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O’Sullivan tritt beim 9-Ball in Holland an

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Ronnie O’Sullivan, Weltmeister 2001 und 2004, hat angekündigt bei dem “PartyCasino.com World 9-Ball Pool Masters” in Egmond aan Zee, Niederlande, dabei zu sein. Das Masters findet vom 16. bis zum 18. Juni statt.

Der nunmehr dritte der Weltrangliste wird zum ersten Mal seit 1998 wieder an dem Event teilnehmen. Damals kam er ins Viertelfinale, in dem er dem amerikanischen Profi Earl Strickland unterlag.

O’Sullivan hatte immer wieder bekräftigt mehr Pool in der snookerfreien Zeit spielen zu wollen. Im Juli bricht er dafür in die USA aus, in denen er an der lukrativen “International Pool Tour” teilnehmen wird.

In Holland ebenfalls dabei sein wird Charakterkopf Tony “Tornado” Drago, der die Veranstaltung 2003 gar als Sieger verlassen konnte.

Pro-Am Event 1: Jamie Cope erfolgreich

Jamie Cope hat die erste Veranstaltung der Pro-Am-Serie gewonnen. Im Finale schlug er Ken Doherty mit 4:2. Größte Überraschung war jedoch der Amateur Adam Davis, der nicht nur bis ins Halbfinale kam und auf dem Weg dorthin Gerard Greene mit 4:0 ausschaltete sondern auch Breaks von 50 und 60 Punkten schoss.

Beste 16 Viertelfinale Halbfinale Finale
Bis 7 Frames
1 Dave Harold 3 VF1 Scott McKenzie 4 HF1 Scott McKenzie 0 F Ken Doherty 2
Scott McKenzie 4
2 Adam Duffy 1 Joe Perry 2
Joe Perry 4
3 Joe Swail 1 VF2 Stuart Bingham 3 Ken Doherty 4
Stuart Bingham 4
4 Michael Wild 1 Ken Doherty 4
Ken Doherty 4
5 Lewis Roberts 4 VF3 Lewis Roberts 0 HF2 Jamie Cope 4 Jamie Cope 4
Barry Pinches 2
6 Ricky Walden 1 Jamie Cope 4
Jamie Cope 4
7 Adam Davies VF4 Adam Davies 4 Adam Davies 1
Craig Steadman ×
8 Chris Norbury 2 Gerard Greene 0
Gerard Greene 4

Pontin’s Pro-Am Series - Details

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Die “Pontin’s Pro-Am Series” ist eine Serie von Turnieren, die während der Main-Tour-freien Zeit stattfindet. Dabei wird im Knockout-Modus gespielt. Der Sieger eines Turniers bekommt 1000 Pfund.

Zufelassen sind alle Spieler die das Startgeld von 250 Pfund bis zum 31. März gezahlt haben, egal ob Profis oder nicht. Mit dabei sind so klingende Namen wie Ricky Walden, Joe Perry, Barry Pinches und Ken Doherty.

Für das Abschneiden beim Turnier gibt es entsprechend Punkte (Sieger: 1500, Zweiter: 1200, Unterlegener Halbfinalist: 1000, Unterlegener Viertelfinalist: 800, Unterlegener Achtelfinalist: 600, Letzte 32: 400, Letzte 64: 200 (100 falls nach einem Freilos), Letzte 128: 50).

Die besten fünf der sechs Wettbewerbe gehen in die Gesamtwertung ein. Die 64 besten werden dann im September zum großen Abschlussturnier in Prestatyn, bei dem neben dem Siegercheck von 20.000 Pfund ein nagelneues Auto winkt.

Die Turniere in der Übersicht:

  • 1. Turnier: 06. und 07. Mai 2006
  • 2. Turnier: 20. und 21. Mai 2006
  • 3. Turnier: 10. und 11. Juni 2006
  • 4. Turnier: 01. und 02. Juli 2006
  • 5. Turnier: 22. und 23. Juli 2006
  • 6. Turnier: 02. und 03. September 2006
  • Finale: 15. bis 17. Sptember 2006

Die Frage ist: Soll das Snookerblog über die Events dieser Serie auch ähnlich ausführlich berichten wie über Main-Tour-Turniere oder legt ihr keinen Wert darauf? Ich habe dazu eine Umfrage geschaltet (Startseite rechts). Wortmeldungen in den Kommentaren.

Snookerfreie Zeit? Von wegen!

Die Weltmeisterschaft ist vorbei und die Snooker-Sommerpause beginnt. Naja, also die Main-Tour hat Pause ansonsten wird durchaus noch Snooker gespielt.

Neben den German Open, die Stars wie Stephen Hendry, Ken Doherty, Barry Hawkins, Neil Robertson, Mark Williams, Joe Perry, Barry Pinches, Stuart Bingham, Ian McCulloch, Matthew Stevens, Mark King, Paul Hunter, Jimmy White, Michael Holt, Ding Junhui, Gerard Greene, Ricky Walden, Joe Swail, Dave Harold, Tony Drago, Mark Allen, Matthew Couch und Matt Selt in die Fürther Stadthalle führt, finden weitere Hochkarätige Turniere statt.

Seien es die “Romanian Open” oder die Europameisterschaft, die ebenfalls in Rumänien stattfinden wird und ein Main-Tour-Ticket bereithält.

Und dieses Main-Tour-Ticket würde einem unserer deutschen Spieler, die gerade bei den Austrian Open sehr erfolgreich waren, gut stehen. Lasse Münstermann musste dabei im Viertelfinale der Hauptrunde dem Profi Mark King mit 2:4 Platz machen. Zuvor hatte er John Dangerfield (Österreich) und Karl-Heinz Beggel (Deutschland) mit jeweils 3:0 besiegt.

In der gleichen Runde schied auch Sascha Lippe aus, der gegen den späteren Sieger Matthew Couch 4:1 verlor. Er hatte sich gegen Claus Dieter Franschitz (Österreich, 3:1) und Ferenc Gogola (Ungarn, 3:0) durchgesetzt.

Erfolgreicher war aber Patrick Einsle: Er verlor lediglich das Finale gegen Couch. In den vorhergehenden Runden hatte er gegen Bernhard Müllner und Robert Bütof (beide Österreich) jeweils mit 3:0 gewonnen. Im Viertelfinale schlug er den Polen Jazek Rudowicz mit 4:0. Gegen Lee Richardson (Großbritannien) musste er einen Frame abgeben, besiegte ihn dennoch klar mit 5:1.

Momentan, also an diesem Wochenende läuft die erste Veranstaltung der “Pontin’s Pro-Am Series”, im Halbfinale stehen Scott MacKenzie gegen Ken Doherty und Jamie Cope gegen Adam Davies.

Am Montag geht es unterdessen bereits mit dem achten Event der PIOS weiter, Münstermann (52.) und Einsle (47.) spielen aber anscheinend nicht mit (obwohl Lasses Terminkalender etwas anderes behauptet).

Zudem gibt es weitere größer und kleinere Turniere während des Sommers, die besucht werden sollten. Nicht zu vergessen sind auch die Bundesligen, die ebenfalls Snooker auf sehr hohem Niveau bieten. Und wem diese Turnierfülle noch nicht reicht oder es in den Fingern juckt, der kann ja selbst zum Snookerqueue greifen. Die Spielorte-Datenbank von Snookermania steht jedem offen.

Dott wollte bereits mit dem Snooker aufhören

Der Scotsman berichtet, dass der Snookerweltmeister Graeme Dott 2004 nach einer Niederlagenserie mit dem Snooker aufhören wollte.

Ich habe das Spiel gehasst. Graeme Dott

Diese Niederlagenserie führte auch dazu, dass er sein Queue nach den 2004er Welsh Open an einer Autobahn-Raststätte zerbrach. Hätte das Ersatzqueue im anschließenden Spiel gegen John Higgins nicht zu einer äußerst knappen 6:5-Niederlage beim Masters geführt, hätte er wahrscheinlich seine Karriere beendet.

Dies bedeutete jedoch den Wendepunkt für den damals 28ig-jährigen Schotten: Dieses Jahr hat er sein erstes Main-Tour-Event gewonnen und dafür den größten Siegercheck seiner Karriere einsteken können: 200.000 Pfund.

Dott: “Als ich mein Queue zerbrach war das das definitive Ende für mich. Ich weiß, dass einige Leute sagen, dass sie aufhören wollen aber ich meinte das zu der Zeit auch so. Ich hatte entscheiden, dass ich definitiv aufhöre, wenn es nach dem Queuewechsel keine drastischen Verbesserungen geben sollte, weil ich das Spiel hasste.”

“Ich habe so schlecht gespielt und gegen Spieler verloren, gegen die ich nicht hätte verlieren sollen. Ich kam bei Turnieren an und wurde geschlagen, davon hatte ich die Nase voll und war deprimiert. Ich ging gereizt nach Hause, wartete auf das nächste Turnier und das selbe begann von vorn. Ich hatte ein Allzeit-Tief.”

“Ich wollte das Turnier eigentlich schon beim vorherigen Turnier zwerbrechen, aber mein Vater hielt mich davon ab. Aber nach dem darauffolgenden Turnier habe ich es gemacht. Ich sprach mit meinem Manager, der nur ‘zerbrich es’ sagte, also hielt ich an der Tankstelle an und machte genau das.”

“Es waren nur acht Tage bis zum Masters und ich spielte gegen John Higgins. Ich verlor 6:5 aber spielte gut mit dem neuen Queue. Das war der Wendepunkt und ich begann fand wieder Spaß am Spiel.”

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