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Snooker-Chat über AIM

Hallo Snookerfans,

die Kollegen von Snooker-Info.de haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass es einen Snooker-Chatroom in AIM gibt. Dazu benötigt man natürlich den aktuellen AOL Instant Messanger, wenn man Windows benutzt. Snookerfreunde mit MacOS X können auf das bewährte eingebaute iChat zurückgreifen. Einfach unter „Ablage“ auf „Gehe zu Chat“ klicken und im darauf folgenden Fenster „Snooker“ (ohne Anführungszeichen) eingeben.

Alle weiteren Infos gibt es auf Snooker-Info.de.

Ich selbst werde versuchen heute Nachmittag zwischen 16 und 17 Uhr eingeloggt zu sein.

700. Century-Break für Hendry

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Jubiläumswoche in Portomaso. Im zweihundertsten Turnier der Main-Tour hat Stephen Hendry durch ein 127er-Break die Siebenhundert voll gemacht. Damit steht Hendry weiter ganz vorne in der Rangliste der meisten Century-Breaks.

In seiner Erstrundenbegegnung gegen Robert Milkins konnte er sich schnell und deutlich durchsetzen: 5:1 stand es nach knapp eineinhalb Stunden.

Neil Robertson mühevoll

Der Weg Neil Robertsons durch die erste Runde war steiniger als das Ergebnis von 5:1 es vermuten lässt. Der Linkshänder setzte sich gegen den Qualifikanten Marcus Campbell durch. Sein höchstes Break von 32 Punkten spricht Bände.

„Manchmal musst du eben gewinnen, wenn du nicht gut spielst“, kommentierte Robertson.

Marathon für Murphy

Ein wahres Marathon-Match musste Shaun Murphy überstehen um gegen Ricky Walden in die Runde der Letzten 16 einziehen zu können. Beide Spieler mussten am Abend nocheinmal ran, nachdem sie in ihrer Nachmittagssession nicht fertig wurden. Bis zu deren Ende stand es 4:3 für Walden, doch Murphy konnte die beiden Frames am Abend gewinnen und sich durchsetzen.

Persona-non-grata ausgeschieden

Nachdem John Parrot den Lokalmathador Tony Drago im Rennen um einen Erstrundenplatz schlagen konnte und dadurch zu einer unerwünschten Person auf Malta wurde hat sich Michael Holt deutlich mit 5:1 durchgesetzt. Ihn erwartet jetzt die Erstrundenbegegnung gegen Ronnie O’Sullivan.

Carter und Fu weiter

In den weiteren Erstrundenbegegnungen gewannen Ali Carter und Marco Fu. Der Hong-Kong-Chinese konnte den Vorjahresfinalisten John Higgins mit 5:3 gewinnen. Carter schlug den Qualifikanten Rod Lawler mit 5:2.

Maguires eindrucksvoller Sieg gegen Ding

Mit einer eindrucksvollen Leistung meldet sich Stephen Maguire wieder zurück nachdem „ich im Halbfinale gegen Ronnie (O’Sullivan beim Masters) auseinander gebrochen bin“, wie er später zugab.

Gegen den unterlegenen Masters-Finalisten scheint der Sieger der European Open 2004, die auch auf Malta statt fanden, aber wieder zu alter Form und Stärke zurück gefunden zu haben. Auch wenn der das überhaupt nicht so sehen will: „Ich sage nicht, dass meine Form zurück kommt, weil immer, wenn ich das sage endet es in einem Albtraum. Ich dachte es wäre schon in Wembley so weit. Ich habe nicht wirklich trainiert und bin sehr relaxed hier angekommen.

Maguire konnte sich mit einem Break von 75 Punkten eine 3:1-Führung gegen den jungen Chinesen erarbeiten. Aber Ding Junhui schlug mit einem 67er-Break zurück. Maguire konnte sich dann aber den knappen sechsten Frame holen und im anschließenden Frame den Sack mit einem Break von 61 Punkten zu machen.

„Er war der schwerste Gegner, den ich in der ersten Runde hätte bekommen können“, so der Sieger nach dem Match, „ich könnte nicht glücklicher sein. Ding hat nicht aus allen Rohren geschossen, das war sicherlich hilfreich. Ich liebe dieses Turnier. Ich liebe es nach Malta zu kommen. Ich hasse es zu verlieren, denn es bedeutet, dass ich nach hause fahren muss, deshalb bin ich froh noch ein paar Tage hier zu sein.“

Über Peter Ebdon, seinen Gegner in der nächsten Runde, sagte Maguire: „Das wird ein hartes Match, er muss sich gut fühlen, nachdem er den 1:4-Rückstand noch gedreht hat. Ich habe zwei Mal gegen ihn gespielt und es steht unentschieden. Ich habe aber schon einige Ranglistenpunkte eingesackt, der Druck ist nicht mehr so groß.“

Der Lokalheld muss die Segel streichen

Tony Drago konnte sich in den nachgeholten Qualifikationsspielen für die Malta Open nicht qualifizieren. In Malta verlor er gegen Altmeister John Parrot mit 4:5.

Parrot gewann den ersten Frame, konnte sich jedoch nicht wirklich absetzen, so dass es bis zum Mid-Session-Interval 2:2 stand. Nach der Pause hatte Parrot den besseren Start, konnte zwei Frames wegziehen. Aber Drago schlug zurück und glich auf 4:4 aus. Den entscheidenden Frame konnte sich Parrot sichern.

Im letzten Qualifying-Match gegen Michael Holt geht es nun für Parrot um den Einzug in die erste Runde gegen Ronnie O’Sullivan, den Masters-Champion.

In der ersten Runde gewann am Abend Stephen Maguire eindrucksvoll gegen Ding Junhui, der seinen Niederlage im Mastersfinale nicht überwunden zu haben scheint. Letztlich konnte der junge Chinese nur zwei Frames gewinnen und verlor 5:2.

In Runde zwei trifft Maguire auf Peter Ebdon.

Mark Williams verlor sein Erstrundenmatch gegen den Qualifikanten Fergal O’Brien. In einem knappen Match gewann der Sieger der British Open 1999 mit 5:4.

Higginsons Sensation

Sein größter Sieg.

Nach vier Matches in der Qualifikation (gegen Jamie Jones, Shokat Ali, Jimmy White und David Gray) und dem Wildcard-Match gegen Simon Zammit hat Andrew Higginson beim Malta Cup seinen größten Sieg errungen: Gegen den 6-maligen Weltmeister Steve Davis konnte er sich mit einem knappen 5:4 durchsetzen.

Higginson selbst ist in dieser Saison erst wieder auf der Tour, sein bestes Ergebnis war die Runde der Letzten 48 bei den British Open im Jahr 2000. Nun steht er unter den Besten 16.

Sein Gegner wird der Titelverteidiger, Ken Doherty, sein. Der Ire gewann gegen Nigel Bond mit 5:3 und er kann sich berechtigte Hoffungen machen seinen Titel zu verteidigen.

Ebenfalls unter die Letzten 16 hat es Peter Ebdon geschafft. Dabei sah es gegen den Qualifikanten David Roe erst gar nicht nach einem Sieg aus. Doch nach einem 1:4-Rückstand konnte er das Match drehen und mit 5:4 gewinnen.

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