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Snookerblog

Paul Hunter ist „Persönlichkeit des Jahres“

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Paul Hunter ist in Leeds der „Yorkshire Young Achievers Award“ verliehen worden. Der Snookerstar, der vor rund einem Monat mit 27 an Krebs verstarb, erhält den Preis als erster posthum.

Für die Auszeichnung werden Personen aus Kultur, Sport, Bildung und Wirtschaft, die unter 35 sind und bedeutende Leistungen vollbracht haben, ausgewählt.

Hunters Frau Lindsey nahm den Award in Hunters Heimatstadt Leeds entgegen.

Fünf Tage Amateur-WM...

...und noch immer kein Sieg für Eidgenossenvertreter Franz Stähli in Amman/Jordanien. Im Wettbewerb der Männer schaffte der Schweizer es allerdings weitere Frames gewinnen zu können, gegen den chinesischen Vertreter Po-Hsien Lee gewann er einen Frame. Murad Odeh aus dem Land des Gastgebers schaffte gegen Stähli seinen ersten Sieg (4:2).

Österreichs Ass Bernhard Müllner hat mittlerweile fünf von sieben Matches gewonnen. Ob das für den Einzug unter die letzten 32 reicht, wo im KO-Modus weitergespielt wird, ist wie auch bei den beiden deutschen Vertretern unklar:

Lasse Münstermann scheint auf einem guten Weg zu sein sechs von sieben Spielen lassen ihn auf Platz zwei der Tabelle verweilen. Doch nun geht des gegen die direkte Konkurrenz und Lasse muss schauen, dass nicht noch zwei Spieler an ihm vorbeiziehen.

Nach dem guten Auftakt schlechter lief es für Itaro Santos. Mit drei Siegen aus sieben Spielen scheint die KO-Runde bereits in weiter ferne. Er muss die restlichen drei Spiele gewinnen um sich die Möglichkeit im Turnier weiterzukommen offen zu halten.

Einer hat den Sprung unter die letzten 32 schon geschafft: Craig Steadman (England) gewann sieben Mal in Folge und musste währenddessen nur 2 Frames abgeben.

Das höchste Break gehört mit 131 immer noch Kurt Maflin (Norwegen). Unter den deutschen Spielern hat Itaro Santos jetzt die Führung vor Lasse Münstermann übernommen, sein bestes Break liegt bei 81 Punkten, das von Münstermann weiterhin bei 75.

Bei den Senioren sind bereits alle Vetreter Deutschlands und Österreichs ausgeschieden.

Thomas Beil (Deutschland) und Ebrahim Baghi (Österreich) schafften jeweils nur einen Sieg und können die Koffer in ihre Heimatländer packen. Auch Frank Schröder muss die Heimreise antreten, obwohl er sich gut schlug und momentan vier von sieben Spielen gewinnen konnte. Doch selbst ein 3:0-Sieg in seinem letzen Spiel gegen den qualifizierten Danny Moermans (Belgien) reicht ihm nicht mehr.

Hier führt Yam-Shui Ng aus Hong Kong die Break-Tabelle mit respektablen 62 Punkten an.

Wirbelwind im Aufwind: White schlägt Hendry

Der siebenfache Snookerweltmeister Stephen Hendry ist in dieser Saison völlig außer Form. Über die Gründe für sein Leistungstief darf spekuliert werden.

Bisher erging es Jimmy White in dieser Saison nicht wesentlich besser. Auch der Wirbelwind konnte bisher in keinem seiner Qualifikationsmatches wirklich überzeugen.

Gestern war White, der vier von sechs Niederlagen in einem Weltmeisterschaftsfinale gegen Hendry einstecken musste, der bessere Spieler.

Ich lebe noch! Jimmy White

Nachdem Hendry den ersten Frame auf Schwarz gewinnen konnte, und dabei ein 40er-Clearing machte, schlug White mit seinem ersten und einzigen Century Break in dieser Premier-League-Saison zurück.

In Frame drei wieder die Chance auf die magischen hundert Punkte, doch nach 75 Punkten konnte er Grün nicht in die Tasche spielen.

Hendry reihte Fehler an Fehler, konnte in Frame vier keine Kugel lochen und verschoss die letzte Schwarze in Frame fünf an der Bande entlang.

In Frame sechs gab Hendry ein Foul zu, White kam an den Tisch und sicherte sich diesen Frame mit einem Break von 40 Punkten.

„Ich habe viel Arbeit hineingesteckt und ich bin froh, dass es sich nun endlich auszahlt.“, meinte White. „Es ist toll so ein Ergebnis zu haben. Ich lebe noch!“

Im zweiten Match des Abends schlug Weltmeister Graeme Dott Ken Doherty mit 4:2.

White muss um seinen Einzug ins Halbfinale zittern, hat er doch schon alle seine Matches absolviert und liegt momentan auf dem dritten Rang. Stephen Hendry muss seine beiden Spiele gegen Ding Junhui und Ronnie O’Sullivan gewinnen um überhaupt noch eine Minimalchance auf den Halbfinaleinzug zu haben.

(Quelle: Premier League Snooker

Davis muss sich einer Dame geschlagen geben

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Der sechsfache Snookerweltmeister, Steve Davis, wollte nur noch ein paar Exhibitions (Show-Matches) am Pool-Tisch machen bevor er bei der Premier League antreten sollte.

Doch er hat nicht mit seiner Gegnerin gerechnet. Rita Holmes, eine Rentnerin, die ihren 73. Geburtstag feierte, reiste den Weg aus Miehead nach Plymouth an um mal wieder einige Trainingseinheiten zu nehmen.

Holmes, immerhin vierfache Meisterin, stellte vor 40 Jahren das Queue aufgrund von Rückenproblemen in die Ecke. Da diese nun aber geheilt wurden konnten will sie nochmal mitmischen und bei den britischen Meisterschaften teilnehmen.

Kurzum schlug sie Davis in einem Best-of-three mit 2:1, und war mit dem Coaching ganz zufrieden: „Obwohl es nur Pool und kein Snooker war, konnte Steve mir wertvolle Tipps geben, die mir hoffentlich helfen, mich in Wettbewerben nicht zu blamieren.“

The Nugget glaubt nicht an eine Blamage: „Glücklicherweise werde ich gegen sie nicht am Snookertisch bestehen müssen. Sie hat zwar eine Zeit lang nicht gespielt, aber sie weiß noch immer wie man mit einem Queue umgeht.“

„Und“, fügt Davis hinzu, „sie kann spielen. Ich mag es nicht zu verlieren, aber es war eine Freude gegen so eine nette und talentierte Frau zu verlieren. Ich wünsche ihr viel Glück.“

„Für mich war es das allergrößte Geburtstagsgeschenk“, sagte Holmes im Anschluss.

Amateur-WM: Tag 3

Nach dem dritten Tag in Amman/Jordanien lohnt sich ein Blick auf die Ergebnisse.

Zuerst ein Blick auf den Wettbewerb der Männer bevor wir zu die Senioren unter die Lupe nehmen:

Die deutsche Hoffnung Lasse Münstermann hat in das Turnier hinein gefunden. Nach seiner Auftaktniederlage konnte er drei Spiele gewinnen und liegt damit auf Platz 4 in seiner Gruppe. Bei Itaro Santos sieht es etwas schlechter aus. Zwei 4:0-Siegen stehen drei 1:4-Niederlagen entgegen. Damit ist er siebter in seiner Gruppe.

Der Blick zum Eidgenossen Franz Stähli betrübt etwas. Er konnte lediglich einen Frame in fünf Matches gewinnen und liegt mit Abstand auf dem letzten Platz in Gruppe B.

Bester Spieler aus dem deutschsprachigen Raum ist der österreichische Vertreter Bernard Müllner, der seine vier Spiele bisher gewinnen konnte.

Das bisher höchste Break hat der norwegische Landesmeister Kurt Maflin mit 131 Punkten gespielt. Lasse Münstermann spielte Breaks von 75, 58 und 50 Punkten. Itaro Santos gelangen Breaks von 52 und 51 Punkten.

Im Wettbewerb der Senioren können die Spieler aus Deutschland wenig überzeugen. Zwar konnte Frank Schröder zwei von vier Spielen gewinnen, _ Thomas Beil_ verlor jedoch alle vier.

Für Österreich im Rennen ist Ebrahim Baghi. Der zweite des „ASL Grand Prix“ konnte jedoch noch keines seiner fünf Spiele gewinnen.

Stuart Bingham komplettiert das Feld beim Masters

Im Qualifikationsturnier für das Masters konnte sich Stuart Bingham gegen 41 weitere Spieler durchsetzen und im Finale Mark Selby deutlich mit 6:2 schlagen.

Mehr als drei Frames musste Bingham in keinem Match abgeben, er spielte während des gesamten Turniers auf hohem Niveau.

Seinem Gegner, Selby, erging es ähnlich, auch er musste nie mehr als drei Frames abgeben. Im Finale war Bingham jedoch der bessere Mann.

Im ersten Match in Wembley trifft er auf Ali Carter. Im ersten Frame konnte Selby noch überzeugen, gewann ihn mit einem Break von 106 Punkten. Doch die Gegenwehr Binghams ließ nicht lange auf sich warten. Mit Braks von 90, 74, 72, 39 und 62 Punkten gewann er die nächsten fünf Frames in Folge.

Selby zeigte Siegeswillen und gewann Frame sieben mit einem 127er-Break. In Frame acht war es aber dann vorbei mit den Siegchancen Selbys. Bingham konnte ein 60er-Break erzielen und brachte dann auf Blau den Sieg unter Dach und Fach.

Damit ist Bingham, nach seinem Erfolg im letzten Jahr, der erste Spieler, der das Qualifikationsturnier zwei Mal gewinnen konnte.

„Der Erfolg im letzten Jahr hat mich davon überzeugt, dass ich es wieder schaffen kann.“

Patrick Einsle konnte wieder kein Spiel gewinnen. Er verlor in der ersten Runde mit 1:4 gegen Chris Norbury.

(Quelle: World Snooker)

Amateur-WM in Jordanien

Bei der Amateur-WM in Jordanien sind die deutschen Spieler mit zwei Siegen und drei Niederlagen gestartet.

Im Wettbewerb der Männer hat Itaro Santos den ersten Sieg errungen und mit 4:0 gegen den Amerikaner Patrick Guigui gewonnen. Dem Deutschen Meister, Lasse Münstermann, hingegen erging es nicht so gut. Gegen den Jordanier Mohamed Hallak verlor er knapp mit 3:4.

Österreichs Hoffnung Bernhard Müllner ist ebenfalls gut in den Wettbewerb gestartet. Gegen Shanawaaz Lauthan aus Mauritius konnte er einen 4:1-Sieg erringen.

Aus der Schweiz ist leider nur ein Teilnehmer angereist: Franz Stähli musste auch noch eine 0:4-Niederlage gegen Christopher McBreen aus Neuseeland einstecken. Und auch gegen Saleem Moosa aus Mauritius gelang ihm lediglich ein Frame-Gewinn.

Bei den Senioren konnte Thomas Beil seine ersten Matches nicht positiv gestalten. Der Deutsche verlor mit 2:3 gegen den Hong-Kong-Chinesen Yiu-Chung Law und mit 0:3 gegen Geet Sethi (Indien).

Frank Schröder konnte sein Match gegen den Ägypter Mohamed El Degwy mit 3:1 gewinnen.

Der Österreicher Ebrahim Baghi musste eine knappe 2:3-Niederlage gegen Amr Essam aus Ägypten hinnehmen.

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