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Einsle im Viertelfinale gegen Hawkins

Bei den „Snooker German Open“ in Fürth hat sich Patrick Einsle gegen Stephen Lee mit 3:1 durchgesetzt. Er trifft im Viertelfinale auf Barry Hawkins.

Damit hat Patrick vor heimischem Publikum gezeigt, dass er auch mit den langjährigen Profis mithalten kann. In den vorherigen Runden hatte er bereits souverän gegen Martin Schamaun, Fergal O’Brien und Wolfgang Brandmeier mit 3:0, 3:1 und 3:0 gewonnen.

Lasse Münstermann hingegen hatte weniger Glück. Gegen Stephen Lee musste er das Match doch noch abgeben nachdem er bereits wie der sichere Sieger ausgesehen hatte.

Lasse gegenüber Snookermania: „Ich spiele wieder mehr mein vernünftig offensives Spiel. Dadurch macht es unheimlich viel Spaß am Tisch zu sein und ich kann es richtig genießen.“

„Stephen Lee hat mit seinen Sieg nicht mehr gerechnet. Ich habe das Spiel verloren und er nicht gewonnen. Mir sind drei Safety zu kurz geraten, da ich den Objektball zu voll getroffen habe.“

So blieb uns wenigstens ein deutsch-deutsches Achtelfinale erspart.

Eine Sensation gelang Kurt Maflin, seineszeichens norwegischer Meister: Er gewann gegen John Higgins mit 3:0. Higgins scheint seine Form aus dem Vorjahr verloren zu haben.

Der Grund für Jimmy Whites Turnierabsage ist mittlerweile bekannt. Er gab an Rückenschmerzen zu haben. Ein Einsatz in Deutschland war deshalb nicht möglich.

Alle Ergebnisse (soweit bekannt) können hier nachgelesen werden.

(Bild: Snookermania.de)

Ebdon und White sagen Fürth kurzfristig ab

Kurzfristig zu und dann doch wieder abgesagt hat Ex-Weltmeister Peter Ebdon. Auch der sechsmalige weltmeisterschaftszweite Jimmy White bleibt dem Turnier fern.

Dies berichten die Fürther Nachrichten. Zudem berichten diese auch von Plänen für ein Weltranglistenturnier:

„Das professionelle Umfeld für die Spieler, gepaart mit dem direkten Kontakt zu den Fans, das Markenzeichen für das deutsche Snooker-Mekka in Fürth, imponierte auch Mike Ganley, Direktor des Weltverbandes WSA. Wie berichtet, wird nächstes Jahr möglicherweise erstmals ein Weltranglistenturnier in Fürth ausgetragen.“

Danke für die Info an macwoern von snooker-info.de.

Ex-Weltmeister Peter Ebdon ersetzt Jungstar Ding Junhui

Wie die WSA hat auf ihrer Webseite den Ersatz für Ding Junhui verkündet: Peter Ebdon, seineszeichens Weltmeister von 2002, wird den jungen Chinesen vertreten.

Dies ist insofern bemerkenswert, da Ebdon mittlerweile in Katar wohnt und deshalb eigentlich nicht zu den „German Open“ antreten wollte.

Ding Junhui konnte seinen Flieger nach London nicht nehmen nachdem er in Belfast die „Northern Ireland Trophy“ gewonnen hatte. Dadurch konnte er seinen Termin in der deutschen Botschaft nicht wahrnehmen.

Die Veranstalter wollten den Namen des Ding-Ersatzes eigentlich geheim halten. Es finden bereits heute die ersten Spiele bei den German Open statt, morgen beginnt das Turnier offiziell, es dauert bis Sonntag.

„Snooker German Open“ ohne Ding Junhui

14 Kommentare

Wie der Veranstalter der „German Open“ heute mitteilte wird Ding Junhui nicht am kommenden Wochenende in Fürth dabei sein.

Thomas Cesal gegenüber Snookermania: „Leider müssen wir euch die Absage von Ding Junhui bekannt geben. Nachdem er keine Möglichkeit bekam einen Flieger nach London zurück zu bekommen, kann er morgen vormittag seinen Termin bei der deutschen Botschaft nicht nach kommen.“

Das ist natürlich sehr schade.

Ersatz ist jedoch schon gefunden…

Das gab Thomas im Forum des SSC Fürth an. Wer derjenige ist wurde allerdings nicht verraten. Tipps anyone?

Das Snookerblog sucht übrigens noch nach Snookerfans, die ihre Fotos für die Berichterstattung zu Verfügung stellen. Voraussetzung sind eine Digitalkamera und Internet-Anschluss vor Ort.

Natürlich wird bei jeder Veröffentlichung der Fotos der Name des Fotografen genannt. Interessiert? E-Mail an mail@snookerblog.de.

Ding Junhui gewinnt die „Northern Ireland Trophy“

Nach der Pause schaffte Ronnie O’Sullivan tatsächlich nochmal den 6:6-Ausgleich, unter anderem mit dem höchsten Turnierbreak von 140 Punkten.

Ding Junhui übernahm aber bereits im nächsten Frame die Führung und sollte diese auch nichtmehr abgeben. Am Ende gewann Ding durchaus souverän mit 9:6.

Damit hat Ding Junhui drei große Spieler in Finals geschlagen: Stephen Hendry, Steve Davis und O’Sullivan.

Es könnte wirklich das „Jahr des Drachen“ sein. Die Frage ist nur, ob Ding seine Form bis zum Ende der Saison halten kann.

Vielleicht. Ding auf die Frage, ob er diese Saison Weltmeister werden könne

O’Sullivan sagte, dass ihm das Match „Spaß gemacht“ hat. Auch er kann noch das eine oder andere Turnier gewinnen. Dies war zumindest das beste Turnier seit zwei Jahren von O’Sullivan.

Insgesamt gab es während des Finals drei Century-Breaks und neun weitere Breaks mit über 50 Punkten. Ding Junhui könnte am Ende der Saison die jüngste Nummer Eins aller Zeiten werden, wenn er so weiterspielt. Zudem ist er – nach John Higgins – der zweite Spieler, der drei Weltranglistenturniere vor seinem 20. Geburtstag gewonnen hat, und den feiert er erst im April.

Er hat eine Gabe O’Sullivan über Ding

„Ich will mich in jedem Match verbessern“, sagte das Genie aus der Provinz Jiangsu, „und ich freue mich darüber den Rekord von Higgins eingeholt zu haben.“

„Ich war ziemlich unter Druck, Ronnie ist genauso ein harter Gegner wie Stephen Hendry. Aber er hat in den letzten zwei Frames zwei Rote ausgelassen – das gab mir die Chancen, die ich brauchte.“

Ich habe mein Ziel erreicht O’Sullivan

Wie in der letzten Saison, als O’Sullivan im Grand-Prix- und im Masters-Finale stand, konnte Ronnie nicht gewinnen. „Ich habe zwei unnötige Fehler gemacht, er fast keine. Das war der Unterschied zwischen uns beiden.“

Doch die Freude am Spiel hat O’Sullivan nicht verloren: „Ich habe das Turnier genossen. Ich bin hier her gekommen um angriffslustig Snooker zu spielen und Spaß zu haben. Das war mein Ziel und ich habe es erreicht.“

Zu Ding sagte er: „Man kann ihn nicht mit den anderen aufsteigenden jungen Talenten vergleichen. Er hat eine Gabe, ist von Natur aus ein angriffslustiger Spieler und macht keine Fehler. Darum ist er ein Sieger und er hat mehr erreicht als alle anderen aufsteigenden Spieler.“

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