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Snookerblog

Feuer in Preston

Feuer in Preston

Bei der Qualifikation zum Grand Prix ist gestern ein Feuer ausgebrochen. Um 16:20 Uhr Ortszeit wurde die Feuerwehr automatisch gerufen. Die Quelle des Feuers waren wohl die Umkleidekabinen.

Spieler, Offizielle und Besucher warteten in Autos, während es zu regnen begann.

Drei Feuerwehrleute bekämpften die Flammen drei Stunden lang bis gegen 18:30 Uhr weitergespielt werden konnte. Die Spieler mussten dann teilweise bis 23:30 Uhr spielen.

(Quelle/Bild: World Snooker)

Einsle: Ein Sieg, zwei Niederlagen

Logo des Grand Prix 2006

Patrick Einsle hat noch alle Chancen in die Gruppenphase des Hauptturniers beim Grand Prix einzuziehen. Dafür benötigt er aber mindestens noch drei Siege in seinen letzten drei Gruppenspielen in der Gruppe 1H.

Dabei begann das Turnier äußerst erfreulich mit Einsles erstem Profi-Sieg gegen Alfie Burden (3:2). Im Match Nummer 2 gewann jedoch Mark Allen mit 3:1 und auch gegen Jimmy White konnte er nur ein 2:3 erreichen.

Morgen folgen die entscheidenden Matches gegen Lee Spick und Joe Jogia und am Mittwoch wird’s gegen Tom Ford sicherlich doppelt so schwer.

Große Schritte in Richtung Gruppensieg machte Jamie Cope (Gruppe 1C), der alle fünf Spiele gewann. Auch Judd Trump und Ben Woolaston, die beide bei der Pro-Am-Serie auftrumpfen konnten, haben noch keines ihrer Spiele gewonnen.

Dominic Dale hingegen wird mit zwei Siegen bei noch zwei ausstehenden Matches kaum Chancen haben in die Hauptrunde einzuziehen.

Auch Tony Drago hat nur zwei seiner Spiele gewonnen und könnte – da er noch drei Spiele hat – doch noch die Hauptrunde erreichen.

Jimmy White kann nur noch mit zwei deutlichen Siegen in die nächste Runde einziehen.

Schwere Schlappen für Davis und White in der Premier League

Nachreichen muss ich noch die Ergebnisse vom Donnerstag: In der Premier Snooker League konnten die Altmeister Steve Davis und Jimmy White keine guten Ergebnisse erzielen.

Lediglich Jimmy White konnte gegen Ken Doherty einen Frame gewinnen, verlor jedoch insgesamt mit 5:1.

Für Steve Davis kam es noch schlimmer: Das chinesische Wunderkind Ding Junhui zeigt sich ohne Scheu vor der für ihn neuen Serie und gewann sein Match mit 6:0.

Mal schauen, ob sich Jimmy diese Woche gegen Junhui besser schlägt als Davis. Dieser tritt gegen Steven Hendry an.

Round-Robin-Format, was ist das?

Logo des Grand Prix 2006

Round-Robin ist ein Rundensystem „Jeder gegen Jeden“, ähnlich wie beispielsweise in der Fußball-Bundesliga, jedoch ohne Rückspiel.

Die typischen Round-Robin-Tabellen zur Qualifikation für den Grand Prix habe ich bereits online bereitgestellt. Da die Leseweise etwas ungewohnt ist, folgt nun ein kleines Beispiel:

Gruppe X
  123S
1Ronnie O’Sullivan ·3 1
2Stephen Hendry 1·20
3John Higgins  3·1

Hier sieht man zwei leere Felder, nämlich in der dritte Spalte bei O’Sullivan und in der ersten Spalte bei Higgins. Leere Felder bedeuten, dass das Spiel noch nicht stattgefunden hat.

Zudem kann man aus der Tabelle herauslesen, dass O’Sullivan gegen Hendry mit 3:1 gewonnen haben muss. Für O'Sullivans Framestand muss man sich einfach in seiner Zeile bis zur Zahl, die seinen Gegner repräsentiert (also hier die Zwei) bewegen. Um die gewonnenen Frames Hendrys abzulesen bewegt man sich in Hendrys Zeile bis zu Spalte mit der Eins (weil die für O'Sullivan steht) und die Zahl 1 gibt Aufschluss darüber, dass er nur einen Frame gewinnen konnte.

Die Spalte die mit S überschrieben ist steht natürlich für die Anzahl der Siege. Der Erste in der Round-Robin-Tabelle muss also nicht der erfolgreichste Spieler sein.

PIOS 1: Munraj Pal schlägt Kurt Maflin

Im ersten Event der „Pointin’s International Open Series“ (PIOS) steht der Sieger fest: Der Inder Munraj Pal besiegte den Engländer Kurt Maflin mit 6:3. Beide Spieler hatten kaum Probleme während des Turniers und gewannen ihre Matches mehr oder weniger souverän.

Kurt Maflin war es übrigens auch, der John Higgins bei den German Open aus dem Turnier warf.

Das ist das beste Match, das ich diese Woche gespielt habe. Munraj Pal

Pal ging bereits mit 4:0 in Führung und hätte sie eigentlich ausbauen müssen. Maflin kämpfte sich jedoch auf ein 4:3 heran und hätte beinahe ausgeglichen.

Im neunten und entscheidenden Frame mussten die Bälle wieder aufgesetzt werden. Mit einem 54er-Break konnte Pal sich die 300 Ranglistenpunkte sichern und bekam dazu ein ansehnliches Preisgeld von 2.245 Pfund.

„Einige meiner Gegner werden sich fragen, wie ich gewinnen konnte, nachdem ich in den ersten Runden so schlecht gespielt habe.“, sagte Pal.

„Mein Lochspiel war in Ordnung, obwohl ich eigentlich mit 5:1 in Führung hätte gehen müssen, aber ich verschoss Pink. Kurt startete dann eine Aufholjagdt, aber die hätte mich erst beunruhigt wenn er auf 4:4 ausgeglichen hätte.“

„Ich habe viel Arbeit in diese Veranstaltung gesteckt und in Derby mit David Roe trainiert. Ich habe auch ein paar Mal gegen Michael Holt gespielt, der auch meine Queuespitze vorbereitet – das ist schon praktisch.“

Der zweite PIOS-Event findet zwischen dem 12ten und 16ten Oktober im World Snooker Centre statt.

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