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Snookerblog

Eurosport und World Snooker schließen 5-Jahresvertrag ab

Der Snooker-Weltverband World Snooker hat gestern einen Vertrag mit Eurosport unterzeichnet in dem es um die Snooker-Übertragungsrechte geht, meldet World Screen.

Der Vertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren und umfasst 300 Stunden Snooker pro Jahr. Dabei wird von folgenden Events gesprochen: Grand Prix, UK Championship, Masters, China Open und die Weltmeisterschaft.

Damit werden uns wohl zumindest diese Turniere erhalten bleiben, die als “Key-Events”, also Schlüsselveranstaltungen, bezeichnet werden.

Der Deal wurde von der Vermarktungsagentur TWI eingefädelt, die bereits den neuen Sponsor für die WM gefunden hat.

Der erste Viertelfinaltag

Das Viertelfinale hat begonnen und entwickelt sich interessant. Am Mittwoch morgen werden zwei Matches fortgesetzt, die relativ eindeutig aussehen.

In dem einen kämpfen Peter Ebdon und Shaun Murphy um den Halbfinaleinzug. Für letzteren sieht es dabei schlecht aus, liegt er doch nach acht gespielten Frames bereits mit 1:7 zurück, Ebdon könnte sich also die abschließende Session um 20.00 Uhr sparen.

Nicht ganz so eindeutig sieht es im zweiten Spiel am Morgen aus: Graeme Dott liegt mit 10:6 in Front, Neil Robertson kann aber in der letzten Session noch herankommen.

Die Matches, die am Nachmittag fortgesetzt werden sind ungleich knapper:

Ken Doherty und Marco Fu haben nach zwei Sessions ein unentschieden erreicht, 8:8 steht es dort.

Auch Mark Williams konnte sich gegen Ronnie O’Sullivan ebenfalls keinen Vorsprung herausarbeiten. Die beiden haben nach der Afternoon-Session noch eine Evening-Session zu bestreiten, könnten also eine ganz kurze Pause zwischen den Sessions haben.

Day ohne Glück gegen O'Sullivan

Mit sechs von sieben Frames konnte sich Ronnie O’Sullivan in der letzten Session gegen Ryan Day durchsetzen und in Viertelfinale einziehen, in dem heute, 15.30 Uhr, Mark Williams auf den Engländer wartet.

Es war ein hartes Spiel und ich bin froh durch zu sein. [Ryan] hatte seine Chancen, aber er konnte es nicht für sich entscheiden. Ronnie O’Sullivan

‘Hochklassig, spannend und dramatisch. Das sind Wörter, die sich mit dem Match Ryan Day gegen Ronnie O’Sullivan verbinden könnten.’ schrieb ich gestern und habe recht behalten. Nach einem 4:4 in Session eins konnte Ryan Day mit 9:7 sogar eine leichte Führung in der zweiten Session für sich verbuchen.

Ich bin traurig verloren zu haben. Ich fühlte mich wirklich gut und ich hörte auch nicht auf mir zu sagen das ich noch im Match war. Ryan Day

In der abschließenden Session war O’Sullivan jedoch überlegen, was auch daran lag, dass Fortuna nicht auf der Seite Days war: Im 17. Frame verschoss er eine einfache Rote, im 18. passierte ihm gar ein illegaler “Jumpshot” über Pink, die ebenfalls leicht lochbar war.

Eventuell könnte es auch das Nervenkostüm Days gewesen sein, das ihn so unkonzentriert an die jeweiligen Stöße heran gehen lies. Day betonte aber, dass er Probleme mit der Pomeranze gehabt habe: “Die Queuespitze wurde hart und hat keine Kreide mehr aufgenommen. Das ist mir auf dem Übungstisch auch schon passiert.”

Die einzelnen Frames waren sehr knapp, auch wenn O’Sullivan Breaks von 68, 51 und 75 Punkten gelangen.

“Gegen Mark Williams muss ich mich noch etwas steigern, er spielt wirklich gut.”, sagte O’Sullivan in der Pressekonferenz.

Tag der Entscheidungen

Heute abend wird feststehen, wer in das Viertelfinale einziehen wird.

Ich bin überrascht, wie viele Spieler sich über die Geschwindigkeit der Tische beschwert haben. Man muss sich einfach anpassen und damit leben. Shaun Murphy

Der Sieger des Matches David Gray gegen Peter Ebdon wird auf den Titelverteidiger Shaun Murphy treffen. Momentan steht es 2:6 nach einer Session. Die Entscheidung hier könnte schon in der Morning-Session fallen – Ebdon fehlen noch sieben Frames zum Sieg.

Snookerspieler sind bekannt für ihren fairen Umgang miteinander – und wir sind stolz darauf. Marco Fu

Unentschieden, 8:8, steht es derweil nach zwei Sessions in der Begegnung Ken DohertyMatthew Stevens. Der Sieger aus dieser Partie wird auf Marco Fu treffen, der Alan McManus und Steven Maguire aus dem Turnier warf. Das Achtelfinale, das heute um 15:30 Uhr mit der letzten Session fortgesetzt wird, verspricht hohe Spannung.

Das war ein neue Ebene für mich, und wenn ich diese Leistung halte kann ich es hier weit bringen. Neil Robertson

Ebenfalls in der Afternoon-Session beendet wird das Match zwischen Nigel Bond und Graeme Dott. Letzterer liegt 10:6 vorne, doch sicher ist der Sieg noch nicht, immerhin hat Bond Steven Hendry aus dem Turnier gekickt. Gegner im Viertelfinale wird Neil Robertson sein, der sich gegen Stephen Lee mit 13:9 durchsetzen konnte.

Ich wusste beim Stand von 11:5, dass ich meine Schäfchen noch nicht im trockenen hatte, und ich hatte das Gefühl, das [Mark Selby] zurückkommen könnte, er hatte ja nichts zu verlieren. Mark Williams

Hochklassig, spannend und dramatisch. Das sind Wörter, die sich mit dem Match Ryan Day gegen Ronnie O’Sullivan verbinden könnten. Der junge Day zeigte sich gegen den ehemaligen Weltmeister in bestechender Form und trug seinerseits einiges dazu bei, dass das das 4:4 in der ersten Session nie langweilig wurde. O’Sullivan wird das nicht gefallen, aber er hat einen gleichwertigen Gegner gefunden. Die Frage ist jedoch ob Day dieses Niveau halten und ins Viertelfinale gegen Mark Williams einziehen kann. Gewinnt O’Sullivan könnte es ab morgen zu einem vorgezogenen Finale kommen.

Fu bestreitet Schummelei

Nach seinem 13:4-Sieg gegen Steven Maguire wies Marco Fu Vorwürfe zurück, er hätte geschummelt. Beim Spielstand von 11:4 hatte Fu mit dem langen Hilfsqueue die blaue Kugel gestreift, dies aber weder Schiedsrichter Eirian Williams, der es nicht gesehen hatte, noch seinem Gegner gemeldet.

Fu gewann den Frame und benötigte in der abschließenden Session nur noch einen Frame, den er sich durch ein 101-Punkte-Break sicherte.

Fu zu den Anschuldigungen: “Ich habe gestern im Teletext gelesen und da stand, dass ich die Blaue berührt hätte, aber ich wusste wirklich nichts davon.”

In der nächsten Runde trifft Fu auf den Sieger der Partie Matthew Stevens gegen Ken Doherty.

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