Sprunglinks

Snookerblog

PIOS 4: Gute Leistung Münstermanns reicht nicht

In der zweiten Runde des vierten PIOS-Events konnte Lasse Münstermann erneut überzeugen. Ganz knapp verlor er gegen den Main-Tour-erfahrenen Leo Fernandez mit 3:4.

Dabei sah es während des Matches ganz gut aus. Der 27jährige führte sogar 2:1 und 3:2, wobei er mit 47 Punkten Rückstand eine 49er-Clearence zum Framegewinn schaffte.

Doch Fernandez gelang der Ausgleich und als Münstermann einen Vorbandenball verschoss konnte Fernandez von seiner Routine profitieren und gewann.

(Quelle: Eurosport)

Sechs-Null: Robertson demontiert Williams

Wieder hat ein junger Spieler in der Wembley-Arena zugeschlagen. Nachdem Ding Junhui gestern mit einem Maximum glänzte hat Neil Robertson gezeigt in welch großartiger Form er derzeit ist.

Der erste Australier, der ein Weltranglistenturnier gewann, besiegte den zweifachen Weltmeister glatt mit 6:0. Dabei waren die Umstände unter denen Robertson zum Match antrat nicht die Besten: „Meine Vorbereitung war lausig, ich bin erst fünfzehn Minuten vor Matchbeginn hier her gerannt und konnte ungefähr acht Minuten üben.“

Während des Matches habe er sich allerdings sehr „relaxed“ gefühlt. Das konnte er auch angesichts seines tollen Spiels sein: Gleich im ersten Frame gelang ihm ein 57er-Break und in Frame zwei schaffte er gar eine Serie von 86 Punkten.

Frame drei muss dann der Knackpunkt für Williams gewesen sein: Im Endspiel auf die Farben verschoss er die Gelbe – eine Chance, die sich Robertson nicht nehmen lies.

„Ich habe unheimlich zugelegt, seit ich hier das letzte mal gespielt habe“, sagte der Spieler, der 2004 sein erstes und bisher einziges Masters-Match gegen Jimmy White verlor. „Man würde mich gar nicht wieder erkennen.“

„Mit meiner Leistung bei der UK Championship bin ich nicht zufrieden. Ich habe nach dem Grand-Prix-Sieg zu lange gefeiert, aber das wird mir eine Lehre sein.“

Auf die Frage, ob er sich vorstellen könne zu gewinnen antwortete Robertson: „Wenn ich so weiterspiele, dann ohne Zweifel. Es ist mir egal gegen wen ich spiele, Hauptsache ich habe Spaß dabei.“

(Quelle: World Snooker)-57.htm)

PIOS 4: Münstermann top, Rest ausgeschieden

Lasse Münstermann ist beim vierten PIOS-Event erfolgreich ins Turnier gestartet. Mit 4:1 besiegte er John Woods und trifft nun auf Leo Fernandez, der schon viel Main-Tour-Erfahrung hat. Ein schweres Los für Münstermann.

Den mittlerweile drei anderen Startern für Deutschland in dieser Serie, in der sich die acht besten für die Main-Tour der Profis qualifizieren, ging jeweils schon in der ersten Runde die Luft aus.

Neuling Phil Barnes, ein 39jähriger gebürtiger Engländer, unterlag Craig Steadman mit 1:4, musste jedoch zwei Frames erst auf die letzte Schwarze abgeben. Steadman gelang auch das bisher höchste Turnierbreak von 125 Punkten.

Sascha Lippe traf auf Kris Vincent und konnte bis zum 2:2 gut mithalten. Als sein Gegner dann aber eine Rote flukte und den fünften Frame für sich entschied war die Gegenwehr gebrochen und Vincent fuhr einen 4:2-Sieg ein.

Der deutsche Vizemeister Itaro Santos konnte gegen Charlie Walters nur kurz glänzen und verlor mit 1:4.

Ali Carter mühsam in Runde 1

Ein kurzes Match konnte Ali Carter wirklich nicht erwarten: Drei Mal stand er Stuart Bingham gegenüber und drei Mal ging es über die volle Distanz. Und jedes Mal gewann Bingham.

Doch Carter schaffte endlich die Wende. Zwar dauerte es wieder bis zum entscheidenden elften Frame in der Wembley Arena, aber dort setzte er sich mit einem tollen Break von 81 Punkten durch.

Dabei spielten Beide auf unheimlich hohem Niveau, doch das Match wurde durch unglückliche Positionen verschleppt. Schlüssel zum Erfolg nach gut dreieinhalb Stunden Netto-Spielzeit war Ali Carters Safetyspiel. Es gelang ihm immer wieder Stuart Bingham unter Druck zu setzen, was diesen langsam zermürbte und unter anderem zu einer Serie aus vier Foul and Miss führte.

Carter trifft nun in der ersten Runde auf Ronnie O’Sullivan.

Auf Steven Hendry muss sich hingegen Matthew Stevens vorbereiten. Im Match gegen Jimmy White musste er lediglich den ersten Frame abgeben, hatte sonst kein Problem mit dem Rekordteilnehmer (zusammen mit Steve Davis) beim Masters.

Im ersten Frame gelang dem sechsfachen Weltmeisterschaftszweiten ein 42er-Break und die kurzzeitige Führung. Auch die Frames zwei und drei entschieden sich knapp – jedoch für Stevens.

Danach spielte Stevens auf einem tollen, überragenden Niveau und spielte ein 70er-Break für Frame vier, ein 105er in Frame fünf. Frame sechs war schwieriger, ein 40-Punkte-Break reichte jedoch. Das letzte Break war mit 59 Punkten ein Fall für das Paul-Hunter-Stipendium und gleichzeitig der Schlusspunkt eines einseitigen Matches.

Ding mit Maximum weiter

Ding Junhui gelingt derzeit einfach alles. Nach den drei Goldmedaillen bei den Asienspielen im Dezember und dem Gewinn der chinesischen Meisterschaft hat er nun in der Wildcard-Runde des Masters ein Maximum-Break geschafft.

Nach Kirk Stevens (Kanada) ist er erst der zweite Spieler, dem ein 147er Break in Wembley gelang, das ist allerdings schon 23 Jahre her (gegen Jimmy White).

Damit ist der 19jährige auch der jüngste Spieler, dem jemals ein Maximum-Break vor laufenden Kameras gelang. Zuvor hielt diesen Rekord Ronnie O’Sullivan, der ihn im Alter von 22,5 Jahren 1997 bei der Weltmeisterschaft aufstellte. Zudem ist er der erste Chinese, dem dies gelang.

Falls niemand sonst dieses Kuststück schafft, wird Ding 35.000 Pfund Preisgeld erhalten.

„Es ist wirklich etwas besonderes der zweite zu sein, der beim Masters ein Maximum spielt. Ich war so nervös als ich die letzte Rote anging und bei der letzten Schwarzen, deshalb bin ich so glücklich, dass es geklappt hat.“, sagte der junge Chinese.

Dings nächster Gegner wird sein Mentor Peter Ebdon sein.

(Quelle: BBC)

O’Sullivan: „Snooker ist nicht mehr das Wichtigste in meinem Leben“

1 Kommentar

Ronnie O’Sullivan hat angekündigt, dass er nach seiner Aufgabe im Match gegen Steven Hendry in York beim Masters antreten wird. Allerdings müsste noch einige Zeit vergehen bis er den Sport wieder lieben könnte.

Ich habe mich gefragt, ob ich noch ein Teil der Snooker-Welt sein will. Ronnie O’Sullivan

„Es gibt andere Dinge in meinem Leben und Snooker ist nicht mehr das Wichtigste darin“, kündigte O’Sullivan an. Er würde sich nun anders verhalten als er es im Dezember tat.

„Wenn ich mich wieder so fühle oder wieder in der Situation bin, dann würde ich das Match vorher aufgeben.“

Auch die Berichterstattung, die seine Aktion begleitete, hätte ihn zurückgeworfen: „Einige – frühere Spieler eingeschlossen – kommentierten mein Verhalten in den Medien und übertrieben. Das hat mich wirklich enttäuscht.“

„Ganz ehrlich: Ich habe mich gefragt, ob ich überhaupt noch ein Teil der Snooker-Welt sein will. Ich habe mich gefragt, ob sie ein Problem mit dem Vorfall hatten oder ob sie generell ein Problem mit mir haben.“

(Quelle: inthenews.co.uk)

Kritik an der Nichtumbenennung der Masters-Trophäe

1 Kommentar

Wie die Times Online berichtet gibt es heftige Kritik an der Entscheidung der WSA die Trophäe des morgen beginnenden Masters nicht nach Paul Hunter zu benennen.

Sie schreibt: „Seine trauernde Wiwe will es, eine überwältigende Mehrheit von Snookerspielern und Fans wollen es auch. Warum hat die WSA diese Meinungen zur Umbenennung der Masters-Trophäe zurückgewiesen?“

Neben dem Stipendium hätten die meisten Spieler angenommen, dass Hunter auch formal mit dem Turnier verknüpft würde in dem er begeistern konnte.

„Es scheint als ob jeder es will. Ich kann mir keinen logischen Grund vorstellen, weshalb sie es nicht getan haben“, zitiert das Blatt Lindsey Hunter, die Witwe Pauls.

Auch Brendon Parker, Manager und Freund des Verstorbenen, kommt zu Wort: „Paul hat Politik und Kontroversen immer vermieden und ich möchte seinen Namen jetzt auch nicht beschmutzen. Ich kann aber sagen, dass ich nicht einen Spieler kenne, der gegen die Umbenennung wäre.“

Weitere Suchergebnisse Vorherige Suchergebnisse

Alle Inhalte sind Eigentum des jeweiligen Autors. Dieses Internetangebot enthält Ausschnitte aus verschiedenen anderen (Online-)Medien. Kommentare müssen nicht die Meinung des Seitenbetreibers widerspiegeln. Betachten Sie auch die Richtlinien zum Datenschutz und das Impressum. Icons von FamFamFam.