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Snookerblog

Dott wollte bereits mit dem Snooker aufhören

Der Scotsman berichtet, dass der Snookerweltmeister Graeme Dott 2004 nach einer Niederlagenserie mit dem Snooker aufhören wollte.

Ich habe das Spiel gehasst. Graeme Dott

Diese Niederlagenserie führte auch dazu, dass er sein Queue nach den 2004er Welsh Open an einer Autobahn-Raststätte zerbrach. Hätte das Ersatzqueue im anschließenden Spiel gegen John Higgins nicht zu einer äußerst knappen 6:5-Niederlage beim Masters geführt, hätte er wahrscheinlich seine Karriere beendet.

Dies bedeutete jedoch den Wendepunkt für den damals 28ig-jährigen Schotten: Dieses Jahr hat er sein erstes Main-Tour-Event gewonnen und dafür den größten Siegercheck seiner Karriere einsteken können: 200.000 Pfund.

Dott: “Als ich mein Queue zerbrach war das das definitive Ende für mich. Ich weiß, dass einige Leute sagen, dass sie aufhören wollen aber ich meinte das zu der Zeit auch so. Ich hatte entscheiden, dass ich definitiv aufhöre, wenn es nach dem Queuewechsel keine drastischen Verbesserungen geben sollte, weil ich das Spiel hasste.”

“Ich habe so schlecht gespielt und gegen Spieler verloren, gegen die ich nicht hätte verlieren sollen. Ich kam bei Turnieren an und wurde geschlagen, davon hatte ich die Nase voll und war deprimiert. Ich ging gereizt nach Hause, wartete auf das nächste Turnier und das selbe begann von vorn. Ich hatte ein Allzeit-Tief.”

“Ich wollte das Turnier eigentlich schon beim vorherigen Turnier zwerbrechen, aber mein Vater hielt mich davon ab. Aber nach dem darauffolgenden Turnier habe ich es gemacht. Ich sprach mit meinem Manager, der nur ‘zerbrich es’ sagte, also hielt ich an der Tankstelle an und machte genau das.”

“Es waren nur acht Tage bis zum Masters und ich spielte gegen John Higgins. Ich verlor 6:5 aber spielte gut mit dem neuen Queue. Das war der Wendepunkt und ich begann fand wieder Spaß am Spiel.”

Der stille Protest der Snooker-Stars

Kurz vor der Weltmeisterschaft revoltieren einige der führenden Snooker-Spieler gegen ihre eigene Verwaltung, die WSA.

Der Einstieg von “888.com” hat einigen Snookerspielern ihre persönliche Werbeverträge gekostet. Die Spieler waren durch gesengte Preisgelder bereits verärgert.

“Es wird einen Spieleraufstand geben”, ist sich Ian Doyle sicher. Er ist der Vorsitzende der Management-Agentur “110sport”. “Sie ärgern sich fast zu tode.”

Jeder Sport braucht seine Stars, aber sie werden gnadenlos bestraft. Ian Doyle

Doyles Agentur managed unter anderem die Nr. 1 der Welt, Ronnie O’Sullivan, aber auch andere illustre Namen wie den siebenmaligen Champion Stephen Hendry, Mark Williams und Ken Doherty.

Hendry und Williams verlieren beide Werbeverträge mit “Betfred” die mehr als 50.000 Pfund wert sind, Doherty verliert den mit “Paddy Power”.

Die Regeln der WSA verhindern, dass Spieler für Mitbewerber werben. Und “888.com” hat sich als Sponsor für das Master, den Grand Prix, die UK Championship und die Weltmeisterschaft eingekauft.

“110sport” bereitet eine Klage unter europäischer Gestzgebung vor.

“Das ist ihr gutes Recht”, betont Rodney Walker, der Vorsitzende der WSA. “Die Regeln im Snooker sind Kristallklar. Es gibt keine keinen Unterschied zum bisherigen Vorgehen bei Sponsoren aus dem Tabak- oder Bierbereich.”

Walker übernahm 2003 ein “virtuell bankrottes” Unternehmen, das 3 Mio. Pfund verlust pro Jahr verursachte. Im ersten Jahr nach seiner Übernahme fuhr er 1,2 Mio. Pfund Gewinn ein.

Sir Rodney war eine große Enttäuschung, er hat gar nichts geändert. Ian Doyle

Walker: “Es ist hauptsächlich eine Gruppe von Profis, die sich nicht an der Promotion von Events beteiligen. Glücklicherweise gibt es viel mehr Spieler, denen das Spaß macht.”

“Manchmal stehe ich kurz davor nicht zu verstehen was die Spieler wirklich wollen.” Zugleich gab er zu: “Ja, die Preisgelder wurden reduziert und das Einkommen ist – aufgrund des Wegfalls der Tabaksponsoren – drastisch gefallen. Aber wir werden das ersetzen.”

Der Saisonplan für 2006/2007 wird im Juni vorgestellt. Walker erwartet “mehr Turniere und mehr Preisgeld”.

Doyle bleibt aber trotz der Ankündigungen skeptisch: “Als er den Job übernahm versprach er einen radikalen Kurswechsel. Er hat aber gar nichts geändert.”

(Quelle: BBC)

„Das ist kein Sport von dem man zurücktritt“

Altmeister Steve Davis hat allen Rücktrittsgerüchten eine Absage erteilt. Der sechsfache Weltmeister, der dieses Jahr in der ersten Runde auf Andy Hicks trifft, sagte: “Das ist kein Sport von dem man zurücktritt. Und weshalb sollte man zurücktreten, wenn man selbst noch Spaß hat.”

Die jüngeren Spieler müssen eben noch ein wenig warten, bis sie zu den Top-16 gehören Steve Davis

“Nur weil manche Spieler auf der Tour älter sind, bedeutet das nicht, dass ihnen kein Kunststück mehr gelingen kann.”

Steve Davis und John Parrott arbeiten wieder gemeinsam für die BBC. Beide Spieler betonten, dass die Fernseharbeit eine willkommene Abwechslung von der Spannung während des Spiels ist.

“Wenn du dein erstes Match gewinnst und dann vier Tage frei hast, bist du froh, wenn die TV-Arbeit dich ablenkt”, sagte Davis und Parrot fügte hinzu: “Wenn du ein Match gewonnen hast ist es wirklich schön sich ein wenig am Turnierort zu entspannen und die TV-Arbeit zu machen. Du weißt dann, dass du immernoch im Turnier bist, aber es ist schön in der selben Umgebung zu sein, jedoch ohne den Druck.”

Die beiden kennen sich schon seit über 20 Jahren, aber ihre Beziehung wurde erst durch die BBC-Arbeit enger. Parrott: “Wenn du versuchst Turniere und Preisgelder zu gewinnen ist eine Freundschaft mit deinem Gegner eine schlechte Idee.”

(Quelle/Bild: BBC)

O’Sullivan: „Ich werde niemals mit Snooker aufhören“

Ronnie O'Sullivan mit T-Schirt 'I love Snooker'

Ronnie O’Sullivan hat sich wieder einmal zu Wort gemeldet. Dabei sprach der Weltranglistenzweite über sein Ziel eine Snooker-Akademie in Großbritannien zu etablieren.

Dabei ist es sein Ziel einen zukünftigen Champion zu entdecken:

„Ich habe einige Snooker-Clubs in Liverpool und Blackburn, und ich plane eine Akademie zu eröffnen um das nächste Genie zu finden.“

O’Sullivan fügte hinzu: „Es wär schön, wenn man den Kids etwas geben könnte wo sie hingehen können. Und vielleicht können wir den nächsten Weltmeister finden. Wir wollen noch ein paar mehr Einrichtungen dieser Art schaffen und daran arbeiten wir. In der Zwischenzeit: Wenn jemand meine Dienste braucht, gut, ich bin nur einen Anruf entfernt.“

Nebenbei hat der 30-jährige sein Bekenntnis zum Snooker erneut bekräftigt: „Man sollte meine Liebe für das Spiel nicht in Frage stellen. Wenn du etwas so gut machst, muss es dir einfach Spaß machen. Als ich ein paar Schowmatches in Irland gegen Jimmy White spielte gingen wir beide mit dem Gefühl ‘das war großartig’ nach Hause.“

„Ich werde niemals mit Snooker aufhören. Mein Herz hängt immer noch am Spiel und ich will immer noch mein Bestes geben. Ich sehe, dass ich im Moment auf der Stelle trete.“

„Mein Ziel sind 50 Titel – damit die Leute mich im selben Atemzug mit den anderen Großen des Snooker nennen.“

Na, das sieht doch mal wieder positiv aus, mit dieser Einstellung könnte O’Sullivan erfolgreich am Montag ins Masters starten.

(Quelle: BBC, Bild: World Snooker)

Nachwuchs bei Hunters

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Mein neues Baby wird mich inspirieren. Paul Hunter

Pünktlich zum Weihnachtsfest haben Paul Hunter und seine Frau Lindsay ihr erstes Kind bekommen. Evie Rose wurde am 26.12.2005 um fünf Uhr Ortszeit geboren und wog ca. 3,7kg.

Die junge Familie ist mittags bereits wieder in ihr Heim in der nähe von Leeds gereist.

Herzlichen Glückwunsch.

Robertsons Ziel: Mindestens die dritte Runde erreichen

Nach Ricky Walden hat nun auch Neil Robertson seine Ansprüche klar gestellt: Zumindest in die dritte Runde möchte er vordringen und dort gegen Shaun Murphy antreten.

Der 23jährige sagte gegenüber den Canmbridge Evening News Online „Im Training spiele ich ziemlich gut gegen einige gute Spieler und es gibt nichts besseres, das ich tun kann um mich auf Montag vorzubereiten.“

Sein Erstrundengegner wird Rory McLeod sein. „Ich kenne Rory ganz gut, aber wir haben noch nie gegeneinander gespielt. Aber wenn ich weiterhin so gut spiele rechne ich damit bis in die dritte Runde zu kommen, wo es großartig wäre gegen den amtierenden Weltmeister zu spielen.“

Dazu müsste er allerdings zuerst den gesetzten Stephen Lee in Runde zwei schlagen.

„Ich habe immer die großen Namen bevorzugt und mich in den letzten zwei Spielzeiten ganz gut geschlagen. Ich werde schauen, dass ich mich beim zweitwichtigsten Event der Saison auch gut schlage.“

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