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Snookerblog

Grand Prix 2006 im Round-Robin-Format

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Erstmals wird in einem Weltranglistenturnier keine ausschließliche KO-Runde geben. Gesetzte und qualifizierte Spieler werden stattdessen in acht Gruppen à 6 Spieler aufgeteilt. Die Matches werden „best of five“, also bis drei Gewinnframes, gespielt und die ersten zwei jeder Gruppe qualifizieren sich dann für das Achtelfinale. Von da an wird im KO-Format gespielt.

Die Spiele der Gruppenphase werden auf sechs Tischen gleichzeitig gespielt, das neue Format soll eine attraktiveres Spektakel für die Fans bieten.

John Higgins hofft auf die Wiederholung seines Grand-Prix-Sieges

Im Oktober beginnt der Grand Prix in Aberdeen (bisher in Preston) und John Higgins kann sich an seine beste Leistung in seiner Karriere erinnern.

Vor einem Jahr hatte er im Finale gegen Ronnie O’Sullivan mit 9:2 gewonnen, lochte 494 Punkte am Stück und schrieb damit die Geschichtsbücher um.

„Das wahr das wahrscheinlich Beste Snooker, dass ich je gespielt habe, vor allem in so einem großen Match gegen einen großartigen Spieler wie Ronnie,“ sagte Higgins. „Damals habe ich gar nicht erkannt, dass ich zwei neue Rekorde aufgestellt hatte.“

„Sobald ich aber davon wusste wurde es etwas auf das ich stolz bin. Erst recht, wenn ich an all die großartigen Spieler denke, die jahrelang Snooker gespielt haben.“

Auch mit dem neuen Veranstaltungsort zeigt sich Higgins zufrieden: „Es ist brillant wieder ein großes Turnier in Schottland zu haben. Alle Spieler, nicht nur die Jungs aus Schottland, sind froh wieder dorthin zurückzukehren.“

„Die Turniere, die bisher in Aberdeen stattfanden, waren immer ein großer Erfolg – der Austragungsort ist großartig und die Zuschauer sollten gut drauf sein.“

„Zu Beginn jeder Saison willst du immer eine bessere Saison spielen als vorher. Das wird mir schwer fallen, aber es ist mein Ziel und ich will die Weltrangliste noch ein bisschen hochklettern.“

(Quelle: World Snooker)

Pro-Am Event 6: Dave Harold gewinnt, Ryan Day mit Maximum

Nachdem bisher die Amateure im Mittelpunkt standen konnten sich diesmal die Profis in Szene setzen. Von den acht Viertelfinalisten waren ganze sechs Profis. Unter ihnen auch der zweite aus Turnier Nummer 5, Dave Harold, der auch hier wieder im Finale stehen sollte. Er traf auf Ryan Day, dem nur ein Framegewinn in diesem Finale gelang.

Diesen Frame konnte er allerdings durch ein Maximum-Break für sich entscheiden und da er sich bereits als erster für das Finalwochenende Ende September qualifiziert war machte ihm die Niederlage wohl nicht so viel aus.

Viertelfinale Halbfinale Finale
Bis 7 Frames
VF1 Marc Joyce 3 HF1 Jamie O'Neill 3 F Ryan Day 147 1
Jamie O'Neill 4
VF2 Ryan Day 4 Ryan Day 4
Barry Hawkins 3
VF3 Dave Harold 4 HF2 Dave Harold 4 Dave Harold 4
Chris Norbury 1
VF4 Andrew Norman 1 Barry Pinches 2
Barry Pinches 4

Kein Glück für Ronnie und Jimmy

8-Ball in Reno: Logo

Beim Pool geht es für Ronnie O’Sullivan und Jimmy White nicht wirklich voran.

Der zweifache Snooker-Weltmeister O’Sullivan konnte erst gar nicht zum zweiten Event der IPT in Reno (Nevada, USA) antreten, da er unter einer schmerzhaften Entzündung im Ohr leidet.

Der sechsfache Snooker-WM-Zweite Jimmy White hatte noch Glück im Unglück. Er wurde dabei erwischt wie er mit einer Queuespitze spielte, die nicht aus Leder hergestellt wurde. Dies ist nach den Regeln der IPT verboten und wird mit einem Ausschluss aus dem Turnier geahndet. Für White wurde jedoch nur das Match 0:8 gewertet, da er nicht bei der Spielerbesprechung sein konnte.

Turnier-Direktor Deno Andrews: „Jimmy White wurde dabei erwischt eine Queuespitze aus Phenolharz zu benutzen, was durch die IPT nicht erlaubt ist. Gestern Abend wurden die Spieler darauf hingewiesen, dass sie vom Turnier disqualifiziert würden, wenn sie solche Spitzen benutzten. Allerdings hatte sein Flug Verspätung und er schaffte es nichtmehr bis zur Spielerbesprechung.“

White unterlag auch in den restlichen Spielen und schied als 121er aus. Er nimmt 5.000 Dollar mit nach Hause.

Mark Williams ist der Pot-Black-König

Mit seinem 119er-Break im Finale des „Pot Black Cups“ hat sich Mark Williams zum endgültigen König dieses Ein-Frame-Wettbewerbs.

John Higgins waren nur dreizehn Punkte vergönnt. „Ich kann nicht glauben, dass ich ein Century im Finale gemacht habe“,sagte Williams gegenüber der BBC, „Das erwartest du in einem Ein-Frame-Match nicht.“

Williams wäre in der ersten Runde des Cups beinahe ausgeschieden, konnte jedoch den Frame gegen Shaun Murphy noch auf die Schwarze gewinnen.

Neben dem Siegerscheck im Wert von 10.000 Pfund bekommt Williams auch 2.000 Pfund für das höchste Break.

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