
    • Gerard Greene – Michael Judge (A) 3:4
    • Fergal O’Brien – Stephen Lee (B) 4:2
  • 12:30 Uhr
    • Barry Hawkins – Davy Morris (C) 4:3
    • Matthew Stevens – Joe Delaney (D) 2:4
  • 14:30 Uhr
    • Gerard Greene – John Higgins (A) 4:2
    • Stephen Lee – Neil Robertson (B) 1:4
  • 16:30 Uhr
    • Jimmy White – Barry Hawkins (C) 2:4
    • Joe Delaney – Joe Swail (D) 1:4
  • 18:30 Uhr
    • John Higgins – Michael Judge (A) 4:0
    • Neil Robertson – Fergal O’Brien (B) 1:4
  • 20:30 Uhr
    • Jimmy White – Davy Morris (C) 1:4
    • Matthew Stevens – Joe Swail (D) 4:2

Gruppen:

  • Gruppe A
    1. John Higgins (1 Sieg, 1 Niederlage, +2 Frames)
    2. Michael Judge (1 Sieg, 1 Niederlage, -3 Frame)
    3. Gerard Greene (1 Sieg, 1 Niederlage, +1 Frame)
  • Gruppe B
    1. Fergal O’Brien (2 Siege, +5 Frames)
    2. Neil Robertson (1 Sieg, 1 Niederlage, ±0 Frames)
    3. Stephen Lee (2 Niederlagen, -5 Frames)
  • Gruppe C
    1. Barry Hawkins (2 Siege, +3 Frame)
    2. Davy Morris (1 Sieg, 1 Niederlage, +2 Frames)
    3. Jimmy White (2 Niederlagen, -5 Frames)
  • Gruppe D
    1. Joe Swail (1 Sieg, 1 Niederlage, +1 Frames)
    2. Matthew Stevens (1 Sieg, 1 Niederlage, ±0 Frames)
    3. Joe Delaney (1 Sieg, 1 Niederlage, -1 Frames)

Turnierbaum:

Viertelfinale Halbfinale Finale
VF1 Graeme Dott 4 HF1 John Higgins 5 F Ronnie O’Sullivan 9
John Higgins 5
VF2 Ronnie O’Sullivan 5 Ronnie O’Sullivan 6
Joe Swail 4
VF3 Stephen Hendry 2 HF2 Barry Hawkins 6 Barry Hawkins 1
Barry Hawkins 5
VF4 Ken Doherty 0 Fergal O’Brien 5
Fergal O’Brien 5

VF1&4: Samstag, 12.00 Uhr
VF2&3: Samstag, 15.00 Uhr
HF1&2: Samstag, 19.00 Uhr
Finale: Sonntag, 16.00 Uhr und 20.30 Uhr

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