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Münstermann verliert in Runde zwei

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Beim fünften PIOS-Event ist Lasse Münstermann in der zweiten Runde ausgeschieden. Nachdem er am Vortag noch deutlich mit 4:0 gegen Rob Bloom gewann, verlor er heute ebenso deutlich gegen Brendan O’Donoghue.

Ebenfalls in Runde zwei steht Phil Barnes. Der Wuppertaler trifft nach einem Freilos auf Daniel Wells. Update: Dort verlor er mit 1:4.

Sascha Lippe und Itaro Santos hingegen verloren beide ihre Auftaktbegegnungen. Dabei war Lippe gegen den ehemaligen Top-10-Spieler Garry Wilkinson schon mit 3:1 in Führung gelegen und hätte nur noch einen Frame gebraucht. Doch Wilkinson war stärker und drehte das Match.

Für Santos hingegen war es eine kurze Angelegenheit. Sein Gegner, Vinnie Calabrese, setzte sich mit einem deutlichen 4:0 durch.

Stephen Hendry groß in Form

Die Viertelfinalpartien in Portomaso stehen fest, acht Spieler kämpfen um den Einzug ins Halbfinale:

Eindrucksvoll ins Viertelfinale hat sich Stephen Hendry gespielt. Der siebenfache Weltmeister siegte klar mit 5:0 gegen Neil Robertson und wurde damit seiner Favoritenrolle gerecht. Den Sieg machte er mit drei kleineren Breaks und einem 120er-Century perfekt.

Sehr viel knapper ging es im zweiten Nachmittagsmatch zu: Ryan Day schlug Fergal O’Brien knapp, nachdem sich Beide bis zum 4:4 abwechselnd Frames holten. Days Gegner heute wird Mark King sein, der sich gegen O’Sullivan-Bezwinger Michael Holt nach Mitternacht durchsetzte.

Auch der Titelverteidiger ist noch im Rennen, Ken Doherty gewann gegen den Tour-Wiedereinsteiger Andrew Higginson mit 5:2 und trifft auf Peter Ebdon, der Stephen Maguire mit dem gleichen Ergebnis bezwang.

Danke Snookerfans!

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Das Snookerblog bedankt sich bei 8.186 Unique Visitors im Januar. Damit haben sich die Zugriffe gegenüber dem Dezember um fast 80% erhöht.

Noch dramatischer der Anstieg bei den abgerufenen Seiten: Von 14.614 Zugriffen erfolgte eine praktische Verdoppelung auf 28.662 Zugriffe. Ein Anstieg von satten 96%.

Auch bei der Umfrage habe ich bisher über 70 Zusendungen bekommen. Ich hoffe auf weitere Inspiration auch im Februar. Nicht vergessen: Es gibt ein Snookerbuch von Rolf Kalb und Thomas Hein zu gewinnen!

Spätestens bis Anfang März sollen dann auch die Anregungen, die ich bisher bekommen habe, eingearbeitet sein. Dazu gehört unter anderem eine aktuelle Weltrangliste und eine bessere Übersicht über Turniere.

Danke Snookerfans!

Favoritensterben in Portomaso

In Portomaso, Malta, müssen gleich Reihenweise die Mitfavoriten nach Hause fahren. Heute wurden neben Matthew Stevens und Stephen Lee auch Barry Hawkins und Ronnie O’Sullivan eliminert.

Der Masters-Champion musste gegen Michael Holt eine 3:5-Niederlage einstecken, während Barry Hawkins gegen den Qualifikanten Mark King deutlich verlor: 5:1.

Auch Marco Fu, der den Vorjahresfinalisten John Higgins gestern aus dem Rennen warf, musste die Segel streichen. Gegen Ali Carter schaffte er nur zwei Framegewinne.

Bereits am Nachmittag gewann der junge Ryan Day gegen Matthew Stevens. Dabei spielte er über weite Strecken überlegen, das 5:3 geht komplett in Ordnung.

Damit spielt sich Weltmeister Graeme Dott in eine Favoritenrolle. Nach dem der Krebsverdacht bei Dotts Frau geklärt werden konnte schaffte er auch gegen Tom Ford einen Sieg. Dieser hatte zuvor gegen Anthony Hamilton gewonnen.

Auch Dotts-Weltmeisterschaftsvorgänger, Shaun Murphy, gewann seine Zweitrundenbegegnung. Gegen Stephen Lee gab es nach dem Maratonmatch gestern ein knappes 5:4.

Snooker-Chat über AIM

Hallo Snookerfans,

die Kollegen von Snooker-Info.de haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass es einen Snooker-Chatroom in AIM gibt. Dazu benötigt man natürlich den aktuellen AOL Instant Messanger, wenn man Windows benutzt. Snookerfreunde mit MacOS X können auf das bewährte eingebaute iChat zurückgreifen. Einfach unter „Ablage“ auf „Gehe zu Chat“ klicken und im darauf folgenden Fenster „Snooker“ (ohne Anführungszeichen) eingeben.

Alle weiteren Infos gibt es auf Snooker-Info.de.

Ich selbst werde versuchen heute Nachmittag zwischen 16 und 17 Uhr eingeloggt zu sein.

700. Century-Break für Hendry

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Jubiläumswoche in Portomaso. Im zweihundertsten Turnier der Main-Tour hat Stephen Hendry durch ein 127er-Break die Siebenhundert voll gemacht. Damit steht Hendry weiter ganz vorne in der Rangliste der meisten Century-Breaks.

In seiner Erstrundenbegegnung gegen Robert Milkins konnte er sich schnell und deutlich durchsetzen: 5:1 stand es nach knapp eineinhalb Stunden.

Neil Robertson mühevoll

Der Weg Neil Robertsons durch die erste Runde war steiniger als das Ergebnis von 5:1 es vermuten lässt. Der Linkshänder setzte sich gegen den Qualifikanten Marcus Campbell durch. Sein höchstes Break von 32 Punkten spricht Bände.

„Manchmal musst du eben gewinnen, wenn du nicht gut spielst“, kommentierte Robertson.

Marathon für Murphy

Ein wahres Marathon-Match musste Shaun Murphy überstehen um gegen Ricky Walden in die Runde der Letzten 16 einziehen zu können. Beide Spieler mussten am Abend nocheinmal ran, nachdem sie in ihrer Nachmittagssession nicht fertig wurden. Bis zu deren Ende stand es 4:3 für Walden, doch Murphy konnte die beiden Frames am Abend gewinnen und sich durchsetzen.

Persona-non-grata ausgeschieden

Nachdem John Parrot den Lokalmathador Tony Drago im Rennen um einen Erstrundenplatz schlagen konnte und dadurch zu einer unerwünschten Person auf Malta wurde hat sich Michael Holt deutlich mit 5:1 durchgesetzt. Ihn erwartet jetzt die Erstrundenbegegnung gegen Ronnie O’Sullivan.

Carter und Fu weiter

In den weiteren Erstrundenbegegnungen gewannen Ali Carter und Marco Fu. Der Hong-Kong-Chinese konnte den Vorjahresfinalisten John Higgins mit 5:3 gewinnen. Carter schlug den Qualifikanten Rod Lawler mit 5:2.

Maguires eindrucksvoller Sieg gegen Ding

Mit einer eindrucksvollen Leistung meldet sich Stephen Maguire wieder zurück nachdem „ich im Halbfinale gegen Ronnie (O’Sullivan beim Masters) auseinander gebrochen bin“, wie er später zugab.

Gegen den unterlegenen Masters-Finalisten scheint der Sieger der European Open 2004, die auch auf Malta statt fanden, aber wieder zu alter Form und Stärke zurück gefunden zu haben. Auch wenn der das überhaupt nicht so sehen will: „Ich sage nicht, dass meine Form zurück kommt, weil immer, wenn ich das sage endet es in einem Albtraum. Ich dachte es wäre schon in Wembley so weit. Ich habe nicht wirklich trainiert und bin sehr relaxed hier angekommen.

Maguire konnte sich mit einem Break von 75 Punkten eine 3:1-Führung gegen den jungen Chinesen erarbeiten. Aber Ding Junhui schlug mit einem 67er-Break zurück. Maguire konnte sich dann aber den knappen sechsten Frame holen und im anschließenden Frame den Sack mit einem Break von 61 Punkten zu machen.

„Er war der schwerste Gegner, den ich in der ersten Runde hätte bekommen können“, so der Sieger nach dem Match, „ich könnte nicht glücklicher sein. Ding hat nicht aus allen Rohren geschossen, das war sicherlich hilfreich. Ich liebe dieses Turnier. Ich liebe es nach Malta zu kommen. Ich hasse es zu verlieren, denn es bedeutet, dass ich nach hause fahren muss, deshalb bin ich froh noch ein paar Tage hier zu sein.“

Über Peter Ebdon, seinen Gegner in der nächsten Runde, sagte Maguire: „Das wird ein hartes Match, er muss sich gut fühlen, nachdem er den 1:4-Rückstand noch gedreht hat. Ich habe zwei Mal gegen ihn gespielt und es steht unentschieden. Ich habe aber schon einige Ranglistenpunkte eingesackt, der Druck ist nicht mehr so groß.“

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