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Paul Hunter „schlägt sich gut“

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In seinem Kampf gegen den Krebs schlägt Paul Hunter sich gut, so sein Manager.

Hunter hätte bei der Eröffnungszeremonie eines Krankenhausflügels dabei sein sollen, sagte aber in letzter Minute ab, weil er zu krank war (Das Snookerblog berichtete.).

Sein Agent, Brandon Parker, sagte, dass der 27jährige lediglich einen „schlechten Tag“ erwischt habe: „Er hatte einfach nur heftige Magenkrämpfe, ansonsten schlägt er sich gut. Wir müssen, natürlich, immernoch abwarten, aber allgemein geht es ihm so gut wie seit langem nicht.“

Hunter hat eine seltene Form des Krebses, mit Neuroendocrin-Tumoren.

Der dreifache Masters-Gewinner hofft, dass seine Bitte bei der World Snooker Association angenommen wird und seine Weltranglistenposition für ein Jahr eingefrohren wird. Dann könnte er sich eine Auszeit vom Snookersport nehmen ohne dafür bestraft zu werden keine Turniere zu spielen.

Über den Antrag sollte eigentlich im April entschieden werden, ein Sprecher der WSA sagte jedoch, dass man immernoch in der Entscheidungsphase sei. Schlimmstenfalls könnte dies für Paul Hunter bedeuten, dass er mit schmerzen spielen muss um zu versuchen seine Weltranglistenposition (momentan Platz 34) zu halten.

Der Sprecher meinte zudem, dass ein solches Aussetzen eine zusätzliche Hauptversammlung und eine Verfassungsänderung der WPBSA nötig machen würde. Dies verkompliziere den Fall erheblich.

Auch die anderen Top-Spieler würden zu dem Fall gehört, bevor eine Entscheidung in der Sache getroffen werden kann.

(Quelle: Leeds Today)

Paul Hunter kann Rede nicht halten

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Eigentlich hätte Paul Hunter eine Rede zur Eröffnung eines neuen Flügels für Krebspatienten in einem Krankenhaus in Leeds halten sollen, doch er konnte krankheitsbedingt nicht an der Eröffnungszeremonie teilnehmen.

Die Veranstaltung wurde aufgrund der äußerlichen Fertigstellung des 220 Millionen Pfund-Projekts abgehalten und ein Namensschild für den Snookerstar war bereits gedruckt und auf einem Stahlhalter festgemacht.

Der 27jährige befindet sich mitten in der zweiten Therapiephase zur Bekämpfung seiner Magentumore.

Jason Millett, der die Eröffnungszeremonie zusammen mit Martin Buckley abhielt, sagte: “Es ist sehr unglücklich. Wir wissen wieviel Aufwand Paul in seine Ansprache gesteckt hat. Wir schicken ihm unsere besten Wünsche.”

Martin Buckley meinte: “Es ist wichtig Paul dabei zu haben, denn als Patient ist er eine starke Unterstützung und er war stark daran beteiligt Geld für die jungen Menschen zu beschaffen, die den Service hier brauchen.”

German Open 2006

Der SSC Fürth hat es auch in diesem Jahr wieder geschafft einige der besten Snookerspieler zu verpflichten um an den German Open 2006 teilzunehmen. Sie finden in diesem Jahr vom 25.-27. August statt.

Tickets gibt es wohl keine mehr (ich habe zwar irgendwo etwas von Restkarten und Verlosung gelesen, weiß aber nicht, ob da nochwas übrig ist). Anders als zuvor angekündigt wird Eurosport das Turnier nicht live übertragen. Auch eine andere Übertragung etwa per Internet-Livestream ist nicht geplant und würde wohl auch den Kostenrahmen sprengen.

Folgende Profis sind in diesem Jahr dabei:

  • Stephen Hendry (1.)
  • Ken Doherty (2., Malta Open 2006)
  • Mark Williams (8.)
  • Barry Hawkins (12.)
  • Neil Robertson (13.)
  • Matthew Stevens (14.)
  • Joe Perry (18.)
  • Michael Holt (21., Finalist German Open 2005)
  • Stuart Bingham (24.)
  • Ian McCulloch (26.)
  • Ding Junhui (27.)
  • Mark King (29., German Open 2005)
  • Joe Swail (30.)
  • Barry Pinches (33.)
  • Paul Hunter (34., German Grand Prix 2004)
  • Jimmy White (35.)
  • Dave Harold (36.)
  • Ricky Walden (37.)
  • Gerard Greene (39.)
  • Tony Drago (52.)
  • Mark Allen (62., U19-Europameister)
  • Matthew Couch (70.)
  • Matt Selt (23. bei PIOS)

Singende Snookerstars

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Ein ganz besonderes Fundstück hat mich diese Woche aus dem schönen Mannheim erreicht. In den 80ern gab es einen witzigen Song der Gruppe Chas & Dave (die mir vorher gänzlich unbekannt waren) mit dem Namen Snooker Loopy.

Als Backgroundsänger stehen den beiden jedoch die Snookerstars Steve Davis, Dennis Taylor, Willie Thorne, Terry Griffiths und Tony Meo zur Seite. Dabei wird sich unter anderem die verschossene schwarze Kugel von Steve Davis im WM-Finale 1985 auf die Schippe genommen.

Danke nochmal an Tobi für diesen Leckerbissen. Den ganzen Text gibt’s übrigens hier. Aber nun das Video:

Fußball-WM: Ding Junhui fiebert für England

Ding Junhui entspannt sich in seiner Heimat von der Saison. Der Chinese, dem in der Weltrangliste der Sprung von Platz 62 auf 27 gelang, äußerte sich zum Fußballspektakel gegenüber der offiziellen FIFA Fußball-WM-Seite

FIFAworldcup.com: Wo schaust du dir die Spiele an?
Ding: Nachdem die Snooker-Saison vorbei ist, bin ich nach China zurückgekehrt. Fußball ist etwas ganz anderes als Snooker, es ist ein intensiverer Kampf, ein leidenschaftlicheres Spektakel. Ich liebe meinen Sport, aber Fußball fasziniert mich von Tag zu Tag mehr.

FIFA: Welches Team magst du am meisten?
Ding: Vielleicht liegt es daran, dass ich Snooker in Großbritannien spiele, aber ich habe Schwäche für das englische Team. Sie haben im Moment keine gute Zeit: Gerade als Rooney wieder fit wird, verletzt sich Owen. Aber das bedeutet gar nichts, sie haben immernoch Gerrard, Lampard und Beckham, sowie Peter Crouch und Joe Cole, die ihr erstes WM-Turnier spielen. Ich glaube immernoch, dass England den ganzen Weg gehen kann.

FIFA: Wie hat dir das Spiel [gegen Ekuador] gefallen?
Ding: Es war ein ordentliches Spiel, England musste gegen eine starke Abwehr spielen und die Leistung in der ersten Hälfte machte mich nervös. Vielleicht liegt es daran, dass Rooney so kurz nach seiner Verletzung noch nicht in bester Verfassung war. Glücklicherweise konnten die Engländer die Abwehr Ekuadors durch Beckhams Freistoß in der zweiten Hälfte durchbrechen. Ich bin aus meinem Sessel aufgesprungen als er getroffen hat!

FIFA: Was war das erste FIFA Fußball-WM-Spiel, das du gesehen hast?
Ding: Ich erinnere mich nicht mehr so gut. Aber ich erinnere mich, dass ich, als ich noch sehr klein war, einmal mit dem Snookertraining aufhörte und einige andere Kinder sah, die sehr aufgeregt vor einem Fernseher saßen. Ich erinnere mich vage, dass mir jemand sagte, dass das die Weltmeisterschaft sei. Und das führte dazu, dass ich einen Eindruck in meinen Gedanken zurücklies, der lautete “Oh, das ist also, was die Weltmeisterschaft ist.”

FIFA: Irgendeine Ahnung, welche Teams sich im Finale treffen werden?
Ding: Ich weiß es nicht. Und das ist das grausame am Sport: Du kannst das Endergebnis nie vorhersehen, du kannst dich nur auf deine eigene, harte Arbeit verlassen um deine Träume zu erreichen. Natürlich hoffe ich, dass es England schafft, aber ich wünsche allen Teams viel Glück.

FIFA: Gibt es irgendetwas, was bei dieser Weltmeisterschaft bedauerlich ist?
Ding: Natürlich das China nicht teilnimmt! (lacht) Ich hoffe, dass China es bis zur nächsten WM schafft.

FIFA: Welche Mannschaft feuerst du normalerweise an?
Ding: Mein Trainingsprogramm ist ziemlich anstrengend, wenn ich in Großbrittannien bin, ich komme deshalb nicht dazu mir irgendwelche Spiele anzusehen. Ich werde aber zeitig nach Sheffield zurückkehren und ich komme dann vielleicht dazu mir die dortigen Vereine (Sheffield United und Sheffield Wednesday) mal anzuschauen.

FIFA: Was planst du jetzt?
Ding: Ich bereite mich gerade für die nächste Saison vor und werde im Juli wieder nach England reisen Es ist nicht mehr viel Zeit übrig, alles was ich machen kann ist auf dem Höhepunkt meiner Leistungsfähigkeit zu sein, wenn die Tour beginnt.

Was ich nicht wusste ist, dass alle Artikel auf der FIFA-Seite simultanübersetzt werden. Wer also will kann sich die professionelle Übersetzung durchlesen.

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