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Snookerblog

Walden strebt nach höherem

Nach seinem fantastischen Sieg gegen Ken Doherty am vergangenen Sonntag bei den Swiss Open fühlt sich Ricky Walden nun auch bei der UK Championship zu höherem berufen.

Wie er dem Onlinedienst icCheshireOnline mitteilte sei er „sehr erfreut“, wie man sich vorstellen könne.

„Ich spielte während des Turniers ziemlich stabil aber es war auch garnicht genug Zeit um über das, was ich machte, nachzudenken.“

„Ich musste vier Qualifikanten besiegen um ins Hauptturnier zu kommen und ich fand heraus, dass ich drei Spiele pro Tag hatte – aber ich kam damit zurecht.“

„Dieser Sieg gibt mir viel Selbstvertrauen für York“, sagte der Weltranglisten-34. Sein Gegner wird Michael Holt sein. Und bereits in der Runde der letzten 32 könnte er auf Steven Hendry treffen.

O’Sullivan serviert seinen Eintopf

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Ronnie O’Sullivans Rezept für den Erfolg ist einfach: Karotten hinzufügen.

Dies sagte Ronnie der Zeitung Wales on Sunday. Dort besteht er auch darauf, dass es nie seine Absicht war Snooker den Rücken zuzukehren.

„The Rocket“ wird im 8-Ball-Pool-Zirkus in den Staaten auftreten. Seine Philosophie: „Machchmal, wenn du nur Kartoffeln isst, wird dir davon übel. Du kannst sie kochen, Pommes daraus machen oder Pellkartoffeln – aber nach einer Weile willst du was anderes.“

Snooker ist also meine Kartoffel, Pool ist meine Karotte. Ronnie O’Sullivan

„Vielleicht willst du ein paar Karotten in den Topf werfen, etwas Sellerie oder eine Kohlrübe und ein wenig Salz und Pfeffer und es wird ein schöner Eintopf. Und ich mag Eintopf.“

„Es ist wie alles: Es ist schön einige Dinge im Topf zu kochen, das gibt dem ganzen ein wenig mehr Geschmack, Würze und Vielseitigkeit.“

„Pool ist neu für mich und ich probiere das mal für einige Zeit aus, ohne es allzu ernst zu nehmen. Trotzdem will ich im Wettbewerb spielen um mehr über meine Gegner herauszufinden und wie sehr ich mich verbessern muss. Die Mischung muss stimmen.

„Viele denken der Umstieg von Snooker zum Pool wäre einfach, weil die Taschen größer sind, aber das ist Unsinn.“

„Es ist schwerer als es aussieht und wenn du irgendwelche Ansprüche hast es gut zu machen musst du Hingabe, Bemühung und Zeit investieren. Das Spiel verdient das.“

Auch seinen Kritikern erteilt Ronnie eine Absage, niemand müsse Angst haben, dass der Snookersport eine seiner schillersten Figuren verliert.

„Vom Sport angepisst zu sein ist ein wesentlicher Bestandteil des Sports. Es geht nur darum mitzuschwimmen und geduldig zu sein.“

„Im Mannschaftssport ist es einfacher, wenn du unglücklich bist, weil du es verstecken kannst. Als Einzelspieler ist die Verwundbarkeit sichtbar. Und ich bin ein Mensch, der nicht immer so cool und relaxed ist wie die anderen denken.“

„Manchmal legen dich die die Menschen auf Dinge fest, die du in der Hitze des Gefechts gesagt hast. Aber jeder vergisst die fünfzig positiven Dinge, die du über das Spiel gesagt hast.“

Seinen Anspruch macht er auch deutlich: „Ich will noch viel mehr Titel gewinnen und Weltranglistenerster für lange Zeit sein – Sind das Wünsche von jemandem, der die Nase vom Spiel voll hat?“

„Das Maß für einen großartigen Spieler ist wieviele Titel er gewonnen hat. Stephen Hendry hat sieben Weltmeisterschaften gewonnen, 36 Titel und war für ungefähr fünfzehn Jahre auf einem der ersten zwei Plätze der Weltrangliste. Das ist eine unglaubliche Leistung.

„Ich wäre schon zufrieden, wenn ich die Hälfte von Hendrys Erfolgen hätte und ich in den nächsten zehn Jahren in den Top-Acht bleiben könnte.“

„Wenn ich irgendwann zurücktrete will ich alls einer der größten Snookerspieler aller Zeiten eingeordnet werden. Aber das zu bewerten liegt in den Händen anderer Personen, wenn am Ende meiner Karriere alte Profis darüber debattieren und mich dabei unter den ersten vier oder fünf hätten wäre ich glücklich.“

Manchmal ist es schwierig erfolgreich und unterhaltend zu sein. Ich bin von Natur aus ein Angriffsspieler, deshalb mögen mich die Leute wegen meinem Unterhaltungswert. Ronnie O’Sullivan

„Ich werde meinen Stil nicht ändern, weil ich bisher nicht schlecht war, aber was mich nun antreibt ist Hendrys Rekorde zu brechen – dann ist mein Allstar-Status keine Frage mehr.

Mit achzehn Weltranglistentiteln ist Ronnie O’Sullivan nach Hendry und Steve Davis der drittbeste Spieler.

„Solange ich gewinnen kann werde ich weiterspielen“, sagte der Waliser. „Viele Spieler sind über ihren Karrierehöhepunkt hinweg, fühlen aber, dass sie noch Titel gewinnen können. Steve Davis gehört dazu. Er weiß, dass er Titel gewinnen kann, wenn er in Topform ist – aber es ist eine Frage der Beständigkeit.“

Alter ist nur eine Nummer. Ich kenne Sechzigjährige, die sich wie Teenager verhalten. Und Teenager, die sich wie Sechzigjährige verhalten. Ronnie O’Sullivan

„Ich habe eine junge Seele und will noch ein bisschen Spaß haben. Und Ray Reardon ist 73 und geht noch als 23 durch. Ray ist nicht nur ein Weltklassespieler sondern hat auch eine Menge Lebenserfahrung.“

„Vergesst Sport-Psychologen, verbringt lieber ein wenig Zeit mit Ray.“

Paul Hunter: Krebs-Rückfall?

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Wie der englische Mirror berichtet wurde bei Paul Hunter ein Anstieg des Krebs-Levels festgestellt.

“Wir wollen keine Details kommentieren bis Paul die Ergebnisse der neuesten Tests bekommt.” Paul Hunters Manager Brandon Parker

Es schien zwar, dass siebzehn Wochen Chemotherapie die Krankheit eingedämmt hätten. Neue Tests lassen jedoch den Verdacht zu, dass der seltene Neuroendokrin-Krebs wieder an Stärke zugenommen hat.

Weitere Tests müssen nun klären, ob sich der Krebs verbessert, verschlechtert oder stabilisiert hat.

Ich hoffe das Beste für Paul und wünsche ihm weiterhin gute Besserung.

Davis über die Buhrufe gegen O’Sullivan

Der früher Weltmeister Steve Davis zeigte sich geschockt über die Buhrufe, die Ronnie O’Sullivan in seinem Finalmatch in Preston galten.

Zu Beginn der Abendsession wurde der Weltranglistenerste ausgebuht.

Steve Davis: „Es war ein Schock, aber es war keine enorme Anzahl der Leute. Das ist mir auch schon passiert, als ich auf dem Höhepunkt meiner Karriere war. Aber ich denke, dass die meisten einfach nur genug von meinen Siegen hatten.“

Die Buhrufe waren sowohl in der Halle als auch im Fernsehen klar zu hören. Davis schließt nicht aus, dass O’Sullivan selbst Auslöser für diese Reaktion gewesen sein könnte.

„Die Leute, die Geld bezahlen um das Spiel live zu sehen sind Enthusiasten und wenn ein gewisser Prozentsatz von denen buht liegt das nicht an Ronnies Spiel.“

Er fügte hinzu: „Es muss wohl an seinen Kommentaren liegen und an dem Fakt, dass die Fans sich nicht respektiert fühlen und dass das Snooker darunter leidet.“

„Ronnie muss nun entscheiden, ob er irgendetwas dagegen tun will.“

„Es ist in Ordnung sich über den Weg, den das Spiel geht, zu beschweren. Vielleicht ist es aber nicht in deinem Interesse, wenn du sagst, dass du genug von dem Spiel hast und lieber Rosen pflanzen würdest.“

(BBC)

Auch Stephen Hendry zum Pool?

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Die Nummer zwei der Welt grübelt momentan darüber Ronnie O’Sullivan zu folgen.

Hendry gegenüber der BBC: „Ich habe das Poolspielen noch nicht abgehakt. Wenn zum [Snooker-]Kalender keine weiteren Termine hinzukommen, weshalb nicht? Niemand möchte zuhause sitzen und Däumchen drehen.“

Allerdings fügte er auch hinzu: „Das Preisgeld müsste schon sehr gut sein, wenn ich dort hin gehen und meine Reputation aufs Spiel setzen soll.“

Quinten Hann lässt den „Grand Prix“ aus!

Als Grund nannte er medizinische Probleme. Gegen den Australier läuft momentan ein Sportgerichtsverfahren wegen Absprachen bei Matches. Dieses Verfahren wurde im Mai eingeleitet.

Für Hanns Erstrundengegner Ricky Walden bedeutet es ein Freilos in die zweite Runde.

O’Sullivan bleibt dem Snooker erhalten

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In der Pressekonferenz sagte O’Sullivan, dass er „Grand Prix“, „UK Championship“, Weltmeisterschaft, „Masters“ und die „Premier League“ spielen wird.

Bezüglich der „China Open“ und „Welsh Open“ sei er noch unentschlossen.

Ich habe viele Optionen und Alternativen, die ich in dieser Saison und darüber hinaus erforschen möchte Ronnie O’Sullivan

Ich war – nach Hendry – immer zweiter in der Hackordnung. Ich respektiere [110sport] nicht. Es ist nur eine geschlossene Gruppe. Aufgrund der Atmosphäre in [Ian Doyles] Stall wird keiner jemals gut sein. Das ist der Grund, weshalb ich so gut bin seit ich ihn verlassen habe. Vielleicht würde es anderen auch gut tun, aber ich denke sie haben den Mut dazu nicht. Ronnie O’Sullivan (2002)

Zuletzt wollte O’Sullivan seine Teilnahmen weiter verringern, er war aber verpflichtet in den von der BBC ausgestrahlten Turnieren zu spielen.

Ronnie O’Sullivan hat außerdem wieder zu seinem ehemaligen Management zurückgefunden. Bei 110sport sind neben Stephen Maguire und Ken Doherty auch Stephen Hendry verpflichtet.

In der Zeit in der Ronnie keinen Snooker spielt, wird er – wie schon angekündigt – Pool spielen.

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