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Teilnehmer der Main Tour 2009/10 stehen fest

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Die Liste der 96 Teilnehmer der kommenden Main-Tour-Saison 2009/10 ist komplett.

Aufruhr gab es dabei um die Vergabe der Wildcards. Richtig gelesen, in diesem Jahr darf die WPBSA mehrere Wildcards anstatt ansonsten nur einer vergeben, da:

  • der Sieger der European Under-19 Championship Luca Brecel mit 14 Jahren zu jung für einen Platz auf der Main Tour ist
  • Glen Wilkinson, der Sieger der Ozeanien-Meisterschaft, auf seinen Platz verzichtet hat
  • es in diesem Jahr keinen World Under-21 Champion gibt — die Veranstaltung wurde abgesagt

Die somit zur Verfügung stehenden vier Wildcards gingen an David Gray, Ian Preece, Andrew Norman und Joe Jogia.

Die Vergabe der Wildcard an Jogia ist dabei durchaus nachvollziehbar — er war zwar Erster der Rangliste der abgelaufenen PIOS-Serie (und wäre somit für einen Platz auf der Main Tour qualifiziert gewesen), ist jedoch nicht Mitglied seines nationalen Verbandes, was eine zusätzliche Bedingung für diese Form der Qualifikation ist.

Gray, Preece und Norman hingegen verpassten in der abgelaufenen Saison die erneute Qualifikation für die Main Tour. Ihnen anstatt aufstrebenden Talenten die Wildcards zukommen zu lassen, stößt auf Unverständnis.

Nichts gegen die genannten Spieler — aber in Zeiten, in denen stets betont wird, wie wichtig es sei, junge Zuschauer (auch durch junge Spieler) neu für den Sport zu interessieren, ist diese Entscheidung der WPBSA eine absolute Farce.

Teilnehmer der Premier League 2009 stehen fest

Matchroom Sport hat die sieben Spieler bestätigt, die ab 3. September an der neuen Premier-League-Saison teilnehmen wollen. Zum sechsten Mal in Folge könnte Ronnie O’Sullivan die Trophäe Ende November in die Höhe recken. Im letzten Jahr gewann er das Finale gegen Merk Selby, der diese Saison nicht teilnehmen wird.

Der Snooker-Weltmeister ist wie immer qualifiziert, John Higgins wird versuchen sich diesmal für die KO-Runde zu qualifizieren, was ihm letztes Jahr nicht gelang. Higgins Finalgegner Shaun Murphy gehört nach seiner exzellenten Saison als UK-Champion und Vizeweltmeister wieder zu den sieben auserwählten.

Marco Fu – wie Higgins bereits einmaliger Premier-League-Sieger – wird ebenfalls dabei sein, auf Kosten von Ding Junhui. Zweiter Spieler aus Übersee wird Neil Robertson sein, für den sein Sieg bei der Bahrain Championship den Ausschlag gegeben haben wird.

Natürlich ist auch der 6-fache Weltmeister Stephen Hendry wieder dabei und als Joker Judd Trump, der die Championship League gewinnen konnte.

Barry Hearn: „Ich denke das ist eine sehr aufregende Zusammenstellung, mit sehr unterschiedlichen Spielern, die gegeneinander antreten. Natürlich wird es wieder darum gehen Ronnie O’Sullivan zu schlagen aber ich denke es gibt auch noch ein paar anderem die den Titel Ende November gewinnen können.“

Noch einmal in der Übersicht:

  • Ronnie O’Sullivan (Nr. 1)
  • Shaun Murphy (Nr. 3)
  • John Higgins (Nr. 4, Weltmeister)
  • Marco Fu (Nr. 8)
  • Neil Robertson (Nr. 9)
  • Stephen Hendry (Nr. 10)
  • Judd Trump (Nr. 30)

Ding Junhui und Mark Allen in China im Finale (Update)

Beim ersten Turnier der Saison, der Jiangsu Classic im chinesischen Wuxi City, stehen Ding Junhui und Mark Allen am Sonntag im Finale. Dabei sah es beim chinesischen Titelverteidiger nach einem 1:2 gegen Landsmann Li Hang im Eröffnungsmatch zuerst alles andere als gut aus.

Li gewann am ersten Tag des Turniers auch noch gegen Peter Ebdon und Ryan Day und führte über Nacht in Gruppe 1 die Tabelle an, musste aber nach 0:2-Niederlagen gegen Mark Allen und Stephen Hendry mit Tabellenplatz 4 vorlieb nehmen. Mark Allen schob sich mit einem 2:0-Sieg gegen Peter Ebdon in letzter Sekunde und mit einem Frame Vorsprung an Ryan Day vorbei, der bis dahin auf Platz 2 lag.

In Gruppe 2 setzte sich Shaun Murphy mit 4 Siegen aus 5 Begegnungen genauso souverän durch wie Marco Fu. Hier hatten Joe Perry, Mark Selby und Ali Carter genauso das Nachsehen wie der Chinese Jin Long, der ohne Sieg blieb.

Im ersten Halbfinale traf Ding Junhui dann auf Marco Fu, den er klar mit 5:1 schlug während sich Mark Allen klar mit 5:2 gegen Shaun Murphy durchsetzen konnte.

Update:

Im Finale konnte sich Allen klar in 70 Minuten mit 6:0 durchsetzen und entthronte damit den Chinesen. Die ersten drei Frames gewann der Nordire mit Breaks von 64, 71 und 74 Punkten. Frame 4 gewann er knapp indem er Grün, Braun und Blau lochte.

Nach dem Mid-Session-Interval spielte er solide weiter und konnte so das 20.000-Pfund-Preisgeld sichern.

„Obwohl das kein Ranglisten-Turnier ist, bedeutet es viel für mich meinen ersten Titel als Profi gewonnen zu haben“, sagte Allen nach dem Match. Dabei sah es nach anfänglichen 2:0- und 2:1-Niederlagen in der Gruppenphase gegen Day und Ding nicht danach aus als ob er sich für das Halbfinale qualifizieren könnte. „Es sah zu dem Zeitpunkt so aus als ob ich den Heimflug buchen müsste“, gab er zu, „Aber ich habe es geschafft meine letzten beiden Spiele mit 2:0 zu gewinnen und einige andere Ergebnisse liefen für mich, wodurch ich die Halbfinals erreichte. Danach war alles Zugabe und ich hatte das Gefühl, dass das Turnier für mich bestimmt war.“

Die Rückkehr des Tony Drago

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Tony Drago ist zurück auf der Main Tour.

Der im letzten Jahr aus dem Ranking gefallene Malteser schlug im Finale der European Play-Offs in Belgien Roy Stolk mit 5-4 und konnte sich damit einen Qualifikantenplatz für die Main Tour 2009/10 sichern.

„Schuld“ an Dragos Rückkehr ist ein anderer Veteran:

„Ohne Jimmy White hätte ich das alles nicht erreicht. Er gab mir die Schlüssel zu seinem Club, damit ich dort trainieren konnte; er war es, der meine Liebe zum Spiel neu entfacht hat.“ Dem Whirlwind zu Dank verpflichtet: Tony Drago

Zuvor war bereits James Wattana aus Thailand durch den Gewinn der Asian Championship nach einem Jahr Abstinenz die Rückkehr ins Profilager gelungen.

Main-Tour-Termine 2009/2010 bekannt

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Die WSA hat die Termine für die nächste Saison bekannt gegeben, die aus sechs Ranglisten- und zwei Einladungsturnieren bestehen wird.

Wie bereits angekündigt wird es keine Fortsetzung in Bahrain geben, Neil Robertson ist damit erster und letzter Champion dort. Ebenfalls nicht im Kalender dieses Jahr ist die Northern Ireland Trophy, das im letzten Jahr das erste Ranglisten-Turnier der Saison war und von Stephen Maguire gewonnen wurde. Mark Allens gute Serie bei der WM könnte aber dafür sorgen, dass doch noch ein neuer Sponsor gefunden werden kann.

Wie bereits im letzten Jahr beginnt die Saison mit dem Einladungsturnier Jiangsu Classic in China. Erstmals um Punkte würde – wenn denn alles so bliebe – im September in Shanghai beim Masters, dem im Oktober der Grand Prix und im Dezember die UK Championship folgt.

Das Masters im Januar lädt traditionell die besten 16 der Welt und Wildcards zum Duell ein. Bevor Welsh Open (ebenfalls im Januar), China Open (März oder April) und Weltmeisterschaft die Saison abschließen.

Ein drittel aller Ranglistenturniere wird in China stattfinden, in Großbritannien sind praktisch nur noch die „Großen Drei“ (Grand Prix, UK Championship und WM) vorhanden, was allerdings dafür sorgt, dass überproportional viele Punkte im Vereinten Königreich vergeben werden.

Dem Plan fehlen noch Termine für die China Open und für die Qualifikation für die WM.

Die Termine im einzelnen:

2009

  • 3.–6. Juni: Jiangsu Classic Invitational
  • 3.–6. August: Shanghai Masters Qualifikation
  • 7.–13. September: Shanghai Masters
  • 21.–24. September: Grand Prix Qualifikation
  • 3.–11. Oktober: Grand Prix
  • 23.–30. November: UK Championship Qualifikation
  • 5.–13. Dezember: UK Championship

2010

  • 10.–17. Januar: Masters
  • 19.–22. Januar: Welsh Open Qualifikation
  • 25.–31. Januar: Welsh Open
  • 2.–5. Februar: China Open Qualifikation
  • Zu bestätigen: China Open
  • 17. April–3. Mai: Weltmeisterschaft

Eine Übersicht über Turniere in den nächsten Monaten bietet auch unser nagelneuer Kalender

(Quelle: British Eurosport)

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