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Snookerblog

Wer schafft es ins Masters-Halbfinale?

Im Folgenden nun meine persönlichen Einschätzungen wer es ins Halbfinale beim diesjährigen Masters schafft.

Stephen Maguire – Neil Robertson

Ich denke bei den Beiden wird Neil Robertson die Nase vorn haben. Er hat in dieser Saison bereits ein Turnier gewonnen und sein 6:0 gegen Mark Williams spricht Bände. Maguire hat zwar mit 6:5 gegen John Higgins den schwereren Gegner besiegt, dies aber nur knapp.

Ronnie O’Sullivan – Ken Doherty

Wenn die Rakete zündet wird „The Rocket“ die Nase vorn haben. Aber Doherty ist auch in bestechender Form und hatte ein sehr gutes Jahr 2006. Ich würde auf Ronnie setzen.

Steven Hendry – Shaun Murphy

Hier dürfte Hendry der bessere sein. Er hat sich durch die Aufholjagd von Matthew Stevens nicht aus der Ruhe bringen lassen und bringt generell mehr Erfahrung mit als der Weltmeister von 2005.

Ding Junhui – Steven Lee

In der Form in der Ding in dieser Saison ist kann ihn kaum jemand stoppen. Und auch wenn Lees Technik noch so gut und sein Positionsspiel noch so genau ist, so muss man doch feststellen, das Ding einfach aggressiver und forscher spielt. Er wird sich auch gar nicht auf das Taktikspiel einlassen müssen. Mit dem 147er im Rücken kann er sein Spiel durchziehen.

Walker schützt O’Sullivan

Der Vorsitzende der WSA, Sir Rodney Walker, hat Ronnie O’Sullivan von seinen Verpflichtungen befreit an Pressekonferenzen während des Masters teilzunehmen.

Wie das Snooker Scene Blog ohne Angaben von Qellen berichtet gibt es wohl ein Statement in dem folgendes steht (Auszug):

„Über das Treffen zwischen Sir Rodney Walker und Ronnie O’Sullivan in der letzten Woche wurde ausführlich berichtet. Aufgrund der schwierigen Umstände in O’Sullivans Privatleben hat Walker Ronnie von den vertraglich festgelegten Verpflichtungen im Rahmen des Masters entbunden.“

Das Snooker Scene blog folgert daraus, das O’Sullivan machen dürfe was er wolle und Walker würde ihn schützen. Dies könne nur auf Walker zurückfallen.

Die BBC bestätigt unterdessen den Bericht.

Schlechte Nachricht für Dott (Update)

Zum Update springen…

Rolf Kalb spekulierte über eine mögliche Erkältung des aktuellen Weltmeisters, der bei seiner Erstrundenniederlage am morgen seine Leistung nicht abrufen konnte.

In der Pressekonferenz sagte Dott dann: „Wenn ich nicht Weltmeister wäre hätte ich heute nicht gespielt. Das, was passiert ist bedeutet viel mehr als Snooker. Es ist hart und wenn es sich nicht auflöst, dann weiß ich nicht, was ich tun soll.“

„Ich muss schauen, was passiert. Es kann auch sein, dass ich eine Auszeit nehmen muss. Es war nicht möglich mich zu konzentrieren.“

Später lies er eine Mitteilung veröffentlichen. Seine Frau Elaine war zu einer Schwangerschaftsuntersuchung im Krankenhaus. Da die Schwangerschaft sich noch in einem frühen Stadium befindet, haben beide ihren Freunden nicht bescheid gesagt.

Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass sie möglicherweise eine Zyste oder Krebs haben könnte.

Die Ergebnisse der Untersuchung kommen den Beiden in wenigen Tagen zu. Dott bedankt sich für die Anteilnahme und bittet darum keine öffentliche Angelegenheit daraus zu machen.

Wie Eurosport meldet und World Snooker bestätigt ist die Gewebeveränderung, die bei Dotts Frau Elaine gefunden wurde eine gutartige Zyste und kein Krebs.

(Quellen: World Snooker, World Snooker)

Masters ’07: Hendry beißt sich durch, Davis verliert

Der sechsfache Masters-Rekordchampion und siebenfache Weltmeister, Steven Hendry, gelang ein knapper 6:5-Sieg gegen Matthew Stevens.

Dabei hätte die Begegnung bereits viel früher enden können: Die ersten beiden Frames gingen knapp auf das Konto Hendrys, der dann Breaks von 64, 80 und 76 Punkten spielte und damit seinen Vorsprung auf 5:0 ausbaute.

„Ich wäre nicht sauer gewesen, wenn ich verloren hätte. So stark wie Matthew gespielt hat. Er hat mich kaum an den Tisch gelassen. Ich hatte nur ein paar Chancen, aber er hat überragend gespielt.“, sagte Hendry nach dem Match.

Fünf Frames in Folge konnte er gewinnen, sie „geben mir Zuversicht für die Saison“, sagte Stevens. Während diesen Frames gelangen ihm Breaks von 103, 88 und 61 Punkten. Zudem wurde Hendrys Leistung schwächer. Noch nie hatte ein Spieler beim Masters eine 5:0-Führung aus der Hand gegeben. Im entscheidenden Frame konnte Hendry dann aber wieder zu seinem Spiel finden und den Sieg doch noch einfahren.

Shaun Murphy schlägt Steve Davis

Derweil hat Ex-Weltmeister Shaun Murphy den sechsfachen Weltmeister Steve Davis aus dem Turnier gespielt. Bis auf Frame zwei, den Davis gewann, konnte sich Murphy die ersten sechs Frames sichern, machte dabei Breaks von 73, 59, 71, 64 und 52 Zählern. Im Gegensatz zu Davis kamen die langen Einsteiger sicher.

Hätte Davis nicht noch einmal einen Gang hochgeschaltet hätte Murphy in Frame sieben schon den Sieg perfekt machen konnte. So musste er sich bis in Frame neun gedulden wo er ein Break von 57 Punkten spielte und damit den Sieg sicher machte.

(Quelle: Eurosport)

O’Sullivan: „Mir geht es gut!“

Ronnie O’Sullivan hat sich zu seinem Match gegen Ali Carter gestern geäußert. Er bedankte sich bei seinen Fans, die zu ihm gestanden hätten seit er das Barbican-Center im Dezember verlassen hatte.

„Mir geht es gut, heute war fantastisch!“, sagte er. „Seit damals habe ich großartige Unterstützung von allen erfahren – von meinen Fans und allen in der Snooker-Welt.“

„Ich habe nie aufgehört Spaß am Spiel zu haben“, äußerte sich der umstrittenste Star des Sports und widersprach seinen früheren Verlautbarungen, „aber wir sind in einem Sport bei dem man unter hohem Druck steht und man muss auf den Socken sein um hier durchzukommen.“

O’Sullivan hatte sich zuerst geweigert eine Pressekonferenz zu geben, gab dann aber nach.

(Quelle: Eurosport)

Masters ’07: O’Sullivan überzeugt

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O'Sullivan strahlt über seinen dritten Premier League-Titel in Folge

Der vielkritisierte Ronnie O’Sullivan hat sich am dritten Tag des Masters wieder rehabilitiert. Mit seinem Herz in beiden Händen und hohem Risiko warf der zweifache Weltmeister Ali Carter aus dem Rennen, der am Sonntag noch das Wildcard-Match gegen Stuart Bingham gewinnen konnte.

Dabei machte O’Sullivan sofort klar, das er Chef am Tisch ist indem er im ersten Frame bereits ein Break von über 90 Punkten spielte, dem er dann zwei Breaks von 30 und 73 Punktenfolgen ließ.

Die letzten zwei Frames vor dem Mid-Session-Interval wurden schiedlich-friedlich geteilt – O’Sullivan gelang in Frame 3 ein Century von 106 und Carter schaffte im vierten ein Break von über 50 Punkten.

Nach dem Interval konnte O’Sullivan alle drei restlichen Frames in eindrucksvoller Manier gewinnen und trifft nun in der Runde der letzten Acht auf den Iren Ken Doherty.

Nach dem Match zeigte sich O’Sullivan mit erhobenem Daumen und eilte zu den Fans um Autogramme zu geben – Da ist doch nicht etwa die Spiellust zurückgekehrt?

Masters ’07: Doherty weiter, Higgins raus

Ken Doherty hat seine starke Leistung in dieser Saison erneut bestätigt und die zweite Runde des Masters in Wembley erreicht. Barry Hawkins unterlag dem Iren mit 3:6. Doherty trifft nun auf den Sieger des Matches O’Sullivan–Carter.

Unterdessen ist der letztjährige Sieger des Masters, John Higgins, ausgeschieden. In einem schwachen Match mit vielen Fehlern auf beiden Seiten setzte sich letztendlich Steven Maguire mit 6:5 durch und trifft nun auf den Linkshänder Neil Robertson.

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