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Premier League: Davis schlägt Robertson

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Am Donnerstag fand der zweite Spieltag der Premier League Snooker in Great Malvern statt. Zwei Spannende Matches standen auf dem Programm: Steve Davis forderte Neil Robertson heraus und Titelverteidiger Ronnie O’Sullivan traf auf den siebenfachen Weltmeister Stephen Hendry.

O’Sullivan startete mit einem 52er-Break in sein Match, verlor aber den Frame doch noch. Doch dann glich er mit einer Serie von 98 Punkten aus. Frame drei und vier gewann Hendry und somit war nur noch ein Unentschieden für O’Sullivan zu holen. Doch diese Hoffnung verflüchtigte sich schon sehr Bald: Hendry spielte Serien von 54 und 30 Punkten und war sich seines Sieges damit bewusst. Im letzten Frame zeigte O’Sullivan allerdings noch ein Centurybreak und konnte so auf 4:2 verkürzen.

Mit vier gewonnen Frames in Folge zeigte Steve Davis gleich zu Beginn, wer der Herr im Haus ist. Ihm gelangen dabei vier mittelhohe Breaks (43, 73, 69, 41 Punkte). Neil Robertson konnte in seinem ersten Spiel in der Premier League nicht dagegenhalten, obwohl ihm in den ersten beiden Frames jeweils Breaks von 40 Punkten gelangen. Frame fünf ging knapp mit 45:38 an den Australier, bevor er doch noch ein höheres Break (69) schoss und sich mit 2:4 doch noch ordentlich aus der Affäre zog.

An der Spitze der Tabelle steht O’Sullivan, der als einziger zwei Spiele auf dem Konto hat vor Hendry und Davis. Den vierten und letzten Halbfinalplatz hat momentan Ding Junhui inne.

Am nächsten Spieltag treffen in Dorking Neil Robertson auf John Higgins und Jimmy White auf Stephen Hendry.

Hawkins in Wembley

Als einer der Wildcard-Spieler beim Masters 2008 steht Barry Hawkins fest. Der Engländer aus der Grafschaft Kent setzte sich gegen Kurt Maflin mit 6:4 durch.

Im ersten Frame des hochspannenden Finalmatches spielte Hawkins bereits ein 49er-Break, doch Maflin schlug zurück – mit einer Serie von 110 Punkten. Die nächsten beiden Frames gewann Hawkins und erarbeitete sich eine zwei Frames-Führung zum Mid-Session-Interval.

Nach der Teepause kam dann aber Maflin noch mal heran, er gewann Frame fünf und verlor Frame sechs nur auf die wiederaufgesetzte Schwarze. Ach Frame sieben ging an den Neuprofi und Amateurweltmeister, wodurch es 3:4 stand. Doch Hawkins stellte den alten abstand durch ein Break von 55 Punkten im achten Frame wieder her und es fehlte ihm nur noch eine erfolgreiche Aufnahme.

Doch so einfach wollte es Maflin ihm nicht machen: In Frame neun gewann er mit neun Punkten Vorsprung nachdem er ein Break von 43 und sein Gegner ein Break von 49 Punkten auf den Tisch zauberte. Doch in Frame zehn triumphierte Hawkins. Eine Chance ließ er sich nicht entgehen, machte mit 80 Punkten in Folge das zweithöchste Break des Matches und gewann.

Gegner von Hawkins im Januar wird Steve Davis oder Ryan Day sein.

„Ich brauchte einen Snooker auf Pink in Frame neun, ich bekam ihn und hatte eine leichte Pinke, die schwarze war dann jedoch schwierig“, sagte Hawkins im Interview nach dem Match, „Ich verschoss sie und ließ sie auch noch vor einer Tasche stehen – und ich dachte ‚‚‚‚‚da sind wir wieder und Barry wirft wieder ein Match weg’. Aber ich habe im nächsten dann ein wirklich gutes Break gespielt.“

(Quelle: BBC)

Maflin oder Hawkins beim Masters

Kurt Maflin und Barry Hawkins heißen die Finalisten bei der Qualifikation zum Masters 2008. Im spannenden ersten Halbfinale konnte sich Kurt Maflin gegen den stark spielenden Jimmy White erst im entscheidenden neunten Frame mit 5:4 durchsetzen.

Die ersten beiden Frames gewann White mit Breaks von 39, 52 und 48 Punkten, doch Maflin konnte vor dem Mid-Session-Interval ausgleichen wobei ihm ein Break von 40 Punkten gelang. Die nächsten vier Frames wurden geteilt, dabei gelang White eine Serie von 52 Punkten, Maflin gelangen 43 Punkte in Folge. Frame neun ging dann mit dem höchsten Break des Matches (82 Punkte) an den Amateurweltmeister.

Gegner von Barry Hawkins war im zweiten Halbfinalmatch Jamie Cope, der allerdings nur die Frames 1 und 4 gewinnen konnte, dabei spielte er sogar ein Century von 123 Punkten – Ansonsten war Hawkins überlegen und schaffte 4 Breaks mit über 40 Punkten.

Wirbelwind im Viertelfinale

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Überraschend stark hat sich Jimmy White bei der Qualifikation zum Masters 2008 präsentiert. Nachdem er im ersten Match noch vergeblich auf seinen Gegner Matthew Stevens wartete, konnte er in der zweiten Runde seine Klasse zeigen und schlug Andy Hicks mit 5:1.

Im Achtelfinale musste er dann gegen Jamie Burnett und zeigte zwei Centuries – davon eines im entscheidenden neunten und letzten Frame. Whites Gegner im Viertelfinale ist Ben Woollaston, der sich bereits gegen Michael Holt (4:2), Fergal O’Brien (5:4) und Anthony Hamilton (5:4) durchsetzen konnte.

Auch der Amateurweltmeister steht im Viertelfinale: Kurt Maflin trifft auf den Chinesen Liang Wenbo. Dieser hat unter anderem in der ersten Runde Dominic Dale mit 4:1 aus dem Rennen um einen Platz beim Masters geworfen.

Jamie Cope gegen Michael Judge heißt die Partie in Viertelfinale 3. Judge setzte sich gegen Mark King klar mit 5:0 durch, während Cope gegen Ricky Walden 5:3 spielte.

Die letzte Paarung lautet Barry Hawkins – in den Runden zuvor Sieger gegen Michael White und Nigel Bond – gegen Liu Chuang, der Dave Gilbert im Achtelfinale 5:0 schlug.

Der 16-jährige Michael White, der zum ersten Mal ein Turnier bei den Profis bestritt, schlug sich sehr gut. Gegen Austrian-Open-Sieger Tom Ford fuhr er einen Glatten 4:0-Sieg ein, musste sich dann aber Barry Hawkins geschlagen geben.

Drago tritt nicht an, Bingham gescheitert

Bei der Qualifikation zum Masters hat Tony Drago auf eine Teilnahme verzichtet. David Gray hat sich so einen Platz in der Runde der letzten 32 ergattert.

Bereits in der ersten Runde gescheitert ist Stuart Bingham. Der zweifache Gewinner der Qualifikation zum Masters konnte gegen Alfie Burden nur zwei Frames gewinnen.

Am gestrigen Abend kam übrigens noch jemand zu spät: Andrew Higginson verpasste den Start seines Matches und musste einen Frame kampflos an Joe Jogia abgeben. Unbeeindruckt von diesem Frameverlust gewann er aber dann vier Frames in Folge und steht somit ebenfalls unter den letzten 32.

Matthew Stevens zu spät

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Matthew Stevens kam zu seinem Masters-Qualifikationsmatch gegen Jimmy White zu spät. Deshalb wurden White bereits zwei drei vier Frames und damit der Sieg zuerkannt.

Weshalb Stevens nicht antreten konnte, ist nicht bekannt.

O’Sullivan übernimmt Spitze der Premier-League-Tabelle

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Nach dem ersten Aufeinandertreffen in der Premier League Snooker steht Ronnie O’Sullivan an der Spitze der Tabelle.

Im ersten Match des Abends trafen Jimmy White und Ding Junhui aufeinander und trennten sich mit einem 3:3-Unentschieden. Dabei konnte der Chinese zwei Centuries spielen (103 und 138 Punkte). Bei der Premier League gibt es für jeden gewonnenen Frame und jedes Century 1000 Pfund Preisgeld.

Ronnie O’Sullivan spielte gegen John Higgins, der ihm kaum die Stirn bieten konnte und mit 1:5 förmlich unter ging. O’Sullivan spielte zusätzlich noch ein Century, so dass sich das Preisgeld alleine an diesem Abend auf 6000 Pfund belief.

Mit einem Highlight geht es auch am nächsten Spieltag, dem 13. September weiter: Ronnie O’Sullivan muss gegen Stephen Hendry ran und Steve Davis spielt gegen Neil Robertson.

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