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Snookerblog

Psychologisches Spiel von O’Sullivan? Sicherlich nicht!

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Gerade Eurosport eingeschaltet. O’Sullivan liegt im dritten Frame zurück, braucht Snooker. Er locht versehentlich die letzte Rote, verschießt Pink. O’Sullivan setzt sich, weil er nicht mehr dran war. Rolf Kalb: „O’Sullivan gibt aber noch nicht auf, das ist ein psychologisches Spiel von O’Sullivan.“

Das ist falsch. Sobald die pinke nicht fällt ist O’Sullivan nicht mehr am Tisch. Aufgeben darf aber nur ein Spieler, der an der Reihe ist. Higgins verschießt Gelb und O’Sullivan, der jetzt wieder an der Reihe wäre, gibt den Frame auf.

O’Sullivan ist oft kritisiert worden, weil er Frames zu früh aufgegeben hat. Nun finde ich es nicht korrekt ihn dafür zu kritisieren, dass er sich an die Regeln hält.

O’Sullivan und Selby im Viertelfinale

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Mit Mark Selby und Ronnie O’Sullivan haben die beiden letzen Spieler das Viertelfinale erreicht. Selby konnte sich nach einer starken Leistung am Morgen, als er sechs von acht Frames gewann, gegen Peter Ebdon durchsetzen. Dort gelangen ihm auch drei Centuries in Folge, mit 100, 122 und 119 Punkten.

In der Abendsession lies er zwei weitere hohe Clearings von 130 und 116 Punkten folgen. Alles in allem ein sehr verdienter Sieg von Selby, der auf Hendry-Bezwinger Ali Carter trifft.

Ali Carter hatte am Mittag bereits in drei Frames der letzten Session gegen Hendry gewonnen, nachdem er nur noch einen Frame benötigte. Hendry gelangen zwar Breaks von 41, 32 und 47 Zählern und der Gewinn von zwei Frames, wirklich bedrohlich wurde er Ali Carter aber nicht mehr.

John Higgins hingegen verlor keine Zeit gegen Fergal O’Brien: Im ersten Frame der Nachmittagssession gewann er den benötigten Frame durch Breaks von 56 und 45 Punkten. Higgins trifft nun auf Ronnie O’Sullivan.

The Rocket konnte sich am Abend gegen Neil Robertson durchsetzen nachdem der junge Australier am Morgen aus einem 2:6 ein 8:8 gemacht hatte. in der letzten Session hieß es dann entweder du oder ich machen Punkte. So gewann Robertson den ersten Frame mit zwei kleineren Breaks (34, 52) zu Null bevor O’Sullivan per 129er-Century zurückschlug – auch hier zu Null. Danach sollte die Null wieder bei O’Sullivan stehen als Robertson mit einem 70er-Break den Sieg im nächsten Frame einfuhr. Umgekehrte Vorzeichen dann beim 10:10-Ausgleich durch O’Sullivan (mit einem 90er-Break übrigens).

Schließlich gewann O’Sullivan den ersten wirklich umkämpften Frame des Abends, 59:61 lautete da der Endstand. Damit war die Wende geschafft, erstmals seit dem 8:8 war O’Sullivan wieder in Führung und die gab er auch in den letzten beiden Frames nicht mehr aus der Hand.

Beide Viertelfinals beginnen um 15.30 Uhr. Die anderen Viertelfinals zwischen Hamilton und Maguire sowie zwischen Stevens und Murphy beginnen um 11.00 Uhr und werden um 20.00 Uhr fortgesetzt.

John Higgins und Ali Carter legen Grundsteine für Siege

Sowohl John Higgins als auch Ali Carter benötigen nur noch einen Gewinnframe um ins Viertelfinale vorzustoßen. Higgins hatte Fergal O’Brien, der lediglich zwei Frames in der Session gewinnen konnte, im Griff. Dabei gelangen Higgins Breaks von 135 und 100 Punkten.

Auch einer meiner Favoriten wird morgen die Segel streichen dürfen: Steven Hendry hat eine sehr schwache Leistung gezeigt. Auch Hendry gewann lediglich zwei Frames. In vier Frames machte er nicht einen Punkt, in einem Frame genau einen. Ali Carter hat souverän durchgespielt.

Hitze schuld an unvorhersehbaren Tischreaktionen

Wie die BBC meldet sind die ungewöhnlich hohen Temperaturen schuld an den schlechten Tischbedingungen. Das ist zumindest die Auffassung der WSA.

Die Temperatur wurde wieder normalisiert und die Tische neu bezogen. Das Austrocknen des Tuches erklärt zwar die höhere Geschwindigkeit des Tuches, nicht jedoch die übermäßigen Winkel mit denen einige Banden die Bälle in den Tisch zurückgaben.

Geholfen hat es anscheinend wenig – schon in der ersten Session zwischen Neil Robertson und Ronnie O’Sullivan kam es wieder zu solch sonderbarem Verhalten.

Interview mit Rolf Kalb im Hamburger Abendblatt

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Es ist eine Woche der WM vergangen und das Hamburger Abendblatt hat ein Interview mit Snookerkommentator Rolf Kalb veröffentlicht.

Ein Auszug:

ABENDBLATT: Sie werden als deutscher Snooker-Papst gefeiert.
KALB: Von Begriffen wie Kult oder Guru lasse ich lieber die Finger, die werden inflationär benutzt. Ich weiß, dass mein Kommentar auf große Zustimmung trifft, und ich freue mich über das Lob. Wie jeder Mensch bin ich ein bisschen eitel. Aber in erster Linie sehe ich mich als Berichterstatter einer faszinierenden Sportart.

ABENDBLATT: Was macht [die Weltmeisterschaft] so besonders?
KALB: Zum einen sicherlich die Historie. All die Geschichten, legendäre Spiele, große Siege, tragische Niederlagen. Zudem heben die Spieler immer wieder die besondere Atmosphäre hervor.

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