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Snookerblog

Trauriges Comeback von Ali Carter

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Gegen Mark Selby sollte es für Ali Carter im Viertelfinale der Snooker-WM nicht reichen obwohl er ein Comeback feierte. Mit 9:6 war Selby in die entscheidende Session am Abend gestartet, die sich genau an die zweite Session am Mittag anschloss. Zwar gewann er den ersten Frame doch Carter holte Frame um Frame in knappen, an den Nerven zerrenden Frames, auf und zog schließlich mit 11:11 gleich. Selbys Nerven hielten und er ging wieder in Führung bevor Carter wieder ausglich.

Im entscheidenden 25. Frame dann konnte sich Selby durchsetzen, während Carter wie ein Häufchen Elend auf dem Stuhl saß.

Bereits am Mittag machte Stephen Maguire kurzen Prozess und gewann gegen Anthony Hamilton durch vier hohe Breaks (96, 48, 137 und 108 Punkte) in vier Frames.

Ebenfalls ausgeschieden ist Ronnie O’Sullivan, der gegen John Higgins seine Chancen zu wahren versuchte, letztlich doch zu viele Fehler machte und mit 13:9 nachdem er in der letzten Session immerhin vier Frames gewinnen konnte.

Murphy holt sich seine Butter zurück!

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Matthew Stevens führte bereits mit 11:5 Frames gegen Shaun Murphy als es in die letzte Session der Begegnung heute morgen um 11 Uhr ging. Wer konnte damit rechnen, dass sich das Match bis kurz nach 15 Uhr hinziehen sollte.

Für Murphy verlief alles nach Plan, mit einem 92er-Break gewann er den ersten Frame. Den zweiten holte er sich durch ein 64er-Break, nachdem Stevens schon 58 Punkte vorgelegt hatte.

Dann gab er einen Frame ab. Es sollte der erste und der letzte in dieser Session sein. Stevens fehlte noch ein Frame zum Matchgewinn. Es folgten umkämpfte Frames und knappe Entscheidungen. Aber auch ein 94er-Break von Murphy. Im 24. Frame glich er dann auf 12:12 aus – ein Entscheidungsframe musste her. Und Murphy ging mit großem Selbstvertrauen in dieses.

Spannendstes Match der WM bis jetzt

Mit Breaks von 44 und 43 Punkten schließlich hatte er die Nase vorne und zieht als erster Spieler in das Halbfinale ein. Schlüssel zum Sieg in diesem spannendsten Match der WM bis jetzt waren Murphys Beharrlichkeit und Stevens Probleme bei den Long-Pots, die er erst in dieser letzten Session offenlegte.

In der zweiten Session zwischen John Higgins und Ronnie O’Sullivan konnte sich Higgins einen deutlichen Vorsprung herausarbeiten – sieben Frames der Session gewann er. Wenn es heute am Abend in die entscheidende Session geht muss sich O’Sullivan anstrengen und das selbe wie Murphy schaffen: Einen 6-Punkte-Rückstand aufholen.

Murphy lässt sich Butter vom Brot nehmen

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Nach der zweiten Viertelfinalsession hat Shaun Murphy kaum noch Chancen auf einen Halbfinaleinzug. Der Weltmeister von 2005 gewann lediglich einen Frame gegen Matthew Stevens und bekam auch sonst nichts gebacken.

Murphy war unkonzentriert, was dazu führte, dass Stevens sich immer besser fühlte und einen Longpot nach dem anderen rausschoss. Heute morgen benötigt Stevens, bei einem Zwischenstand von 11:5, lediglich noch zwei Frames um zu gewinnen.

Stephen Maguire hingegen konnte seinen Zwei-Frames-Vorsprung halten. Die zweite Session am Abend teilten sich die beiden Spieler. Maguire konnte sich mit einem schönen 143er-Break die Führung in der Breakliste sichern. Die Entscheidung fällt hier am Nachmittag.

Knappe Viertelfinalmatches

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Zwei Unentschieden und zwei knappe Führungen sind die Ergebnisse der Viertelfinals nach den ersten Sessions.

Am Morgen trafen sich Anthony Hamilton und Stephen Maguire um ihr Viertelfinale auszufechten. In einem spannenden Match mit einigen Breaks liegt Maguire mit 5:3 vorne.

Zum gleichen Zeitpunkt trafen etwa 5 Meter weiter am anderen Tisch die beiden Finalisten von 2005 erneut aufeinander. Matthew Stevens und Shaun Murphy, der damals Weltmeister wurde, machen es spannend. Zwar gelang Stevens eine 3:0-Führung, doch Murphy glich bis zum Ende der Session auf 4:4 aus. Stevens gelangen Century-Breaks von 108 und 118 Punkten.

Am Nachmittag begannen die anderen beiden Viertelfinals. Ronnie O’Sullivan und John Higgins spielen in einer finalwürdigen Ansetzung gegeneinander. Und es hält was es verspricht: Higgins eröffnete mit einem Break von 91 Punkten, was O’Sullivan im nächsten Frame mit 89 Punkten konterte. Danach zwei Frames an Higgins und zwei an O’Sullivan und wieder einen an Higgins. Diesmal sogar mit einem Century (110 Punkte). Den letzten Frame der Session gewann schließlich O’Sullivan, so dass die beiden mit einem ausgeglichenen 4:4 in die nächste Session gehen können.

Schleppender lief das Match zwischen Ali Carter und Mark Selby an. Kleinere Breaks bis zum 3:3 waren die einzigen Highlights. Doch dann gab es bei Carter einen Bruch im Spiel und Selby konnte sich durch ein 121er-Break und den darauf folgenden letzen Frame der Session mit 5:3 ein kleines Polster erarbeiten.

Psychologisches Spiel von O’Sullivan? Sicherlich nicht!

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Gerade Eurosport eingeschaltet. O’Sullivan liegt im dritten Frame zurück, braucht Snooker. Er locht versehentlich die letzte Rote, verschießt Pink. O’Sullivan setzt sich, weil er nicht mehr dran war. Rolf Kalb: „O’Sullivan gibt aber noch nicht auf, das ist ein psychologisches Spiel von O’Sullivan.“

Das ist falsch. Sobald die pinke nicht fällt ist O’Sullivan nicht mehr am Tisch. Aufgeben darf aber nur ein Spieler, der an der Reihe ist. Higgins verschießt Gelb und O’Sullivan, der jetzt wieder an der Reihe wäre, gibt den Frame auf.

O’Sullivan ist oft kritisiert worden, weil er Frames zu früh aufgegeben hat. Nun finde ich es nicht korrekt ihn dafür zu kritisieren, dass er sich an die Regeln hält.

O’Sullivan und Selby im Viertelfinale

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Mit Mark Selby und Ronnie O’Sullivan haben die beiden letzen Spieler das Viertelfinale erreicht. Selby konnte sich nach einer starken Leistung am Morgen, als er sechs von acht Frames gewann, gegen Peter Ebdon durchsetzen. Dort gelangen ihm auch drei Centuries in Folge, mit 100, 122 und 119 Punkten.

In der Abendsession lies er zwei weitere hohe Clearings von 130 und 116 Punkten folgen. Alles in allem ein sehr verdienter Sieg von Selby, der auf Hendry-Bezwinger Ali Carter trifft.

Ali Carter hatte am Mittag bereits in drei Frames der letzten Session gegen Hendry gewonnen, nachdem er nur noch einen Frame benötigte. Hendry gelangen zwar Breaks von 41, 32 und 47 Zählern und der Gewinn von zwei Frames, wirklich bedrohlich wurde er Ali Carter aber nicht mehr.

John Higgins hingegen verlor keine Zeit gegen Fergal O’Brien: Im ersten Frame der Nachmittagssession gewann er den benötigten Frame durch Breaks von 56 und 45 Punkten. Higgins trifft nun auf Ronnie O’Sullivan.

The Rocket konnte sich am Abend gegen Neil Robertson durchsetzen nachdem der junge Australier am Morgen aus einem 2:6 ein 8:8 gemacht hatte. in der letzten Session hieß es dann entweder du oder ich machen Punkte. So gewann Robertson den ersten Frame mit zwei kleineren Breaks (34, 52) zu Null bevor O’Sullivan per 129er-Century zurückschlug – auch hier zu Null. Danach sollte die Null wieder bei O’Sullivan stehen als Robertson mit einem 70er-Break den Sieg im nächsten Frame einfuhr. Umgekehrte Vorzeichen dann beim 10:10-Ausgleich durch O’Sullivan (mit einem 90er-Break übrigens).

Schließlich gewann O’Sullivan den ersten wirklich umkämpften Frame des Abends, 59:61 lautete da der Endstand. Damit war die Wende geschafft, erstmals seit dem 8:8 war O’Sullivan wieder in Führung und die gab er auch in den letzten beiden Frames nicht mehr aus der Hand.

Beide Viertelfinals beginnen um 15.30 Uhr. Die anderen Viertelfinals zwischen Hamilton und Maguire sowie zwischen Stevens und Murphy beginnen um 11.00 Uhr und werden um 20.00 Uhr fortgesetzt.

John Higgins und Ali Carter legen Grundsteine für Siege

Sowohl John Higgins als auch Ali Carter benötigen nur noch einen Gewinnframe um ins Viertelfinale vorzustoßen. Higgins hatte Fergal O’Brien, der lediglich zwei Frames in der Session gewinnen konnte, im Griff. Dabei gelangen Higgins Breaks von 135 und 100 Punkten.

Auch einer meiner Favoriten wird morgen die Segel streichen dürfen: Steven Hendry hat eine sehr schwache Leistung gezeigt. Auch Hendry gewann lediglich zwei Frames. In vier Frames machte er nicht einen Punkt, in einem Frame genau einen. Ali Carter hat souverän durchgespielt.

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