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Der Lokalheld muss die Segel streichen

Tony Drago konnte sich in den nachgeholten Qualifikationsspielen für die Malta Open nicht qualifizieren. In Malta verlor er gegen Altmeister John Parrot mit 4:5.

Parrot gewann den ersten Frame, konnte sich jedoch nicht wirklich absetzen, so dass es bis zum Mid-Session-Interval 2:2 stand. Nach der Pause hatte Parrot den besseren Start, konnte zwei Frames wegziehen. Aber Drago schlug zurück und glich auf 4:4 aus. Den entscheidenden Frame konnte sich Parrot sichern.

Im letzten Qualifying-Match gegen Michael Holt geht es nun für Parrot um den Einzug in die erste Runde gegen Ronnie O’Sullivan, den Masters-Champion.

In der ersten Runde gewann am Abend Stephen Maguire eindrucksvoll gegen Ding Junhui, der seinen Niederlage im Mastersfinale nicht überwunden zu haben scheint. Letztlich konnte der junge Chinese nur zwei Frames gewinnen und verlor 5:2.

In Runde zwei trifft Maguire auf Peter Ebdon.

Mark Williams verlor sein Erstrundenmatch gegen den Qualifikanten Fergal O’Brien. In einem knappen Match gewann der Sieger der British Open 1999 mit 5:4.

Higginsons Sensation

Sein größter Sieg.

Nach vier Matches in der Qualifikation (gegen Jamie Jones, Shokat Ali, Jimmy White und David Gray) und dem Wildcard-Match gegen Simon Zammit hat Andrew Higginson beim Malta Cup seinen größten Sieg errungen: Gegen den 6-maligen Weltmeister Steve Davis konnte er sich mit einem knappen 5:4 durchsetzen.

Higginson selbst ist in dieser Saison erst wieder auf der Tour, sein bestes Ergebnis war die Runde der Letzten 48 bei den British Open im Jahr 2000. Nun steht er unter den Besten 16.

Sein Gegner wird der Titelverteidiger, Ken Doherty, sein. Der Ire gewann gegen Nigel Bond mit 5:3 und er kann sich berechtigte Hoffungen machen seinen Titel zu verteidigen.

Ebenfalls unter die Letzten 16 hat es Peter Ebdon geschafft. Dabei sah es gegen den Qualifikanten David Roe erst gar nicht nach einem Sieg aus. Doch nach einem 1:4-Rückstand konnte er das Match drehen und mit 5:4 gewinnen.

Drago zuhause in Form

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Tony Drago hat sein erstes Qualifikationsmatch zum Malta Cup gewonnen. Der Maltese darf – ähnlich wie Ding Junhui bei den China Open – seine drei Qualifikationsrunden in der Heimat spielen.

Und vor heimischem Publikum gelang dem „Tornado“ nun ein 5:3-Sieg gegen Lee Spick. Ob sich der Heimvorteil aufgrund der dafür gestiegenen Matchdichte (Drago hätte jeden Tag ein Match, falls er ins Finale kommen würde) umkehren wird, muss sich noch zeigen.

In seinem nächsten Qualifikationsmatch muss Drago gegen John Parrot ran, einem weiteren Altmeister.

Stephen Lee trifft in der nächsten Runde auf Shaun Murphy oder Ricky Walden nachdem er sein Match gegen Michael Judge mit 5:2 gewinnen konnte.

In der Runde der Besten 16 steht auch Tom Ford, der sich in einem knappen Match mit 5:4 durchsetzte und nun auf den Weltmeister, Graeme Dott trifft.

Keine Überraschungen in Session 1

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Beim Malta Cup sind die Überraschungen in der ersten Session ausgeblieben. Weltmeister Graeme Dott hat sein Erstrundenmatch gegen Stuart Bingham mit 5:3 gewonnen.

„In der ersten Runde gegen Stuart gezogen zu werden ist immer hart, aber ich bin froh gewonnen zu haben.“, sagte Dott nach dem Match.

Er gab zu: „Es war ein Wendepunkt, als ich zum 2:2 ausgleichen konnte. Ich hatte da einen riesigen Glückstreffer und da dachte ich das Match drehte sich zu meinen Gunsten.“

„Ich spielte besser, nachdem ich 3:2 hinten lag. Ich möchte hier gut spielen, es ist ein tolles Turnier. Zwischenzeitlich dachte ich, dass mir das Match aus den Händen gleiten könnte, aber ich habe dafür gesorgt, dass ich es nicht weg werfe.“

Und auch bei den beiden Wildcard-Matches setzten sich die Main-Tour-Spieler durch. Dabei gewann David Roe deutlich mit 5:1 gegen den maltesen Joe Grech und Andrew Higginson konnte Simon Zammit mit 5:3 schlagen.

Sendezeiten des Malta Cup ’07

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Die gesamte Berichterstattung zum Malta Cup findet ab Montag statt. Über die Spiele am Sonntag, also die Wildcard-Matches Higginson – Zammit und Roe – Grech und das erste Auftreten des Weltmeisters Graeme Dott gegen Stuart Bingham, berichtet das Snookerblog wieder nahezu Live, sicher jedoch ausführlich.

  • Montag, 29.01., 16.00–19.00 Uhr, 19.45–23.00 Uhr
  • Dienstag, 30.01., 16.00–19.00 Uhr, 20.00–23.00 Uhr
  • Mittwoch, 31.01., 16.00–18.30 Uhr, 21.30–23.00 Uhr
  • Donnerstag, 01.02., 16.00–19.00 Uhr, 20.00–23.00 Uhr
  • Freitag, 02.02., 16.00–19.00 Uhr, 20.00–23.00 Uhr
  • Samstag, 03.02., 17.00–18.00 Uhr, 20.30–23.00 Uhr
  • Sonntag, 04.02., 15.00–17.00 Uhr, 19.30–22.00 Uhr

Der Wirbelwind für Peking qualifiziert

Jimmy White hat sich für die China Open qualifiziert. Gegen Nigel Bond konnte er einen deutlichen 5:2-Sieg verbuchen und trifft auf Stephen Lee, die China Open beginnen am 24. März.

Ebenfalls für die Hauptrunde haben sich Jamie Cope und Mark King qualifiziert. Cope setzte sich mit 5:0 gegen Ryan Day durch und trifft auf Mark Williams. King hat sich mit 5:2 gegen Gerard Greene durchgesetzt, sein Gegner wird Stephen Maguire sein.

Auch Tom Ford steht in der Runde der letzten 32. Nach Peter Lines hat er auch gegen Joe Perry durchgesetzt und spielt nun gegen Matthew Stevens.

Ronnie O’Sullivans Gegner wird Andy Hicks sein. Ian McCulloch qualifizierte sich für das Match gegen John Higgins.

Ergebnisse der Qualifikation.

White gewinnt erstmals

1 Kommentar

In der Qualifikaton zu den China Open hat Jimmy White endlich wieder ein offizielles WSA-Match gewonnen. Es war sein erster Sieg in einem Best-of-Nine-Match seit Oktober 2005.

In den Provisionals ist der 44jährige bereits auf Platz 56 abgerutsche, lediglich die Top-64 werden im nächsten Jahr wieder auf der Main-Tour dabei sein.

Bei seinem deutlichen 5:1-Sieg gegen Andrew Norman gelangen ihm Breaks von 54, 91 und 65 Punkten. Das gesamte Match dauerte gerade einmal 90 Minuten.

Falls er in seinem nächsten Match Nigel Bond schlägt kann er sich für die Hauptrunde in Peking qualifizieren. Auch für die Weltmeisterschaft benötigt er zwei Siege um vor Fernsehkameras in Sheffield spielen zu können.

(Quelle: BBC)

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