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Snookerblog

Barry Pinches gewinnt die German Open gegen Ken Doherty

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Eine kleine Sensation geschah bei den German Open in Fürth. Am gestrigen Sonntag gewann der 37-jährige Barry Pinches mit 4:0 gegen Ken Doherty und konnte so die Krone aus Fürth mitnehmen. In der Main Tour hatte Barry Pinches bisher erst zweimal das Viertelfinale erreicht, bei den UK Championships 2003 und beim Grand Prix 2005.

Zu seiner mysteriösen Formsteigerung, durch die er unter anderem auch Neil Robertson 3:0 schlug und Fergal O’Brien mit 3:2 gewan, sagte Pinches: „Ich habe keine Ahnung, wo das plötzlich herkam. So gut habe ich lange nicht mehr gespielt.“

Ken Doherty hatte hingegen im Finale keine Chance, gab die ersten beiden Frames ab und musste im dritten Frame ein 116er-Break von Pinches über sich ergehen lassen. Dabei kam es zu einem Zwischenfall: Ein Zuschauer erlitt einen epileptischen Anfall, weshalb die Spieler das Match für eine halbe Stunde unterbrechen mussten.

Im Halbfinale hatte Doherty Publikumsliebling Ian McCulloch mit 3:2 geschlagen, war im ersten Break auf Maximumkurs bevor er eine unglückliche Position bekam und sich auf die letzte Schwarze snookerte.

Bester Nicht-Profi wurde Patrick Einsle. Über das Abschneiden der anderen Profis ist noch nichts bekannt, da die „Live“-Berichterstattung noch auf dem Stand von Samstag, 15.02 Uhr ist.

(Quelle: de.eurosport.yahoo.com)

German Open 2007: Live ist was anderes

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Wenn ich nicht angeboten hätte bei den German Open 2007 (oder Paul Hunter Classic oder Paul Hunter Classics) die Internet-Liveberichterstattung zu übernehmen, dann hätte ich keinen Grund mich aufzuregen.

So kann ich nur meine Kritik von Jahr zu Jahr wiederholen: Für nicht-anwesende ist es beinahe unmöglich per Internet nah am Geschehen zu sein. Auf der offiziellen Webseite: Nichts. Auf Snookermania.de sind immerhin die Qualifikationsergebnisse erfasst. Allerdings in einem schlechten Format (PDF), welches man immer wieder neu herunter laden muss um nachzuschauen, ob sich was geändert hat.

Das ist einfach schade, denn es verprellt einfach die Fans, die es nicht nach Fürth schaffen. Da helfen auch sechs Photos nicht.

Jetzt darf gerne wieder das Argument gennant werden, dass ein Reibungsloser Turnierablauf für die Spieler die wichtigste Sache ist. Das ist zweifellos richtig, und ich hab da auch überhaupt keinen Zweifel, dass das Orgateam das wieder perfekt hinbekommt. Und ich bitte trotzdem darum: Nächstes Jahr bitte mit einer gescheiten Live-Berichterstattung. Das was auf Snookermania läuft ist es einfach nicht. Danke.

Herzlichen Glückwunsch Steve!

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Steve Davis wurde am 22. August 50 Jahre alt. Nachdem er 1978 Profi wurde ist er bereits 29 Jahre auf der Main Tour. Zudem ist er immer noch der 15. der Weltrangliste.

Steve Davis ist eine Snookerlegende und hat Snooker viel gegeben. Die Zeitschrift Snooker Scene hat aus diesem Anlass die 10 größten Momente in der Karriere von Steve Davis zusammengefasst:

  • 1980 – Der erste Turniersieg als Profi
    Davis schlug Alex Higgins 16:6 um die UK Championship zu gewinnen und damit in den Kreis der Weltranglisten-Sieger aufzusteigen, wo er über eine Dekade bleiben sollte.
  • 1981 – Erster Weltmeistertitel
    Der erste von sechs WM-Titeln.
  • 1982 – Das erste im Fernsehen ausgestrahlte Maximum
  • 1985 – Das Black-Ball-Finale
    Obwohl er 18:17 auf die letzte Schwarze gegen Dennis Taylor verlor, stufte Davis dieses Finale als seinen persönlichen Höhepunkt ein.
  • 1987 – 18 in Folge
    Mit dem Erreichen des Viertelfinals bei den Mercantile Classic stellte Davis einen Rekord von 18 Viertelfinals in Folge auf. Er wurde bisher noch nicht gebrochen und zeigt wie dominant Davis in dieser Zeit war.
  • 1988 – BBC-Auszeichnung Sportler des Jahres
    Dieser Preis stellte einmal mehr die Popularität des Sports unter Beweis.
  • 1989 – Der sechste WM-Titel
    Durch den größten Abstand der Crucible-Geschichte gewann Davis 18:3 gegen John Parrot – Wodurch er mit dem Rekordhalter Ray Reardon gleichzog.
  • 1993 – Siege trotz neuem Herausforderer
    Obwohl Steven Hendry nun der neue Star am Snookerhimmel war, konnte Davis mit den European und British Open noch zwei wichtige Ranglistenturniere gewinnen.
  • 1997 – Sieg beim Masters
    Bereits als im Niedergang begriffen abgeschrieben kam Davis nach einem 4:8 noch zurück und schlug Ronnie O’Sullivan mit 10:8 in Wembley.
  • 2005 – 100. Finale
    Bei der UK Championship in York gewann Davis großartig gegen Stephen Maguire, Ken Doherty und Stephen Hendry bevor er mit 10:6 gegen Ding Junhui den kürzeren zog.

BWIN zieht sich von German Open zurück (Update)

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Wie Snookermania meldet (Achtung Popup!) hat sich BWIN als Sponsor von den German Open zurück gezogen.

Aktualisierung: Laut Thomas Cesal im zugehörigen Forum hat das Ordnungsamt BWIN als Sponsor verboten. Dieses Verbot lässt den „Rückzug“ in einem ganz anderen Licht erscheinen.

Seit dem Urteil des BVerfG Ende März 2006 wird in Bayern stärker gegen private Wettanbieter vorgegangen um das staatliche Wettmonopol zu erhalten (Quelle). Das die Entscheidung für BWIN als Hauptsponsor also problematisch ist oder werden kann war schon länger bekannt. Anfang der Woche stellte sich BWIN übrigens in einem neuen Angebot der Welt den kritischen Fragen der Leser. Ende der Aktualisierung

Damit endet die Zusammenarbeit zwischen BWIN und den German Open nach zwei Jahren abrupt, der Vertrag hatte noch die diesjährigen German Open umfasst. Die dadurch vorhandene finanzielle Schieflage konnte für dieses Jahr „schmerzvoll“ abgefedert werden.

Thomas Cesal: „Findet sich für 2008 kein neuer potenter Hauptsponsor wird es keine German Open mehr in dieser Form geben.“

Dass der Hauptsponsor sein Engagement so kurz vor dem Turnier, das vom 23.–26. August stattfindet, zurückzieht ist insbesondere ärgerlich, da es sehr positive Meldungen aus Fürth gibt: Der Spaceman, Dominic Dale, wird ebenso hier sein wie die Frau des verstorbenen Paul Hunter, Lindsey. Rolf Kalb wird die Moderation der Veranstaltung übernehmen.

Das Turnier ist auch unter dem Namen „Paul Hunter Classic“ bekannt – es kam jedoch zu einer (undurchschaubaren) Reihe von Umbenennungen. Aktuell scheint Paul Hunter Classic wieder korrekt zu sein.

Dominic Dale: „I did it my Way“

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Nach dem Finale des Shanghai Masters folgte die Pressekonferenz und Dominic Dale zeigte sein Gesangstalent. Vor sämtlichen Pressevertretern schmetterte er Frank Sinatras Hit „I did it my Way“. Und dank YouTube ist er hier zu sehen:

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