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Snookerblog

Top 32-Platz: Eher ein Nachteil?

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Derzeit steht Anthony Hamilton zwar im tagesaktuellen Very Provisional Ranking noch auf Platz 32 und müsste, wenn es dabei bliebe, auch in der kommenden Saison nur ein Qualifikationsmatch bestreiten, doch der „Sheriff of Pottingham“ hat keine Angst, aus den Top 32 zu fallen:

„Ich habe mit Michael Holt, der im letzten Jahr aus den Top 32 fiel, gesprochen, und ihm hat es geholfen. Es ist nur ein Match mehr bei jedem Turnier, und ohne jetzt abfällig über die Spieler sprechen zu wollen, auf die man da trifft: Man sollte eher ein leichteres Los für sein erstes Match bekommen.“ Anthony Hamilton über den Top 32-Status

Top 48 als Chance? Natürlich hat Hamilton bei aller Diplomatie Recht: Zumindest auf dem Papier sollte man in früheren Runden auch auf leichtere Gegner treffen. Zwei wesentliche Nachteile der „gesetzten“ Spieler in der Qualifikation bleiben jedoch bestehen: Die Gegner sind bereits „im Turnier“ und heiß darauf, dem „Großen“ ein Bein zu stellen.

Retten, was zu retten ist

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Während einige Spieler noch bei den China Open und der Weltmeisterschaft um Ranglistenpunkte ringen dürfen, ist für etwa ein Drittel der Main Tour-Profis die Saison 2008/2009 bereits jetzt beendet.

Nach einem tagesaktuellen Very Provisional Ranking, in welchem bereits die Ergebnisse der Qualifikationen zu den letzten beiden Turnieren bedacht werden, sind um die rettenden 64 Plätze der Rangliste, welche eine Teilnahme an der Main Tour 2009/10 garantieren, noch 65 Spieler „im Spiel“. Da der aktuell auf Platz 65 stehende David Gray theoretisch in China noch punkten kann, entscheidet sich die Vergabe von Platz 64 zwischen ihm und Peter Lines. Für Gray steht also in China der Verbleib auf der Tour auf dem Spiel — er müsste sich zunächst in der Wildcardrunde gegen den chinesischen Amateur Tian Pengfei durchsetzen und dann Marco Fu schlagen.

Mit einem starken Finish eine lange Durststecke retten könnte Graeme Dott. Mit weiteren Punkten aus beiden Turnieren hätte der zwischenzeitlich ins Bodenlose abgestürzte Schotte sogar noch Chancen auf einen Platz in den Top 32. Zumindest die 4 Spieler vor dem derzeit auf Rang 37 stehenden Weltmeister von 2006 können in der laufenden Saison nicht mehr punkten, der derzeit auf Platz 32 geführte Anthony Hamilton nur noch in Beijing.

Die letzten Turniere nur aufmerksam beobachten wird Ken Doherty. Zum Zuschauen verdammt kann der Ex-Weltmeister, der derzeit provisional auf Rang 43 liegt, theoretisch(!) noch von 6 Spielern überholt werden. So oder so aber wird Doherty kommende Saison mindestens 2 Matches in den Qualifiers austragen müssen — eine bittere Pille für den offiziell immer noch als Nr. 18 der Welt geführten Iren, der vor 2 Jahren gar noch die Nr. 2 der offiziellen Rangliste war.

Wachablösung in der Weltspitze?

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Die Geier kreisen. Sinkende Zuschauerzahlen hin, fehlende Sponsoren her — die Leistungsdichte im Snooker steigt unaufhaltsam. Junge, hungrige Spieler drängen mit aller Macht nach; Spieler, die man längst auf dem absteigenden Ast wähnte, rappeln sich noch einmal auf. Wohl nie zuvor war der Kreis der Anwärter auf einen der begehrten Plätze in den Top 16 so groß, was für viele der arrivierten Stars bedeutet, dass ihr lange sicher geglaubter Platz in der Elite des Snooker wackelt.

Jimmy White hat diesen tiefen Sturz bereits hinter sich. Lediglich über die Einjahreswertung konnte der „Whirlwind“ sich im letzten Jahr auf der Tour halten, mittlerweile arbeitet er sich langsam zurück — derzeit steht White im „Very Provisional Ranking“ recht sicher in den mittleren Fünfzigern. Die Chance stehen also gut, dass Jimmy in der kommenden Saison zumindest nicht alle Qualifikationsrunden wird überstehen müssen.

Ken Doherty, immerhin Weltmeister 1997, ist nach einem Seuchenjahr par excellence dort mittlerweile aus den Top 32 gerutscht, ebenso Ex-Weltmeister Graeme Dott, den zwei schlechte Spielzeiten mit persönlichem und Verletzungspech zwischenzeitlich sogar aus den Top 48 katapultiert hatten, obgleich er im offiziellen Ranking noch auf Platz 13 geführt wird. Während Dott sich mit einem starken Finish mittlerweile immerhin wieder Hoffnungen auf einen Platz in den Top 32 machen dürfte, wird das für Doherty, der nur noch bei der WM punkten könnte, ganz schwer.

Von den derzeit offiziellen Top 16-Spielern können neben Dott weitere sechs Spieler noch nicht wirklich „durchatmen“. Peter Ebdon (offiziell Nr. 9) und Mark King (15) sind im „Very Provisional“ bereits auf Platz 17 und 18 abgerutscht. Aber auch Ding Junhui (11), Neil Robertson (10), Stephen Hendry (6) und selbst Mark Allen (16) können sich noch nicht in Sicherheit wiegen, obschon alle vier derzeit in den „Very Provisional“ Top 16 stehen. Angesichts der nachdrängenden Spieler aber werden wahrscheinlich keinem von ihnen die garantierten Punkte für einen Verbleib auf den „gesetzten Plätzen“ ausreichen — zu eng beeinander ist das Feld derzeit zwischen Platz 10 und 20.

Besonders pikant ist der „Fall Stephen Hendry“ — was würde der Rekordweltmeister, der seit Monaten mit seinem Spiel hadert, aber scheinbar immer noch Vertrauen in sein Können hat, tun, sollte er aus den Top 16 rutschen? Das Queue an den Nagel hängen oder brav zu den Qualifikationsmatches nach Prestatyn reisen, auf die Gefahr hin, sich dort zu blamieren wie so mancher vor ihm? Eine Frage, die sich rein altersbedingt bei Ebdon ebenfalls stellt.

O’Sullivan ist nur die Spitze des Eisbergs

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Auf Ronnie O’Sullivan werden Hoffnung und Niedergang des Snookers projiziert, er selbst beschreibt Snooker als „sterbenden Sport“. Die Wahrheit ist eine andere.

Snooker lebt. Vielleicht nicht finanziell oder im Zuschauerzuspruch (auch in Wales gab es einige leere Sitzplätze), aber der Sport selbst ist noch längst nicht am Ende. Das haben gerade die letzten 3 Turniere gezeigt: Bereits bei der UK Championship im Dezember waren die Matches an Spannung und Klasse kaum zu überbieten, das Masters und die Welsh Open zeigten, dass auch im neuen Jahr mit Spitzenleistungen zu rechnen ist.

Die Gründe für die Leistungssteigerung liegen auf der Hand: Die Spieler haben sich Match-Praxis und -Härte angesammelt und zeigen durchweg gute Leistungen. Das Marathon-Match zwischen Selby und Hamilton diese Woche untermauerte, wie spannend ein Match auch ohne Breaks sein kann. Ali Carter zeigte dann im Finale die andere Seite des Snookersports und zeigte eine Serie von 7 Frames in Folge in denen er dominierte, 2 Centuries spielte und 4 weitere Frames mit Breaks von über 50 Punkten spielte.

Das hohe Niveau auf dem im gesamten Feld, bis weit in die Weltrangliste hinein gespielt wird ist unglaublich. O’Sullivan verlor nicht gegen Fu, weil er schlecht spielte, sondern weil der Hongkong-Chinese besser war. Das gilt auch für die aus den Untiefen der Weltrangliste in die Hauptrunde vorgestoßenen David Gilbert und Martin Gould. Beide haben aufgrund ihrer eigenen Stärke gegen ihre Gegner, Joe Perry bzw. Stephen Hendry gewonnen.

Heute kann jeder gegen jeden gewinnen, O’Sullivan mag ein Ausnahmetalent sein, so dominierend wie Davis oder Hendry zu ihrer Hochzeit wird er aber nie sein. Das liegt auch an der fehlenden Motivation, aber auch an der Dichte des Feldes.

Ein weiterer Anteil zur breiten Verbesserung der Spieler hat sicher die Championship League. Die Spieler haben viele Spiele gegen ähnlich gute Profis, Ali Carter hat sich dort im letzten Jahr seine WM-Form erspielt und hat jetzt die wohl beste Saison seiner bisherigen Profikarriere. Wir können uns nur wünschen, dass diese Veranstaltungen ausgebaut werden, auch im Sommer, wo eine relativ lange Sommerpause traditionell den Spielrhythmus unterbricht. Pro-Am-Turniere können das nur bedingt ausgleichen, geht es doch nur um Ruhm und Ehre und ein wenig Preisgeld, nicht aber um Weltranglistenpunkte.

Diesen kleinen Turnieren auch ein Budget von Weltranglistenpunkte zu geben (etwa 1000 für den Sieger) könnte ein Ansporn sein, gerade für die, die weiter hinten in der Rangliste platziert sind sich auch bei den Paul Hunter Classics Matchform zu holen. Es ist wichtig für das Snooker auch zu den Menschen zu kommen, es kann sich nicht nur alles auf der Insel und in China abspielen.

Was sich allerdings auf der Insel und in China abspielt ist wirklich gutes Snooker auf einem breiten, hohen Niveau. Die Aufgabe der WSA muss es jetzt sein mehr neue Zuschauer anzulocken.

Einjahreswertung: Carters Jahr?

Mit seinem beeindruckenden Comeback von 3-5 auf 9-5 über Joe Swail im Finale der Welsh Open 2009 hat Ali Carter nicht nur das erste Ranglistenturnier seiner Karriere gewonnen — der „Captain“ übernahm damit auch die Führung in der Einjahreswertung, also quasi dem Provisional Ranking (nur) der laufenden Saison.

Fünf der sechs Turniersieger der laufenden Saison tummeln sich in dieser höchst inoffiziellen, aber dennoch nicht unwichtigen Wertung in den ersten Acht. Lediglich der Sieger des Shanghai Masters, Ricky Walden, gehört nicht zu den acht fleißigsten Punktesammlern der Saison.

Damit haben drei Spieler aus den Top 8 der Einjahreswertung in dieser Saison noch kein Ranglistenturnier gewinnen können — Stephen Maguire, Marco Fu und Ryan Day, wobei Fu und Day immerhin bei UK Championship beziehungsweise Grand Prix im Finale standen. Wir werden sehen, ob einer von ihnen seine Chance bei den verbleibenden zwei Turnieren noch nutzen kann.

Carter, John Higgins und Neil Robertson sind unter den acht Besten des Jahres die einzigen Spieler, die bereits in 6 von 8 Ranglistenevents mehr Ranglistenpunkte als in der gesamten Vorsaison sammeln konnten — besonders beeindruckend dabei Higgins’ Leistung, da er die Bahrain Championship auslassen musste und dafür 0 Punkte kassierte. Bemerkenswert aber auch, dass Carter stets entweder „seeded loser points“ für eine Erstrundeniederlage verbuchte oder mindestens ins Halbfinale vordringen konnte.

10 Snooker-Augenblicke 2008

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Zum Jahresabschluss folgen 10 Augenblicke des Jahres, die wir nicht so schnell vergessen werden. Das Snookerblog, Matthias Mees und Eric Eggert, wünscht seinen Lesern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2009, das gilt natürlich auch für alle Athleten, die uns auch im nächsten Jahr wieder begeistern werden.

1. Turnierserie des Jahres: Die Championship League

Im Februar startete die Championship League. Neu daran: Ein spannender Gruppen-Modus bei dem jedes Match zählte und ein spannender Wettkampf. Während 2008 noch nicht die absolute Weltspitze vertreten war tritt 2009 auch Stephen Hendry in diesem Kampf um einen Premier-League-Platz an. Übertragen werden die Gruppen über das Internet – auch eine sehenswerte Neuerung.

2. Publikum des Jahres: Die World Series of Snooker in Berlin

Lokale Talente fördern und Snooker auf höchstem Niveau zeigen, das war das Motto unter dem John Higgins seine World Series startete. Die neue Serie machte zuerst einen eher schlecht organisierten Eindruck, mauserte sich aber dann doch zu einem Erfolg an dem die deutschen Zuschauer keinen geringen Anteil haben: Der Zuspruch im Berliner Tempodrom zeigte wie verrückt Kontinental-Europa nach Snooker ist. Für die WSA sollte das ein Wink mit dem Zaunpfahl sein!

3. Flop des Jahres: Die Bahrain Championship

Neue Turniere sind ja schön und gut, doch mit dem prestigeträchtigen aber teuren Auftritt in Bahrain hatte sich die WSA keinen gefallen getan: Das Turnier ohne Stimmung und ohne die Premier-League-Spieler gewann schließlich Neil Robertson, der aber auch der einzige sein dürfte, der dem Turnier etwas positives abgewinnen konnte.

4. Ausrutscher des Jahres: Ronnie O’Sullivan

Zum Jahresende dürfen wir noch einmal den Finger in die Wunde legen: O’Sullivans Ausfälligkeiten nach seinem Ausscheiden aus den China Open kosteten ihn 700 Weltranglistenpunkte und 3750 Pfund. Ein streitbarer Charakter zwar, aber immerhin einer mit dem man sich reiben kann – wie langweilig wäre Snooker ohne ihn?

5. Beste WSA-Entscheidung des Jahres: Grand Prix Open Draw

Die WSA überraschte alle Experten, als sie das Ende des Gruppenmodus im Grand Prix ankündigte. Die Ziehung der Gegner ab der zweiten Hauptrunde verlieh dem Turnier viel Würze ohne es unfair zu machen.

6. Pechvogel des Jahres: Graeme Dott

Wenn diese Auszeichnung ein Wanderpokal wäre: Graeme Dott dürfte ihn bereits behalten. Bereits vor einigen Jahren glich seine Anreise zu den China Open eine Odyssee, 2008 ereilte ihn das gleiche Schicksal: Nicht weniger als 40 Stunden war er zum Shanghai Masters unterwegs und Lohn der Mühe war ein Armbruch, den er sich beim Fußballspielen vor dem Turnier zuzog. Erst beim übernächsten Turnier konnte er wieder in das Geschehen eingreifen.

7. Schock des Jahres: Ricky Walden gewinnt in Shanghai

Gegen Weltmeister Ronnie O’Sullivan zu gewinnen, in einem Finale eines Weltranglistenturniers, das hätte vor der Saison keiner Ricky Walden zugetraut. Doch der Engländer zeigte in China was in ihm steckt: Stephen Hendry und Neil Robertson stach er knapp mit 5:4 aus, gewann dann gegen Steve Davis und Mark Selby. Nachdem O’Sullivan im Finale bereits mit 5:4 nach der ersten Session in Führung lag konnte Walden Session 2 für sich entscheiden und das Match schließlich mit 10:8 gewinnen.

8. Session des Jahres: WM-Halbfinale O’Sullivan–Hendry

Nach einem 4:4 in Session 1 drehte Ronnie O’Sullivan richtig auf und zeigte die Session des Jahres. Mit Breaks von 93, 44, 57, 87, 133, 135, 85 und 70 Punkten fesselte er Stephen Hendry an seinen Sessel und erspielte sich einen freien WM-Tag indem er die darauf folgende Session ebenfalls für sich entschied.

Hendry nach dem Match: „Ronnie war herausragend. Sein Allround-Spiel ist das Beste gegen das ich je angetreten bin. Ich habe ihm gesagt, dass das die beste Safety war, die ich je gesehen habe.“

9. Match des Jahres: China-Open-Finale Maguire–Murphy

Über die volle Distanz von 19 Frames ging dieser Thriller der beiden Rivalen Stephen Maguire und Shaun Murphy – und das bei einem beiderseitig hohem Niveau. 4 Centuries und 5 Breaks über 70 Punkte und viele knappe Frames prägten das Match.

10. Moment des Jahres: Das Double-Maximum bei der WM

Ali Carter bescherte den Snookerfans einen der ganz besonderen Momente: Ein Maximum-Break. Ganz, ganz besonders daran war aber, das es keine 24 Stunden nach einem Maximum durch Ronnie O’Sullivan passierte und damit Geschichte schrieb: Zum ersten mal gab es zwei Maximums in einer Endrunde eines Weltranglistenturniers. Insgesamt gab es 2008 übrigens 7 Maximums (2007: 6 Maximums, 2005 und 2006 jeweils 2).

Was waren eure Snookermomente des Jahres?

Tendenz: Steigend

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Was haben John Higgins, Steve Davis, Judd Trump, Mark Davis und Andy Hicks gemeinsam? Sie sind nach 5 von 8 Ranglistenturnieren der Saison 2008/09 die einzigen, die bereits jetzt mehr Ranglistenpunkte als im Vorjahr gesammelt haben. Während das im Fall von Mark Davis und Hicks aufgrund der geringen Vorjahrespunktzahl weniger bemerkenswert als vielmehr dringend notwendig war, stehen Higgins, Steve Davis und Trump in der Einjahreswertung sogar deutlich in den Top 16.

Bei Judd Trump verwundert es vermutlich am wenigsten – der Youngster gilt als großes Talent, nun erfüllt er sein Potenzial auch. Als offizielle Nr. 41 der Welt stand er nicht nur seit dem Shanghai Masters immer mindestens unter den letzten 32, er punktete vor allem beim Grand Prix, wo er bis ins Halbfinale vordrang. Rang 27 im Provisional Ranking, gar Rang 12 in der Einjahreswertung waren der Lohn.

Dass Steve Davis den Ehrgeiz hat, mit 51 Jahren noch auf höchstem Niveau dabei zu sein, ist eine enorme Leistung. Wer spekulierte, nach seinem Fall aus den Top 16 würde es nun mit dem „Nugget“ steil bergab gehen in puncto Ranking, wurde eines Besseren belehrt. Gegenüber der offiziellen Rangliste (Platz 29) hat der Altmeister im Provisional bereits 6 Plätze gutgemacht, in der Einjahreswertung ist er gar auf Platz 11. Davis verlor lediglich bei der Northern Ireland Trophy sein erstes Qualifikationsmatch, hatte allerdings auch „Glück“ bei der Wertung der Bahrain Championship.

Der Überraschungpunktesammler 2008/09 aber ist John Higgins. Während es früher oft Spielzeiten gab, in denen Higgins in der laufenden Saison kaum hervorstach, dann aber bei der WM zu großer Form auflief, stand der Schotte in dieser Saison bislang in jedem Ranglistenturnier, an dem er teilnahm, mindestens unter den letzten 16 und belegt damit hinter Ronnie O’Sullivan Platz 2 in der Einjahreswertung. Man stelle sich vor, Higgins hätte an der Bahrain Championship teilnehmen können … diese Absage kompensierte der „Wizard of Wishaw“ mit dem Sieg beim Grand Prix. Dass Higgins, offiziell die Nr. 5, im Provisional dennoch „nur“ auf Platz 8 steht, liegt schlicht daran, dass die vor ihm platzierten Spieler ein größeres Polster aus der Vorsaison haben.

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